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Mikro-verwirrung

  • dieKati
  • 28. Dezember 2004 um 14:16
  • Erledigt
  • dieKati
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    10
    • 28. Dezember 2004 um 14:16
    • #1

    hallo,

    ich habe mit mikro irgendwie riesenprobleme und verstehe fast gar nichts...

    also, ich habe hier eine produktionsfkt x=2A
    und eine nachfragefkt p(x)= 10-0.5x
    wieso ist denn p(x) eine nachfragefunktion?? häh?

    und wie komme ich an agbotsfunktionen, wenn ich z.b. nur eine produktionsfkt habe? ich verstehe diese ganzen zusammenhänge nicht

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  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 28. Dezember 2004 um 14:48
    • #2

    Immer recht Hilfreich zum Thema VWL:

    :hand: http://www.wifak.uni-wuerzburg.de/ewf/doku/

    Gruß

    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


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  • gullo
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    15
    • 28. Dezember 2004 um 19:55
    • #3

    Aus produktionsfkt x=2A kann man die Umkehrfkt A =0,5*X
    diese nennt man die Faktorverbrauchfuktion.
    Jetzt muss man diese um die Faktorpreise erweitern.Wir gehen hier von eins aus und erhalten die Kostenfunktion.
    Wenn es Fixkosten gibt müsste man Sie als Konstante C addieren

    K= 0,5*X+C da C=0 ---->K= 0,5*X


    Dies stellt aus ie Angebotsfunktion dar. DAs Unternehmen ist bereit für diesen Preis (,der der Kosten deckt) anzubieten.


    Per definition zeigt eine Nachfragefuktion den Zusammenhang dem Preis und der am Markt anchgefrageten Menge.
    In diesem Fall: P(x)=10-0,5*X
    wenn wir verschiedene Werte für P annehmen zB 10,9,8......1 können wir die vom Markt nachgefragte Menge ermittelln
    Für P=10 ergibt 10=10-0,5X X=0 dh. für einen Preis 10 ist niemand bereit dasGut X zu kaufen analog für P=5 ergibt sich 5=10-0,5*X --> X=10 dh der Markt fragt 10 Stück für den Preis 5 nach.
    Um das Gleichgewicht zu ermitteln muss man die Angebots-und Nachfragefkt gleichsetzen.
    P(x)=10-0,5*X =! K= 0,5*X--> X=10.
    d.h. die Gleichgeweichtsmenge X ist 10

    und der Gleichgewichtspreis ist P=10-0,5*10=5

    ich hoffe meine Gedanken können dir helfen

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 28. Dezember 2004 um 20:01
    • #4

    So muss man es machen. Außer man hat sich jetzt bei deinem Beispiel irgendwelche Tücken ausgedacht die ich nicht sehe. Die beiden implizierten Funktionen in explizite Funktionen umwandeln im Falle des Polypols ergibt sich dann wie oben beschrieben der Gleichgeweichtspreis durch gleichsetzen. Is natürlich der einfachste Fall jetzt bei dir, aber so läufts ja im Grunde genommen immer (in ähnlicher Form).

    Gruß

    Markus

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  • dieKati
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    10
    • 29. Dezember 2004 um 10:30
    • #5

    vielen dank euch schonmal, aber cih glaube nicht,dss ich das mal wirklich verstehen werde, wie man zu welcher funktion kommt.
    hab hier noch was...

    produltionsfkt: 2*(x;1 * x;2) hoch 1/3

    wie komme ich zur angebotsfunktion...
    haben hgier immer so ne "formel": grenzkosten = grenzerlösel

  • gullo
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    15
    • 29. Dezember 2004 um 16:08
    • #6

    Allgemein gilt

    E'(x) = K'(x) grenzkosten = grenzerlöse

    d.h. für Polypol gilt E'(x)= p ,denn E=P*x -->dE /dx=p --->1. ableitung der Erlösfunktion ergibt den Preis

    dies wird gleich den Grenzkosten(K'=dK/dx) gesetzt also

    dE /dx= dK/dx----> E'-K' =0 wobei E' =p ist-->p-K'(x)=0

    diese auflösen nach x

  • dieKati
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    10
    • 29. Dezember 2004 um 18:30
    • #7

    ja, aber ich hab doch hier nur die produktionsfunktion y=...s.o.
    wie kommr ich denn da auf die kostenfunktion und die erlöse?

  • gullo
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    15
    • 1. Januar 2005 um 22:04
    • #8

    Wenn du die Produktionsfkt kennst, kannst du die Kostenfkt ermitteln indem du diese mit den Faktorpreisen bewerten

  • gullo
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    15
    • 6. Januar 2005 um 18:17
    • #9

    Gib mir alle Daten die du hast

  • gonzor
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 17. Januar 2005 um 09:57
    • #10

    Ich versuche es nochmal auf eine hoffentlich leicht verständliche Weise:

    1.)

    Die unten angeführte Nachfragefunktion ist eine sogenannte Preis-Absatz Funktion. Normalerweise lauten Nachfragefunktionen x(p)=....p, also wiehoch ist die Nachfrage bei einem bestimmten Preis. Hier steht jedoch p(x)...x. Nun könnte man diese Funktion einfach umstellen, allerdings ist sie mit Absicht sorum gegeben, denn es handelt sich wahrscheinlich um ein Unternehmen, welches eine Monopolstellung (=keine Konkurrenz) auf dem Markt hat. Es muss nicht konkurrieren, kann also eine gewünschte Absatzmenge festsetzen und den Preis daran anpassen (während bei konkurrierenden Unternehmen die Absatzmenge sehr viel stärker vom Preis abhängt. Ist der Preis zu hoch, wird bei einem anderern Unternehmen gekauft).


    2.)

    Unternehmen wollen ihren Gewinn maximieren. Der maximale Gewinn entsteht, wenn die Kosten, die eine weitere Einheit beansprucht gleich dem zusätzlichen Erlös dieser Einheit sind.

    Herleitung:

    G(x) = E(x) - K(x)

    Für die Maximierung bilde die erste Ableitung und setze sie gleich Null (wie in Mathe in einer Kurvendiskussion).

    Es folgt: E´(x) = K´(x), bzw. Grenzerlös = Grenzkosten.

    Du benötigst für das Aufstellen der Erlös- und Kostenfunktion natürlich irgendwelche Preise.

    Niels

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