Versuchs doch mal (falls nicht schon probiert) mit Dr. Google.
"Suchbegriffe + uni + skript" hat mir in meiner Studienzeit gute Dienste geleistet ![]()
Bin aber zu faul Deine Arbeit zu machen *ggg* ![]()
Versuchs doch mal (falls nicht schon probiert) mit Dr. Google.
"Suchbegriffe + uni + skript" hat mir in meiner Studienzeit gute Dienste geleistet ![]()
Bin aber zu faul Deine Arbeit zu machen *ggg* ![]()
Ein passendes Buch zur Vorbereitung könnten:
sein. Das ganze so im Internet zu finden, da wird wohl nur Dr. Google helfen können ![]()
mfg
C
ZitatOriginal von Kiwi_FN
... Beispiel für einfaches Risikobewertungsverfahren ...
servus Frank,
Beispielprojekt auf der grünen Wiese: Proposal (Angebot) beim Staatsministerium in Bayern.
Mögliche Risiken:
- Haushaltsvorbehalt
- Befindlichkeiten in den Fachabteilungen
- heterogene IT-Umgebung
- Unklare Punkte in der Angebotsausschreibung
- Hoher Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des endgültigen Proposal
Mögliche Eintrittswahrscheinlichkeit:
1: 10 %
2: 35 %
3: 0 %
4: 67 %
5: 100 %
Möglicher Risikowert (ergibt sich durch Mehraufwendungen oder das Projektrisiko an sich)
1: EUR 1 Mio
2: EUR 2 Mio
3: EUR 10 Mio
4: EUR 1 Mio
5: EUR 0,5 Mio
Ergebnis (Eintritsswahrscheinlichkeit * Risikowert = Einzelrisiko
Gesamtrisiko = Summe der Einzelrisiken
Beispiel (10 % * 1 Mio) + (35 % * 2 Mio) and so on ... = Gesamtrisiko.
Natürlich ist dies wirklich ein simples Verfahren. Für tiefere Verfahren müsstest Du deutlich mehr Vorgaben und Infos mitsenden.
Gruß aus Hamburg,
C
ZitatOriginal von Selenee
dankeschön =) Mich hatt's auch an Sinologie erinnert...
Ließt sich wie ein Crashkurs Sinologie~
Ist es auch. Kann ich aus persönlicher Erfahrung nur jedem ans Herz legen, der nach China (P.R. oder R.) möchte.
Ist nicht ganz kostenfrei und erfordert eine starke Ausdauer, aber in Deutschland einzigartig (meines Wissens) in den Faktoren Lerngeschwindigkeit und Einsatzmöglichkeit in China.
Wer dann noch den Kulturkurs mit durchzieht - erst sinnvoll wenn man nach China will - ist man perfekt auf den Kulturschock vorbereitet.
Viele Firmen nutzen gerne das Sinicum ![]()
Es spart viel Geld, ansonsten fuhrwerken Deutsche in China und haben keinen Schimmer von der Art und Weise der Chinesen haben.... ![]()
Viel Spass beim Lernen.
C
Wenn es zeitlich und finanziell möglich ist, würde ich durchaus das Sinicum (2-4 Wochen-Kurs) Bochum wählen.
Ansonsten ist das VHS-Niveau so unterschiedlich, dass man schon gezielt davon abraten möchte. Über die IHK kann ich nichts spezifisches sagen. Ansonsten würde ich nach einem entsprechenden Kurs (Sinicum Bochum) mit SprachCDs weiterarbeiten.
Es wird viel Zeit kosten.
Viel Erfolg,
C
Die Abschätzung bzw. Abgrenzung eines Marktes ist, v.a. als Teil eines Business Plans, eine hochkomplexe Geschichte.
Die reine Abgrenzung lässt sich von hier aus kaum hilfreich unterstützen, ausser Du machst ein Projekt daraus und kaufst ein paar Beratertage *grins*
Quellen für Daten könnten sein:
1. Datenbank (Genios u.a.)
2. Lebensmittelzeitung
3. Statistikämter (Statistisches Bundesamt, Statistische Landesämter), hierzu sei Dir der Warenkorb zur Berechnung des Verbrauches ans Herz gelegt.
4. Dr. Google
Viel Erfolg,
C
ZitatOriginal von Bubumaus
Ich schreibe meine Diplomarbeit zum Thema "Basel II". Speziell geht es da um den Faktor "Personal".Ich hab schon ein wenig Material gesammelt, aber es ist sehr schwierig Material zu bekommen...
