Sind das die Grenznoten für Bayern aus dem WS 02/03 ? Wenn es die neuen aus dem letzten Semester sind poste doch bitte mal den Link.
Beiträge von Markus
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Original von Phil123
lool ja - aber ich muss zur Nachprüfung!! Wenn ich die nicht packe, trifft dann die oben genannte Situation ein... :OI got it. Gut das ist eine absolut blöde Situation. Aber an deiner Stelle würde ich mich mal anstrengen, denn dann hast du immerhin schon mal die allg. Hochschulreife und kannst direkt an eine Universität gehen und musst nicht den Umweg über die FH machen. Ansonsten musst du dich eben erkundigen wie lange du ein Praktikum absolvieren musst um die Fachhochschulreife zu erlangen. Weitere Probleme die sicherlich auf dich zu kommen werden dürften die Grenznoten sein, denn so toll dürfte dein Abi nicht werden. Die NC's erfährst du aber auf den Homepages der jeweiligen Hochschulen. Ob es zulassungsfreie Studiengänge in deinem Bereich gibt kann ich dir nicht beantworten. Jedenfalls solltest du bei deiner Ortsauswahl schon mal eine gewisse Portion an Flexibilität mitbringen!
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Original von Phil123
nee ich bin doch auf der gymnasialen Oberstufe - also VollzeitunterrichtOkay jetzt hast du es geschafft mich total zu verwirren! Wenn du in der gymnasialen Oberstufe bist, dann bekommst du doch deine allg. Hochschulreife oder ist das jetzt mal wieder ein neues Schulsystem was mir unbekannt ist

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Herzlich Willkommen von meiner Seite! Wünsche dir hier viel Spaß und eine gute (informative) Zeit
Hau rein. -
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Original von Phil123
nee Du meinst bestimmt was anderes....
Ich meine, ein Praktikum, um meine Fachhochschulreife zu erlangen. Wenn ich meine Nachprüfung im Abi nicht bestehe, habe ich ja die schulische Qualifikation der Fachhochschulreife und muss dann noch ein Praktikum bzw. eine zweijährige Ausbildung machen.
Da meinte ich, ob ich das Praktikum verkürzen kann (auf ein halbes Jahr o.ä.) Ich meine ich hab da schon etwas darüber gehört...Aso du hast quasie Theorie und Praxis nicht parallel gehabt oder ? Bei uns war es so, dass 6 Monate Praxis nötig waren um die Fachhochschulreife zu erlangen. Aber ich hab das ganze schulisch gemacht, d.h. man hatte in der 11. Klasse blockweise den theoretischen Teil und immer wieder Praktikum, in der 12. Klasse war es dann nur schulischer Unterricht.
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Zitat
Original von Phil123
jo das klingt schonmal gut!!
Habe vorhin auch schon zwei Mails an die betreffenden Hochschulen geschickt...
Wenn man nach dem Vordiplom sogar nicht direkt im ersten Semester anfangen muss, wäre auch nett, bin da aber nicht so zuversichtlich
Aber wg. Bevorzugung: Bei Spowiz denke ich nicht, dass es da Probleme geben sollte. Muss man dort eigentlich auch eine sportliche Zugangsüberprüfung machen, wenn man von der FH kommt? (naja muss noch ein bissl googlen
)
Außerdem muss ich jetzt dann erstmal mein Praktikum ableisten. Besteht dort eigentlich die Möglichkeit es irgendwie zu verkürzen? Ein Jahr ist auch ne lange Zeit und Geld fliesst da auch nicht viel :gapFür Sportwissenschaften muss man eigentlich immer eine Egnungsprüfunge ablegen. Direkte Info's gibt dir die Hochschule deiner Wahl

Ich denke mal du wirst sie schon machen müssen, denn bei Sportwissenschaften gibt es ja auch recht viel praktische Teile im Studium und bei Sportmgmt kann ich mir nicht vorstellen, dass so etwas von nöten ist, da dieser Studiengang wohl mehr mit einem speziellen BWL Studiengang zu vergleichen ist. Wenn ich mich irre, korrigier mich ruhig

Praktikum verkürzen? Keine Ahnung. Die Hochschule schreibt dir die Mindestlänge der studiumsbegleitenden Praktika vor. Die Länge von nötigen Vorpraktika liegt meist zwischen 6-12 Wochen.
