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Manntag (Personentag): Bedeutung & Definition einfach erklärt

  • kathy81
  • 18. Januar 2003 um 12:47
  • Erledigt
1. offizieller Beitrag
  • kathy81
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    719
    • 18. Januar 2003 um 12:47
    • #1

    Kurz erklärt: Ein Manntag (auch Personentag, PT) ist eine Einheit für den Arbeitsaufwand: die Arbeitsleistung, die eine Person an einem Arbeitstag (ca. 8 Stunden) erbringt.

    • Verwendung: Aufwandsschätzung in Projekten (z. B. Aufgabe = 5 Manntage).
    • 5 Manntage = 1 Person an 5 Tagen oder 5 Personen an 1 Tag (gleicher Gesamtaufwand).
    • Größere Einheiten: Mannmonat (ca. 20 Manntage), Mannjahr.
    • Geschlechtsneutral heute meist Personentag (PT).

    Also, ich Suche eine defintion für MannTage!!

    Was das ungefähr ist, weiß ich ja, es ist eine Einheit zur Erfassung von Kapaziztäten der Mitarbeiter in einem Projekt...


    Kennt einer eine Definition??

    Grüße Kathy

    Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum! ;)

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  • Jens
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    • 18. Januar 2003 um 13:03
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Also ich würd es wie folgt definieren!

    1 Mann kann pro Tag eine gewissen Arbeitsleistung vollbringen u. bekommt dafür eine Vergütung!

    Bsp. 1 Manntag kostet 500 Euro benötigt werden 3 Manntage also 1500 Euro

    WArum Manntage?
    Für ein Projekt braucht man sagen wir 5 Manntage aber man kann nicht am Stück hintereinander arbeiten u. so muss halt diese Einheit gewählt werde damit man einen einheitlichen Abrechnungszeitraum hat!

    Irgendwie so.. wenns nicht so ganz richtig ist :wand

    mfg
    jens

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  • nadia
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    612
    • 18. Januar 2003 um 17:40
    • #3

    also ich habs so (Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage):

    Personentag (-monat, -jahr), Maßgröße für die Arbeitsleistung, die eine Person pro Zeiteinheit erbringt. Substituierbarkeit Zeit gegen Personenzahl unterstellt: z.b. 1 Mannjahr = 1 Person in 1 Jahr = 2 Personen in 1/2 Jahr = 1/2 Personen in 2 Jahren.

    vielleicht hilft dir das ja weiter.... :idee

  • seven
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 20. Januar 2003 um 18:47
    • #4

    Hi,

    ich kenne das nur aus der Programmierung und würde
    das so ziemlich genauso beschreiben wie "nadia".

    Wenn z.B. an einem Projekt 50 Leute 1 Jahr lang arbeiten, dann wird die Arbeitsleistung in diesem Projekt
    mit 50 Mannjahren beschrieben. Wenn man solch eine Aussage hat, muss man nur noch wissen wie Lage das Projekt (oder was auch immer) gedauert hat, um auf die Anzahl der Mitarbeiter zu schließen und mit Manntagen läuft das genauso.

    Tschü.... :)

  • FabianControl
    Controlling
    Beiträge
    52
    • 16. Juni 2026 um 06:10
    • #5

    Hi Kathy, deine Beschreibung passt schon. Eine saubere Definition: Ein Manntag (heute meist neutral Personentag, abgekürzt PT) ist die Arbeitsleistung, die eine Person an einem Arbeitstag erbringt – in der Regel mit ~8 Stunden Normalarbeitszeit hinterlegt. Es ist also eine reine Aufwandseinheit, keine Personen- und keine Zeitangabe für sich allein.

    Die Einheit skaliert nach oben:

    • 1 Personenmonat (PM) ≈ 18–22 PT (je nach angesetzten Arbeitstagen pro Monat)
    • 1 Personenjahr (PJ) ≈ 200–220 PT (also Arbeitstage abzüglich Wochenenden, Urlaub, Feiertage)

    Wofür man das braucht: Aufwandsschätzung, Kalkulation und Angebotserstellung. Du beschreibst den Gesamtaufwand eines Projekts in PT und kannst daraus Kosten (PT × Tagessatz) und Termine ableiten – unabhängig davon, wer am Ende konkret arbeitet.

    Kleines Rechenbeispiel: Ein Arbeitspaket ist mit 20 PT bewertet. Das bedeutet:

    • 1 Person braucht dafür 20 Arbeitstage, oder
    • 2 Personen schaffen es in 10 Tagen, oder
    • 4 Personen theoretisch in 5 Tagen.

    Und genau hier sitzt der häufigste Denkfehler: PT sind keine Kalendertage. Erstens arbeitet niemand zu 100 % Auslastung an einer Aufgabe (Meetings, Abstimmung, andere Projekte). Zweitens lässt sich Arbeit nicht beliebig parallelisieren – neun Frauen bekommen ein Kind auch nicht in einem Monat. 20 PT können sich im Kalender also locker über sechs oder acht Wochen ziehen. Deshalb immer zwischen Aufwand (PT) und Durchlaufzeit (Kalendertage) trennen – das verwechseln in der Praxis selbst erfahrene Leute ständig.

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