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Beiträge von PhilBWL

  • Zweimal durch Statistik gefallen – was passiert beim Drittversuch, und fliege ich bei „endgültig nicht bestanden“ wirklich raus?

    • PhilBWL
    • 10. September 2026 um 22:10

    Erst mal durchatmen – 3 Punkte zu wenig heißt, du bist nah dran, und das ist die beste Ausgangslage für einen dritten Versuch. Ich hatte die Situation selbst in Kosten- und Leistungsrechnung und bin durchgekommen. Die wichtigste Regel vorweg: Alles Verbindliche steht in deiner Prüfungsordnung, und die Details unterscheiden sich zwischen Hochschulen stark. Lies sie heute Abend einmal komplett unter „Wiederholung von Prüfungen“.

    Was typischerweise gilt:

    • Endgültig nicht bestanden heißt: Du verlierst den Prüfungsanspruch in diesem Studiengang, und die Exmatrikulation folgt. Das Unangenehme: Fehlversuche nimmst du in der Regel mit. Denselben Studiengang kannst du an einer anderen Hochschule meist nicht einfach neu anfangen; bei verwandten Studiengängen kommt es darauf an, ob das betroffene Fach dort ebenfalls Pflicht ist – hier lohnt sich genaues Nachfragen.
    • Mündliche Ergänzungsprüfung: Viele Prüfungsordnungen sehen nach dem nicht bestandenen Drittversuch eine mündliche Nachprüfung vor, in der man höchstens noch auf „ausreichend“ kommen kann. Das ist ein echtes Sicherheitsnetz – aber eben nicht überall.
    • Schieben: Oft gibt es eine Frist, innerhalb der die Wiederholung abgelegt werden muss, oder du wirst automatisch zum nächsten Termin angemeldet. Unbegrenzt schieben geht selten.
    • Beratung: An einigen Hochschulen ist vor dem letzten Versuch ein Beratungsgespräch vorgeschrieben. Selbst wenn nicht, geh zur Studienfachberatung – die kennen die Sonderregeln, zum Beispiel Härtefallanträge.

    Zwei Dinge, die ich jedem im Drittversuch sage:

    1. Nimm die Klausureinsicht wahr. Du hast ein Recht darauf. Bei 3 fehlenden Punkten ist es nicht ausgeschlossen, dass eine Bewertung angreifbar ist. Und selbst wenn nicht: Du siehst schwarz auf weiß, wo die Punkte liegen geblieben sind.
    2. Rücktritt nur mit Attest und vor der Prüfung. Wer sich am Prüfungstag krank fühlt, sollte nicht mitschreiben und hoffen, sondern sich unverzüglich abmelden und zum Arzt gehen. Nach Kenntnis der Aufgaben geht das in der Regel nicht mehr. Im letzten Versuch also nicht angeschlagen antreten!

    Und wenn es dir psychisch gerade nicht gut geht: Die psychologische Beratung des Studierendenwerks ist genau für so etwas da. Das ist keine Schwäche – viele im Drittversuch nutzen sie.

  • Studententicket im Kino, Sparpreis bei der Bahn – warum lohnt es sich, dasselbe unterschiedlich teuer zu verkaufen?

    • PhilBWL
    • 10. September 2026 um 16:05

    Hi, kurze (hoffentlich) Frage aus Mikro:

    Wir haben gerade Preisdiskriminierung im Monopol, und im Skript steht, der Monopolist könne seinen Gewinn steigern, wenn er verschiedenen Gruppen verschiedene Preise abverlangt. Intuitiv klingt das für mich komisch: Wenn das Kino Studierenden weniger berechnet, verliert es doch bei denen Geld – wie soll da mehr Gewinn rauskommen?

    Außerdem unterscheidet das Skript zwischen Preisdiskriminierung 1., 2. und 3. Grades, und ich kriege die Grade immer durcheinander. Gibt's eine Eselsbrücke? Und warum heißt das bei uns in Marketing plötzlich „Preisdifferenzierung“ – ist das dasselbe?

