Study-Board.de
  1. Magazin
    1. Häufige Fragen
  2. Forum
    1. Dashboard
    2. Unerledigte Themen
    3. Datenbanken
    4. Semantische Suche
  3. Mediathek
  4. Umfragen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Galerie
  • wcf.search.type.de.flexiblelist.wsc.entry
  • wcf.search.type.com.amp.advancedpoll.search
  • Erweiterte Suche
  1. Study-Board.de
  2. Forum
  3. Fachforen Wirtschaftswissenschaften
  4. Volkswirtschaftslehre
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026

Makroökonomie Wirtschaftssektoren Zahlungsbilanz

  • andyx74
  • 21. Mai 2006 um 22:24
  • Erledigt
  • andyx74
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 21. Mai 2006 um 22:24
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich sitze gerade an einer AKAD-Hausarbeit und habe mir bei der Ausarbeitung des Stoffes folgende Verständnisfragen im Bereich der Makroökonomie notiert:

    Wie könnte man den Begriff Sektoren i.S. von Wirtschaftssektoren am besten definieren?

    Wie wirkt sich ein Ungleichgewicht in der Zahlungsbilanz auf die anderen volkswirtschaftliche Märkte aus?

    Würde mich sehr über Eure Hilfe und Antworten freuen.

    Bitte entschuldigt das "banale" Niveau meiner Fragen, aber ich habe erst gerade mit dem Studium begonnen.

    Danke
    Andrea

  • Anzeige
    Hochschule FreseniusBerufsbegleitend studieren – Infomaterial kostenlos anfordern.
    Mehr erfahren →
  • Denny
    Erfahrener Benutzer
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    380
    • 24. Mai 2006 um 07:01
    • #2

    Hallo,

    Primärsektor
    Zu diesen Sektoren gehören Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei sowie der Bergbau.


    Sekundärsektor
    Der Sekundärsektor umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft, das heißt Verarbeitung von Rohstoffen, etwa Verarbeitendes Gewerbe, Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft, Energieversorgung und Wasserversorgung aber nicht Baugewerbe. Synonym wird der Begriff des industriellen Sektors verwendet.

    Charakteristisch für den Sektor ist die Weiterverarbeitung von Gütern aus dem Primärsektor, wodurch er materialintensiv ist. Durch den Produktionsprozess mittels Einsatz von Investitionsgütern ist er kapitalintensiv.


    Tertiärsektor
    Der Tertiärsektor oder auch Dienstleistungssektor umfasst alle Unternehmen einer Volkswirtschaft, die Dienstleistungen erbringen. Ihm gehören unter anderen folgende Wirtschaftszweige an:

    Handel
    Verkehr, Logistik
    Tourismus, Hotel- und Gaststättengewerbe
    Nachrichtenübermittlung
    Kreditinstitute
    Versicherungen
    Wohnungsvermietung
    sonstige Unternehmen oder freie Berufe, die Dienstleistungen erbringen
    Organisationen ohne Erwerbscharakter
    Gebietskörperschaften
    Sozialversicherung
    Banken
    private Haushalte
    öffentliche Haushalte, z. B. Staat, Gemeinden, Bundeswehr etc.
    Charakteristisch für den Sektor ist die Produktion durch Einsatz von Arbeit, dadurch ist der Sektor personalintensiv.

    Aufgrund der volkswirtschaftlich bedeutenden Tätigkeit werden gewisse Zweige des Tertiärsektors oft separat aufgeführt. Dies betrifft in der Regel die Bereiche Handel, Verkehr und öffentliche Haushalte. Sinnvoll ist diese Untergliederung insbesondere für dienstleistungsintensive Standorte: Städte wie Frankfurt am Main, Bonn, London oder Paris erwirtschaften um die 90% ihrer Bruttowertschöpfung im Dienstleistungsbereich.


    Quartärsektor
    Es gibt unterschiedliche Definitionen für den Quartären Sektor. Jean Gottmann definierte 1961 die in diesen Sektor fallenden Tätigkeiten als Tätigkeiten aus dem Bereich des tertiären Sektors, die besonders hohe intellektuelle Ansprüche stellen und ausgeprägte Verantwortungsbereitschaft erfordern. Hierunter fallen insbesondere Beratung (Rechtsanwälte, Wirtschaftsberater, Steuerberater, Heil- und Erziehungsberufe und Informationsdienstleistungen). Im klassischen tertiären Sektor befinden sich so Dienstleistungen wie Reinigung, Reparatur oder Transportdienste.

    Mitunter werden unter dem Begriff Quartärer Sektor auch alleine die zur Zeit rasch expandierenden Informationsdienstleistungen subsumiert, also alle Branchen, die sich mit Erstellung, Verarbeitung und Verkauf von Informationen (Daten und Wissen) beschäftigen.

    Eine weitere Definition sieht als Quartären Sektor Dienste, die im Bereich Freizeit und Unterhaltung erbracht werden und trägt so diesem ebenfalls rasch wachsenden Wirtschaftssektor besonders Rechnung.

