Was Daniel zum „durchhalten“ sagt, ist der eigentliche Knackpunkt – ein perfektes System, das du nicht pflegst, bringt nichts. Bei mir hat geholfen, die Ablage einmal pro Woche für zehn Minuten aufzuräumen (ich mache das sonntags beim Wochenrückblick). Unter der Woche darf alles erst mal in einen Ordner „Eingang“, am Sonntag wird einsortiert. So sammelt sich nie ein Riesenberg an.
Beiträge von Lena96
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Hi ihr Lieben 📚 Ich mache mein BWL-Fernstudium neben dem Job und lerne fast täglich am Schreibtisch zuhause. Jetzt frage ich mich für die Steuererklärung: Kann ich ein häusliches Arbeitszimmer absetzen? Der Haken: Ich habe kein eigenes Zimmer nur fürs Lernen, sondern eine Arbeitsecke im Wohnzimmer.
Ich lese ständig etwas von der Homeoffice-Pauschale als Alternative – aber blicke nicht durch, was für mich gilt und ob sich das im Fernstudium überhaupt lohnt. Wie handhabt ihr das?
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Das kenne ich genau – und die schlechte Nachricht ist: Vergessen ist normal (Stichwort Vergessenskurve). Die gute: Man kann gezielt dagegen wiederholen. Was bei mir den Unterschied gemacht hat, ist verteiltes Wiederholen statt einmal alles am Stück:
- 1 Tag nach dem Lernen kurz wiederholen
- dann nach ca. 1 Woche
- dann nach 2–3 Wochen
- dann monatlich
Die Abstände werden immer größer, weil der Stoff mit jeder Wiederholung fester sitzt. Insgesamt kostet das weniger Zeit als ein Panik-Marathon vor der Klausur.
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Willkommen im Club 😄 Was bei mir den Unterschied gemacht hat: nicht auf Willenskraft setzen, sondern die Umgebung ändern. Willenskraft ist nach einem Arbeitstag einfach leer.
- Handy aus Sichtweite: nicht auf den Tisch, nicht in die Tasche daneben, sondern in einen anderen Raum. Klingt übertrieben, wirkt aber – der „nur mal kurz“-Griff wird durch die Distanz teurer.
- Flugmodus + Fokus-Sperre: Ich stelle das Handy in den Fokusmodus, der Nachrichten erst ab einer festen Uhrzeit wieder zulässt.
Der eigentliche Hebel: Es geht nicht ums „weniger schwach sein“, sondern darum, die Ablenkung eine Handlung weiter weg zu legen.
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Das kenne ich, und das Wichtigste vorweg: Prüfungsangst heißt nicht, dass du den Stoff nicht kannst – dein Körper spielt nur verrückt. Was mir am meisten geholfen hat, ist unter echten Bedingungen zu üben: Altklausur, Wecker auf die echte Zeit, Handy weg, wirklich durchschreiben. Je öfter dein Gehirn die Stresssituation „geprobt“ hat, desto weniger neu und bedrohlich ist sie am Prüfungstag.
Und ganz praktisch für den Start: Fang nicht mit der schwersten Aufgabe an. Such dir die, die du sicher kannst, und hol dir damit die ersten Punkte. Ein Erfolgserlebnis in den ersten fünf Minuten beruhigt den Kopf enorm.
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Was bei mir organisatorisch geholfen hat: die Kosten nicht als „einen großen Brocken“ sehen, sondern die Monatsrate gegen einen konkreten Nutzen rechnen. Bei mir war das die Aussicht auf eine Position, die ohne Abschluss nicht drin gewesen wäre – dann fühlt sich die Rate eher wie eine Investition als wie eine Belastung an.
Und ganz praktisch: Viele Anbieter haben eine kostenlose Testphase (meist 4 Wochen), in der du ohne Risiko kündigen kannst. Nutz die wirklich, um zu prüfen, ob das Konzept zu deinem Alltag passt – das schützt vor der teuersten Variante, nämlich einem Abbruch nach ein paar Monaten. 🌱
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Guten Abend zusammen, im Modul Kostenrechnung komme ich beim Betriebsabrechnungsbogen ins Schleudern. Einzelkosten verstehe ich – die lassen sich dem Produkt direkt zuordnen. Aber die Gemeinkosten (Miete, Strom, Gehälter der Verwaltung …) sollen auf die Kostenstellen „verteilt“ werden, und genau da verliere ich den Faden.
