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Beiträge von Strolch

  • Import Substitution

    • Strolch
    • 18. Dezember 2005 um 17:23

    Also erstens war die Frage lediglich nach einer Deustchen Definition der englischen Begtiffe

    zweitens machst du es dir sehr einfach - du gehst hier einfach davon aus, das es nur Deutschland auf der Landkarte gibt und das der frei Welthandel die einzige Möglichkeit ist, die es auf der Welt gibt.

    Beides ist leider nicht richtig!

  • What are you listening to right now?

    • Strolch
    • 15. Dezember 2005 um 19:29

    Klappern der Tastatur beim Tippen im Hintergrund außnamsweise AC/DC - Hard as a Rock

  • What are you listening to right now?

    • Strolch
    • 15. Dezember 2005 um 00:04

    Lüfter- und Kühlersummen : Athlon 64 3700+ (dazu zwei 80mm Gehäuselüfter und das Netzteil)


    (Ich hab den Threat schon verstanden aber ich hör keine Musi beim surfen)

  • Literaturverwaltungsprogramm

    • Strolch
    • 14. Dezember 2005 um 23:55

    Demo? Nachdem du das Proggi so gelobt hast, hab ich es mir mal genauer angesehen. Von daher würde ich nicht sagen dass es ein Demo ist, sondern private Freeware

    Zitat

    Die wissenschaftliche und private Nutzung von Visual Composer .NET ist kostenlos.

    Nicht, dass man den Entwicklern nichts geben sollte, vor allem wenn sie einen vernünftigen Preis verlangen, aber prinzipiell dürfte ein Upgrade nicht nötig sein.

  • toyota standortentscheidung

    • Strolch
    • 13. Dezember 2005 um 23:47

    Naja, ich wüsste jetzt beim besten Willen nicht inwieweit du an Interna von Toyota kommen solltest. Vielleicht gibts in diversen Zeitschriften irgendwo nen Fachartikel dazu, aber ich selber kennen keinen.

    Bleibt also die "normale" Presse, da der Standort in Frankreich gewählt wurde könnte man wohl allerhand in diversen Wirtschaftszeitungen finden, ich hoffe mal dein Französisch ist gut, meines nämlich nicht.

    Andernfalls viellteicht findet sich auch was im Handelsblatt oder im Wirtschaftsteil der FAZ oder SZ, allerdings kann ich mich daran nicht erinnern.

    Ein kleiner Link, der allerdings nur am Rande zum Thema gehört dürfte dieser sein.

    Sorry, aber wirklich helfen kann ich dir damit wohl nicht!

  • Über den schlechten Ruf der Lehrer...

    • Strolch
    • 12. Dezember 2005 um 23:43
    Zitat

    Original von juna1986
    :box:... mach dich bloß lustig über mich. Es kommt der Tag, da begegnen wir uns im Dunkeln, und dann kannst du einpacken.

    Also ich will ja nun wirklich nicht deine Illusionen zerstören, aber glaubst du wirklich der normale Deutsche Lehrer ob nun verbeamtet oder angestellt ist wirklich dazu in der Lage jemandem im Dunkeln zum Einpacken zu bewegen? Bei den Ganzen in diesem Berufsstand verbreiteten psychischen Erkrankungen würde es mich wundern, wenn sich der Durchschnittslehrer überhaupt im Dunkeln raustraut.
    Gut rühmliche Ausnahme die Bayrischen Junglehrer. Die waren in ihrem ersten Leben Forstbeamte und wurden zu Lehrern umgeschult, die kennen sich in Dunklen Ecken gut aus, die gabs ja auch im Wald zu genüge.

    Ansonsten kann ich mich Trischa nur anschließen.

    P.S.: Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen, das übernehmen bekanntlich andere! =)

  • Raumorientierte Volkswirtschaft

    • Strolch
    • 12. Dezember 2005 um 23:36
    Zitat

    Der internationale Handel ist eine notwendige Ergänzung der heimatlichen Wirtschaftsbasis, darf aber diese in ihrer Vielfalt und Substanz nicht aushöhlen.

