Study-Board.de
  1. Magazin
    1. Hochschulen
    2. Häufige Fragen
    3. Infomaterial zum Fernstudium
  2. Forum
    1. Dashboard
    2. Unerledigte Themen
    3. Datenbanken
    4. Semantische Suche
  3. Mediathek
  4. Umfragen
  5. Studium
    1. Welches Fernstudium?
    2. Hochschulfinder
    3. Studiengänge
    4. Hochschulen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Galerie
  • Datenbank-Einträge
  • Umfragen
  • Erweiterte Suche
  1. Study-Board.de
  2. Forum
  3. Fachforen Wirtschaftswissenschaften
  4. Volkswirtschaftslehre
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026

Welche konjunkturrelevate Problematik folgt aus diesem Artikel

  • heingeo
  • 31. August 2006 um 19:13
  • Erledigt
  • heingeo
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    1
    • 31. August 2006 um 19:13
    • #1

    Wer ist bereit und kann mir hier Helfen. Dieser Artikel erschien in DER WELT am 26.08.06.

    Nun ist die Aufgabe zu beantworten: Erläutern Sie die konjunkturrelevante Problematik.

    Leider kann ich überhaupt nichts damit anfangen.


    Text:
    Trügerische Ruhe auf den Märkten
    Einiges spricht dafür, dass uns bald wieder turbulente Zeiten bei den Währungskursen ins Haus stehen: Der Euro wird im Vergleich zum Dollar stark aufwerten.
    Von Dieter Wermuth
    Schon seit langer Zeit bewegen sich die wichtigsten Devisenkurse innerhalb enger Grenzen oder folgen stabilen Trends: Der Euro schwankt zwischen 1,20 und 1,30 Dollar. Die Niedrigzinswährungen Yen und Schweizer Franken werten gegenüber der Gemeinschaftswährung langsam, aber stetig ab, der Euro liegt gegenüber der britischen Währung seit fast drei Jahren innerhalb der Bandbreite von 0,66 und 0,70 Pfund. Unter den wichtigsten Devisen der Emerging Markets wertet der chinesische Renminbi seit Mitte 2005 graduell um etwa drei Prozent pro Jahr auf. Und der Rubel befindet sich zum Dollar in einem Aufwärtstrend.
    Die Volatilität ist an den Devisenmärkten daher seit langem eingedämmt. Die Akteure gewöhnen sich zunehmend an die entspannte monetäre Front. Es spricht aber einiges dafür, dass uns bald wieder turbulentere Zeiten ins Haus stehen.
    Der Auslöser dürfte eine Neubewertung des Dollar sein. Normalerweise dürfte der Greenback nicht so stabil sein, wie er ist, denn das Leistungsbilanzdefizit der USA beträgt immer noch 6,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - rund 800 Mrd. Dollar. Daraus ergibt sich ein ständiges Überangebot an Dollar, was tendenziell zu einem Preisverfall führen müsste. Dass es dazu bisher nicht gekommen ist, ist der Politik der US-Notenbank (Fed) zu verdanken, die den Leitzins in den vergangenen beiden Jahren von einem auf 5,25 Prozent angehoben und damit Anlagen am Dollar-Geldmarkt immer attraktiver gemacht hat. Spekulanten nehmen inzwischen Kredite in Yen und Schweizer Franken auf, um das Geld in Dollar-Anlagen renditeträchtig anzulegen und unfreiwillig den Greenback zu stützen (Carry Trades).
    Nun sieht es aber nach den zunehmend schwachen Konjunkturzahlen danach aus, als stünde das Ende der restriktiven US-Geldpolitik kurz bevor. Die Terminmärkte, die noch bis vor wenigen Tagen auf eine letzte Anhebung der Fed auf 5,5 Prozent gesetzt hatten, signalisieren bereits den Vollzug der Zinswende. Das aktuelle Zinsniveau ist aber immer noch relativ attraktiv für manche Carry Trades und stützt damit weiterhin den Dollar.
    In der Vergangenheit war es allerdings so, dass die Fed bereits relativ bald nach der letzten Zinsanhebung die Kehrtwende vollführte, weil die vorangegangenen Schritte mit der üblichen Verzögerung die Konjunktur stets stärker als gewünscht abgekühlt hatten. Die Fed sorgt sich bekanntlich mehr als die EZB um das Wirtschaftswachstum und die Lage am Arbeitsmarkt. In den drei Zinszyklen seit Mitte der Achtzigerjahre lagen jeweils nur drei bis acht Monate zwischen der letzten Erhöhung und der ersten Senkung des US-Leitzinses. Wenn sich das Muster wiederholt, dürfte es bald nur noch um die Frage gehen, ob wir schon 2006 oder erst Anfang des nächsten Jahres niedrigere Dollar-Zinsen sehen werden. Die amerikanischen Rentenmärkte jedenfalls boomen bereits in freudiger Erwartung, obwohl die aktuellen Inflationsraten weiterhin über der "Komfortzone" der Notenbank liegen.
    Mit anderen Worten, von der Zinsseite her wird der Dollar bald weniger attraktiv. Die EZB dagegen hat mehr oder weniger klar signalisiert, dass es in diesem Jahr noch zu zwei Erhöhungen von jeweils 25 Basispunkten auf dann 3,5 Prozent kommen wird. Der Euro dürfte also gegenüber dem Dollar aufwerten. Zwar sieht es auch bei der Leistungsbilanz Eurolands nicht besonders gut aus, weil Frankreich und Italien, vor allem aber Spanien Probleme mit ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit haben, das Defizit liegt aber trotzdem nur bei 0,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und hebt sich damit positiv von der amerikanischen Leistungsbilanz ab. An den Devisenmärkten wird sich die Nachfrage nach Euro also relativ zum Dollar verstärken. Die entscheidenden Fragen sind, ob die EZB ihren Restriktionskurs im nächsten Jahr fortsetzen und wie konsequent die Fed die Zinsen zurückschrauben wird
    An den Terminmärkten werden die Chancen einer europäischen Zinserhöhung über 3,5 Prozent hinaus nur noch bei weniger als 50 Prozent gesehen. Das signalisieren auch die Rentenmärkte, die sich seit Wochen in einer Rallye befinden. Das von der EZB angepeilte Zinsniveau markiert zudem die untere Kante des Korridors, in dem sich der neutrale Zins befindet, den die Währungshüter anstreben. Spätestens dann wird die Zinsstrukturkurve nahezu flach sein und auf diese Weise stark dämpfend auf die Konjunktur einwirken. Die EZB will sicher auch vermeiden, dass sich die kommende Dollar-Abwertung zu einem Dollar-Crash auswächst. Spätestens wenn der Euro wieder sein altes Hoch von 1,36 Dollar erreicht hat, was eine realistische Möglichkeit ist, wird ein weiteres Drehen an der Zinsschraube gestoppt. Trotzdem ist die Gefahr eines Dollar-Absturzes keineswegs vom Tisch