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Original von Phil123
verzwickt...
Meines Wissens, besteht auch die Möglichkeit mit dem Vordiplom sich bei einer Uni zu immatrikulieren. Da der Studiengang nicht abgeschlossen ist, sollte man auch keine Zweitstudiumsgebühr zahlen oder liege ich da falsch?
Außerdem wäre dann die Wahl eines Studiengangs Fachgebunden... mhhh :]Richtig. Nach deinem Vordiplom bekommst du die fachgebundene Hochschulreife, d.h. du kannst fachgebunden an einer Uni studieren. Bei dir: Studiere Sportmgmt und wechsel dann zu Sportwissenschaften, das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber wie immer gilt: Zu erst direkt bei den FH's/Uni's die Info's einholen! Die Zweitstudiumsgebühr müsste dann auch entfallen. Das Problem mit den Wechseln auf die Uni ist immer, das Leute die von einer Universität auf eine andere Universität wechseln vor Leuten bevorzugt werden, als jemand der von der FH kommt. Ein weiteres Problem ergibt sich in welches Semester du zugelassen wirst, d.h. ob du ohne weiteres in einem höheren Semester einsteigen kannst oder wieder im Ersten anfangen musst.
Edit: Grammar
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Also zu Bayern als Beispiel ziehe ich jetzt mal München heran kann ich dir folgendes sagen:
1. Zweitstudiumsgebühren
Zitat
Am 01.01.1999 ist die zweite Verordnung zur Änderung der Hochschulgebührenverordnung in Kraft getreten. Danach sind Gebühren für ein Zweitstudium zu erheben. Die Gebühr beträgt 500,- € pro Semester. Dies trifft nur zu, wenn Sie ein Studium mit der Diplomprüfung an einer deutschen Hochschule abgeschlossen haben. Als Zweitstudium gilt nicht ein Ergänzungs-, oder Aufbaustudium sowie ein Studium, das aufbauend auf dem Erwerb des Bachelorgrades zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluß führt. Die Gebühr ist bei der Rückmeldung fällig.Es gibt auch Möglichkeiten der Befreiung wie ich gesehen habe, aber dafür brauchst sicherlich sehr gute Gründe!
2. Weitere Kosten
Studentenwerksbeitrag i. H. v. 28 €, Verwaltunggebühren 50 € werden bei der Rückmeldung in diesem Semester das erste mal erhoben. Langzeitstudiengebühren wie von dir geposted, aber unterschiedlich nach den Studiengängen, sollte aber für dich irrelevant sein, denn 3-4 Semester überziehen ist schon arg viel. Ein Modell wie das Modell der Studienkonten in NRW ist nicht geplant. Bis die allg. Studiengebühren kommen kann es noch längere Zeit dauern, aber ich denke mal vor dem WS 06/07 wird da nix kommen. Zu beachten ist auch noch, dass Bayern wohl das einzige Bundesland ist, welches keine Semestertickets stellt. Hier in unserem südlichen Raum hab ich das jedenfalls noch nicht mitbekommen.
3. Vorteil München
Die TU hat in Sachen Sportwissenschaften einen ziemlich guten Ruf. Aber dazu brauchste eben erst dein allg. Abi!
