Study-Board.de
  1. Magazin
    1. Hochschulen
    2. Häufige Fragen
  2. Forum
    1. Dashboard
    2. Unerledigte Themen
    3. Datenbanken
    4. Semantische Suche
  3. Mediathek
  4. Umfragen
  5. Studium
    1. Welches Fernstudium?
    2. Hochschulfinder
    3. Studiengänge
    4. Hochschulen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Galerie
  • Datenbank-Einträge
  • Umfragen
  • Erweiterte Suche
  1. Study-Board.de
  2. Forum
  3. Fachforen Wirtschaftswissenschaften
  4. Betriebswirtschaftslehre
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026

Amortisationsrechnung (Payback-Methode) – wie schnell habe ich mein Investment wieder drin, und wo sind die Grenzen?

  • PhilBWL
  • 13. Juli 2026 um 14:20
  • Erledigt
  • PhilBWL
    BWL Bachelor
    Beiträge
    25
    • 13. Juli 2026 um 14:20
    • #1

    Hallo zusammen, wir sind gerade bei der Investitionsrechnung und ich hänge bei der Amortisationsrechnung. Die Grundidee („nach wie vielen Jahren habe ich die Anschaffung über die Rückflüsse wieder drin?“) verstehe ich, aber:

    • Rechne ich mit dem Gewinn oder mit dem Cashflow?
    • Und warum sagen alle, die Methode sei „gefährlich“, wenn man sich nur danach richtet?

    Ein kleines Zahlenbeispiel wäre mega. 🙏

  • Anzeige
    Hochschule FreseniusBerufsbegleitend studieren – Infomaterial kostenlos anfordern.
    Mehr erfahren →
  • MaxFinance
    Finance
    Beiträge
    41
    • 13. Juli 2026 um 15:40
    • #2

    Gern 🙂 Erstmal die Formel für den einfachsten Fall (gleichmäßige Rückflüsse):

    Amortisationszeit = Anschaffungskosten / jährlicher Rückfluss

    Beispiel: Maschine kostet 100.000 €, bringt jedes Jahr 25.000 € Rückfluss → 100.000 / 25.000 = 4 Jahre. Wichtig: gerechnet wird mit dem Cashflow (Gewinn + Abschreibungen), nicht mit dem bilanziellen Gewinn. Die Abschreibung ist ja kein Geldabfluss, das Geld fließt dir real zu.

    Bei schwankenden Rückflüssen zählst du die jährlichen Rückflüsse einfach kumuliert auf, bis du die Anschaffungssumme erreicht hast – das Jahr, in dem der Strich überschritten wird, ist die Amortisationszeit (mit unterjähriger Interpolation, wenn es genau sein soll).

  • NinaZahlen
    Controlling
    Beiträge
    51
    • 13. Juli 2026 um 17:10
    • #3

    Zur zweiten Frage – warum die Methode kritisch gesehen wird: Sie hat zwei blinde Flecken.

    • Was nach der Amortisation passiert, wird ignoriert. Investition A ist nach 3 Jahren drin und dann vorbei, Investition B braucht 4 Jahre, wirft danach aber noch 10 Jahre satt ab. Nach reiner Payback-Logik gewinnt A – wirtschaftlich ist B oft viel besser.
    • Der Zeitwert des Geldes fehlt (bei der statischen Variante). 25.000 € in Jahr 4 werden gleich behandelt wie 25.000 € heute.

    Deshalb ist die Amortisationsrechnung eher ein Risiko-/Liquiditätsmaß („wie lange hängt mein Kapital drin?“) als ein Rentabilitätsmaß. Als Ergänzung zur Kapitalwertmethode super, als alleinige Entscheidungsgrundlage nicht.

  • FabianControl
    Controlling
    Beiträge
    36
    • 13. Juli 2026 um 20:30
    • #4

    Ergänzung aus der Praxis: Es gibt auch die dynamische Amortisationsrechnung – da diskontierst du die Rückflüsse erst ab und zählst dann die Barwerte kumuliert auf. Damit ist Ninas zweiter Kritikpunkt (Zeitwert) entschärft, der erste bleibt.

    Wir nutzen die Payback-Zeit intern vor allem als schnelle Faustregel und als Ausschlusskriterium („alles über X Jahren fassen wir gar nicht erst an, zu unsicher“). Die eigentliche Vorteilhaftigkeit entscheidet dann der Kapitalwert. Merksatz für die Klausur: Payback beantwortet „Wie schnell sicher?“, der Kapitalwert „Wie viel lohnend?“.