    Vielen Dank im voraus, für alle die diese Frage beantworten zu wissen.

    Gruß
    Heingo

  • Anzeige
    Wilhelm Büchner HochschuleTechnik-Fernstudium, staatlich anerkannt – jetzt informieren.
    Mehr erfahren →

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Letzte Beiträge

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Festkurssystem vs. flexibler Wechselkurs – was bedeutet das für die Geldpolitik eines Landes? 3

      • KevinFernuni
      • 9. Oktober 2026 um 08:50
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 13. Oktober 2026 um 15:22
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      118
      3
    3. LisaVWL

      13. Oktober 2026 um 15:22
    1. Konjunkturindikatoren – wie unterscheide ich Frühindikatoren von Spätindikatoren in der Klausur? 2

      • KevinFernuni
      • 5. Oktober 2026 um 18:50
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 5. Oktober 2026 um 22:40
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      123
      2
    3. KathiVWL

      5. Oktober 2026 um 22:40
    1. Phillips-Kurve – gilt der Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit heute noch? 2

      • KathiVWL
      • 3. Oktober 2026 um 08:59
      • Volkswirtschaftslehre
      • KathiVWL
      • 3. Oktober 2026 um 12:10
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      140
      2
    3. Felix96

      3. Oktober 2026 um 12:10
    1. Angebotselastizität – warum reagieren Landwirte kurzfristig kaum auf Preisänderungen, langfristig aber stark? 2

      • KevinFernuni
      • 30. September 2026 um 17:35
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 30. September 2026 um 22:20
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      154
      2
    3. Felix96

      30. September 2026 um 22:20
    1. Wer zahlt einen Importzoll eigentlich – der ausländische Hersteller oder wir? 3

      • PhilBWL
      • 25. September 2026 um 17:00
      • Volkswirtschaftslehre
      • PhilBWL
      • 26. September 2026 um 22:10
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      157
      3
    3. Basti92

      26. September 2026 um 22:10
    1. Adverse Selektion vs. Moral Hazard – ich werfe die beiden in jeder Übung durcheinander 3

      • Felix96
      • 18. September 2026 um 13:40
      • Volkswirtschaftslehre
      • Felix96
      • 21. September 2026 um 07:35
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      214
      3
    3. LisaVWL

      21. September 2026 um 07:35
    1. BIP als Wohlstandsmaß: Warum erhöht ein Autounfall das BIP, Hausarbeit aber nicht? 3

      • Felix96
      • 16. September 2026 um 18:25
      • Volkswirtschaftslehre
      • Felix96
      • 17. September 2026 um 14:25
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      224
      3
    3. LisaVWL