4. Bafög Förderungsdauer im Erstudium
Zitat
Die Dauer der Förderung für Studierende an Hochschulen richtet sich nach der gewählten Fachrichtung. Die jeweilige Förderungshöchstdauer der gewählten Fachrichtung ergibt sich aus der jeweiligen Regelstudienzeit oder – wenn eine solche nicht festgesetzt ist – unmittelbar aus dem Gesetz (§ 15 a BAföG). Studierende an Akademien und Höheren Fachschulen werden für die Dauer der nach der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgesehenen Ausbildungszeit gefördert. Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen werden ab dem fünften Fachsemester nur nach Vorlage eines Leistungsnachweises gemäß § 48 BAföG gefördert. Mit dem Nachweis dokumentiert der Auszubildende, dass er die den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen entsprechenden Studienfortschritte erreicht hat. Ausreichend sind durchschnittliche Studienfortschritte, die der Auszubildende nachweisen kann, indem er- ein Zeugnis über eine bestandene Zwischenprüfung, die nach den Ausbildungsbestimmungen erst vom Ende des dritten Fachsemesters an abgeschlossen werden kann und vor dem Ende des vierten Fachsemesters abgeschlossenen worden ist,
- oder eine nach Beginn des vierten Fachsemesters ausgestellte Bescheinigung der Ausbildungsstätte darüber, dass er die bei geordnetem Verlauf seiner Ausbildung bis zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters üblichen Leistungen erbracht hat (sog. 48-Bescheinigung) vorlegt.
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Seid Ihr Euch da sicher? (Quelle?) Mir wurde auch schon andere Sachen erzählt...
-> Mit Bezug auf was ? Wie gesagt, ich kann mir kaum vorstellen dass du Anspruch auf Arbeitslosengeld hast. Das entspricht jeglicher Logik, du befindest dich ja in einer Ausbildung. Nachdem du gerade Abitur machst, hast du auch noch nicht gearbeitet und hast somit eh keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Ja aber wie sieht es aus mit den Finanzen im Erst- bzw. Zweistudium? Die Bafögförderungshöchstdauer sind 8 oder 9 Semester, die ich lieber im Uni-Studiengang aufwenden würde.
Okay man kann schon was zusammenbekomme:
ca. 200-300€ Nebenjob (je nach Aufwand)
150€ Kindergeld
~150 Wohngeld
Das sind immerhin auch schon 600€
+Zuschuss von den Eltern-> Die Frage ist doch erst mal ob du wirklich zwei Studiengänge studieren wirst. Du kannst gleich mal die nächsten 9 Jahre abhacken und ich glaube kaum, dass man überhaupt so lang planen kann bzw. sollte! Meiner Meinung wäre da schon ein Sportmgmt-Studium mit darauf folgenden Postgraduiertenstudium sinnvoller. Naja das mit dem Geld geht schon:
~ BaFög: 500 €
~ Kindergeld: 150 €
~ Wohngeld: Hm ich glaube das mit den 150 € stimmt schon, aber es kann sein, dass dein BaFög dadurch beeinträchtigt wird.
~ Nebenjob 350 € (bei 35-40h im Monat)
~ ZuschüsseDamit kommste wohl locker über die Runden. Aber das sind jetzt wie gesagt sehr grobe Schätzungen. Der BaFÖg Satz ist der Höchstsatz (ungefähr), beim Wohngeld kenn ich mich nicht so aus und weiss auch nicht, wann du diese Ansprüche hast, aber vom Hörensagen kommt es mir bekannt vor. Und der Nebenjob is eigentlich schon das Minimum es ist im Normalfall nicht wirklich ein Problem mehr zu arbeiten wenn man will.
Edit: Dein Quote oben sagt doch genau dass was ich gesagt habe! Oder willst du nach dem Grundstudium wechseln? Ich habe es so verstanden, dass du erst das Dipl. an der FH machen willst und dann noch eins an der Uni!
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Zitat
Original von Phil123
ja hab mir das auch scho so gedacht....
Trotzdem Danke!
Deshalb wollte ich ja für das Zweitstudium "Arbeitslosengeld" zur Unterstützung. Aber ich glaube man kann auch Wohnungsgeld o.ä. beantragen - man wird sehen.
