Sitze gerade an einer Fallstudie zum Thema Working Capital Management und komme bei einem Punkt einfach nicht weiter. Verstanden hab ich grundsätzlich, dass es um Lagerbestand, Forderungslaufzeit (DSO) und das Zahlungsziel beim Lieferanten (DPO) geht, aber wie die drei zusammen das Cash Conversion Cycle beeinflussen, raff ich noch nicht so richtig 😅
In meinen Unterlagen steht sowas wie "CCC = Lagerdauer + Forderungslaufzeit − Verbindlichkeitenlaufzeit", aber ich kriege das nicht in ein anschauliches Bild. Heißt das einfach, je länger ich meine Lieferanten warten lasse und je schneller ich meine Kunden zum Zahlen bringe, desto weniger Kapital hab ich gebunden? Und wo genau spielt der Lagerbestand da rein – ist das nur "je weniger rumliegt, desto besser" oder gibt's da auch einen Zielkonflikt mit Lieferfähigkeit?
Hat jemand vielleicht ein kleines Rechenbeispiel oder eine Eselsbrücke, wie man sich das Zusammenspiel der drei Stellschrauben merken kann? Wäre super dankbar, weil ich für die Fallstudie konkrete Verbesserungsvorschläge machen muss und gerade nur im Kreis denke.