    Und dass nennt sich dann ne rechte Partei? Wo sind die Ideale von Kaiser und Reich zum Thema "Dominaz der deutschen Wirtschaft in der Welt" geblieben wie sie schon Bethmann-Hollweg formuliert hat und die selbst der GröFAZ noch zu würdigen wusste?
    Nönönö, als historisch Halbgebildeter hätte ich da was anderes von einer solchen Partei erwartet - nur gut dass ich mich nicht damit Beschäftige, sonst müsste ich mich auch noch darüber aufregen, schon genug dass ich mich über die anderen 5 "Großen" Volksparteien ständig aufregen muss :D

  • Preisbildung der Volkswirtschaft

    • Strolch
    • 11. Dezember 2005 um 17:19
    Zitat

    Original von Arthur
    Wohlgemerkt nicht meine Meinung;-)

    Ich steh mit meiner Meinung öfter mal in Konkurenz zum Lehrbuch und selbstverständlich habe ich recht ;)

  • Über den schlechten Ruf der Lehrer...

    • Strolch
    • 11. Dezember 2005 um 17:15

    Die Frage muss anders herum gestellt werden, muss ein Lehrer Beamter sein?

    Einigkeit herrscht sicherlich dabei, dass Bildung eine zentrale Aufgabe des Staates ist, aber ist ein Lehrer von solcher strategischer Bedeutung für den Staat, dass er/ sie verbeamtet werden muss, oder sollte die Verbeamtung nicht auf die Träger "höherer" oder "spezieller" staatlicher Aufgaben beschränkt werden.

    Das ist eine Grundsatzzdebatte, die nicht nur Lehrer betrifft, muss ein Polizist ein Beamter sein, meiner Meinung nach ja, muss ein Postbote Beamter sein, meiner Meinung nach und der neuen Meinung des Staates nach der Privatisierung nach auch nein.
    Die Frage ist also bei welche Personenkreise müssen eine entsprechend hohe "Loyalität" gegenüber ihrem Dienstherren haben um ihnen die Priviegien und Verpflichtungen eines Beamten aufzuerlegen und bei welchen reicht ein Angestelltenverhältnis aus.

    Meine persönliche Meinung ist eben, dass im Bereich der Schule keine Verbeamtung notwendig ist, dass zeichnet sich ja jetzt bereits als Trend ab, meine Schwester studiert Lehramt Grundschule in Bayern, und dort zeichnet sich ja auch ab, dass man nicht mehr sofort verbeamtet wird sondern dass sich das drei vier Jahre hinzieht, also hat auch die Behörde begriffen, dass ein Lehrer nicht unbedingt Beamter sein muss um auf Kinder losgelassen zu werden.

    Was den schlechten Ruf der Lehrer anbelangt, da ich ja erst jetzt zur Diskussion stoße. Ich habe leider, leider viele Lehrer erlebt, die mit ihren Klassen von "30 pubertierende Teenies", wie es juna1986 so schön ausdrückt nicht zurechtkommen. ABER wenn ich mich für den Beruf des Lehrers entscheide weiß ich was auf mich zukommt, ich kenne die psychologischen Belastungen zumindest theoretisch und wenn ich dazu nicht in der Lage bin, dann sollte ich wohl einen anderen Beruf ergreifen und mich nicht auf den Standpunkt zurückziehen, dass das Lehramt der kürzeste Weg zur Verbeamtung ist.
    Ich habe leider zahlreiche, auch engagierte Lehrer kennengelernt, die ihren Stoff einmal in ihrem Leben, nämlich nach dem Studium, aufbereitet haben und jetzt 30 Jahre später immer noch den mittlerweilen wiederlegten Schwachsinn erzählen. Auf der anderen Seite habe ich auch zahlreiche fachlich sehr kompetente Lehrer erlebt, die persönlich 0 Eignung für den Schuldienst hatten. Das Problem ist also einen fachlich kompetenten Lehrer zu haben, der auch noch die entsprechende Persönlichkeit mitbringt, von diesem Idealtyp gibt es leider sehr sehr wenige, das Bild des Lehrers wird jedoch von der Mehrheit geprägt!