    Hans Linde verstand unter dem Quartären Sektor 1977 Dienstleistungen, die nicht durch marktwirtschaftliche Prinzipien gelenkt sondern politisch reguliert werden (Staatliche Dienstleistungen).


    Quellen Absatz neun und vier: Heinritz, G. (1990), Der tertiäre Sektor als Forschungsgebiet der Geographie, in: Praxis Geographie, H.1, S.6-12


    Quintärsektor
    Gelegentlich wird dieser Begriff auch für die Entsorgungswirtschaft verwandt. Die ursprüngliche Einprägsamkeit des fourastiéschen "3-Sektoren"-Ansatzes gerät freilich dadurch ins Schwimmen.


    zu deiner zweiten Frage hilft dir vieleicht dies hier weiter:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsbilanz

    In der Zahlungsbilanz werden alle wirtschaftlichen Transaktionen eines Landes mit dem Ausland erfasst. Die Zahlungsbilanz setzt sich aus mehreren Teilbilanzen zusammen. Grob gegliedert gibt es die Zweiteilung in die Leistungsbilanz einerseits und die Kapitalbilanz andererseits. Die Leistungsbilanz setzt sich wiederum aus vier Teilbilanzen zusammen:

    1. Die Handelsbilanz, in der Ausfuhr und Einfuhr von Waren erfasst werden.

    2. Die Dienstleistungsbilanz, in der die Einnahmen und Ausgaben für den Außenhandel mit Dienstleistungen (größter Posten ist der Reiseverkehr) verbucht werden.

    3. Die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen (zum Beispiel die Erträge aus Kapitalanlagen im Ausland).

    4. Die Bilanz der laufenden Übertragungen (größter Posten sind die Leistungen an den EU-Haushalt).
    In der Kapitalbilanz werden der Zufluss und der Abfluss von Kapital (Direktinvestitionen, Wertpapieranlagen) und der Kreditverkehr mit dem Ausland verbucht. Der buchungstechnische Ausgleich zwischen Leistungsbilanz und Kapitalbilanz findet in der Veränderung der Devisenreserven statt. In der wirtschaftspolitischen Diskussion spielt das "Zahlungsbilanz-Gleichgewicht" eine wichtige Rolle. Dieser Begriff ist zwar schillernd, aber leicht missverständlich. Denn rein formal ist die Zahlungsbilanz - wie jede Bilanz - stets ausgeglichen, da sie nach dem Prinzip der doppelten Buchführung aufgebaut ist. Meist wird, wenn es um das außenwirtschaftliche Gleichgewicht geht, die Leistungsbilanz in den Blick genommen und ein Leistungsbilanzüberschuss als Zeichen einer hohen Wettbewerbskraft einer Volkswirtschaft gesehen. Hierbei gilt es jedoch zu bedenken, dass einem Leistungsbilanzüberschuss stets ein Defizit in der Kapitalbilanz (einschließlich der Devisenreserven) gegenübersteht. Kapitalabflüsse wiederum gelten als Indiz einer Standortschwäche.

    hier noch ein Link zu diesem Thema.

    http://www.wiwiss.fu-berlin.de/w3/w3bassel/fi…-mbt-ss2002.pdf

    Ich hoffe ich habe ein wenig geholfen.

    Gruß

    Denny

    Nichts ist unmöglich, bis man sich selber davon überzeugt hat.

  • andyx74
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 24. Mai 2006 um 20:59
    • #3

    Hallo Denny,

    vielen lieben Dank für Deinen Beitrag und Hinweise - Sehr hilfreich!

    Grüße
    Andrea

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Letzte Beiträge

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Arten der Arbeitslosigkeit – friktionell vs. strukturell verschwimmt mir total 2

      • KevinFernuni
      • 24. Juni 2026 um 14:15
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 24. Juni 2026 um 19:30
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      23
      2
    3. LisaVWL

      24. Juni 2026 um 19:30
    1. Komparativer Kostenvorteil – warum lohnt sich Handel, wenn ein Land alles besser kann? 2

      • KevinFernuni
      • 21. Juni 2026 um 17:05
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 21. Juni 2026 um 21:10
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      52
      2
    3. LisaVWL

      21. Juni 2026 um 21:10
    1. Marktgleichgewicht berechnen – Angebots- und Nachfragefunktion gleichsetzen? 4

      • OleNordwind
      • 17. Juni 2026 um 16:50
      • Volkswirtschaftslehre
      • OleNordwind
      • 21. Juni 2026 um 09:55
    2. Antworten
      4
      Zugriffe
      91
      4
    3. Felix96

      21. Juni 2026 um 09:55
    1. Magisches Viereck – warum ist das überhaupt „magisch“? 3

      • KevinFernuni
      • 16. Juni 2026 um 10:10
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 16. Juni 2026 um 23:20
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      73
      3
    3. KathiVWL

      16. Juni 2026 um 23:20
    1. Externe Effekte – warum führt das zu Marktversagen? 2

      • Felix96
      • 13. Juni 2026 um 16:30
      • Volkswirtschaftslehre
      • Felix96
      • 13. Juni 2026 um 20:50
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      52
      2
    3. LisaVWL