  • SvenjaFinanz
    Finanzen
    Beiträge
    28
    • 15. Juli 2026 um 05:40
    • #5

    Noch ein Nachtrag zum Rechenweg, weil das in Aufgaben fast immer der Stolperstein ist: Bei ungleichmäßigen Rückflüssen reicht die einfache Division nicht, da musst du kumulieren und im letzten Jahr interpolieren.

    Beispiel: Anschaffung 100.000 €, Rückflüsse 30.000 / 40.000 / 50.000 €. Nach zwei Jahren hast du 70.000 € zurück, es fehlen also noch 30.000 €. Im dritten Jahr kommen 50.000 € rein:

    Amortisationszeit = 2 Jahre + 30.000 / 50.000 = 2,6 Jahre (also rund 2 Jahre und 7 Monate).

    Das setzt gleichmäßigen Zufluss übers Jahr voraus – für die Klausur ist das die übliche Annahme. Und falls die Aufgabe einen Restwert oder Liquidationserlös angibt: Der gehört in das Jahr, in dem er anfällt, mit in die Rückflüsse. Wird gern übersehen.

    Aus dem Bankalltag noch die Einordnung, warum euch die Methode trotz aller Kritik überall begegnet: Bei Finanzierungsanfragen liegt die Payback-Zeit praktisch immer bei – nicht als Rentabilitätsmaß, sondern weil sie in einer Zahl sagt, wie lange das Engagement im Risiko steht. Genau dafür ist sie gut, und für nichts anderes. 🙂

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Letzte Beiträge

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Einliniensystem, Stab-Linien-Organisation, Matrix – woran erkenne ich in der Klausur, welche Organisationsform gemeint ist? 3

      • PhilBWL
      • 6. August 2026 um 15:40
      • Betriebswirtschaftslehre
      • PhilBWL
      • 7. August 2026 um 08:05
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      77
      3
    3. RobertM

      7. August 2026 um 08:05
    1. Interner Zinsfuß – warum kommt bei der Methode manchmal eine andere Rangfolge raus als beim Kapitalwert? 2

      • JuliBuecher
      • 3. August 2026 um 17:40
      • Betriebswirtschaftslehre
      • JuliBuecher
      • 4. August 2026 um 07:15
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      97
      2
    3. SvenjaFinanz

      4. August 2026 um 07:15
    1. ABC-Analyse in der Materialwirtschaft – wo genau ziehe ich die Grenzen zwischen A, B und C? 3

      • DieJulia
      • 1. August 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • DieJulia
      • 2. August 2026 um 06:45
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      79
      3
    3. Basti92

      2. August 2026 um 06:45
    1. Liquiditätsgrade 1., 2. und 3. Grades – was sagen die Kennzahlen wirklich aus? 4

      • Sara93
      • 30. Juli 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Sara93
      • 1. August 2026 um 07:30
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      112
      4
    3. SvenjaFinanz

      1. August 2026 um 07:30
    1. Make-or-Buy: Eigenfertigung oder Fremdbezug – welche Kosten muss ich beim Vergleich wirklich gegenüberstellen? 4

      • Lena96
      • 27. Juli 2026 um 14:15
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Lena96
      • 29. Juli 2026 um 07:35
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      185
      4
    3. JaninaBWL

      29. Juli 2026 um 07:35
    1. Return on Investment (ROI) und das DuPont-Schema – wie hängen Umsatzrendite und Kapitalumschlag zusammen? 4

      • Sara93
      • 25. Juli 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Sara93
      • 27. Juli 2026 um 06:55
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      169
      4
    3. JaninaBWL

      27. Juli 2026 um 06:55
    1. Economies of Scale vs. Economies of Scope – worin liegt der Unterschied? 4

      • PhilBWL
      • 23. Juli 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • PhilBWL
      • 25. Juli 2026 um 06:35
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      127
      4
    3. Basti92

      25. Juli 2026 um 06:35
    1. Kurzfristige Preisuntergrenze – darf ich einen Auftrag annehmen, der nicht mal die Vollkosten deckt? 4

      • Felix96
      • 21. Juli 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Felix96
      • 23. Juli 2026 um 06:25
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      121
      4
    3. Basti92