    Was den Ausspruch anbelangt, dass die Eltern den Lehrer die Schuld für die mangelnde Erziehung in die Schuhe schieben, nun dieses Bild ist durchaus korrekt und wenn man sich die politischen Anläufe für die Ganztagsschulen ansieht ja wohl auch politisch gewollt. Es reiht sich doch wohl ganz in die blödsinnige Aussage das FDP-Schwachkopfs ein "Kinder kriegen in Deutschland die Falschen" wenn man den Satz nun weiterführt bedeutet dies doch, dass der Staat in diesem Fall eben die Schulen die ausgleiche müssen.
    Ob dieser politische Anspruch mit der Realität in Einklang zu bringen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Auf einem ganz anderen Blatt steht auch, dass sich das gesellschaftliche Ideal geändert hat, die heile Familie, die ihre Kinder ganztags erzieht und genügend Zeit dafür hat, ist passe. Das Idealbild der heutigen Familie ist Mann und Frau gehen Arbeiten, die Kinder werden ist staatliche/ kirchliche Obhut gegeben (kindergarten, Kita, Ganztagsschule) und dort erzogen. Man kann mich jetzt altmodisch nennen, aber die ist sicherlich nicht der Idealzustand - aber es ist größtenteils der Ist-Zustand. Es ist also ein gesellschaftlicher Anspruch, der sich hier an die Lehrer stellt, wer dazu nicht in der Lage ist, muss einen anderen Beruf wählen. Ältere LehrerSemester sind da in meinen Augen etwas entschuldigt, da zu ihrer Zeit der gesellschaftliche Anspruch ein andere war, aber auch diese müssen sich anpassen.

    Was das Image des faulen Lehrers anbelangt, wie schon gesagt ich habe zahlreiche Beispiele erlebt, wo der Stoff eben genau einmal aufbereitet wurde und das zum Teil wohl noch im Referendariat. In diesem Fall beschränkt sich die tägliche Arbeitslestung wohl auf 6 Std. in der Klasse und dann zugegeben regelmäßig in einigen Korrekturarbeiten zu Hause. Deren Umfang hängt aber auch vom eigenen Anspruch des "Lehrkörpers" ab.
    Und da Weiterbildung in den Ferien wohl noch immer nicht vorgeschrieben ist, nunja lassen wir dass.

    Ergo, der schlechte Ruf in der Öffentlichkeit ist zu einem guten Teil begründet. Warum, da sich die Situation geändert hat, die Wahrheit aber ist immer noch, dass sich veränderte Rahmenbedingungen erst 20 - 25 Jahre später in der Ausbildung (der Lehrer) niederschlagen. Des Staates Mühlen mahlen langsam.

  • Preisbildung der Volkswirtschaft

    • Strolch
    • 11. Dezember 2005 um 16:40

    Angebotsoligopol?
    Sieh dir doch mal das Angebotsoligopol bei den Tankstellen an, glaubts du wirklich, da gibt es ruinösen Wettbewerb? Oder im Strommarkt, oder im Gasmarkt ?

    Also die Antworten dürften doch relativ klar sein und auch die Begründung, warum soll ich einen Preiskrieg riskieren, wenn dabei die Gefahr besteht, dass ich selber der Verlierer bin und in den meisten Oligopolen ist es ja so, dass die Anbieter in etwas gleich stark sind. Und wie schon Sun Zu wusste, der gute General beginnt eine Schlacht nur dann, wenn er bereits weiß, dass er sie gewonnen hat.

    Weiterhin, was passiert, wenn ich die Schlacht gewinne? In einem Land wie Deutschland ist die Gefahr recht groß, dass das liebe Kartellamt kommt und mir sagt, dass ich nun eine mehr oder weniger Marktbeherschende Stellung inne habe, und mich dann mit Auflagen knebelt. Oder wie beim Zusammenschluss von Aral und BP mit klipp und klar sagt, ich muss jetzt einen Teil meiner Filialen (also meines Marktanteils) abgeben, sonst darf ich den "unterlegenen" nicht schlucken. Also hätte der Kampf doch gar nichts gebracht?

    Also meine Antwort:
    a.) es gibt keinen ruinösen Wettbewerb, sondern die Anbieter arrangieren sich untereinander.
    b) das bringt kurzfristig keinen Nutzen
    c) langfristig bringt es schon gar keinen Nutzen

    Wie immer meine Meinung!

  • Literaturverwaltungsprogramm

    • Strolch
    • 10. Dezember 2005 um 01:46

    Schon mal mit dem Suchbegriff Sammlungsverwaltung versucht.
    Auf den klassischen Sammlungsseiten der großen PC Magazine z.B., wie Chip oder PC-Welt oder wie sie alle heißen?

