Moin,
ich soll für die Klausur das Bilanzgliederungsschema nach § 266 HGB können, und im Skript steht es einfach als Liste zum Auswendiglernen drin. Das fühlt sich falsch an – irgendeine Logik muss da doch dahinterstecken?
Konkret verstehe ich nicht:
- Warum steht das Anlagevermögen oben und die Kasse ganz unten? Bei mir privat wäre das Konto ja wohl das Wichtigste.
- Warum kommt auf der Passivseite das Eigenkapital zuerst und erst danach Rückstellungen und Verbindlichkeiten?
- Und gilt das Schema eigentlich für jeden? Mein Nachbar hat ein Einzelunternehmen und seine Bilanz sieht komplett anders aus, viel kürzer.
Wenn ich die Systematik dahinter kapiere, muss ich mir das nicht stumpf merken. Kann das jemand erklären?