      23. Juli 2026 um 06:25
    1. Penetration vs. Skimming - wie entscheide ich mich bei der Preisstrategie fuer ein neues Produkt? 4

      • Sophie99
      • 19. Juli 2026 um 14:15
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Sophie99
      • 21. Juli 2026 um 06:25
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      117
      4
    3. PhilBWL

      21. Juli 2026 um 06:25
    1. Target Costing – wie funktioniert Zielkostenrechnung vom Marktpreis rückwärts? 4

      • JaninaBWL
      • 17. Juli 2026 um 14:20
      • Betriebswirtschaftslehre
      • JaninaBWL
      • 19. Juli 2026 um 06:30
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      125
      4
    3. Sophie99

      19. Juli 2026 um 06:30
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026: 10 % auf über 100 Kurse

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Lernhilfen & Ratgeber

Geprüfte Wegweiser für Studium & Fernstudium:

  • 🎓 BWL-Fernstudium: Anbieter-Vergleich 2026
  • 📝 Einsendeaufgaben-Hilfe (SGD, ILS & Co.)
  • 🏫 Fernstudium-Anbieter & Erfahrungen
  • 📚 Studium Allgemein
  • ❓ Häufige Fragen: Fernstudium
Anzeige · Fernstudium-Anbieter
Hochschule FreseniusTIPPInfomaterial zu Fernstudien kostenlos anfordernSGD – Studiengemeinschaft DarmstadtTraditionsreiche Fernschule – 4 Wochen kostenlos testenILS FernschuleDeutschlands größte Fernschule – 4 Wochen gratis testenWilhelm Büchner HochschuleTechnik-Fernstudium, staatlich anerkanntFernakademieGeprüftes Fernstudium, jederzeit startenEHiP100 % digitales Studium, auch ohne Abitur
Partnerlinks – für dich kostenlos.

Beliebte Studienthemen

BWL VWL Rechnungswesen Steuerlehre Mathe & Statistik Wirtschaftsrecht Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaften Einsendeaufgaben Fernstudium-Anbieter

Letzte Beiträge

  1. Einliniensystem, Stab-Linien-Organisation, Matrix – woran erkenne ich in der Klausur, welche Organisationsform gemeint ist?

    RobertM
    7. August 2026 um 08:05
  2. Interner Zinsfuß – warum kommt bei der Methode manchmal eine andere Rangfolge raus als beim Kapitalwert?

    SvenjaFinanz
    4. August 2026 um 07:15
  3. ABC-Analyse in der Materialwirtschaft – wo genau ziehe ich die Grenzen zwischen A, B und C?

    Basti92
    2. August 2026 um 06:45
  4. Liquiditätsgrade 1., 2. und 3. Grades – was sagen die Kennzahlen wirklich aus?

    SvenjaFinanz
    1. August 2026 um 07:30
  5. Make-or-Buy: Eigenfertigung oder Fremdbezug – welche Kosten muss ich beim Vergleich wirklich gegenüberstellen?

    JaninaBWL
    29. Juli 2026 um 07:35
Anzeige · Studentenrabatt
📰 Studenten lesen billigerZeitungs- & Zeitschriften-Abos für Studierende – bis −75 %. SPIEGEL, DIE ZEIT, Handelsblatt, Wirtschaftswoche & Über 1.000 Titel.Zu den Studenten-Abos →
Partnerlink – für dich kostenlos.

Statistiken

Themen
59.170
Beiträge
114.135
Bilder
1
Videos
0
Mitglieder
37.061
Meiste Benutzer online
17.968
Neuestes Mitglied
blueee
  1. Impressum
    1. Datenschutzerklärung
    2. Verhaltenskodex
      1. Learn to Post
  2. Mediadaten
  3. Kontakt
  4. Presse

Über Study-Board.de

Study-Board.de ist eine der größten deutschen Communities rund ums Studium – mit über 37.000 Mitgliedern und mehr als 112.000 Beiträgen. Hier findest du Hilfe bei Einsendeaufgaben (SGD, ILS & Co.), verständliche Erklärungen zu BWL- und VWL-Fachbegriffen, Skripte, Klausurtipps und echte Erfahrungen zu Fernstudium-Anbietern wie IU, AKAD und Euro-FH.

Forum, Ratgeber und Linkdatenbank – Lernen, Austausch und gegenseitige Hilfe an einem Ort. Unabhängig und von Studierenden für Studierende.

Community-Software: WoltLab Suite™