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Kostenfunktion

  • shadow123
  • 22. Dezember 2006 um 02:31
  • Erledigt
  • shadow123
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    6
    • 22. Dezember 2006 um 02:31
    • #1

    Hallo,
    habe von VWL keine große Ahnung, möchte aber gerne die folgende Aufgabe lösen:


    Kostenfunktion:
    K(x)= 12 + x (3 + (x/12))

    1. Welche Menge kann man bei Marktpreis 4 absetzen?
    2. Welchen Gewinn/Verlust macht man besten/schlechtestenfalls?
    3. Wie hoch ist der Deckungsbeitrag
    4. Welchen Preis muss man für Gewinn=0 verlangen?
    5. Wie groß ist die kurzfristige Preisveränderung?
    `

    Mein Problem dabei ist, dass ich schon 1. nicht lösen kann, weil ich den Zusammenhang zur Kostenfunktion nicht sehe - die kostenfunktion ist doch immer größer als 4.


    edit:
    zu 1.: ich habe mal die kosten berechnet und dem die grenzkosten gegenübergestellt:

    kosten: grenzkosten:
    k(0)=12 | 12
    k(1)=15 1/12 | 3 1/12
    k(2)=18 1/3 | 3 3/12
    k(3)=21 3/4 | 3 5/12
    k(4)=25 1/3 | 3 7/12
    k(5)=29 1/12 | 3 9/12
    k(6)=33 | 3 11/12
    k(7)=37 1/12 | 4 1/12

    also ich kann dem immer noch nix entnehmen, weil die grenzkosten ja nie 4 sind.
    und selbst wenn sie 4 wären, dann heißt das doch nur, dass die kosten der nächsten zu produzierenden einheit so hoch sind...ich verstehs net


    Ich bräuchte da mal einen Ansatz (irgendwas mit gossemschen gesetz?), danke.

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  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 27. Dezember 2006 um 17:22
    • #2

    Bei deiner Aufgabe fehlt die P(x) Funktion, die den Zusammenhang zwischen Preis und Menge wiederspiegelt. Mit der K(x) Funktion kannst du nur sagen, wie viel Kosten bei der Menge X entstehen.

  • epileptik
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    22
    • 28. Dezember 2006 um 23:16
    • #3
    Zitat

    Original von shadow123
    Hallo,
    habe von VWL keine große Ahnung, möchte aber gerne die folgende Aufgabe lösen:


    Kostenfunktion:
    K(x)= 12 + x (3 + (x/12))

    1. Welche Menge kann man bei Marktpreis 4 absetzen?
    2. Welchen Gewinn/Verlust macht man besten/schlechtestenfalls?
    3. Wie hoch ist der Deckungsbeitrag
    4. Welchen Preis muss man für Gewinn=0 verlangen?
    5. Wie groß ist die kurzfristige Preisveränderung?
    `

    Mein Problem dabei ist, dass ich schon 1. nicht lösen kann, weil ich den Zusammenhang zur Kostenfunktion nicht sehe - die kostenfunktion ist doch immer größer als 4.


    edit:
    zu 1.: ich habe mal die kosten berechnet und dem die grenzkosten gegenübergestellt:

    kosten: grenzkosten:
    k(0)=12 | 12
    k(1)=15 1/12 | 3 1/12
    k(2)=18 1/3 | 3 3/12
    k(3)=21 3/4 | 3 5/12
    k(4)=25 1/3 | 3 7/12
    k(5)=29 1/12 | 3 9/12
    k(6)=33 | 3 11/12
    k(7)=37 1/12 | 4 1/12

    also ich kann dem immer noch nix entnehmen, weil die grenzkosten ja nie 4 sind.
    und selbst wenn sie 4 wären, dann heißt das doch nur, dass die kosten der nächsten zu produzierenden einheit so hoch sind...ich verstehs net


    Ich bräuchte da mal einen Ansatz (irgendwas mit gossemschen gesetz?), danke.

    Alles anzeigen

    bin aber nicht 150% sicher, aber ich versuche es :)

    zu 1) Der Preis ist ja gegeben, d.h. Umsatz= 4p also muss du jetzt die Gewinnmaximale Menge ausrechnen, d.h. G=U-K also G=4x-[12+x(3+(x/12))]
    wie gesagt, bin mir aber nicht 150% sicher, aber vielleicht war es ja ein Gedankenanstoss :)

    Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

  • shadow123
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    6
    • 28. Dezember 2006 um 23:59
    • #4

    hmmm, also der maximale gewinn ist ja: verkaufspreis-5, weil ja bei x=12 der produktionspreis am geringsten (y=5) ist.
    aber den rest versteh ich trotzdem nicht.

    mein problem ist folgendes: die klausur gibt es nur aller 2 semester und ich schreibe die demnächst zum 3. mal und die aufgabe kam bisher immer so dran, weil die klausur nicht geändert wird.
    in der klausur fallen 70% durch und das obwohl die aufgaben jedes mal die gleichen sind, nur nützt es mir hat nix, wenn ich die aufgaben kenne, aber nicht die lösung.

    ich wäre wirklich dankbar, wenn mir jemand helfen kann,
    ich hab beim letzten mal extra die klasur eingesehen und mir die aufgabe notiert und da war wirklich nur das gegeben, was ich hier geschrieben habe.