  • Einlinien-, Stablinien- oder Matrixorganisation – wie beantworte ich die Vor-/Nachteile-Frage, ohne nur Stichpunkte aufzuzählen?

    • PhilBWL
    • 6. September 2026 um 21:10

    Sehr hilfreiche Systematik hier oben – ich hänge noch das an, womit man in der Bewertungsfrage über die Standardantwort hinauskommt.

    Wenn nach Vor- und Nachteilen gefragt wird, lohnt es sich, jedes Argument an einem Organisationsprinzip festzumachen, statt frei zu argumentieren:

    • Einheit der Auftragserteilung: Im Einliniensystem erfüllt, im Mehrlinien- und im Matrixsystem bewusst aufgegeben – daher dort Kompetenzkonflikte als Preis für die Fachnähe.
    • Kongruenzprinzip: Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung müssen deckungsgleich sein. Das ist das schärfste Bewertungskriterium für die Stabstelle – der Stab hat Fachkompetenz, aber keine Weisungsbefugnis und trägt deshalb auch keine Verantwortung für die Entscheidung.
    • Leitungsspanne: Sie erklärt, warum ein Einliniensystem bei Wachstum entweder sehr steil wird (viele Ebenen, lange Wege) oder die Führungskraft überlastet.

    Damit wird aus einer Aufzählung eine Argumentation – und genau dafür gibt es in solchen Aufgaben die Punkte.

  • Angebot und Nachfrage: Wann verschiebt sich die Kurve, und wann bewege ich mich nur auf ihr?

    • PhilBWL
    • 3. September 2026 um 18:50

    Hallo zusammen,

    ich komme aus dem BWL-Bachelor und habe VWL als Pflichtmodul. An einer Stelle steige ich regelmäßig aus, und zwar bei den Übungsaufgaben vom Typ „Was passiert auf dem Markt für X, wenn …“.

    Zwei Beispiele aus meinem Übungsblatt:

    • „Der Preis für Tee steigt. Was passiert auf dem Kaffeemarkt?“ – ich habe mich auf der Nachfragekurve nach oben bewegt, laut Lösung muss die Kurve verschoben werden.
    • „Der Kaffeepreis steigt. Was passiert mit der nachgefragten Menge?“ – hier habe ich die Kurve verschoben, und laut Lösung ist es eine Bewegung entlang der Kurve.

    Also genau falsch herum, beide Male 🤦 Offensichtlich fehlt mir die Regel dahinter. Gibt es ein sicheres Kriterium, an dem ich das erkenne, statt jedes Mal zu raten? Und wie zeichne ich das so, dass der Korrektor die Punkte auch gibt?

  • Motivationstheorien in der Klausur: Maslow, Herzberg, X/Y – wie halte ich die auseinander?

    • PhilBWL
    • 3. September 2026 um 07:40

    Das Raster oben hat mir sehr geholfen – ich ergänze die Prozesstheorien, weil die in der Klausur oft nur als Namen genannt und dann nicht angewandt werden können. Sie erklären nicht, was motiviert, sondern wie aus einem Bedürfnis Verhalten wird:

