Noch eine Ergänzung aus der Finanzierungsecke, weil die Rechtsform auch die Kapitalbeschaffung betrifft: Eine GmbH wirkt bei Banken und möglichen Investoren oft seriöser und lässt sich leichter um Gesellschafter erweitern – Anteile lassen sich übertragen, ohne dass gleich das ganze Unternehmen umgebaut wird.
Beim Klassiker UG aufpassen: Das geringe Stammkapital ist ein Startvorteil, aber die Pflicht, ein Viertel des Gewinns bis zum Erreichen von 25.000 € einzubehalten, bindet Liquidität. Und die Haftungsbeschränkung ist bei kleinen Gesellschaften halb so viel wert, wenn die Bank für den Kredit ohnehin eine persönliche Bürgschaft verlangt – dann haftest du praktisch doch privat.