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Beiträge von Lena96

  • Wie viele Leute brauche ich für die Umfrage in meiner Bachelorarbeit – 30, 100 oder 385?

    • Lena96
    • 12. September 2026 um 15:50

    Hi ihr,

    ich plane gerade meine Bachelorarbeit (BWL-Fernstudium) und will eine Online-Umfrage machen: Zufriedenheit mit Homeoffice bei Beschäftigten im Vertrieb. Und jetzt habe ich drei Aussagen, die sich komplett widersprechen:

    • Meine Betreuerin: „Unter 100 Antworten wird es schwierig.“
    • Ein Kommilitone: „30 reichen, ab 30 ist doch alles normalverteilt.“
    • Ein Stichprobenrechner im Internet: 385. 😳

    385 schaffe ich im Leben nicht, ich verteile den Link über LinkedIn und zwei WhatsApp-Gruppen. Wer hat denn nun recht, und wie begründe ich meine Stichprobengröße im Methodenteil, ohne mich zu blamieren?

  • Rechnungsabgrenzungsposten: Warum darf die im Voraus gezahlte Versicherung nicht komplett ins alte Jahr?

    • Lena96
    • 6. September 2026 um 16:40

    Guten Abend 🙂 Ich sitze über dem Kapitel Jahresabschluss und stolpere über die Rechnungsabgrenzung. Beispiel aus dem Heft: Am 01.10. wird eine Versicherung für zwölf Monate im Voraus überwiesen, 1.200 €.

    Ich habe das Geld doch im alten Jahr bezahlt – warum darf ich dann nicht die vollen 1.200 € als Aufwand buchen? Und wie sieht der Buchungssatz am 31.12. konkret aus?

    Ganz ehrlich: aktiv und passiv verwechsle ich dabei auch ständig. Gibt es dafür eine Eselsbrücke, die wirklich hält? 😅

  • BCG-Matrix: Wie ordne ich Produkte in Stars, Cash Cows, Question Marks und Poor Dogs ein – und was folgt daraus?

    • Lena96
    • 3. September 2026 um 15:50

    Die Achsenverwirrung kannst du dir sparen, wenn du dir merkst, welche Größe du beeinflussen kannst und welche nicht:

    • Senkrechte Achse (y): Marktwachstum – die externe Größe. Sie sagt, wie attraktiv der Markt ist, und ist von dir nicht steuerbar.
    • Waagerechte Achse (x): relativer Marktanteil – die interne Größe. Sie sagt, wie stark du in diesem Markt bist, und die kannst du beeinflussen.

    „Außen kann ich nichts machen, innen schon“ – so habe ich es mir gemerkt. Wenn eine Darstellung die Achsen tauscht, ist das kein Fehler, aber in der Klausur beschriftest du sie ohnehin selbst, dann bist du auf der sicheren Seite.

    Relativer Marktanteil heißt: eigener Marktanteil geteilt durch den Marktanteil des stärksten Wettbewerbers. Beispiel: du hast 20 %, der Marktführer 40 % → 20/40 = 0,5. Umgekehrt, du hast 40 % und der Zweitgrößte 20 % → 2,0. Deshalb liegt die Trennlinie bei 1,0: rechts davon bist du Marktführer, links davon nicht. Mit reinen Prozentwerten funktioniert das nicht, deswegen passt deine Skala nicht.

    Die vier Felder ergeben sich dann von selbst:

    • Question Marks (hohes Wachstum, geringer relativer Anteil): Nachwuchsprodukte. Attraktiver Markt, aber du bist noch klein. Hoher Mittelbedarf, unsicherer Ausgang.
    • Stars (hohes Wachstum, hoher Anteil): laufen gut, kosten aber auch viel, weil Wachstum finanziert werden muss. Der Zahlungsmittelsaldo ist ungefähr ausgeglichen.
    • Cash Cows (geringes Wachstum, hoher Anteil): reifer Markt, starke Position, wenig Investitionsbedarf → hier wird das Geld verdient.
    • Poor Dogs (geringes Wachstum, geringer Anteil): schwache Position in einem müden Markt.