Kennt jemand eine gute URL oder ein gutes Buch darüber?
Vielen Dank für Eure Hilfe
Bubumaus
Wie definierst Du konkret den Zusammenhang von Basel II und Personal?
Kannst Du die Zielsetzung der Arbeit konkretisieren?
Gruß
C
ZitatOriginal von NextOne
Hallo!Ich wurde soeben für den Studiengang an der RFH in Köln und an der FH Fresenius in Köln angenommen.
ZitatAlles anzeigenOriginal von http://www.fh-fresenius.de/effsitesub/index.htm
Fachbereich Gesundheit
Diplom-
Ergotherapeut
Logopäde
(Bachelor NL)
Physiotherapeut
(Bachelor NL)
Pharmazeutisch-
Technischer
Assistent (PTA)
Ergotherapeut
Logopäde
Physiotherapeut Teilzeitstudiengang
Ergotherapie
Teilzeitstudiengang
Logopädie
Teilzeitstudiengang
Physiotherapie Sachkenntnis
Freiverkäufliche
Arzneimittel
Fachbereich Chemie & Biologie
Studium Berufsausbildung
Diplom- Ingenieur (FH) Chemie
Chemisch-Technischer
Assistent (CTA)
Biologisch-Technischer
Assistent (BTA)
Weiterbildung
Chemietechniker
Desinfektor
Fachbereich Wirtschaft & Medien
Studium Berufsausbildung Weiterbildung
Diplom -
Betriebswirt
Mathematisch - Technischer Assistent (MaTA)
Aufbaustudiengang Wirtschafts- Ingenieur
Und verrätst Du auch WAS Du studieren willst?
Also bitte konkretisiere Fach und Dein Berufsziel (branchenübliche Bezeichnung). Damit lassen sich dann gffs. Trends skizzieren und der "Fit" zwischen Studiengang und Ziel aufzeigen.
Gruß
C
ZitatOriginal von Steffen
Solange du nicht differenzierst halte ich es ebenso für unwahrscheinlich, dass man Unis nach dem Schwierigkeitsgrad einteilen kann.Mit differenzieren meine ich so etwas wie z.B.:
Wie mathelastig ist der jeweilige Studiengang an der jeweiligen Uni?
oder
Wie sind die Prüfungsordnungen gestaltet? Kann man mehr als einmal durchfallen? Muss man alles in einer Prüfungsperiode schreiben (ist z.B. bei den Hauptfächern bei uns in Jena so, dass man diese nur in einer Periode bestehen kann >>Blocksystem)? etc. etc.
Vollkommen korrekt, den Schwierigkeit ist nunmal persönlich und nicht unbedingt verallgemeinerbar. Und wenn man dann die Zeitplanung ( siehe Fax morgen) so missachtet und dann noch auf Hilfe hofft, muss man schon eine sehr optimistische und "Druck auf andere" Lebenseinstellung haben. *kopfschüttel*
ZitatAlles anzeigenOriginal von Tomster23
Hallo liebe Studys,So ich hab es verkackt, nach dem Praxissemester, das 4., hab ich eine mündliche Prüfung in RW, die noch aus dem 3. Semester stammte, verhauen. Jetzt will ich in Liechtenstein weitermachen, bin auch schon angenommen.
Augsburg ist meines Wissens für LI verantwortlich. Ein Jahr wird als Auslandaufenthalt doch anerkannt, ich bin jetzt im 5. Semester gewesen, hatte aber für die eine Woche keine Immatrikulationsbescheinigung.
Nun weiss ich noch nicht, in welches Sem ist kommen werden. ich schätze das 4. aber wenn ich eigentlich nicht im 5. an der alten FH war, hab ich doch keine Zeit verloren? Prüft das Bafögamt noch lang rum? normalerweise hab ich es doch nach dem 3. sem verkackt, oder? Oder muss ich nur gut gegründen (ich wollte eh wechseln oder das mit dem exmatrikulieren mal gan beiseite lassen).
So die andere Sache ist der wohnort, LI und die Schweiz ist ja nicht in der EU, soll ich meinen Wohnsitz (den ersten oder überhaupt) in der BRD lassen oder was geb ich denen beim Amt an um da kein Konflikt zu bekommen? Auslandsaufenthalte werden doch höher gefördert aber LI?