      13. Juni 2026 um 20:50
    1. Nominales vs. reales BIP – warum überhaupt preisbereinigen? 2

      • TimDual
      • 10. Juni 2026 um 12:15
      • Volkswirtschaftslehre
      • TimDual
      • 10. Juni 2026 um 17:35
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      78
      2
    3. LisaVWL

      10. Juni 2026 um 17:35
    1. Opportunitätskosten - zählt da auch der entgangene Lohn mit rein? 3

      • Felix96
      • 13. März 2026 um 01:18
      • Volkswirtschaftslehre
      • Felix96
      • 23. März 2026 um 17:39
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      75
      3
    3. OleNordwind

      23. März 2026 um 17:39
    1. Warum erhöht eine Zentralbank den Leitzins, um die Inflation zu senken? 3

      • KevinFernuni
      • 6. März 2026 um 12:23
      • Volkswirtschaftslehre
      • KevinFernuni
      • 12. März 2026 um 16:13
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      58
      3
    3. MaxFinance

      12. März 2026 um 16:13
    1. Preiselastizität der Nachfrage richtig interpretieren - wann elastisch, wann unelastisch? 3

      • JaninaBWL
      • 27. Februar 2026 um 19:00
      • Volkswirtschaftslehre
      • JaninaBWL
      • 7. März 2026 um 01:18
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      55
      3
    3. RobertM

      7. März 2026 um 01:18
    1. Wie unterscheide ich Bewegung entlang der Nachfragekurve von einer Verschiebung der Kurve? 3

      • OleNordwind
      • 22. Februar 2026 um 06:06
      • Volkswirtschaftslehre
      • OleNordwind
      • 1. März 2026 um 20:25
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      51
      3
    3. PhilBWL

      1. März 2026 um 20:25
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026: 10 % auf über 100 Kurse

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Lernhilfen & Ratgeber

Geprüfte Wegweiser für Studium & Fernstudium:

  • 🎓 BWL-Fernstudium: Anbieter-Vergleich 2026
  • 📝 Einsendeaufgaben-Hilfe (SGD, ILS & Co.)
  • 🏫 Fernstudium-Anbieter & Erfahrungen
  • 📚 Studium Allgemein
  • ❓ Häufige Fragen: Fernstudium
Anzeige · Fernstudium-Anbieter
Hochschule FreseniusTIPPInfomaterial zu Fernstudien kostenlos anfordernSGD – Studiengemeinschaft DarmstadtTraditionsreiche Fernschule – 4 Wochen kostenlos testenILS FernschuleDeutschlands größte Fernschule – 4 Wochen gratis testenWilhelm Büchner HochschuleTechnik-Fernstudium, staatlich anerkanntFernakademieGeprüftes Fernstudium, jederzeit startenEHiP100 % digitales Studium, auch ohne Abitur
Partnerlinks – für dich kostenlos.

Beliebte Studienthemen

BWL VWL Rechnungswesen Steuerlehre Mathe & Statistik Wirtschaftsrecht Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaften Einsendeaufgaben Fernstudium-Anbieter

Letzte Beiträge

  1. Arten der Arbeitslosigkeit – friktionell vs. strukturell verschwimmt mir total

    LisaVWL
    24. Juni 2026 um 19:30
  2. Komparativer Kostenvorteil – warum lohnt sich Handel, wenn ein Land alles besser kann?

    LisaVWL
    21. Juni 2026 um 21:10
  3. Marktgleichgewicht berechnen – Angebots- und Nachfragefunktion gleichsetzen?

    Felix96
    21. Juni 2026 um 09:55
  4. Magisches Viereck – warum ist das überhaupt „magisch“?

    KathiVWL
    16. Juni 2026 um 23:20
  5. Externe Effekte – warum führt das zu Marktversagen?

    LisaVWL
    13. Juni 2026 um 20:50

Statistiken

Themen
58.947
Beiträge
113.370
Termine
0
Bilder
0
Videos
0
Mitglieder
37.050
Meiste Benutzer online
17.968
Neuestes Mitglied
Kiana Golipour
  1. Impressum
    1. Datenschutzerklärung
    2. Verhaltenskodex
      1. Learn to Post
  2. Mediadaten
  3. Kontakt
  4. Presse

Über Study-Board.de

Study-Board.de ist eine der größten deutschen Communities rund ums Studium – mit über 37.000 Mitgliedern und mehr als 112.000 Beiträgen. Hier findest du Hilfe bei Einsendeaufgaben (SGD, ILS & Co.), verständliche Erklärungen zu BWL- und VWL-Fachbegriffen, Skripte, Klausurtipps und echte Erfahrungen zu Fernstudium-Anbietern wie IU, AKAD und Euro-FH.

Forum, Ratgeber und Linkdatenbank – Lernen, Austausch und gegenseitige Hilfe an einem Ort. Unabhängig und von Studierenden für Studierende.

Community-Software: WoltLab Suite™