    Und daraus folgen die Normstrategien – das ist der Teil, der eben nicht Bauchgefühl ist, sondern eine feste Zuordnung:

    • Question Mark → selektive Strategie: entweder offensiv ausbauen (Ziel: Star) oder aussteigen. Das „entweder/oder“ gehört ausdrücklich dazu.
    • Star → Investitions- bzw. Wachstumsstrategie: Position halten und ausbauen.
    • Cash Cow → Abschöpfungsstrategie: Position halten, Überschüsse abziehen.
    • Poor Dog → Desinvestitionsstrategie.

    Der Zusammenhang, den Korrektoren gern sehen, ist der Geldkreislauf: Die Cash Cows finanzieren die Question Marks und die Stars. Der Ideal-Pfad eines Produkts läuft Question Mark → Star → Cash Cow → Poor Dog – das ist im Kern der Produktlebenszyklus in Matrixform. Zeichne die Produkte außerdem als Kreise, deren Fläche dem Umsatzanteil entspricht; das wird in Aufgaben mit Umsatzangaben oft erwartet.

  • Motivationstheorien in der Klausur: Maslow, Herzberg, X/Y – wie halte ich die auseinander?

    • Lena96
    • 1. September 2026 um 20:10

    Guten Abend 🙂 Ich bereite gerade das Personal-Kapitel vor und stehe vor einem Haufen Namen: Maslow, Herzberg, McGregor mit X und Y, dann noch Vroom und irgendwo Alderfer. Für sich genommen verstehe ich jede Theorie, aber:

    In den Altklausuren lauten die Fragen nie „Erklären Sie Maslow“, sondern eher „Beurteilen Sie die geplante Maßnahme motivationstheoretisch“ – und dann weiß ich nicht, welche Theorie überhaupt gemeint ist. Habt ihr ein Ordnungsschema, an dem man das festmachen kann? Ich habe das Gefühl, ich lerne fünf Pyramiden auswendig und kann am Ende trotzdem nichts damit anfangen.

  • Kontenrahmen und Kontenplan – wozu die Nummernsystematik, und warum steht mein Konto im Skript woanders?

    • Lena96
    • 30. August 2026 um 14:15

    Hallo zusammen 🙂 Ich sitze gerade an den Buchungsaufgaben und stolpere über etwas, das eigentlich banal klingt, mich aber ständig ausbremst: die Kontonummern.

    Im Studienheft steht bei den Umsatzerlösen eine 5er-Nummer, in einem Erklärvideo war es plötzlich 8400, und bei uns in der Firma sagt die Buchhaltung wieder ganz andere Zahlen. Dazu kommen die Begriffe Kontenrahmen und Kontenplan, die im Heft irgendwie synonym benutzt werden.

    Kann mir jemand erklären, (a) was der Unterschied zwischen Kontenrahmen und Kontenplan ist, (b) warum es mehrere Systeme gibt und (c) welche Nummern ich in der Einsendeaufgabe benutzen soll? Ich habe Sorge, dass mir Punkte abgezogen werden, weil ich die „falschen“ Nummern nehme. 😅

  • Rückstellungen – wann muss ich eine bilden, und was passiert im Folgejahr, wenn die Rechnung ganz anders ausfällt?

    • Lena96
    • 25. August 2026 um 14:15

    Hallo zusammen 📚 ich sitze gerade am Kapitel Jahresabschluss und komme bei den Rückstellungen nicht weiter. Im Skript steht, eine Rückstellung sei für „ungewisse Verbindlichkeiten“ zu bilden – aber was heißt ungewiss denn genau? Ich weiß doch meistens, dass die Steuerberaterrechnung kommt.

    Zwei Dinge verwirren mich besonders:

    • Wo ist die Grenze zwischen Rückstellung, Verbindlichkeit und Rechnungsabgrenzungsposten? In der Übung habe ich alle drei schon falsch zugeordnet.
    • Was passiert im nächsten Jahr, wenn ich 5.000 € zurückgestellt habe und die Rechnung dann über 6.200 € kommt? Muss ich dann rückwirkend die Bilanz vom Vorjahr ändern? 😰

    Ich habe das Gefühl, ich lerne die Definition auswendig, ohne die Idee dahinter zu verstehen. Kann das jemand an einem Beispiel greifbar machen?

