Sitz gerade an einer Übungsaufgabe zur Bilanzierung und soll verschiedene Gewinnrücklagen den richtigen Kategorien zuordnen. Dabei komm ich bei gesetzlicher vs. freiwilliger Rücklage ins Schwimmen.
Ich hab verstanden, dass es bei der AG wohl eine gesetzliche Rücklage gibt, die irgendwie zwingend gebildet werden muss, bis ein bestimmter Prozentsatz vom Grundkapital erreicht ist. Aber was ist dann genau der Unterschied zu satzungsmäßigen Rücklagen und zu den "anderen Gewinnrücklagen", die der Vorstand oder die Satzung frei festlegen? Bilden die sich automatisch aus dem Gewinn oder muss da explizit ein Beschluss her?
Und noch eine Frage dazu: Gilt das mit der gesetzlichen Rücklage eigentlich nur für die AG oder müssen GmbHs das auch machen? In meinem Skript steht dazu leider nicht viel, nur dass es sowas gibt. Hat jemand vielleicht ein anschauliches Beispiel, wie man das in der Bilanz auseinanderhält?