Vielleicht checkt da einer von euch durch! Wäre super!
Thanks!
Tom aus Stgt
Hallo Tom aus Stuttgart,
Deine Fragen sind durchaus komplex und von vielen persönlichen Faktoren abhängig, die hier nicht sinnvoll durchdiskutiert werden können.
Demzufolge mein Vorschlag:
Geh zu einer Beratungsstelle für das Auslandsbafög und schau Dir die entsprechenden Seiten im Internet an. Die durchaus von vielen Verwaltungsverordnungen geprägte Situation ist mW nicht für dieses Kommunikationsform (Forum) geeignet.
Ob das Auslandsbafög überhaupt noch nach Abbruch eines Studiums gewährt wird, ist eine Frage die vom Einzelfall abhängt. Dazu findest Du unter dem Unispiegel (https://www.study-board.de/www.spiegel.de) einige für Dich vielleicht interessante Fälle. Die entsprechenden Artikel dürften noch kostenfrei sein.
Viel Erfolg beim Wechsel.
C.
ZitatOriginal von tekk
Gut dann ist es etwas anderes. Ich behaupte ja auch nicht, dass die Arbeitsteilung hundertprozentig abzulehnen ist. Aber als eigenständiger Ansatz ist diese in der heutigen Zeit einfach nicht mehr aktuell. Die gesunde Mischung aus traditionellen Erkenntnissen, verhaltenswissenschaftlichen und modernen Methoden hat sich in der heutigen Zeit als ziemlich effektiv erwiesen. [..]
Betrachtet man die "aktuelle" Wissenschaftliche Diskussion dazu. Dann ist ab 1990 ein Umschwenken weg von Taylor und hin zu zu voll oder teilautonomen Arbeitsgruppen erkennbar. Für einige ähem Dienstleister mag dieser Zeitraum zu kurz zu sein *ggg* Grundsätzlich ist eine extreme Arbeitsteilung (oder heute Prozesszerstückelung) in Zusammenarbeit mit hochqualifzierten Mitarbeitern grundsätzlich abzulehnen und zu innerorganisatorisch zu bekämpfen.
C.
ZitatOriginal von leon
Hallo,wollte mal fragen wie ihr an Jobs kommt. Ich habe nämlich leichte Hemmungen einfach irgendwo vorbeizuschauen oder anzurufen. Gibt es da eine Gute Internetseite? Es geht ierbei nur um Nebenbeschäftigungen.
Leon
Was willst Du Wo ausüben?
Grundsätzlich sind https://www.study-board.de/www.meinestadt.de oder https://www.study-board.de/www.jobpilot.de nicht falsch. Schwarze Bretter und ähnliches können hilfreich sein. Ansonsten gibt es Unmengen an fachspezifischen Portalen und Möglichkeiten, die aber nicht alle hier aufzuführen sind. Dazu müsstest Du schon spezifischer werden.
mfg
C.
Hallo Tim,
wahrscheinlich für Dich nicht direkt erfreulich. Aber mein Tipp: Besser gar nicht. Siehe https://www.study-board.de/www.studienabbrecher.com
mfg
C.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Jana04
Hi,wer kann mir Infos über ein Psychologiestudium geben?
Wie groß ist der Anteil an Mathe, Bio, Chemie etc..?
Welche Vorstellungen sollte man vom Studium haben?
Wie schwierig ist es, Prüfungen zu bestehen? Ich meine, Deutsch ist z.B. ein Fach das viel subjektiver bewertet wird. Bei Mathe gibt es fast nur objektive Bewertungsmöglichkeiten der Klausuren.
Aber in Psychologie???
Wie groß ist der Anteil von Studenten bei Dir in einer Vorlesung?
Gibt es auch praktische Arbeiten, z.B. wie präpen im Medizinstudium? Oder zumindest so in der Richtung?
Alles, was wichtig erscheint, oder Du erlebt hast wäre mir wichtig.
Deine Antworten können mir sicher helfen, um sicher zu gehen, dass ein solches Studium das Richige ist.
Viele Fragen, die größtenteils von den Unis abhängen und nicht pauschalisierbar sind. Ob das Studium für das "Richtige" ist, können vielleicht die folgenden (durchaus pessimistischen) Beiträge klarstellen.
> Wie groß ist der Anteil an Mathe, Bio, Chemie etc..?