    • Vroom – VIE-Theorie (Erwartungs-Valenz-Theorie): Motivation = Valenz × Instrumentalität × Erwartung. Also: Wie wichtig ist mir die Belohnung (Valenz)? Führt die Leistung überhaupt zu dieser Belohnung (Instrumentalität)? Und kann ich die Leistung durch Anstrengung erbringen (Erwartung)? Entscheidend ist, dass die Verknüpfung multiplikativ ist: Ein einziger Faktor nahe null lässt die gesamte Motivation zusammenbrechen. Das ist die perfekte Erklärung für Prämienmodelle, die niemanden interessieren – entweder ist die Prämie egal, oder keiner glaubt, dass sie wirklich ausgezahlt wird, oder das Ziel gilt als unerreichbar.
    • Adams – Gleichheitstheorie: Verglichen wird das eigene Verhältnis von Input (Leistung, Erfahrung, Zeit) zu Output (Gehalt, Anerkennung, Aufstieg) mit dem einer Bezugsperson. Empfundene Ungerechtigkeit erzeugt Spannung, die abgebaut wird – häufig, indem der eigene Input zurückgefahren wird. Deshalb wirkt der Vergleich mit der Kollegin oft stärker als die absolute Höhe des Gehalts.
    • Locke & Latham – Zielsetzungstheorie: Spezifische und anspruchsvolle Ziele führen zu höherer Leistung als „tun Sie Ihr Bestes“ – vorausgesetzt, das Ziel wird akzeptiert und es gibt Rückmeldung über den Fortschritt. Das ist die theoretische Grundlage für SMART-Ziele und Zielvereinbarungsgespräche.

    Für Anwendungsaufgaben lohnt sich die Kombination: Der Fall „Bonus eingeführt, nichts hat sich geändert“ lässt sich mit Herzberg (Geld als Hygienefaktor) und mit Vroom (Erwartung nahe null, weil das Ziel als unerreichbar gilt) erklären – zwei sauber begründete Erklärungen aus zwei Theoriefamilien geben in der Regel mehr Punkte als eine ausführliche.

  • Personalbedarfsplanung: Wie komme ich sauber vom Brutto- zum Nettopersonalbedarf?

    • PhilBWL
    • 31. August 2026 um 06:50

    Ergänzend drei Dinge, die bei uns in der Klausur Punkte gekostet haben, obwohl die Rechnung stimmte:

    • Tabellarisch rechnen, nicht in einer Zeile. Arbeitsmenge, Zeit je Einheit, Arbeitszeit, Einsatzbedarf, Reserve, Brutto, Bestand, Zugänge, Abgänge, Netto – jede Größe eine eigene Zeile mit Einheit. Punkte gibt es auf Zwischenschritte, und bei einem Zahlendreher am Anfang bekommst du den Rest über die Folgefehlerregelung trotzdem.
    • Rundung begründen. 2,25 Personen gibt es nicht. Schreib dazu, ob du auf 3 aufrundest (Bedarf vollständig decken) oder bei 2 bleibst und die Restmenge über Mehrarbeit bzw. Zeitarbeit abdeckst. Dieser Deutungssatz ist oft ein eigener Punkt.
    • Vollzeitäquivalente ≠ Köpfe. Wenn Teilzeit vorkommt, rechnest du in VZÄ – 8,25 VZÄ können 10 Personen sein. Ein Satz dazu zeigt, dass du weißt, was die Zahl bedeutet.

    Was mir beim Lernen geholfen hat: Die Formel liefert nur den quantitativen Bedarf. Daneben gibt es den qualitativen (welche Qualifikationen?), den zeitlichen (wann?) und den örtlichen (wo?). Wenn eine Aufgabe „erläutern“ oder „beurteilen“ sagt statt „berechnen“, will sie meistens genau diese vier Dimensionen hören. 👍

  • Optimale Bestellmenge: Warum gibt es überhaupt ein Optimum – und wieso steht in der Andler-Formel eine Wurzel?

    • PhilBWL
    • 25. August 2026 um 15:50

    Servus zusammen 👋 wir haben in Materialwirtschaft die optimale Bestellmenge durchgenommen und ich kann die Formel inzwischen auswendig hinschreiben. Verstanden habe ich sie trotzdem nicht.

    Was mir konkret fehlt:

    • Warum gibt es überhaupt ein Optimum? Mein Bauchgefühl sagt: einmal im Jahr die ganze Menge bestellen ist am billigsten, weil ich dann nur einmal Aufwand habe.
    • Woher kommt die Wurzel? Die fällt für mich vom Himmel.

