Hallo Laura, da sprichst du wirklich vielen aus der Seele, so ein Motivationstief kenne ich auch vom Marketing-Studium nebenbei. Die Tipps hier sind schon richtig gut, besonders der Punkt von Robert mit dem klaren Ende des Mini-Ziels trifft es finde ich genau.
Bei mir hat sich zusätzlich bewährt, die Etappenziele mit einem konkreten Output zu verbinden, statt nur mit Zeit oder Seitenzahl. Also nicht "ich lerne 20 Minuten", sondern zum Beispiel "ich fasse das letzte Kapitel in fünf Stichpunkten zusammen" oder "ich erstelle eine Karteikarte zu den drei wichtigsten Begriffen". Das klingt erstmal nach Mehrarbeit, aber für mich war es genau umgekehrt motivierend, weil am Ende etwas Greifbares entsteht, das ich später wiederverwenden kann. Gerade bei Marketing-Skripten mit viel Theorie hilft mir das enorm, weil ich sonst das Gefühl hatte, nur Seiten "durchzulesen" ohne wirklich was mitzunehmen.
Was mir auch geholfen hat: ich habe mir eine ganz simple Strichliste geführt, ein Strich pro erledigtem Mini-Ziel, nichts Ausgefeiltes. Die Strichliste wachsen zu sehen, hat bei mir mehr bewirkt als jeder ausgefeilte Lernplan. Man unterschätzt, wie viel so ein kleiner visueller Fortschritt bringt, wenn die große Motivation gerade fehlt.
Durchhänger kommen bei mir ehrlich gesagt immer wieder, das gehört für mich inzwischen einfach dazu.