Der Matheanteil ist üblicherweise sehr tiefgehend und sehr komplex. Wer grundsätzlich gar keine Lust auf Mathe hat, sollte Psychologie lieber auslassen.
> Alles, was wichtig erscheint, oder Du erlebt hast wäre mir wichtig.
DreiErfahrungsberichte (nicht von mir)
====
Ich bin im Oktober 2002 fertig geworden, Note 2.8, 16 Semester, ist mir schwergefallen. Seit dem suche ich wie bekloppt. Über 250 Bewerbungen, ein großer Teil davon blind, dazu noch unzählge erfolglose Anfragen per Mail.
Mein derzeitges Resümee ist (auch durch Nachfragen bestätigt), daß man
1. sehr gute Noen haben muß (hat man die nicht, fliegt man sofort raus)
2. dann schnell studiert haben muß (hat man das dann nicht, ist man raus)
3. eine geradlinige Biographie haben muß, z.B. wenn Abbruch, dann innerhalb der ersten beiden Semester, sonst bist Du raus
4. gute, viele Praktika, Engagement neben dem Studium ohne Ende etc. (wann soll man das noch alles machen?)
5. bei Bewerbung im Bereich Beratung, Praxis, Klinik, Therapie, Reha usw. oft aber auch Weiterbildung und Training läuft ohne zumind. begonnene Therapieausbildung gar nichts mehr; in Bereichen der Wirtschaft ist mind. BWL Vordiplom Pflicht.
Und was ich so mitbekommen habe, hat man dann als Frau sogar noch die besseren Chancen (wie zynisch).
Ich selbst fühle mich jetzt auch irgendwie als Studienabbrecherin, da mein Diplom ganz offenbar nichts wert ist. Allerdings sind bislang auch alle Bemühungen, eine Ausbildung zu machen, gescheitert. Als "echte" Abbrecherin hätte ich noch Chancen gehabt, mit einem wertlosen Diplom ist auch der Zug abgefahren. Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll.
Ich kann nur allen, die notenmäßig nicht so gut dastehen raten, so früh wie möglich abzubrechen. Danach hat man zu gar nichts mehr Chancen!
Bei Psychologie muß man eben sehr gut sein (unter sehr guten Leuten!) und zwar so gut, daß man nebenbei in seinem Berich noch viel neben dem Studium machen kann, bei Wirtschaftsschwerpukt auch noch BWL studieren, bei klinischer Ausrichtung am besten ehrenamtlich früh in einer Klinik mitarbeiten (Dauerpraktikantin) und dann auch genug Geld für die gesamte Therapieausbildung auf dem Konto haben (das Sozialamt zahlt da nämlich nicht und Geld z.B. vom Arbeitsamt gibt es auch nicht!).
Wer heute Psychologie studiert, sollte sich echt sehr genau überlegen, worauf er oder sie sich einläßt!
=====
=====
Ähm, ich bin ja auch kein Schwarzseher, wirklich nicht, aber meine Statistik sagt mir, dass über 50% der derzeit berufstätigen Psychologen nur in Teilzeit arbeiten. Zudem ist hier *nicht* ausgewiesen, wer davon Psychotherapeut ist (oder im Zuge von Übergangsregelungen wenigstens über eine Heilpraktikerzulassung verfügt). Diese Statistik sagt weiterhin, dass die Langzeitarbeitlosenquote 11% beträgt, was eklatant viel ist und nicht einmal von Soziologen oder Germanisten überrundet wird (auch hier keine Nennung, wer davon Therapeut ist oder eben nicht). Unklar ist, wie viele von den freiwerdenden Stellen (ca. 1.400 pro Jahr bei ca. 3.000 Absolventen) überhaupt neu besetzt werden, wie viele dieser Stellen Teilzeitstellen sind und / oder inwieweit hier eine zusätzliche Reduzierung der verbleibenden vollen Stellen auf Teilzeit stattfinden wird, auch nicht, wieviele dieser Stellen entweder durch Psychotherapeuten besetzt werden oder sogar durch andere Berufsgruppen ausgetauscht werden. Bekannt ist auch, dass letztlich keine neuen Stellen geschaffen werden. Insofern muss man selbst unter optimistischem Blick davon ausgehen, dass künfitg mehr als 50% der Absolventen definitiv nicht in den Arbeitsmarkt hineinkommen werden. Spitzt sich die Reduzierung auf Teilzeit und der Druck, apporbiert sein zu müssen weiter zu, so schnellt die Zahl vermutlich auf bis zu über 60% hoch, partialisiert man diejenigen heraus, die nicht auf eine volle Stelle angewiesen sind, so dürfte sich die Zahl derer, die auf Vollzeitbeschäftigung angewiesen sind, dann aber nicht in den Markt hineinkommen werden, auf rund 90% belaufen: das bedeutet, nur die besten 10% eines Jahrgangs haben eine reelle Chance auf einen "normalen" Job, wieviele davon aber dann approbiert sein müssen, ist ja wieder nicht bekannt. Wenn diese Perspektiven nicht ganz so düster sind, dann weiß ich nicht, was es dann ist. Sicher, bezieht man die Teilzeitstellen mit ein, dann hat man wohl ein eher durchschnittiches Verhältnis (allerdings muss man sich eben im Klaren sein, dass man hier dann z.B. im Bereich BWL, Jura oder sogar auch Germanstik Vollzeit- mit Teilzeitstelen vergleicht), allerdings gilt hier, wie auch für das eben festgestellte, dass niemand weiß, wieviele dieser Stellen die Approbation voraussetzen (werden).