  • Löhne und Gehälter buchen – warum ist der Personalaufwand höher als das, was tatsächlich überwiesen wird?

    • Lena96
    • 6. August 2026 um 14:15

    Hallo zusammen, ich hänge gerade an den Buchungen zu Personal und komme mit der Logik nicht klar 🤔

    Beispiel aus meinem Heft: Bruttogehalt 3.000 €, ausgezahlt werden knapp 2.000 €. Trotzdem soll im Aufwand angeblich noch mehr als die 3.000 € stehen. Das passt für mich hinten und vorne nicht zusammen.

    Konkret verstehe ich nicht:

    • Warum taucht der Nettobetrag im Buchungssatz gar nicht als eigener Aufwand auf?
    • Wozu brauche ich neben „Löhne und Gehälter“ noch ein zweites Aufwandskonto für Sozialabgaben?
    • Und wo landen Lohnsteuer und Sozialversicherung, wenn sie im gleichen Monat noch gar nicht abgeführt sind?

    Kann mir das jemand einmal von vorne aufdröseln? Ich habe das Gefühl, mir fehlt ein Grundgedanke und nicht ein einzelner Buchungssatz.

  • Fallaufgabe statt normaler Einsendeaufgabe – wie strukturiere ich die Bearbeitung, ohne mich zu verzetteln?

    • Lena96
    • 5. August 2026 um 07:40

    Julis Reihenfolge kann ich unterschreiben, ich ergänze die zwei Dinge, an denen ich am Anfang selbst Punkte liegen gelassen habe:

    1. Annahmen sichtbar machen. In Fallaufgaben fehlen fast immer Angaben – das ist Absicht. Du sollst nicht raten, sondern begründet festlegen. Ein Satz reicht: „Da zum Zinssatz keine Angabe vorliegt, wird mit 5 % kalkuliert; bei abweichendem Zinssatz verschiebt sich …“. Damit bleibt deine Lösung nachvollziehbar, selbst wenn die Musterlösung mit einem anderen Wert rechnet. Ohne diesen Satz sieht es dagegen nach Fehler aus.

    2. Antwortsatz zuerst. Korrigiert wird mit einem Erwartungshorizont, also einer Liste erwarteter Inhalte. Wenn dein Kernsatz am Anfang steht und die Begründung folgt, findet die korrigierende Person die Punkte sofort. Steht das Ergebnis erst nach anderthalb Seiten Herleitung, wird schneller etwas übersehen.

    Und ganz praktisch zur Struktur: Nummeriere deine Abschnitte exakt wie die Aufgabenstellung (1.1, 1.2, 2. …) und beantworte nichts in einer anderen Reihenfolge. Klingt banal, ist aber der einfachste Weg, keine Teilfrage zu vergessen – und zusammengehörige Punkte landen dort, wo sie erwartet werden.

    Viel Erfolg, die erste Fallaufgabe ist die schwerste, danach ist es Routine 🙂

  • Anrechnung von Vorleistungen beim Wechsel ins Fernstudium – wie viel wird realistisch anerkannt?

    • Lena96
    • 3. August 2026 um 06:10

    Zum praktischen Ablauf, weil daran am meisten hängt 📚 Was du brauchst:

    • Transcript of Records mit Noten und ECTS
    • das Modulhandbuch der alten Hochschule – und zwar in der Fassung, die zu deinem Studienjahr gehört
    • bei außerhochschulischen Leistungen Zeugnisse und Rahmenlehrpläne

    Der Antrag wird nicht nach Modultiteln entschieden, sondern nach den Learning Outcomes – also „was kann die Person danach“ – und nach Umfang. Deshalb bringt es viel, wenn du im Antrag selbst eine Gegenüberstellung machst: links das alte Modul mit Inhalten und ECTS, rechts das Zielmodul, dazu zwei, drei Sätze, warum die Kompetenzen deckungsgleich sind. Wer nur einen Stapel Zeugnisse einreicht und die Zuordnung dem Prüfungsausschuss überlässt, bekommt erfahrungsgemäß deutlich weniger anerkannt.

