Hallo zusammen,
im Skript Makroökonomie steht die Quantitätsgleichung M · V = P · Y und daneben der Satz „langfristig führt ein Anstieg der Geldmenge zu einem proportionalen Anstieg des Preisniveaus“.
Jetzt hab ich zur Vertiefung ein bisschen gelesen und bin verwirrt: Die EZB hat doch ab 2015 massiv Anleihen gekauft und damit Geld in den Markt gepumpt – und die Inflation lag trotzdem bis 2020 fast durchgehend unter 2 %. Ist die Gleichung dann nicht widerlegt?
Konkret verstehe ich nicht:
- Ist das eine Gleichung, die immer stimmt, oder eine Theorie, die auch falsch sein kann?
- Was genau ist V, und warum sollte das konstant sein?
- Wie rechnet man damit, wenn in der Klausur Wachstumsraten gegeben sind?
Danke schon mal 📚