Hinzu kommt, dass nur wenige Psychologen-Jobs konjunkturabhängig sind. Zudem hat die Psychologie keine demografische Entwicklung wie z.B. bei Medizin (weil im Ggs. dazu die Studienplätzen in Psychologie kontinuerlich sehr deutlich aufgestock wurden), weil man die Studienplätze um mehr als die Hälfte reduzieren müßte, um ein Negativsaldo zu erhalten (Einsparungen von Stellen nicht mitgerechnet). Psychologen/-therapeutenstellen sind bis 1999 kontinuierlich aufgebaut worden, auch über den Bedarf hinaus (v.a in den 80er Jahren). Trotzdem sind bundesweit nur etwa 46.000 Psychologen aktiv. Gleichzeitig nahm die Zahl der Studienplätze rasant zu. Jetzt, bei ca. 3.000 Absolventen pro Jahr, kann man sich ausrechnen, wie schnell diese Stellen wieder besetzt sind (wie gesagt, ohne Wegfall, Teilzeitreduzierung etc.). Selbst ab 2020 bis 2030, wenn der größte Peak ausscheidet, werden nur etwa 2500 Stellen als Maximum frei (davon rein statistisch eben nur Teilzeitjiobs).
Ich persönlich vertrete auch die Auffassung, dass man dem Nachwuch die Tatsachen darstellen sollte und nicht mit dem "1x1 des 'so lügt man mit Statistik' " kommen darf. Es bringt einfach nichts.
Es hat sich auch gerade im Zuge der Rangeleien um das Therapeutengesetz gezeigt, wie schwach die Psychologenlobby / der Berufsverband (der sich außerdem noch gerade aufspaltet) ist. Der nicht ordentlich angelaufenen A&O Bereich (der, wie schon zurecht gesagt wurde, zum Nebenfach für BWLer verkommt), weil es den Psychologen nicht gelungen ist, sich mit entsprechender Lobby und v.a. Qualität durchzusetzten, macht ebenfalls wenig Mut, dass tatsächlich nocht mehr Stellen (insbes. für reine Dipl.-Psychs. entstehen werden).
Insofern muss man einfach ganz ehrlich sein und sagen, dass die Perspektiven nicht rosig sind und das, anders als in vielen anderen Bereichen, auch keine Besserung in Sicht sein wird, egal wie stark die Konjuktur anspringen wird.
====
====
> Hallo,
>
> dein Beitrag schreckt mich gerade total ab,Psychologie zu studieren.
> Könntest du das mit den Berufsaussichten für Psychologen mal
> konkretisieren;denn meiner Meinung nach hört man sowohl
> Negatives wie von dir beschrieben oder auch Positives wie vom
> Arbeitsamt(Beratungsstelle).
Ja, weil die zu blöd sind Psychologe und Psychotherapeut auseinanderzuhalten. Außerdem ist mir passiert, dass die Leute beim Arbeitsamt nicht mal gut bezahlte Beratung in Consultingfirmen (die zudem vorweigend von BWLern augeübt wird) und Beratung in Beratungsstellen außeinanderhalten können. Beratungsstellen haben bis vor ca. einem Jahr recht gut Psychotherapeuten nachgefragt (diese jetzt aber wieder entlassen, was auch Dir vermutlich nicht entgangen sein dürfte, denn es ging ja durch die Presse). Das AA hat diese mies bezahlten Sozialpädagogenjobs mit hochbezahlter Unternehmensberatung gleichgesetzt und kam zu Phantasiezahlen.