Wie geht man da systematisch vor, und wozu am Ende die Zuschlagssätze? Ein einfaches Beispiel wäre Gold wert. 🙏
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Noch ein Gedanke aus Fernstudi-Sicht: Nimm die Tutor-Anmerkungen nicht als Urteil über dich, sondern als Landkarte, wo du beim nächsten Mal Punkte liegen lässt. Bei mir war es oft gar nicht fehlendes Wissen, sondern dass ich die Frage nicht genau genug beantwortet habe – „erläutern“ statt nur „nennen“ usw.
Wenn du magst, schreib dem Tutor ruhig eine freundliche Rückfrage zu ein, zwei Punkten. Die meisten antworten gern und du verstehst die Kritik besser. Und dann: Haken dran und weiter – eine Aufgabe entscheidet nichts. 💪
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Das kenne ich so gut 😅 Was bei mir den Durchbruch gebracht hat: rückwärts vom Abgabe- bzw. Klausurtermin planen, nicht vom heutigen Tag nach vorn. Ich trage zuerst die festen Termine ein (Einsendeaufgaben, Klausuren) und arbeite mich von da zurück in kleine Wochenpakete.
Und ganz wichtig: ich reserviere pro Modul feste Slots in der Woche statt „ich mach mal, was gerade dran ist“. Sonst gewinnt immer das Lieblingsfach und der Rest bleibt liegen.
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Ich bin bei einem Mischsystem gelandet und fahre gut damit 🙂 Erstmitschrift und alles, wo ich etwas verstehen/verankern muss (Herleitungen, Skizzen), schreibe ich per Hand – da ist bei mir das Behalten klar besser. Die Reinschrift bzw. Zusammenfassung tippe ich dann digital, weil ich sie durchsuchen und überall dabeihaben will.
Der Handschrift-Effekt ist übrigens nicht eingebildet: Weil man beim Tippen fast mitschreiben kann, ohne nachzudenken, verarbeitet man weniger. Beim Handschreiben muss man zwangsläufig zusammenfassen – und genau das ist das Lernen.
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Ohje, das kenne ich so gut 🙈 Bei mir haben im Sommer zwei Dinge geholfen: früh lernen und Belohnung einbauen. Ich stehe im Sommer bewusst eine Stunde früher auf und mache die wichtigste Lerneinheit vor der Hitze – dann ist der Kopf frei und der Rest des Tages gehört mir mit gutem Gewissen.
Und ganz wichtig: Plane den Sommer mit Pausen, nicht dagegen. Wenn du dir fest einen Freibad-Nachmittag als Belohnung für drei erledigte Lerneinheiten setzt, fühlt sich Lernen nicht wie Verzicht an. 💪
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Ich mache es tatsächlich fachabhängig, und dein Mathe-Gefühl kann ich bestätigen 🙂
- Vokabeln, Definitionen, Wiederholung: Pomodoro ist ideal. Kurze Einheiten, klare Pausen, man bleibt frisch.
- Rechenaufgaben, Fallstudien, Texte schreiben: Da brauche ich längere Blöcke, weil das „Reinkommen“ Zeit kostet und eine Pause mitten in einer Aufgabe mich rauswirft.
Kompromiss, der bei mir gut läuft: längere Blöcke (50–90 Min), aber mit fest eingeplanten Pausen dazwischen. Also nicht 25/5 stur, sondern der Pomodoro-Grundgedanke (Pausen bewusst einplanen) auf meinen Rhythmus angepasst.
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Erstmal: Tief durchatmen – das ist absolut normal, gerade in Mathe. Ich kenne kaum jemanden, der ohne einen einzigen Wiederholungsversuch durchs Studium gekommen ist, und in den quantitativen Modulen fällt oft die halbe Kohorte durch. Das sagt nichts über deine Eignung. 🙂
Was ich damals gelernt habe: Durchfallen liegt selten an „zu wenig gelernt“, sondern oft an „falsch gelernt“. Ich hatte das Skript rauf und runter gelesen und mich sicher gefühlt – aber in der Klausur muss man rechnen, nicht wiedererkennen. Der Umstieg auf alte Klausuren und Übungsaufgaben unter Zeitdruck hat bei mir den Unterschied gemacht.
