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  3. drnixblicker

Beiträge von drnixblicker

  • Wie läufts bei euch im Studium?

    • drnixblicker
    • 28. April 2006 um 15:02

    Hallo, ich habe mal ein paar Fragen an euch.


    Wie bereitet ihr euch am besten auf Klausuren vor?
    Kommt ihr mit Auswendiglernen weiter?
    Was ihr nach dem Studium wirklich gelernt habt? Welche Erkenntnisse fürs Leben? (vom Faktenwissen abgesehen)


    Bei mir läuft das eigentlich fast immer so ab. Zumindest beim ersten Versuch.

    Ich besorgen mir alte Klausuren, wen ich Glück habe, dann hat der Dozent einen Fragenkatalog ausgegeben.

    Das mit dem Fragenkatalog ist der ideale Fall für mich. Ich halte mich nämlich für nicht so „schlau“. Ich bin nicht so der „Durchblicker“.
    Ich lerne beim Fragenkatalog alle Antworten zu den Fragen auswendig, oder teilweise mit Spicker. Das ist zwar zeitaufwendig, jedoch sind die Klausuren dann eigentlich nicht so schwer, weil man ja nichts verstehen muss, sondern „nur“ fleißig sein muss oder einen guten Spicker haben.

    In ca. 30% der Fächer gibt es einen solchen Fragenkatalog


    Wenn es den nicht gibt, dann schaue ich mir alte Klausuren von dem Dozenten in diesem Fach an. Ich schaue dann, welche Aufgaben dieser immer dran bringt. Diese lerne ich dann.
    Meistens lerne ich dann ein Schema auswendig oder die entsprechenden Formeln, um die Aufgaben lösen zu können. Oder ich lerne die wichtigen Theoriethemen auswendig. Somit komme ich dann eigentlich auch durch die Klausur, ohne etwas verstanden zu haben….


    In der Physikklausur lief es beispielsweise folgendermaßen. Physik war 2 Semester lang. Der Dozent hatte hauptsächlich Aufgaben aus 1-2 Büchern in der Vorlesung bearbeitet. Ich habe dann alle Lösungen teilweise auswendig gelernt oder auf einen Spicker geschrieben.
    In der Klausur kamen dann eigentlich die gleichen Aufgaben nur mit andern Zahlen oder geringen Abweichungen dran.
    Es war zwar wirklich eine große Fleißarbeit, die ca. 100 Aufgaben auswendig zu lernen oder auf einen Spicker zu bekommen. Jedoch hatte es doch geklappt und ich hatte bestanden. Sicherlich wäre es mit Verstehen schneller gegangen, aber ich fand die Aufgaben wirklich Hammer schwer, deshalb hatte ich gar nicht versucht sie zu verstehen.


    Bei Informatik war es so.
    Es waren Strukturierungsübungen. Es gab ebenfalls wieder eine Aufgabensammlung von ca 80 Aufgaben. Diese waren eigentlich auch Hammerschwer. Nicht alle, aber schon die Mehrheit. Ich habe die Lösungsstruktogramme alle auswendig gelernt. Was in dieser Klausur drankam, war, dass beispielsweise zwei Aufgabenstellungen kombinieret wurden. War also nicht ganz so leicht, wie "Aufgaben, aber nur mit anderen Zahlen", jedoch wer gut auswendig gelernt hatte, konnte diese Klausur ebenfalls bestehen


    Generell kann man sagen, dass ich im Studium eigentlich bei fast jedem Fach mit Auswendiglernen weiterkomme. Einzige Ausnahmen: Mathematik und Technische Mechanik. Da musste ich es doch wirklich verstehen!

    Ist das nur bei meiner Fachhochschule so, dass ich mit Auswendiglernen weiter komme, zumindest so, dass ich eine Note um die 3 und geringfügig schlechter bekomme, oder ist meine FH da eine Ausnahme? Ich denke mal bei 70% aller Fächer kann ich diese Lernstrategie anwenden.

    Gut wenn mich jemand fragt, dann würde ich es sicherlich nicht zugeben, dass man mit Auswendiglernen sehr gut im Studium weiterkommt und würde auf Schlauberger machen. Aber hier im Forum gebe ich es zu.


    Was ich am Ende des Studiums gelernt habe.
    Faktenwissen, Definitonen, Lösungschemen, Wichtigen Stoff von Unwichtigem zu Trenne, diesen zu Komprimieren, Spicken, Durchhaltevermögen, Frustrationstolleranz, Selbstvertrauen.
    Was ich aber vor allem gelernt habe ist, ich dass ich Leute geschickt ausfrage und zu vielen freundlich bin. Da habe ich schon den ein oder andern guten Insider-Tip von Mitstudenten bekommen.