    Und dann hat unser Dozent noch gesagt, die Formel sei „in der Praxis kaum anwendbar“. Warum lernen wir sie dann so ausführlich? 🤔 Bei mir kam als Ergebnis übrigens 566,4 Stück raus – so eine krumme Zahl kann man doch gar nicht bestellen.

  • Einliniensystem, Stab-Linien-Organisation, Matrix – woran erkenne ich in der Klausur, welche Organisationsform gemeint ist?

    • PhilBWL
    • 6. August 2026 um 15:40

    Moin, in Organisation haben wir jetzt gefühlt zehn Organisationsformen durchgenommen und in meinem Kopf verschwimmt alles zu einem einzigen Kästchen-Diagramm.

    In den Altklausuren steht dann so etwas wie: „Der Projektleiter kann dem Mitarbeiter fachliche Vorgaben machen, die Urlaubsanträge genehmigt weiterhin der Abteilungsleiter. Um welche Organisationsform handelt es sich?“ – und ich rate.

    Gibt es ein paar Merkmale, an denen man das zuverlässig festmachen kann, statt jedes Schaubild auswendig zu lernen? Und was sind jeweils die Vor- und Nachteile, die man dazuschreiben sollte?

  • Eröffnungsbilanzkonto und Schlussbilanzkonto – wozu brauche ich diese zwei Extra-Konten überhaupt?

    • PhilBWL
    • 1. August 2026 um 06:35

    Ich hänge noch an, wie ich das in der Klausur mechanisch abarbeite – bei mir hat erst das die Fehlerquote gesenkt.

    Immer T-Konten skizzieren, nie im Kopf rechnen. Zwei Minuten Zeichnen sparen zehn Minuten Fehlersuche. Ich lege die Konten in fester Reihenfolge an: erst alle Aktivkonten, dann alle Passivkonten, dann Erfolgskonten, dann GuV, EBK und SBK.

    Meine drei Kontrollen am Ende:

    • Im SBK muss Soll gleich Haben sein. Ist es das nicht, fehlt fast immer ein Konto oder ein Saldo wurde auf der falschen Seite eingetragen.
    • Im SBK darf kein einziges Erfolgskonto stehen. Aufwendungen und Erträge sind Stromgrößen einer Periode, keine Bestände. Wenn dort „Mietaufwand“ auftaucht, ist ein Abschluss im falschen Konto gelandet.
    • Eigenkapital gegenrechnen: Anfangsbestand + Gewinn (bzw. − Verlust) + Einlagen − Entnahmen muss dem Wert im SBK entsprechen. Diese Probe deckt fast jeden Buchungsfehler auf, der das Ergebnis betrifft.

    Und zu deiner ursprünglichen Verwirrung mit den Seiten: Ich schreibe mir oben auf das Blatt einen Satz hin, bevor ich anfange – „Aktivkonto beginnt im Soll, endet im Haben.“ Passivkonten genau umgekehrt. Damit brauchst du dir das EBK gar nicht mehr als Bild zu merken, es ergibt sich dann von selbst.

  • Anlagenabgang buchen – wie gehe ich vor, wenn eine Maschine über oder unter Buchwert verkauft wird?

    • PhilBWL
    • 29. Juli 2026 um 06:35

    Was mir beim Lernen sehr geholfen hat, ist die Unterscheidung direkte vs. indirekte Abschreibung, weil danach der Buchungssatz anders aussieht:

    • Direkt: Die Abschreibung mindert das Anlagekonto selbst, dort steht also immer der Restbuchwert. Beim Abgang buchst du gegen dieses eine Konto.
    • Indirekt: Das Anlagekonto bleibt auf Anschaffungskosten stehen, daneben läuft ein Wertberichtigungskonto (kumulierte Abschreibungen). Beim Abgang musst du beide auflösen – sonst bleibt eine Leiche in der Bilanz.

