Ich sitze gerade an einer Datenanalyse (Projekt aus dem Betrieb, Zusammenhang zwischen zwei Messgrößen) und habe einen Korrelationskoeffizienten nach Pearson von r = 0,42 berechnet. Jetzt bin ich mir unsicher, wie ich das einordnen soll.
In meinen Unterlagen aus der Vorlesung steht nur grob:
- r bis 0,3 = schwach
- r bis 0,5 = mittel
- r ab 0,7 = stark
Aber das kommt mir sehr willkürlich vor. Gibt es dafür eine allgemein anerkannte Faustregel (z. B. nach Cohen), oder hängt die Einordnung stark vom Fachgebiet ab? Bei technischen/physikalischen Zusammenhängen würde ich ja eigentlich viel höhere Werte erwarten als z. B. in der Sozialforschung.
Muss ich bei r = 0,42 zusätzlich noch auf die Signifikanz bzw. den p-Wert schauen, bevor ich überhaupt über „stark“ oder „schwach“ rede? Oder reicht der reine Koeffizient für eine erste Einschätzung schon aus?