> Ich muss ehrlich gestehen,dass ich nunmehr
> noch perplexer bin.
> 1.Was haben dir die Praktiker gesagt,
> ist man wirklich den Ärzten generell untergeordnet,
> wieviel Mitspracherecht hat man als Psychologe?
Psychologen arbeiten nicht in Kliniken, Du meinst vermutl. Psychotherapeuten oder PiPs, da ist das Diplom nur die Eintrittskarte, mit dem Diplom kannst und darfst Du gar nichts machen.
Mitspracherecht: Keins. Der ärztliche Kollge (oft "nur" ein AiP frisch von der Uni, wird jetzt wohl durch Assistenzärzte frisch von der Uni abgelöst) sagt dem Psychologischen Therapeuten was er tun soll, der kriegts vom stationsleitenden Arzt gesagt, der vom Oberarzt, der vom Chefarzt ... Weisungsbefugnis gegenüber Pflegepersonal besteht in der Regel nicht.
Als PiP bist Du Praktikant und machst Handlangerdienste auch fürs Pflegepersonal, wobei Du bei unzähligen Leute in der Kreide stehst, dass die Dich überhaupt genommen haben (denn ohne Mögl. zur Therapieausbildung bist Du Sozialhilfeempfänger und um in so ein Programm reinzukommen, muss Dich 1. ein Institut annehmen (Bewerbungen plus Auswahlgespräch dort kosten übrigens richtig Gebühr!) und dann muss Dich 2. noch die Klinikleitung einer angeschlossenen Lehrklinik akzeptieren (nochmal Auswahlverfahren und das bei notgedrungem totalem Run auf die Ausbildungen (trotz Kosten von ca. 20.000 EUR und drei Jahren arbeiten ohne Bezahlung, diese Versprechen, man bekäme Geld, sind nämlich nicht bindend und stimmen gar nicht!), die ihrerseits schon wieder doppelt so viele Therapeuten ausbilden, wie überhaupt gebraucht werden, weitere Einsparungen nicht mitgerechnet)). Es ist da eben zudem schwer, einen Platz zu bekommen (viel zu viele Bewerber, und kaum Plätze).
> 2.An sich könnte man doch ABO-Psychologe,Schulpsychologe,....
> werden?
ABO ist ein Rohrkrepierer. Ohne BWL Studium kriegst kein Rad an die Erde (zzgl. Top-Biografie, dh. USA Aufenthalt als Schüler, Studium in den USA, z.B. über DAAD, jung, dynamisch, extrem gut, schnell etc.).
Außerdem schießen Master Studiengänge in ABO für Ingenieure, BWLer usw. wie Pilze aus dem Boden. Da machen die den Psychokram nebenbei und gut ists. Der Bereich ist für Nur-Psychologen verloren (falls er überhaupt je bestand, denn die Praktiker aus dem Bereich sagen, dass eh immer schon nur solche mit außerordentlich guten BWL Kenntnissen genommen wurden, Psychologie mir ABO Schwerpunkt auf BWL draufgesetzt sei eher die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen).
Schulpsychologen sind heute meistens Lehrer mit entsprechender Ausbildung. Psychologen in den Diensten werden eingespart, die therapeutischen und psychologsischenLeistungen von Praxen mit entsprechenden Schwerpunkten übernommen, was obendrein künftig über Ausschreibung erfolgen soll, d.h. jüngere haben kaum eine Chance, zudem werden künftige Therapeuten eh keine Gelegenheit bekommen, eine Praxis aufzumachen, da Deutschlöand statistisch überversorgt ist (wegen der Zulassungsquote); wenn doch, mußt Du wieder mal zahlen (eine Kassenzulassung, die noch zur Verfügung steht, kostet wohl je nach Volumen und Niederlassugsgebiet zwischen 60.000 und 100.000 EUR und das bei Budgetierung der Stundenzahl und einer Bezahlung bei derzeit um die 58 EUR pro Stunde (Vor- u. Nachbereitung Papierkram etc. wird nicht bezahlt, bzw. ist damit abgegolten). Sprich, wenn Du das Geld nicht aus einer Erbschaft oder vom Ehepartner bekommst, dann wirst Du bei dem Einkommen die Schulden nicht mehr los.
