Sitze gerade an meiner VWL-Übung (Mikro, Angebotselastizität) und komme an einer Stelle einfach nicht weiter 😅 Es geht um die klassische Geschichte, dass das Angebot bei Agrarprodukten kurzfristig unelastisch ist, langfristig aber elastisch. Im Skript steht das so trocken drin, aber ich raff den eigentlichen Denkmechanismus dahinter nicht so richtig.
Also klar, wenn der Weizenpreis plötzlich steigt, kann der Bauer nicht einfach über Nacht mehr Weizen aus dem Boden zaubern – das leuchtet mir ein. Aber was genau ändert sich denn langfristig, dass er dann plötzlich viel stärker reagieren kann? Ist das nur die Fläche, die er umwidmet (z. B. von Kartoffeln auf Weizen), oder spielen da auch andere Betriebe eine Rolle, die neu in den Markt einsteigen?
Hat jemand vielleicht ein anschauliches Beispiel oder eine Grafik im Kopf, wie sich diese Angebotskurve über die Zeit „dreht" bzw. flacher wird? Wäre super, wenn mir das jemand an einem konkreten Fall durchdeklinieren könnte, damit der Groschen endlich fällt 🙈