Hi zusammen, wir hatten letzte Woche die klassische Phillips-Kurve dran, also dieser inverse Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit. Mein Prof meinte dann so nebenbei, dass das empirisch heute oft nicht mehr so sauber funktioniert, hat das aber nicht weiter ausgeführt.
Ich hab mir überlegt, dass es vielleicht mit Inflationserwartungen zu tun hat (Stichwort erwartungsaugmentierte Phillips-Kurve), aber so richtig blicke ich nicht durch, warum die Beziehung in den letzten Jahren so flach bzw. instabil geworden ist. Gab's doch auch Phasen mit niedriger Arbeitslosigkeit UND niedriger Inflation gleichzeitig, oder verwechsle ich da was?
Hat jemand von euch dazu schon mal was Genaueres gelesen oder in ner Vorlesung besprochen, wie die moderne VWL das einordnet? Also ob man das Konzept komplett verwirft oder nur anpasst?