    Und ganz wichtig zum Zeitpunkt: Stell den Antrag vor der Immatrikulation und lass dir das Ergebnis schriftlich bestätigen. Eine mündliche Zusage aus der Studienberatung ist keine Entscheidung des Prüfungsausschusses – das ist eine typische Enttäuschung im ersten Semester.

  • Präsenzseminare im Fernstudium – lohnt sich die Anreise wirklich?

    • Lena96
    • 1. August 2026 um 07:15

    Weil bei dir Kosten und Zeit die eigentliche Hürde sind, noch die nüchterne Seite dazu.

    Die Kosten sind in der Regel absetzbar. Fahrtkosten, Hotel und Seminargebühr gehören zu den Aufwendungen für das Studium – je nach Konstellation als Werbungskosten (typischerweise beim Zweitstudium bzw. berufsbegleitend) oder als Sonderausgaben. Auch wenn du wenig oder gar keine Steuern zahlst, lohnt sich das Sammeln der Belege, weil Werbungskosten über einen Verlustvortrag in spätere Jahre mitgenommen werden können. Hebt die Quittungen also auf, auch wenn ihr euch dieses Jahr nichts davon holt. Zu den Details gibt es hier im Steuerbereich mehrere ausführliche Threads.

    Beim Arbeitgeber lohnt sich die Frage nach Bildungsurlaub oder einem freien Tag, wenn das Thema fachlich anschlussfähig ist. Bei mir war das Argument nicht „ich studiere“, sondern „das Modul deckt genau das Thema ab, das wir nächstes Jahr brauchen“.

    Und als Entscheidungsraster – ich beantworte vor jeder Anmeldung drei Fragen:

    1. Prüfungsrelevanz: Bereitet das Seminar auf eine konkrete Prüfung vor, oder wiederholt es nur Stoff?
    2. Eigene Blockade: Habe ich in diesem Modul mindestens zwei, drei Stellen, an denen ich seit Wochen hänge?
    3. Zeitpunkt: Liegt der Termin so, dass ich davor vorbereitet bin und danach direkt weiterarbeiten kann – oder reißt er mir eine Woche Lernrhythmus auseinander?

    Zweimal Ja heißt bei mir hinfahren. Einmal Ja heißt: Aufzeichnung oder Unterlagen anfragen und die Zeit zu Hause investieren. Bei dir klingt es nach einem klaren Fall für Frage 1 – wenn eines der beiden Seminare prüfungsvorbereitend ist, würde ich genau dieses nehmen und das andere auslassen. 400 km zweimal ist zu viel, einmal ist gut investiert.

  • Beim Lesen verstehe ich alles – in der Klausur ist es weg. Woran merke ich, ob ich wirklich gelernt habe?

    • Lena96
    • 29. Juli 2026 um 07:20

    Ich ergänze noch den Punkt, der bei mir den Unterschied zwischen „kann ich“ und „kann ich unter Druck“ ausgemacht hat: mindestens einmal unter echten Klausurbedingungen üben. Also Altklausur oder selbst gebaute Aufgabensammlung, Uhr stellen, keine Unterlagen, durchschreiben ohne Pause.

    Zwei Effekte: Erstens merkst du, dass Zeit ein eigener Gegner ist – viele scheitern nicht am Wissen, sondern daran, dass sie bei Aufgabe 1 zu ausführlich waren. Zweitens trainierst du das Formulieren, und das ist eine eigene Fähigkeit. Im Kopf ist alles klar, aber ein Konzept in drei sauberen Sätzen aufs Papier zu bringen, muss man geübt haben.

