In zwei Wochen steht meine erste Präsenzklausur im Fernstudium an und ich merke, wie mir abends die Nervosität echt in die Quere kommt. Statt zu lernen kreise ich nur noch um Gedanken wie „was, wenn ich alles vergesse“ und dann sitze ich da und schaffe gar nichts mehr.
Aus der Erzieherinnen-Ausbildung kenne ich Prüfungssituationen eigentlich, aber das hier fühlt sich anders an – vielleicht weil man im Fernstudium so viel allein lernt und sich nicht zwischendurch mit anderen austauschen kann, ob man auf dem richtigen Stand ist.
Ich habe bisher versucht:
- feste Lernzeiten einzuhalten, damit wenigstens die Struktur bleibt
- abends eher Zusammenfassungen zu wiederholen statt neuen Stoff
- kurz spazieren zu gehen, wenn der Kopf zu voll ist
Trotzdem werde ich diese innere Unruhe nicht los. Wie macht ihr das, gerade wenn ihr berufsbegleitend lernt und abends eh schon erschöpft seid? Gibt es irgendwas, das euch hilft, die Anspannung in den Griff zu bekommen, ohne dass sie euch komplett ausbremst?