Ich wollte zunächst Sportmanagement oder Ökotrophologie an der FH studieren und dann Sportwissenschaft an der Uni. Aber man muss auch im gleichen Fachbereich an der FH etwas studieren (müsste mich mal erkundigen). Ich weiss nicht, ob ökotrophologie dazugehört.
ökotrophologie und Sportwisseschaft wäre aber eine verdammt geile kombi, die genau mein Interessensgebiet abdeckt!!Also kuhl hat so gut wie alles gesagt. Das mit dem Arbeitslosengeld fürs Zweitstudium kannste vergessen! Wohngeld kannst du immer beantragen, wie es mit BaFöG aussieht weiss ich nicht genau aber ich denke die Chancen sind da nicht gerade groß.
Ich wollte zunächst Sportmanagement oder Ökotrophologie an der FH studieren und dann Sportwissenschaft an der Uni. Aber man muss auch im gleichen Fachbereich an der FH etwas studieren (müsste mich mal erkundigen).
-> Wie man muss im gleichen Fachbereich studieren? Du wählst einen Studiengang an der FH und bekommst dein Diplom was gleichbedeutend mit der allg. Hochschulreife ist, kannst dann also auf der Uni studieren was du willst.
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Inwiefern meinst du Quereinstieg?
Ich meine es gibt keine andere Alternative, die Einzige wäre wohl wenn du in deiner Ortsauswahl flexibler wirst. Denn den NC wirst du nicht umgehen können, immerhin kannst du dir sicher sein, dass es im WS 05/06 klappt. Zwar ein schwacher Trost aber viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Du könntest natürlich für ein Jahr in diesem Bereich arbeiten, dann bekommst du immerhin schon ein Praxissemster erlassen!
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Kein Problem. Die beiden oben aufgeführten Bücher sind echt gut als Grundlagenbücher, mehr als ein Grundlagenwissen soll auch nicht aufgebaut werden. In der Datenbank findest du zum Thema Wirtschaftsinformatik auch noch ein paar Sachen. Programmierwissen o.Ä. würde ich mir aber an deiner Stelle nicht aneignen, da du noch nicht genau weisst, wie speziell der Stoff abgefragt wird und es sicher von Hochschule zu Hochschule sehr differiert!
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Wachstumsfaktor für das Berichtsjahr t1 mit dem Basisjahr t0 in Prozent:
(Wert t1 / Wert t0) * 100
Durchschnittliche Wachstumsrate:
(Geometrisches Mittel - 1) *100
Edit:
Habe dir die komplette Lösung mal als Excelscreenshot angehängt!
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ich habe gehört, dass civi und wartesemester den zensurendurchschnitt verbessern? bin in diesem gebiet eher ein laie, als alles andere =)
-> Nach Erhalt der Hochschulzugangsberechtigung wird pro Semester ein Zehntel des Notendurchschnitts abgezogen d.h. dieser verbessert sich also!
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Zitat
Demzufolge sollte man sich Strategische Beratung schon gut überlegen. Ich empfehle in diesem Kontext "Grow or Go" (ZDF-Doku). Dort werden einige (Elite-)Absolventen der ebs (MBA) auf der Bewerbungssuche, Berufseinstieg usw. begleitet. Durchaus interessant, für wirklich interessierte...Dem kann ich mich voll und ganz anschliessen. Eine wirklich äußerst gelungene Dokumentation die einen viel erahnen lässt und Lust auf mehr macht. Kommt nur meistens zu den unmöglichsten Uhrzeiten. Schade eigentlich.
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Dazu noch was nettes aus der heutigen SZ:
Leuchten im Dunkeln
Spitze und Wahn: Warum die Eliteuniversitäten ein Irrtum sindManche Türme entstehen, indem man um sie herum den Wasserspiegel senkt, und manche Türme fangen an zu leuchten, wenn man um sie herum das Licht löscht. Die Debatte um die Einrichtung von Eliteuniversitäten, die von Edelgard Bulmahn, der Bildungsministerin, jetzt im Handstreich entschieden worden sein soll, hat etwas so Verblendetes, ja Wahnhaftes, dass man meinen könnte, die Gier nach höherer Bildung, die seit einigen Jahren die Republik ergriffen hat, sei selbst schon das Zeichen einer zunehmenden Verblödung.