    Aufgrund meines Hobbys Münzsammeln hab ich mal ein entsprechendes Freewareprogramm gesucht, da war zwar nix für Münzen dabei, aber auch ein paar recht umfangreiche Tools für Bücher und Literatursammlungen hab ich damals gefunden. Ob die natürlich deinen Vorstellungen und Ansprüchen was die Funktionalität anbelengt genügen überlass ich deiner eigenen Anschauung.
    Allerdings heist es bei so ner Suche kramen

  • Import Substitution

    • Strolch
    • 10. Dezember 2005 um 01:39

    Im Prinzip geht es doch einfach darum, die Importe zu begrenzen um die eigene, heimische Wirtschaft zu stärken.
    Der von dir zitierte Abschnitt zeigt dann die Haupthandlungsmöglichkeiten der Politik auf:
    Das Schaffen von Handelshemmnissen, die ausländischen Wettbewerbern den zutritt zum Markt erschweren, eine Industriepolitik, die darauf ausgerichtet ist Strategisch wichtige Produkte im eigenen Land zu produziern, bzw. strategische Industrien im eigenen Land aufzubauen und zu fördern und als letztes eine diese Maßnahmen unterstützende "monetary policy" (Geldmengenpolitik???) egal läuft aufs selbe raus, nämlich genügen heimisches Geld zur Verfügung zu stellen, die Zinsen schön niedrig, der Wechselkurs für Importe schlecht für Exporte gut.

  • Fragen zum Rücktritt aus einem Vertrag

    • Strolch
    • 7. Dezember 2005 um 18:32
    Zitat

    Original von footy007
    es kommt ein vertragliches Rücktrittsrecht in Frage, so eines scheint es nach deinem Fall nicht zu geben.
    dann gibt es normalerweise das gesetzliche Rücktrittsrecht, d.h. bei Mangel oder Unmöglichkeit kann man zurücktreten (§§ 323,326,346 BGB). das würde hier wohl nicht greifen, A hätte sich vorher über die Seriösität des B informieren müssen.
    Hier liegt aber ein Internetkauf vor; deswegen hat der Verbraucher nach EU-Recht (Fernabsatzrichtlinie) ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. A kann seine Willenserklärung also widerrufen, evtl. aber nur vor Bezahlung des Kaufpreises.

    Nein, er kann sie nicht nur vor der Bezahlung des Produktes widerrufen, sondern innerhalb de rgesetzlichen Pflicht jederzeit. Allein schon weil bei vielen kleinere Unternehmen die Vorkasse bei Käufen über das Internet die Regel ist. Dies gilt nicht nur bei E-Bay.
    Ansonsten würde ich dir (gorgonaut) einfach mal empfehlen die entsprechenden Paragraphen (z.B. hier zusammengefasst) selber zu lesen und zu interpretieren. Ich finde dort jedenfalls nichts was mein Widerrufsrecht mit dem Zeitpunkt der Zahlung in Zusammenhang bringt und auch aus persönlicher Erfahrung kann ich eine solche nur verneinen. Ansonsten ist die Paragraphenkette von footy007 natürlich korrekt!

  • Handels- und Steuerrecht

    • Strolch
    • 30. November 2005 um 20:08

    Und wo ist jetzt die Frage, oder willst du dir nur das selberrechnen sparen?

  • Außenwirtschaft

    • Strolch
    • 28. November 2005 um 19:00

    Also sehen wir mal davon ab, dass die FED und die EZB mWn keine festen oder relativ festen Wechselkurse vereinbart haben.

    Eine Aufwertung der Währung ist es automatisch wenn deren Wechselkurs steigt, eine Abwertung wenn ihr Wechselkurs sinkt.

    Auf- und Abwertungen sind allerdings auch Wirtschaftspolitische Vorgänge, die willentlich, am Markt vorbei, also außerhalb des normalen Schwankungsspiel von Angebot und Nachfrage, von den Zentralbanken vorgenommen werden. In dem von dir nachgefragten System bedeutet dies dann, dass der Kanal, die Bandbreite in dem die Währung schwanken darf, neu festgesetzt wird. Heist soweit ich weis offiziell Realignment.

    Wenn der EZB die Dollar ausgehen würden, hätte sie keinerlei Einfluss mehr auf den Wechselkurs und könnte ihn daher auch nicht Auf- oder Abwerten, denn der Kurs, würde wenn man dein Beispiel im negativsten Sinne vortsetzen würde, ganz einfach durch die Decke gehen und könnte bis auf ein Marktkonformes Niveau steigen. Das freie Spiel der Marktkräfte, aber eine Auf- bzw. Abwertung im wirtschaftspolitischen Sinne setzt ja gerade eine Beeinflussbarkeit voraus.

