Moin zusammen,
ich sitze gerade am Wirtschaftsmathe-Heft und komme beim Thema Extremwerte nicht wirklich weiter. Rechnen kann ich es inzwischen – ich leite ab, setze null, löse nach x auf, fertig. Aber ich mache das ehrlich gesagt rein mechanisch, ohne zu verstehen, warum das funktioniert.
Drei Sachen hängen bei mir:
- Warum ausgerechnet Ableitung gleich null? Die Gewinnfunktion ist doch da nicht null, sondern maximal.
- In der Musterlösung steht plötzlich der Satz „im Gewinnmaximum gilt Grenzerlös = Grenzkosten“. Das ist offenbar dasselbe Ergebnis, aber ich sehe den Zusammenhang zur Ableitung nicht.
- Manchmal wird die zweite Ableitung gebildet, manchmal nicht. Wann brauche ich die, und was passiert, wenn ich sie in der Klausur weglasse?
Die Aufgaben sind meistens vom Typ: Preis-Absatz-Funktion p(x) = 100 − 2x, Kostenfunktion K(x) = 2x² + 20x + 50, gesucht ist die gewinnmaximale Menge und der zugehörige Preis. Da komme ich rechnerisch durch, aber wenn in der Klausur eine Begründung verlangt wird, stehe ich blank da.
Kann mir das jemand mal so erklären, dass ich es auch aufschreiben könnte? Danke euch 🙏