Alle anderen neuen Bereiche (wie Notfallpsychologie, Sportpsychologie usw.), boomten nur, weil eine Steigerung von fast keine Beschäftigten auf einige wenige Prozentual eben so üppig ausfällt. Ansonsten gilt auch hier, dass ohne Approbation der Zugang verwehrt ist. Geliches gilt für Gutachtenschreiben, das heute an den Titel Rechtspsychologe gebunden ist, eine mehrjährige Ausbildung, die auf den Therapeuten draufgesetzt wird (Du mußt nämlich nach neuer Regelung auch Straftäter behandelt haben, das geht aber nur als Therapeut). Das heißt auch, dass diese Leute nicht mehr Gutachten nebenbei schreiben, sondern künftig in der Regel auf einen Job in einer forensischen Psychiatrie angeweisen sind. Da bist Du wieder in der Ärzteknechtschaft und auch da wird weiter gespart (genauer sind hier wohl auch noch Überkapazitäten aus den spätern 80er Jahren vorhanden, die dann erst in den nächsten 15 bis 20 Jahren abgebaut werden, bevor überhaupt, bis auf vereinzelte Ausnahmen, neue Stellen entstehen. Um es nochmal zu betonen: dies alles keine Jobs für Psychologen, sondern für Therapeuten!
Ich könnte jetzt noch weitere Dinge aus den Berufskunfeveranstaltungen berichten, aber ich hab jetzt irgendwie keine Lust mehr. Ist ja eh schon recht viel geworden.
Fazit ist jedenfalls: wenn Du "flexibel" bist, d.h. Deinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten musst, sondern mit Honorarstellen zufireden bist, weil Du einfach eine Aufgabe suchst, von der Du aber nicht leben musst, ist Psychologie eine recht feine Sache. Wenn Du nach dem Studium Chancen auf einen Beruf haben möchtest, ist Psychologie derzeit das Letzte, was Du studieren solltest.
=====
Sicherlich können andere Beteiligten positvere Nachrichten beisteuern.
mfg
C.
ZitatOriginal von Tanja
Das mit der Umfrage ist mir irgendwie nicht gelungen...Danke für dir bisheringen Antworten.
Mir ging es speziell um die Verwedung in der Hochschule.
Ich hatte auch nicht damit gerechnet, das jemand in der Vorlesung sein Laptop aufklappt, denn ich stelle mir das getippe und geklicke nervig und laut vor - wenn das jeder machen würde...
Ich brauch das Ding nicht, um mich in den Mittelpunkt zu stellen (meide diesen) - und auf diese Weise schon gar nicht...Daher interessiert mich, welche Verwendung es noch so gibt. Meine Vorstellung vom Studentenleben ist noch etwas unklar. Habe keine Ahnung, wieviel Zeit man außerhalb der Vorlesung noch in der FH verbringt.
Mein Fahrweg ist etwa 20 Min mit der Bahn.Tanja
Hallo,
für 20 min in der DB (!) das Ding auszupacken, bringst meistens nicht. Viel effektiver ist eine kurze Pause, um danach gestärkt und motiviert weiterarbeiten zu können.
Ob ein NB (immerhin 2-3x so teuer, wie ein Desktop: Qualität lohnt sich!) sich für Dich lohnt, sollten die folgenden Fragen klären:
Ihr habt sehr viele (Gemeinschafts-)Projekte?
Ihr habt sehr viele Case-Studies im Studium?
Viele Präsentationen (aktiv) werden im Studium folgen?
Eure Daten/Skripte/u.ä. werden bevorzugt digital transportiert?
Ihr meldet Euch über das Intranet zurück?
Du verfügst in der uni/fh über einen kabellosen Zugang (Wireless-Lan) und Dein NB unterstützt dieses Merkmal?
Du findest einen NB cool
?
Dann lohnt sich der Kauf. Ansonsten würde ich - gerade in der meist orientierungslosen, ersten Zeit - lieber darauf verzichten und mein Geld in einen vernünftigen Desktop investieren. Einen Notebook später dazu zu bestellen, ist dann sicherlich einfacher, wenn Anforderungen Deiner Kommilitonen und Profs klarer sind.