    Als Merksatz für die Klausur: Erst abschreiben, dann vergleichen, dann ausbuchen. Und die Vergleichsgröße ist immer der Restbuchwert im Zeitpunkt des Abgangs, nie der Anschaffungswert und nie der Wert vom letzten Bilanzstichtag. Wer diesen einen Schritt überspringt, bekommt zwangsläufig einen falschen Gewinn oder Verlust heraus, auch wenn der Rest sauber gerechnet ist.

  • Inventur, Inventar und Bilanz – wie hängen die drei Begriffe eigentlich zusammen?

    • PhilBWL
    • 26. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich stehe am Anfang vom Rechnungswesen und komme bei drei Begriffen dauernd durcheinander: Inventur, Inventar und Bilanz. In meinem Skript werden die in einem Atemzug genannt, als wäre klar, was der Unterschied ist – ist es für mich aber nicht. 🙈

    Ist die Inventur nicht einfach das Zählen im Lager? Und wieso brauche ich dann noch ein Inventar, wenn ich am Ende sowieso eine Bilanz aufstelle? Kann das jemand in der richtigen Reihenfolge erklären?

  • Economies of Scale vs. Economies of Scope – worin liegt der Unterschied?

    • PhilBWL
    • 23. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, in Produktionswirtschaft sind mir heute zwei Begriffe durcheinandergegangen: Economies of Scale und Economies of Scope. Beide sind irgendwie „Kostenvorteile durch mehr“, aber der Unterschied will mir nicht in den Kopf.

    Kann mir das jemand mit einem klaren Beispiel auseinanderdröseln? Und wann argumentiere ich in einer Klausur mit dem einen, wann mit dem anderen?

  • Penetration vs. Skimming - wie entscheide ich mich bei der Preisstrategie fuer ein neues Produkt?

    • PhilBWL
    • 21. Juli 2026 um 06:25

    Noch ein Blickwinkel, der mir beim Auswählen hilft: der Produktlebenszyklus. Skimming passt gut, wenn ein Produkt am Anfang wirklich neu/überlegen ist – du schöpfst die hohe Zahlungsbereitschaft der Early Adopter ab und senkst den Preis später Stufe für Stufe, während neue Käufergruppen dazukommen.

    Penetration lohnt eher, wenn schnelle Verbreitung wichtig ist – etwa bei starken Skaleneffekten oder wenn ein früher Marktanteil dich gegen Nachahmer absichert (Netzwerkeffekte). Kurz: Skimming = Marge zuerst, Menge später, Penetration = Menge zuerst, Marge später. Die Frage „lässt sich mein Vorsprung schützen?“ entscheidet oft, welche Richtung sinnvoll ist.

  • Prokura vs. Handlungsvollmacht - was darf ein Prokurist eigentlich, und was nicht?

    • PhilBWL
    • 19. Juli 2026 um 15:25

    Hallo zusammen, im Handelsrecht kamen gerade Prokura und Handlungsvollmacht dran und ich krieg die beiden nicht sauber auseinander. Beide sind ja irgendwie Vollmachten für Angestellte eines Kaufmanns.

    Kann mir jemand erklären, worin der Kernunterschied liegt und wo die Grenzen der Prokura sind? Ein Prokurist kann doch nicht wirklich alles, oder?

  • Altklausuren – wie nutzt ihr die richtig, ohne nur die Lösungen auswendig zu lernen?

    • PhilBWL
    • 15. Juli 2026 um 19:30

    Hallo zusammen, ich habe für zwei Module einen ganzen Stapel Altklausuren aus den letzten Semestern bekommen, und jetzt bin ich unsicher, wie ich damit umgehen soll.

    Bei der letzten Klausur habe ich die Altklausuren einfach mit den Lösungen daneben durchgearbeitet. Ging sich gut an, ich hatte das Gefühl, alles zu können – und in der Prüfung stand dann eine leicht abgewandelte Aufgabe, bei der ich komplett blank war. Offensichtlich hatte ich eher die Lösungen erkannt als die Sache verstanden 😐

    Wie macht ihr das? Und ab wann im Lernprozess holt ihr die Altklausuren überhaupt raus?