    Die Notenbank kann Geld drucken, aber was bringt dir das? Das Beispiel des Deutschen Reiches zeigt doch eindeutig das Geld drucken nicht die Lösung der Probleme ist, der unkontrollierte Anstieg der Geldmenge bringt wesentlich mehr Probleme als Vorteile. In diesem Kontext musst du auch deine Äußerung vom Anfang sehen,

    Zitat

    Dann steigt steigt das Angebot an Binnenwährung

    dieses ist nämlich eine rein auf die aktuelle Frage begrenzte Sicht. Generll spielt eben das Instrument der Geldmengensteuerung auch noch mit.

    So, ich hoffe wir kommen uns im Verständnis der Frage näher ~ wobei immer noch gilt Meine Meinung!

  • Außenwirtschaft

    • Strolch
    • 28. November 2005 um 15:59
    Zitat

    Hab das System relativ fester Wechselkurse bis zu einem bestimmten Punkt verstanden

    Das gute alte EWS war genau so ein System, die europäischen Zentralbanken hatten sich verpflichtet, die Wechselkurse nur in bestimmten Bandbreiten schwanken zu lassen. Wenn jetzt eine dieser Währungen aus der Bandbreite herauslief, waren alle Banken verpflichtet diese entweder auf dem freien Markt aufzukaufen und somit das "Überangebot" zu reduzieren, dass den Kurs nach unten fallen ließ oder eben, die Knappheit der Währung aus den eigenen Devisenreserven zu decken und die Reserven eben aufzulösen und auf dem Markt zu verkaufen.

    Auf die Frage also wer kauft und verkauft lautet die Antwort eben die Banken, die sich zu den relativ festen Wechselkursen bekannt und zusammengeschlossen haben.

    Wenn sie (die Zentralbank) keine Devisen hat, heist das doch, dass sie eine Aufwertung nicht verhindern kann, denn das auf den Markt werfen der Devisen führt doch dazu, dass die vorhandene Nachfrage auf niederigerem Niveau befiredigt werden kann - oder hab ich jetzt den Frageansatz nicht richtig interpretiert?


    So, ich hoffe mal, das ging zumindest in die richtige Richtung

  • Umwelt - ein knappes Gut

    • Strolch
    • 27. November 2005 um 00:02

    Da ich mich mit dem Thema noch nie auf der offiziellen akademischen Ebene Beschäftigt habe, kann ich also nur meine eigenen Gedanken dazu anbieten:

    Zitat

    "Die Umwelt muss als das begriffen werden, was sie in Wirklichkeit ist, nämlich als ein knappes Gut."

    Das erste was mir dazu einfällt ist, dass die Aussage ziemlich ideologisch gefärbt ist.
    Zunächst würde ich einmal dafinieren was Umwelt überhaupt ist? Wir leben in Europa, einem Gebiet das seit mehr als 2000 Jahren stärker oder schwächer kultiviert wird, von daher kann ich Sabine-123's Aussage über die unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten nur zustimmen, aber definieren wir in diesem Kontext ,also die Natur nur als wirtschaftliche Ressource, die wir verbrauchen, den Begriff der Umwelt nicht viel zu eng? Ist die Natur also wirklich ein begrenztes, ein knappes Gut oder ist es lediglich unsere eingeschränkte Definition, die diese Knappheit des ja unheimlich weiten und großen Begriffes herbeiführt?

    Was definieren wir also als Umwelt? Fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl, Gas - hierbei kann man nur zustimmen, dass diese Stoffe begrenzt sind, aber sind sie damit auch automatisch knapp? Knapp sind sie nur dann, wenn wir sie verbrauchen, was wir zur Zeit sicherlich in rauen Mengen tun, vor zweihundert Jahren war der Verbrauch von Öl marginal und damit war dieses Gut auch nicht knapp. Wenn also wirklich irgendwann mal die Fusionskraft an die Tür klopft und unsere Autos mit Wasserstoff fahren, würde auch Öl kein knappes Gut mehr sein, da es nicht mehr gebraucht und damit verbraucht werden würde.
    Definieren wir die Umwelt als unzerstörte, urwüchsige Natur? Ist dies ein knappes Gut? Mal ganz abgesehen davon, dass wir in einer Jahrtausendealten Kulturlandschaft leben? Die jüngste Vergangenheit zeigt die unglaubliche Regenerationsfähigkeit des Ökosystems - es stellt sich also wieder die von Sabine-123 bereits aufgeworfene Frage des Zeitraums. Die Abholzung und Zerstörung des armen, armen Regenwaldes? Ein Beispiel vor der eigenen Haustür zeigt die unglaubliche Regenarationsfähigkeit selbst eines so komplexen Ökosystems, nämlich der Bayrische Wald. Oder nimm den Regenwald selbst, der vor wenigen Jahrhunderten die Inka, Maya und wie sie alle heisen verschlungen hat und das von diesen Kulturlandschaften nutzbar gemachte Land wieder "renaturiert" hat. Also wieder eine Frage der zeitlichen Dimension und im Endeffekt wieder die Frage ist ein begrenztes Gut automatisch knapp?