Über Jahrzehnte hinweg sind die deutschen Universitäten immer größer geworden, während gleichzeitig, umgerechnet auf jeden Studenten, immer weniger Geld für sie ausgegeben wurde. Daran ändert sich nichts, wenn das Bildungsministerium nun maximal zehn Universitäten mit insgesamt knapp zwei Milliarden Euro fördert. Im Gegenteil, die miserabel funktionierenden, schlecht ausgestatteten, intellektuell verwahrlosten akademischen Institutionen bleiben bestenfalls dort, wo sie heute sind, während sich über ihnen die ¸¸Leuchttürme" erheben dürfen. Was ist der Plan von den Eliteuniversitäten anderes als die Billigung und abschließende Befestigung des akademischen Elends für die überwiegende Mehrheit der Hochschulen in Deutschland?
Das ahnen auch die Rektoren der Universitäten, und deshalb haben die meisten von ihnen sich gewehrt, als die Bundesregierung sie mit der Idee von einer akademischen Elite überfiel. Sie wissen, dass es Jahrzehnte braucht, bis sich eine solide wissenschaftliche Spitze bildet, und dass sie weder per Dekret noch durch Überweisung von ein paar Millionen Euro entsteht, sondern langsam heranwächst - nicht aus dem Mittelmäßigen, sondern aus einem breit fundierten mittleren Maß. Dieses Maß aber ist seit mehreren Jahren unterschritten.
Die Malaise der Normalen
Wenn daher, wie es nun auch schon seit Jahren der Fall ist, der intellektuelle Abstand zwischen Max-Planck-Instituten, Wissenschaftskollegs und Akademien auf der einen, dem gewöhnlichen akademischen Ausbildungsbetrieb auf der anderen Seite immer größer wird, dann geht das nicht darauf zurück, dass die deutsche Spitzenforschung so gut geworden sind, sondern darauf, dass das Niveau für alle anderen gesenkt worden ist. Edelgard Bulmahns Idee der Verordnung von Eliteuniversitäten ist allenfalls dazu geeignet, die Malaise des Normalen für eine Weile zu überdecken. Auf Dauer erfolgreich sein wird sie nicht - ganz abgesehen davon, dass 1,9 Milliarden Euro für zehn Universitäten für sechs Jahre ein schlechter Scherz sind, wenn man sich mit Institutionen wie Harvard messen will. Allein das Stiftungsvermögen dieser Universität beträgt das Zehnfache dessen, was nun für ganz Deutschland zur Verfügung stehen soll.
Aber auf diese Art und Weise erfährt die überwiegende Mehrheit der Studenten und Professoren in Deutschland, was das Bildungsministerium von ihnen hält. Im Unterschied zur Bildungsreform der sechziger und siebziger Jahre, als es darum ging, die intellektuellen Ressourcen breiter Bevölkerungsschichten zu erschließen, setzt die neueste Reform der Hochschulen voraus, dass Bildung im Übermaß vorhanden ist. Könnte man es sich sonst leisten, die akademische Bildung der studentischen Mehrheit durch kontinuierliche Erosion ihrer Infrastruktur dem Mittelmaß zu überantworten und stillschweigend die eventuelle Nutzlosigkeit ihrer Ausbildung in Kauf zu nehmen?
