Hallo zusammen, ich sitze gerade an dem Kapitel zu externen Effekten und komme an einer Stelle einfach nicht weiter.
Im Skript steht, ein Betrieb, der einen Fluss verschmutzt, sei ein Fall von Marktversagen. Für mich klingt das erstmal nach einem moralischen Problem und nicht nach einem ökonomischen – der Markt funktioniert doch, es wird gekauft und verkauft. Warum ist das ein Versagen des Marktes?
Konkret hänge ich an drei Punkten:
- Warum ist die Menge, die der Markt produziert, angeblich „zu hoch“? Zu hoch gemessen woran?
- Was genau macht eine Steuer daran besser? Der Dreck ist doch trotzdem da, nur teurer.
- Und in einer Fußnote steht etwas vom Coase-Theorem, wonach man gar keinen Staat brauche. Das widerspricht sich für mich komplett.
Wenn mir jemand die Logik dahinter einmal von vorne erklären könnte, wäre mir sehr geholfen. Danke!