Moin, in Makro hatten wir das Okunsche Gesetz, also den Zusammenhang zwischen Wachstum und Arbeitslosenquote. Die Formel kriege ich hin, aber der empirische Teil verwirrt mich.
In den Zahlen, die wir angeschaut haben, ist das BIP in einem Jahr gesunken, die Arbeitslosigkeit aber kaum gestiegen – und im Aufschwung danach ist sie noch eine ganze Weile hoch geblieben. Wenn der Zusammenhang so eng wäre, wie das „Gesetz“ klingt, dürfte das doch nicht passieren?
Kann mir jemand erklären, woher diese Verzögerung kommt und wie ich das in einer Klausur sauber begründe?