Ansonsten muss das jeder für seinen Fall entscheiden. Eine Pauschalierung wie BWL = Notebookbesitzer ist sicherlich Unsinn. Vielleicht kann man sagen: Praxisnähere und kleinere Studiengänge mit viel Gruppenarbeit benötigen eher einen, als an einer Massenuni im Grundstudium... ;o) Aber auch das wäre ev. gewagt *grins*
Viel Erfolg bei Deinem Studium
Gruß
C.
Bitte, gern geschehen...
Allerdings bei einem freiem Auditorium, gibt diesem doch was es will und nicht was Du für einfach hälst.
Eine wirkliche überzeugende Präsentation (für knapp 10 min) geht notfalls auch ohne Klicki-Bunti (PowerPoint u.ä.) und ziehlt auf das Publikum - Nicht auf die Animationen und ähnliches...
Welches Thema beschäftigt Deinen Kurs?
Welche Zuhörer sitzen vor Dir und müssen sich etwas anhören? Was kann diese dazu bewegen Dir zu zuhören?
Welches Thema ist vielleicht nur implizit für viele etwas Neues, Faszinierendes?
Was bewegt Zuhörer und natürlich Referent dazu Dich mit einer guten Note und einem guten Eindruck zu bedenken...
btw: Im AC darfst Du damit rechnen zwei Stunden o.m. ohne Vorbereitung auf Englisch zu präsentieren, nutz doch die Gelegenheit zum Üben...
Interessantes Thema (bez. auf Dein Auditorium), eine sog. NICHT-PRÄSENTATION (Flipchart-Nutzung) kommen zumeist besser an.
Vielleicht ein wenig Denkstoff für die nächste Präsentation, für diese könnte die Zeit ein wenig knapp werden :O *grins*
mfg
C.
ZitatOriginal von Sherlock Holmes
@ ConsultantDanke sehr, aber irgendwie habe ich keine Mail bekommen... Kannst mir wenn Du Lust hast das ja vielleicht noch mal zusenden...
Habe jetzt auch selber eine Idee gehabt... "Selbständigkeit vs. Arbeit als Angestellter" ... Dazu kann man jedenfalls viel machen, ohne wirklich Ahnung davon zu haben - d.h. man kann es schnell fertig bekommen...
Gruß
Sherlock
'Sherlock.Holmes@study-talk.de'
Ist die Email aktiv?
mfg
C.
P.S.
Habs nochmal versandt.
ZitatOriginal von Sherlock Holmes
@ *misszz*Was beinhaltete dieses Thema denn genau? Hast Du noch irgendwelche Materialien? Würde mir wirklich sehr helfen!!!!! :O
Viele Gruß
Sherlock
Habe Dir eine Mail mit PPTs geschickt. Viel Spass beim *Auseinanderknössern*
Gruß
C.
ZitatOriginal von enesi
[...] den Wöhe.
also danke erstmal!
Gern geschehen. Der Wöhe und das Gabler-Kompendium ist allerdings eher für den Nachschlagezweck gedacht.
Vernünftig thematisch geführt wird man v.a. beim Gabler nicht. Ich würde mir für alle Fachgebiete ein paar kleinere Kompendien zu legen. Beispiel für Controlling, der Link oben.
Dazu ein übergreifendes Buch, dass die Schnittstellen diskutiert.
Viel Spass dabei.
ZitatOriginal von enesi
:depp Ja, also eben die Grundbegriffe die anscheinend vorrausgesetzt werden. Was Ertrag, Gewinn, Jahresüberschuß, Betriebserfolg oder Kosten, Aufwand, Ausgaben sind. Ich kann die Begriffe kaum auseinanderhalten. Die kommen ja in allg. BWL und auch in Buchhaltung oder anderen Vorlesung vor!
Da fällt mir jetzt kein bestimmtes Thema ein!
Bzgl. Controlling helfen Dir hoffentlich die o.g. Links weiter. Wenn Du grundsätzlich zu allen Themen der BWL die Grundbegriffe erarbeiten willst, rate ich Dir eher zum Kauf eines grundsätzlichen BWL-Einstiegsbuches, das ist nicht nur besser und schneller zu lesen, sondern auch mit validierteren Infos versehen und kann auch an der FH-Nürnberg (Georg-Simon-von-Ohm oder so?) sicherlich noch häufiger von Dir eingesetzt werden.
Gruß
C.
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