  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 29. Dezember 2006 um 09:24
    • #5
    Zitat

    Original von epileptik

    bin aber nicht 150% sicher, aber ich versuche es :)

    zu 1) Der Preis ist ja gegeben, d.h. Umsatz= 4p also muss du jetzt die Gewinnmaximale Menge ausrechnen, d.h. G=U-K also G=4x-[12+x(3+(x/12))]
    wie gesagt, bin mir aber nicht 150% sicher, aber vielleicht war es ja ein Gedankenanstoss :)

    Na ja, mit deiner Gleichung hast du 2 Variblen, dass hilft dir auch nicht viel weiter.

    Ich seh grad, dass du bei den Grenzkosten ein paar Fehler gemach hast?
    Die Funktion ist K(x)= 12 + x (3 + (x/12))
    K=12 + x (3+ 1/12x)
    K=12 + 3x + 1/12x²
    K`=3+1/6x

    Handelt es hier um ein Polypol-Markt? Dass wäre für diesen Aufgabentyp elementar wichtig, denn:
    P=K`
    4=3+1/6x
    1=1/6x
    x=6 Mengen werden abgesetzt/produziert

    Nur würde dies für die nächsten Aufgaben nicht unbedingt viel Sinn machen - im Polypolmodell ist der Gewinn langfristig 0.

  • shadow123
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    6
    • 4. Januar 2007 um 17:45
    • #6

    hallo, ja es handelt sich um einen polypol markt.
    ich habe mich gestern nochmal vor die aufzeichnungen gesetzt und bin ebenfalls auf x=6 gekommen.
    3. ist mir auch klar.
    5. soll kurzfristige preisuntergrenze heißen und müsste also: min k(x) var sein, sprich 3 + (x/12), oder?

    2. und 4. ist mir immer noch nicht so ganz klar.
    gewinn/verlust: der minimale produktionspreis pro stück ist doch bei x=12 und somit 5, aber mir will nicht klarwerden, was denn nun in wirklichkeit der gewinn bzw. verlust ist - also die beziehung von den kosten k(x) zu welcher größe - hättest du da noch eine idee?

    danke für eure mühe

  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 4. Januar 2007 um 22:09
    • #7

    Hättest mal gleich am Anfang gesagt, dass es ein Polypolmarkt ist.

    a)
    p=4,x=6
    b)
    mit p=4 und x=6
    G=p*x-K(x)
    =6*4-12-3*6-1/12*6²
    =24-12-18-3=-9 (Verlust)
    c)
    DB=U-VK=24-21=3
    d)
    G=0,x=6
    0=P*6-12-3*6-1/12*6²
    6P=33
    P=5,50
    e)
    kurzfristen Preisuntergrenze bedeutet, variable Kosten sind gedeckt, bei x=6
    -21=6P
    3,50=P
    Verlust in Höhe der fixen Kosten=12

  • shadow123
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    6
    • 10. Januar 2007 um 22:02
    • #8

    hallo, vielen dank für deine mühe, endlich hab ichs kapiert - der 3. anlauf sollte nun endlich erfolgreich sein, danke.

  • epileptik
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    22
    • 11. Januar 2007 um 17:41
    • #9
    Zitat

    Original von alexander.
    Hättest mal gleich am Anfang gesagt, dass es ein Polypolmarkt ist.

    a)
    p=4,x=6
    b)
    mit p=4 und x=6
    G=p*x-K(x)
    =6*4-12-3*6-1/12*6²
    =24-12-18-3=-9 (Verlust)
    c)
    DB=U-VK=24-21=3
    d)
    G=0,x=6
    0=P*6-12-3*6-1/12*6²
    6P=33
    P=5,50
    e)
    kurzfristen Preisuntergrenze bedeutet, variable Kosten sind gedeckt, bei x=6
    -21=6P
    3,50=P
    Verlust in Höhe der fixen Kosten=12

    Alles anzeigen



    Hey Alexander, kannst du mir bitte a) erklären

    Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 11. Januar 2007 um 18:46
    • #10

    Polypol-Markt
    P=K`
    4=3+1/6x
    1=1/6x
    x=6 Mengen werden abgesetzt/produziert

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