Die längst chronisch gewordene, massenhafte Verschwendung möglichst billig produzierter Bildung wird durch die Verschärfung der innerakademischen Konkurrenz - vom Erstsemester bis zum Professor - im Zeichen der ¸¸Elite-Förderung" nicht ausgeglichen, sondern in umso grelleres Licht gesetzt. Erkennen die Kultusminister, erkennt Edelgard Bulmahn diese Konsequenzen nicht, ahnen sie nicht den geheimen Zynismus ihres Projekts? Nein, denn ihre Vorstellung von ¸¸Elite" besteht weder aus Bildung noch aus Wissen, sondern aus politischer Ökonomie. In der gesamten, sich nun seit mehreren Monaten hinziehenden Debatte um die Eliteuniversitäten ist von ihren Befürwortern nicht einmal gesagt worden, was einer deutschen Universität an welcher Stelle fehlt, um zum Weltmaßstab aufzurücken - es fiel nicht ein konkretes Wort über Gentechnik oder Informatik, über das Ingenieurwesen oder die Geschichtswissenschaften, über Labore, Arbeitsmöglichkeiten und Forschungsförderung.
Was nutzt uns aber diese ¸¸Elite", wenn es schon im Elementaren fehlt? Wenn die ¸¸Pisa"-Studien und ihre niederschmetternden Ergebnisse eines nahe legen, dann kein Überheben im Akademischen, sondern einen Neuanfang im Elementaren. Bescheidenheit braucht es hier, keinen Versuch, die deutsche Misere mit den Mitteln einer ¸¸Elite" zu überwinden. Ganz abgesehen davon, dass aus Bildung allein, anders als Edelgard Bulmahn und ihre Kollegen in der Regierung zu meinen scheinen, noch lange keine florierende Volkswirtschaft entsteht. Bildung und Wissenschaft sind nur sehr bedingt nationale Ressourcen. Was einer lernt, teilt sich schnell dem anderen mit, und das Patent ist nur ein mangelhafter, löchriger, befristeter Schutz für das Eigentum an Wissen.
Außerdem hat Wissenschaft nur in einem eingeschränkten Sinn etwas mit nationalem Erfolg zu tun: Wenn einer anfängt zu forschen, weiß er nicht, was er dabei herausbekommen wird - geschweige denn, ob seine Ergebnisse je wirtschaftlichen Nutzen abwerfen werden. Die Freiheit der Wissenschaft von den Ansprüchen der Rentabilität gehörte daher zu den großen Errungenschaften des bürgerlichen Bildungswesens: Sie schützte die Forschung davor, etwas tun zu müssen, was sie gar nicht tun kann. Auch das soll sich offenbar ändern. Sie können einem leid tun, die deutschen Universitäten.
THOMAS STEINFELD
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.131, Mittwoch, den 09. Juni 2004 , Seite 13 -
Mit einer präziseren Subjektzeile würden sich sicherlich mehr Leute für deinen Thread interessieren! Nur mal so am Rande als Tipp

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So schlimm ist das alles auch nicht. Aber du solltest schon erwähnen, welche Themengebiete abgehandelt werden. Meistens sind es aber nur die absoluten Grundlagen, d.h. der leicht erlernbare theoretische Teil von DV System & Co. Hinzu kommen dann noch ein paar programmiererische Tätigkeiten mit Visual Basic, Excel, VBA und Datenbanken (Access, SQL).
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Benutze mal die Suchefunktion, dort sollten einige Threads zu genau diesem Thema ausgespuckt werden!
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Zitat
Was ich brauche sind halt so allgemeine Infos zum Studieren, z.B. Bewerbungsfriste für WS/Sommersem. , was man beachten sollte, wo man sich was besorgen kann, welche "Verwaltungs"stellen es gibt, was diese tun, usw.Unterlagen und allg. Daten bekommst du auf den Homepages der jeweiligen Hochschulen, diese sind immer für die Zulassung zuständig. Handelt es sich um einen ZVS verteilten Studiengang so schau einfach mal auf http://www.zvs.de ! Die Bewerbungsfristen variieren je nach Bundesland und oder ob er ZVS verteilt ist. Du musst auch beachten, dass man nicht überall einen Studiengang im SS aufnehmen kann. Was willst du eigentlich studieren ? Wo (welche Uni/FH kommt für dich in Frage)?
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