    Das sind so die groben Schlagworte, von denen ich nach dem Studium profitieren werde. Was ich dazusagen muss, ich bin leider kein "Musterstudenint" Ich bin weder überdurchschnittlig intelligent, sowie werde ich das Studium denke ich um 2-3 Semter von der Mindestzeit überziehen. Ich mache eigentlich nicht so viel für mein Studium. Zumindest was das Lernen anbetrifft. Wobei in Klausurzeiten ich dann eigentlich fast rund umd die Uhr irgendwie mit Lernen oder Informationsbeschaffung verbringe. Ich versuche viel mehe eine Strategie zu finden um die Prüfungen zu bestehen. Ich frage auch gerne andere Mitstudenten nach Tipps. Da habe ich schon die ein oder andere sehr wertvolle Infromation herbekommen. Ich bin allerdings, obwohl ich eigentlich nicht so regelmäßig für die FH lerne, im Dauerstress. Ich beneide oftmals die Studenten, die es nicht notwendig haben, auswendig lernen zu müssen, es einfach blicken. Diese haben es definitiv viel leichter.


    Bitte antwortet nur, wenn ihr an einer Uni oder Fachhochschule oder BA studiert.
    Denn in der Schule ist eigentlich alles mit Auswendiglernen machbar.


    Ihr könntet auch kurz angeben, welches Fach ihr Studiert.

    Besten Dank im Voraus für eure Antwort.
    Tina

  • Wirtschaftsingenieur FH in Baden-Württemberg

    • drnixblicker
    • 27. April 2006 um 15:40

    Also ich kenne eine Freundin, die in Ulm Wirtschaftsingenieurwesen studiert.


    Dort ist es recht einfach im Vergleich zur Hochschule für Techik und Wirtschaft des Saarlandes. In Saarbrücken ist es zwar auch "nur" eine FH, aber dort geht es richtig zur Sache.In Mathematik und Informatik heißt es dort wirklich rankotzen.

    Da es mir dort zu schwer war, habe ich nach Karlsruhe gewechselt. Dort ist es eigentlich ganz okay, nicht wirklch einfach, aber schon ganz machbar. Auf jeden Fall einfacher als auf der HTW in Saarbrücken. Aber Karlsruhe würde ich dir eigentlich auch nicht wirklich empfehlen, dort finde ich die persönlich die Ausbildung zu wenig praxisorientiert.
    Deshalb mein Tip mit Ulm.
    Das mit dem in BW und Bayern den Prüfungsanspruch verlieren würde ich nicht so eng sehen. Denn du gehtst ja nicht von Anfang aus, dass du es nicht bestehst. Sollte dann doch der Fall eintreten, dann gibt es immer noch einen anderen Lebensweg


    Hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

  • Auszahlung-Aufwand-Kosten-Leistung usw

    • drnixblicker
    • 26. April 2006 um 21:54

    Ich glaube nun habe ich es verstanden
    Ist eine schwierige Geburt gewesen


    Also nun habe ich mir meine eigenen Definitionen geschaffen.
    Schaut mal bitte, ob diese stimmen

    AUSZAHLUNG=
    Abgang liquider Mittel
    Form Bar oder Sichtguthaben

    EINZAHLUNG=
    Zugang liquider Mittel
    Form Bar oder Sichtguthaben


    AUSGABE=
    Wert
    aller ZUgegangenen Güter, Dienstleistungen

    EINNAHME=
    Wert
    aller ABgegangenen Güter, Dienstleistungen


    AUFWAND=
    Wert
    aller verbrauchten Güter & Dienstleistungen

    ERTRAG=
    Wert
    aller erbrachten Leistungen


    KOSTEN=
    Wert
    aller verbrauchten Güter & Dienstleistungen
    zur Erstellung der betrieblichen Leistugen


    Stimmen diese Defintionen?


    Was ich allerdings nicht so richtig verstehe

    Spenden an das Rote Kreuz
    Also bei Geldspenden sollte es sich doch um Auszahlungen handeln

    Bei Sachspenden gehen mir ja Güter aus dem Betrieb ab. Bespielsweise ein Auto.

    Dann sollte es doch nach der Definition ein Einnahme sein, da EINNAHME= Wert aller ABgegangenen Güter & Dienstleistungen
    In der Musterlösung steht aber Aufwand, mit der Begründung, weil Wert abgegeben wird. Wobei das ist ja nach meiner Defintion von Ausgabe=aller ZUgegangenen Güter, Dienstleistungen

    Nun ist die Verwirrung da und ich blicke nichts mehr ;o((


    Besten Dank im Voraus für deine Hilfe :D

  • Auszahlung-Aufwand-Kosten-Leistung usw

    • drnixblicker
    • 26. April 2006 um 13:22

    Hallo, ich kann die Begriffe auch nciht so wirklich auseinanderhalten, obwohl ich sie schon etliche male gelesen habe...
    Je mehr ich sie lese, desto verwirrter werde ich X(

    Der Link ist defekt. Weiss jemand den richtigen.

    https://www.study-board.de/file/44/Kosten...gsrechnung.html


    Besten Dank im Voraus

    Tina

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