  • Amortisationsrechnung (Payback-Methode) – wie schnell habe ich mein Investment wieder drin, und wo sind die Grenzen?

    • PhilBWL
    • 13. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, wir sind gerade bei der Investitionsrechnung und ich hänge bei der Amortisationsrechnung. Die Grundidee („nach wie vielen Jahren habe ich die Anschaffung über die Rückflüsse wieder drin?“) verstehe ich, aber:

    • Rechne ich mit dem Gewinn oder mit dem Cashflow?
    • Und warum sagen alle, die Methode sei „gefährlich“, wenn man sich nur danach richtet?

    Ein kleines Zahlenbeispiel wäre mega. 🙏

  • Studienkosten von der Steuer absetzen – geht das im Fernstudium überhaupt?

    • PhilBWL
    • 12. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich sitze gerade zum ersten Mal an meiner Steuererklärung und frage mich: Kann ich die Kosten fürs Studium (Semesterbeiträge, Fachbücher, Laptop, Fahrten zur Prüfung) eigentlich absetzen? Ich habe nebenbei einen Minijob, verdiene also fast nichts.

    Im Netz lese ich mal „Werbungskosten“, mal „Sonderausgaben“ – und dass das einen riesigen Unterschied macht. Kann mir jemand erklären, wovon das abhängt und ob sich das bei meinem geringen Einkommen überhaupt lohnt? 📚

  • Fixkostendegression – warum sinken die Stückkosten, wenn ich mehr produziere?

    • PhilBWL
    • 11. Juli 2026 um 06:40

    Springe hier nochmal ein, weil mir ein Aspekt gefehlt hat: Die Degression hat eine Grenze. Solange die Kapazität reicht, sinken die fixen Stückkosten mit jeder Mehrmenge. Stößt du aber an die Kapazitätsgrenze und brauchst z. B. eine zweite Maschine oder eine Zusatzschicht, springen die Fixkosten stufenweise nach oben – das sind die sprungfixen Kosten.

    Deshalb ist „mehr produzieren senkt immer die Stückkosten“ nur innerhalb einer Kapazitätsstufe richtig. Direkt nach so einem Sprung sind die fixen Stückkosten sogar erstmal wieder höher, bis die neue Kapazität ausgelastet ist.

  • Lagerumschlagshäufigkeit und durchschnittliche Lagerdauer – wie hängen die zwei Kennzahlen zusammen?

    • PhilBWL
    • 9. Juli 2026 um 08:30

    Guter Thread – ich hänge mich mal dran, weil die Lagerumschlagshäufigkeit oft unterschätzt wird. Sie ist im Grunde ein Working-Capital-Hebel: Je öfter das Lager im Jahr „umschlägt“, desto weniger Kapital ist in Beständen gebunden, das steht dann für anderes zur Verfügung.

    Aber Vorsicht vor dem Zielkonflikt: Ein sehr hoher Umschlag sieht toll aus, kann aber bedeuten, dass die Bestände so knapp sind, dass die Lieferfähigkeit leidet. Deshalb schaut man die Kennzahl nie allein an, sondern immer im Branchenvergleich und zusammen mit der Lieferbereitschaft.

  • Optimale Bestellmenge (Andler-Formel) – wie leite ich die her und was steckt dahinter?

    • PhilBWL
    • 30. Juni 2026 um 14:25

    Hallo zusammen, wir hatten heute in Materialwirtschaft die optimale Bestellmenge und die Andler-Formel dran. Die Formel steht im Skript, ich setze auch brav ein und bekomme ein Ergebnis raus – aber ich verstehe null, warum das so ist.

    Warum gibt es überhaupt eine „optimale“ Menge? Und wieso zieht man am Ende die Wurzel? Kann mir das jemand ohne reines Formel-Auswendiglernen erklären? 🤔

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