      17. September 2026 um 14:25
    1. Quantitätsgleichung M · V = P · Y – wenn die Geldmenge um 10 % steigt, steigen dann automatisch die Preise um 10 %? 3

      • JuliBuecher
      • 14. September 2026 um 18:15
      • Volkswirtschaftslehre
      • JuliBuecher
      • 15. September 2026 um 21:35
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      190
      3
    3. Felix96

      15. September 2026 um 21:35
    1. Gefangenendilemma: Warum landen beide beim schlechteren Ergebnis, obwohl jeder rational handelt? 3

      • Jonas91
      • 12. September 2026 um 19:05
      • Volkswirtschaftslehre
      • Jonas91
      • 13. September 2026 um 16:30
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      210
      3
    3. KathiVWL

      13. September 2026 um 16:30
    1. Studententicket im Kino, Sparpreis bei der Bahn – warum lohnt es sich, dasselbe unterschiedlich teuer zu verkaufen? 2

      • PhilBWL
      • 10. September 2026 um 16:05
      • Volkswirtschaftslehre
      • PhilBWL
      • 10. September 2026 um 21:05
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      177
      2
    3. Basti92

      10. September 2026 um 21:05
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026: 10 % auf über 100 Kurse

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
Anzeige · Fernstudium-Anbieter
AKAD UniversityTIPPStaatlich anerkannt · berufsbegleitend · jederzeit startenHochschule FreseniusInfomaterial zu Fernstudien kostenlos anfordernSGD – Studiengemeinschaft DarmstadtTraditionsreiche Fernschule – 4 Wochen kostenlos testenILS FernschuleDeutschlands größte Fernschule – 4 Wochen gratis testenWilhelm Büchner HochschuleTechnik-Fernstudium, staatlich anerkanntFernakademieGeprüftes Fernstudium, jederzeit startenEHiP100 % digitales Studium, auch ohne Abitur
Partnerlinks – für dich kostenlos.
Alle Anbieter & Infomaterial →

Beliebte Studienthemen

BWL VWL Rechnungswesen Steuerlehre Mathe & Statistik Wirtschaftsrecht Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaften Einsendeaufgaben Fernstudium-Anbieter
Anzeige · AKAD University
AKAD University – berufsbegleitendes FernstudiumStudiengänge ansehen →
Partnerlink – für dich kostenlos.

Letzte Beiträge

  1. Festkurssystem vs. flexibler Wechselkurs – was bedeutet das für die Geldpolitik eines Landes?

    LisaVWL
    13. Oktober 2026 um 15:22
  2. Konjunkturindikatoren – wie unterscheide ich Frühindikatoren von Spätindikatoren in der Klausur?

    KathiVWL
    5. Oktober 2026 um 22:40
  3. Phillips-Kurve – gilt der Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit heute noch?

    Felix96
    3. Oktober 2026 um 12:10
  4. Angebotselastizität – warum reagieren Landwirte kurzfristig kaum auf Preisänderungen, langfristig aber stark?

    Felix96
    30. September 2026 um 22:20
  5. Wer zahlt einen Importzoll eigentlich – der ausländische Hersteller oder wir?

    Basti92
    26. September 2026 um 22:10
Anzeige · Studentenrabatt
📰 Studenten lesen billigerZeitungs- & Zeitschriften-Abos für Studierende – bis −75 %. SPIEGEL, DIE ZEIT, Handelsblatt, Wirtschaftswoche & Über 1.000 Titel.Zu den Studenten-Abos →
Partnerlink – für dich kostenlos.
Werbeplatz
Hier könnte Ihre Werbung stehen37.000+ Mitglieder · 112.000+ Beiträge · Zielgruppe BWL & Fernstudium, 95 % DeutschlandWerbung anfragen →
Mediadaten auf Anfrage

Statistiken

Themen
59.438
Beiträge
114.925
Bilder
1
Videos
0
Mitglieder
37.083
Meiste Benutzer online
17.968
Neuestes Mitglied
blue35
  1. Impressum
    1. Datenschutzerklärung
    2. Verhaltenskodex
      1. Learn to Post
  2. Mediadaten
  3. Kontakt
  4. Presse
  1. Support

Über Study-Board.de

Study-Board.de ist eine der größten deutschen Communities rund ums Studium – mit über 37.000 Mitgliedern und mehr als 112.000 Beiträgen. Hier findest du Hilfe bei Einsendeaufgaben (SGD, ILS & Co.), verständliche Erklärungen zu BWL- und VWL-Fachbegriffen, Skripte, Klausurtipps und echte Erfahrungen zu Fernstudium-Anbietern wie IU, AKAD und Euro-FH.

Forum, Ratgeber und Linkdatenbank – Lernen, Austausch und gegenseitige Hilfe an einem Ort. Unabhängig und von Studierenden für Studierende.

Cookie-Einstellungen
Community-Software: WoltLab Suite™