    Und ein Detail, das oft übersehen wird: Achte auf den Operator der Frage. „Nennen“, „erläutern“, „beurteilen“ verlangen völlig unterschiedliche Antwortlängen. Ich hatte lange das Gefühl, den Stoff nicht zu können – dabei habe ich bei „erläutern“ nur aufgezählt und dafür schlicht die halbe Punktzahl liegen lassen. Führ dir außerdem ein kurzes Fehlerprotokoll: Was ging schief und warum (Wissenslücke? Flüchtigkeit? Frage falsch gelesen?). Nach drei Durchgängen siehst du dein Muster ziemlich deutlich. 💪

  • Make-or-Buy: Eigenfertigung oder Fremdbezug – welche Kosten muss ich beim Vergleich wirklich gegenüberstellen?

    • Lena96
    • 27. Juli 2026 um 14:15

    Hallo zusammen, ich sitze an einer Aufgabe zur Make-or-Buy-Entscheidung und komme beim Kostenvergleich ins Schleudern. In der Aufgabe stehen Materialkosten, Fertigungslöhne, anteilige Fixkosten und ein Angebotspreis eines Lieferanten.

    Mein Bauchgefühl sagt: Selbstkosten pro Stück ausrechnen und mit dem Angebotspreis vergleichen – fertig. Aber irgendwas sagt mir, dass das zu einfach ist, weil in der Musterlösung angeblich nicht alle Kosten mitgerechnet werden. Welche gehören denn nun rein und welche nicht? 🤔

  • Wie organisiert ihr eure Lernunterlagen digital? Ordnerstruktur, Cloud, Apps?

    • Lena96
    • 23. Juli 2026 um 06:40

    Was Daniel zum „durchhalten“ sagt, ist der eigentliche Knackpunkt – ein perfektes System, das du nicht pflegst, bringt nichts. Bei mir hat geholfen, die Ablage einmal pro Woche für zehn Minuten aufzuräumen (ich mache das sonntags beim Wochenrückblick). Unter der Woche darf alles erst mal in einen Ordner „Eingang“, am Sonntag wird einsortiert. So sammelt sich nie ein Riesenberg an.

  • Häusliches Arbeitszimmer im Fernstudium absetzen – oder lieber die Homeoffice-Pauschale?

    • Lena96
    • 21. Juli 2026 um 15:30

    Hi ihr Lieben 📚 Ich mache mein BWL-Fernstudium neben dem Job und lerne fast täglich am Schreibtisch zuhause. Jetzt frage ich mich für die Steuererklärung: Kann ich ein häusliches Arbeitszimmer absetzen? Der Haken: Ich habe kein eigenes Zimmer nur fürs Lernen, sondern eine Arbeitsecke im Wohnzimmer.

    Ich lese ständig etwas von der Homeoffice-Pauschale als Alternative – aber blicke nicht durch, was für mich gilt und ob sich das im Fernstudium überhaupt lohnt. Wie handhabt ihr das?

  • Wie behaltet ihr Gelerntes langfristig? Nach welchem Rhythmus wiederholt ihr?

    • Lena96
    • 21. Juli 2026 um 06:40

    Das kenne ich genau – und die schlechte Nachricht ist: Vergessen ist normal (Stichwort Vergessenskurve). Die gute: Man kann gezielt dagegen wiederholen. Was bei mir den Unterschied gemacht hat, ist verteiltes Wiederholen statt einmal alles am Stück:

    • 1 Tag nach dem Lernen kurz wiederholen
    • dann nach ca. 1 Woche
    • dann nach 2–3 Wochen
    • dann monatlich

    Die Abstände werden immer größer, weil der Stoff mit jeder Wiederholung fester sitzt. Insgesamt kostet das weniger Zeit als ein Panik-Marathon vor der Klausur.

  • Ablenkung durchs Handy beim Lernen – wie kriegt ihr das in den Griff?

    • Lena96
    • 18. Juli 2026 um 20:40

    Willkommen im Club 😄 Was bei mir den Unterschied gemacht hat: nicht auf Willenskraft setzen, sondern die Umgebung ändern. Willenskraft ist nach einem Arbeitstag einfach leer.

