Ich bereite mich gerade auf die Mathe-Klausur vor (lineare Algebra, Thema Eigenwerte/Eigenvektoren, relevant auch für Schwingungs- und Trägheitstensor-Berechnungen bei uns im Maschinenbau) und stehe irgendwie auf dem Schlauch.
Das Rechnerische bekomme ich hin:
- Charakteristisches Polynom über det(A - λE) = 0 aufstellen
- Eigenwerte λ als Nullstellen ausrechnen
- Für jeden λ das LGS (A - λE)v = 0 lösen, um den Eigenvektor zu bekommen
Was mir aber fehlt, ist das geometrische Verständnis dahinter. In der Vorlesung hieß es nur "Eigenvektoren werden durch die Matrix nur gestreckt, nicht gedreht", aber so richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Hat jemand eine anschauliche Erklärung oder ein einfaches 2x2-Beispiel, an dem man sieht, was da geometrisch passiert, wenn man die Matrix auf verschiedene Vektoren anwendet? Vielleicht auch im Hinblick auf Hauptachsentransformation, das kommt bei uns in der Klausur auch dran.