    Definieren wir Umwelt als das gesamte Ökosystem unseres Planeten, ist dies ein knappes Gut? Wie gerade schon ausgefüht begrenzt ist es sicherlich, begrenzt auf eine Kugel mit ca. 42.000 km Umfang am Äquator, aber ist dieses komplexe System wirklich nachhaltig von uns gestört worden, so dass es sich wirklich verbraucht und nicht regeneriert, so dass es in absehbarer Zeit wirklich komplett verbraucht ist und somit der Definition des Begriffes knapp, also nicht in ausreichendem Maße vorhanden entspricht?

    Als Fazit aus dieser Überlegung würde ich zunächst ziehen, dass der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" hier eine unzulässige Verallgemeinerung gebraucht hat. Anschließend im Sinne einer volkswirtschaftlichen, also rein ökonomischen Betrachtung muss ich die hier getroffene Aussage verneinen, da sie bei weitem zu absolutistisch ist und den vielen wirtschaftlichen Facetten des Themas in keinster Weise gerecht wird. Zustimmen kann ich ihr persönlich nur in einem sehr begrenzten Rahmen, bezogen auf eine sehr kurze zeitliche Dimension und auch dort ist diese Zustimmung nur sehr halbherzig, da der Wandel zum ökologisch sinnvollen Handeln in den westlichen Industrieländern zusehends zunimmt und bei der rasanten technischen Entwicklung wenn man ein großer Optimist ist schon in zehn Jahren dort absoluter Humbug sein könnte.

    Wie gesagt, dies sind meine eigenen Gedankenspiele zu dem Thema und ich erhebe keinesfalls den Anspruch hier eine Wahrheit verkündet zu haben.

  • Haftung - welche Verpflichtungen entstehen?

    • Strolch
    • 24. November 2005 um 15:45

    Ach, ich persönlich bin ja auch der Ansicht, dass man nur wissen muss wo es in einem guten Buch steht. Aber gerade diese Sonderfälle oder Extremfälle sind es halt, die sich in mein Reizüberflutetes Hirn einbrennen und aus der Masse des restlichen Wissenseinheitsbreies herausstechen :D

    Naja, für die Details müsste ich auch nachschlagen ;(

  • Förderalismus in Deutschland

    • Strolch
    • 24. November 2005 um 13:48

    Hi,
    schau dir mal folgenden Threat zu diesem Themen an:

    Föderalismus


    Ansonsten würde ich sagen um die Kontinuität des Themas zu wahren, bitte in dem gennatnten Threat weiterposten.


    So, jetzt komm ich Markus mal zuvor und sage
    :closed:

  • Haftung - welche Verpflichtungen entstehen?

    • Strolch
    • 24. November 2005 um 13:41

    Das ist so leider nicht ganz korrekt Tux83. Es besteht sehr wohl die Möglichkeit die Vollstrekung in das Privatvermögen eines GmbH Geschäftsführers zu erreichen. Wohlgemerkt des Geschäftsführers nicht des Gesellschafters (wobei diese Position bei vielen kleinen GmbH's jedoch die gleiche Person bekleiden dürfte - der Geschäftsführer haftet auch nicht mit dem eingelegten Vermögen sondern der Gesellschafter tut dies!).
    Einzig es ist ein extremer juristischer Aufwand nötig um diese Durchgriffshaftung zu erlangen, da im Endeffekt nachgewiesen werden muss, dass der Geschäftsführer voll absichtlich oder zumindest gröbst Fahrlässig gehandelt hat.

    Diese Möglichkeit der Durchgriffshaftung ist jedoch in keinster Weise so virulent wie die Vollhaftung des Komplementärs und von daher auch nicht mit dieser zu vergleichen.

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