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Noch ein Punkt, der bei mir den Unterschied gemacht hat: nicht die Menge der Stunden ist das Problem, sondern die Verlässlichkeit. Zwei fest reservierte Abende, die heilig sind (kein spontanes Treffen, kein „mach ich morgen“), bringen mehr als sieben halbherzige Versuche.
Plan für eine Vollzeit-Woche, der bei vielen funktioniert: 2 × 2 h unter der Woche + 1 × 4 h am Wochenende = 8 verlässliche Stunden als Basis, alles darüber ist Bonus. Klingt wenig, summiert sich aber auf gut 30 Stunden im Monat – und die finden wirklich statt. 💪
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Hallo ihr Lieben 📚 Ich sitze an einer Aufgabe zu geringwertigen Wirtschaftsgütern und blicke bei den Wertgrenzen nicht durch. Es gibt da „sofort abschreiben“, einen „Sammelposten/Pool“ und die normale Abschreibung über die Nutzungsdauer.
Kann mir jemand die Grenzen und das Wahlrecht sortieren? Konkret: ein Bürostuhl für 600 € netto – wie würde das laufen?
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Erst mal: Drei Klausuren in zehn Tagen sind machbar, ruhig bleiben 🙂 Was bei mir am besten funktioniert hat, ist rückwärts vom Klausurtermin planen. Ich nehme jedes Fach, schätze die nötige Lernzeit, und trage sie in einen Kalender ein – aber so, dass die letzten 2–3 Tage vor jeder Klausur nur noch Wiederholung sind, kein neuer Stoff mehr.
Und: nicht ein Fach zwei Wochen am Stück, sondern in Blöcken mischen. Nach einem Tag Mathe tut ein Tag Theoriefach gut – das Gehirn merkt sich Abwechslung besser als Monotonie.
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Sehr gut nachvollziehbar, ging mir genauso. Was bei mir wirklich was geändert hat:
- Einstiegshürde senken: Ich nehme mir nicht „lernen“ vor, sondern „fünf Minuten das Kapitel aufschlagen und die erste Seite lesen“. Meistens bleibe ich dann dran – der Anfang ist das Schwere.
- Pomodoro: 25 Min konzentriert, 5 Min Pause, Wecker stellen. 25 Minuten schafft man auch an einem maulfaulen Abend.
- Handy aus dem Raum. Nicht lautlos auf den Tisch – in einen anderen Raum. Klingt banal, ist aber der größte Hebel.
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Der Thread beruhigt mich gerade ungemein 😅 Ich hatte echt den Denkfehler, dass eine Lohnerhöhung „aufgefressen“ wird. Was mir beim Verstehen geholfen hat: Es wird ja immer nur der zusätzliche Euro mit dem höheren Grenzsteuersatz belastet, nicht rückwirkend das ganze Gehalt. Vom Brutto-Plus bleibt netto nur weniger übrig – aber es bleibt immer etwas übrig. Negativ wird es nie, das ist beim deutschen Tarif gar nicht möglich.
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Kenne ich – ohne Struktur zerfasert das sofort 🙂 Was bei uns wirklich funktioniert:
- Feste Agenda vorab. Einer schreibt am Vortag in den Chat: „Morgen 19 Uhr, Thema X, jeder bringt seine zwei offenen Fragen mit.“ Ohne konkretes Thema wird's immer Smalltalk.
- Zeitbox. Wir machen maximal 90 Minuten und teilen das: 10 Min. Ankommen/Quatschen (das darf sein!), dann 70 Min. fokussiert, 10 Min. Abschluss „wer macht was bis nächstes Mal“.
- Rollen wechseln. Jede Woche erklärt jemand anderes ein Thema – wer erklären muss, bereitet sich automatisch besser vor.
Der wichtigste Punkt ist die Agenda. Sobald klar ist, was konkret drankommt, läuft der Rest fast von allein.
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Hallo zusammen, ich sitze gerade an Einkommensteuer und komme bei zwei Begriffen durcheinander: Werbungskosten und Betriebsausgaben. Beides sind doch beruflich veranlasste Ausgaben, die ich absetzen kann – warum gibt es dafür zwei verschiedene Wörter?
Gibt es einen klaren Merksatz, wann was gilt? 📚
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