    • Handy aus Sichtweite: nicht auf den Tisch, nicht in die Tasche daneben, sondern in einen anderen Raum. Klingt übertrieben, wirkt aber – der „nur mal kurz“-Griff wird durch die Distanz teurer.
    • Flugmodus + Fokus-Sperre: Ich stelle das Handy in den Fokusmodus, der Nachrichten erst ab einer festen Uhrzeit wieder zulässt.

    Der eigentliche Hebel: Es geht nicht ums „weniger schwach sein“, sondern darum, die Ablenkung eine Handlung weiter weg zu legen.

  • Prüfungsangst bei schriftlichen Klausuren – was hilft euch in den ersten Minuten wirklich?

    • Lena96
    • 16. Juli 2026 um 20:40

    Das kenne ich, und das Wichtigste vorweg: Prüfungsangst heißt nicht, dass du den Stoff nicht kannst – dein Körper spielt nur verrückt. Was mir am meisten geholfen hat, ist unter echten Bedingungen zu üben: Altklausur, Wecker auf die echte Zeit, Handy weg, wirklich durchschreiben. Je öfter dein Gehirn die Stresssituation „geprobt“ hat, desto weniger neu und bedrohlich ist sie am Prüfungstag.

    Und ganz praktisch für den Start: Fang nicht mit der schwersten Aufgabe an. Such dir die, die du sicher kannst, und hol dir damit die ersten Punkte. Ein Erfolgserlebnis in den ersten fünf Minuten beruhigt den Kopf enorm.

  • Fernstudium finanzieren – welche Wege habt ihr genutzt (Ratenzahlung, Arbeitgeber, Bildungskredit)?

    • Lena96
    • 14. Juli 2026 um 05:40

    Was bei mir organisatorisch geholfen hat: die Kosten nicht als „einen großen Brocken“ sehen, sondern die Monatsrate gegen einen konkreten Nutzen rechnen. Bei mir war das die Aussicht auf eine Position, die ohne Abschluss nicht drin gewesen wäre – dann fühlt sich die Rate eher wie eine Investition als wie eine Belastung an.

    Und ganz praktisch: Viele Anbieter haben eine kostenlose Testphase (meist 4 Wochen), in der du ohne Risiko kündigen kannst. Nutz die wirklich, um zu prüfen, ob das Konzept zu deinem Alltag passt – das schützt vor der teuersten Variante, nämlich einem Abbruch nach ein paar Monaten. 🌱

  • Betriebsabrechnungsbogen (BAB) – wie verteile ich die Gemeinkosten auf die Kostenstellen?

    • Lena96
    • 12. Juli 2026 um 19:10

    Guten Abend zusammen, im Modul Kostenrechnung komme ich beim Betriebsabrechnungsbogen ins Schleudern. Einzelkosten verstehe ich – die lassen sich dem Produkt direkt zuordnen. Aber die Gemeinkosten (Miete, Strom, Gehälter der Verwaltung …) sollen auf die Kostenstellen „verteilt“ werden, und genau da verliere ich den Faden.

    Wie geht man da systematisch vor, und wozu am Ende die Zuschlagssätze? Ein einfaches Beispiel wäre Gold wert. 🙏

  • Einsendeaufgabe schlecht bewertet – nachbessern und neu einreichen oder abhaken?

    • Lena96
    • 12. Juli 2026 um 07:15

    Noch ein Gedanke aus Fernstudi-Sicht: Nimm die Tutor-Anmerkungen nicht als Urteil über dich, sondern als Landkarte, wo du beim nächsten Mal Punkte liegen lässt. Bei mir war es oft gar nicht fehlendes Wissen, sondern dass ich die Frage nicht genau genug beantwortet habe – „erläutern“ statt nur „nennen“ usw.

    Wenn du magst, schreib dem Tutor ruhig eine freundliche Rückfrage zu ein, zwei Punkten. Die meisten antworten gern und du verstehst die Kritik besser. Und dann: Haken dran und weiter – eine Aufgabe entscheidet nichts. 💪

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