Online-Durchsuchungen im Visier - Interview mit Prof. Johannes BuchmannDarmstadt, 12.11.07. Die Deutschen diskutieren derzeit heftig über die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble angeregten Online-Durchsuchungen, mit denen Daten von privaten PCs verdächtiger Zielpersonen dem BKA zugänglich gemacht werden sollen. Die dazu notwendige Software kursiert im Volksmund als "Bundestrojaner". Doch wie so ein Trojaner à la Schäuble funktionieren soll, was finanziell und technisch überhaupt machbar ist, wissen die wenigsten.
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Schavan und Pécresse besuchen gemeinsam die Charité / Ministerinnen wollen deutsch-französische Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften ausbauen Berlin, 12. November 2007. Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat heute ihre traditionell enge
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Der Ausbau des renommierten European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Sandkühler wird zu 50 Prozent vom Bund mitfinanziert. Das hat der Wissenschaftsrat heute (9.11.) auf seiner Herbstsitzung in Frankfurt am Main empfohlen und damit dem Antrag Niedersachsens auf Mitfinanzierung zugestimmt. Das von der Universität Osnabrück vorgelegte Forschungsprogramm sei "von hoher Qualität", so der Wissenschaftsrat in seiner Begründung. Die Arbeiten zur Rechtsvergleichung seien "wegweisend für die zivilrechtliche Forschung in Europa". "Wir freuen uns über das Gütesiegel des Wissenschaftsrates und hoffen, dass der beantragte Forschungsbau noch 2008 fertig gestellt werden kann. Die Universität Osnabrück erhält durch die Stärkung dieses Forschungsschwerpunktes auch eine größere internationale Sichtbarkeit ", so Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger in einer ersten Stellungnahme. Der Bund und das Land Niedersachsen stellen insgesamt rd. 6,9 Mio. Euro zur Verfügung.
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Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Regierung, stellt dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein sehr gutes Zeugnis aus. "Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das IAB eine national hervorragende und international sehr anerkannte wissenschaftliche Einrichtung ist, die über das Potential verfügt, auf europäischer Ebene eine führende Rolle zu übernehmen", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bewertungsbericht.
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Das Plankton, die mikroskopisch kleinen Organismen im Meer, erhöht seine CO2 Aufnahme mit steigenden Konzentrationen des Gases und trägt somit dazu bei, den Treibhauseffekt zu vermindern. Eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel konnte diesen Effekt erstmals für eine natürliche Planktongemeinschaft nachweisen. In Simulationen des zukünftigen Ozeans haben die Forscher eine bis zu 39% erhöhte CO2 Aufnahme gemessen. Die unerwartete Hilfe im Klimaschutz ist allerdings mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die marinen Ökosysteme verbunden. Eine verstärkte CO2 Aufnahme durch das Meeresplankton beschleunigt die Versauerung der tiefen Ozeane, führt dort zu verstärkter Sauerstoffzehrung und könnte die Qualität des Planktons als Grundlage im marinen Nahrungsnetz verschlechtern. Die Studie erscheint am 11. 11. 2007 in der internationalen Fachzeitschrift "Nature"*.
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Die Agritechnica 2007 präsentiert Hightech für den Acker. Mit dabei: preagro, eines der größten Forschungsprojekte zu Precision Farming weltweit
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Bundespräsident Horst Köhler zeichnete am 9. November 2007 Prof. Dr. Gerhard A. Ritter (* 1929), em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit dem "Preis des Historischen Kollegs" aus. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.
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Sehr geehrte Damen und Herren, der Fachbereich Betriebswirtschaft der Fachhochschule Jena erhält am 14. November 2007 eine Förderung von der Deloitte und Touche GmbH i. H. von 12.000,- ¤. Aus
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Am 8. und 9. November 2007 tagte in Budapest erstmals das neu vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) eingerichtete "International Panel on Sustainable Resource Management". Zwanzig internationale Expertinnen und Experten wurden von der UNEP ausgewählt, um in wissenschaftlich unabhängiger Weise das weltweite Wissen über die Umweltauswirkungen der Nutzung erneuerbarer und nicht erneuerbarer Ressourcen zu bündeln. Dr. Stefan Bringezu, Forschungsgruppenleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, wurde in das neue Gremium berufen, um mit seiner Expertise im Bereich Stoffströme und Ressourcenmanagement beizutragen.
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Nobelpreisschmiede in BerlinKlung-Wilhelmy-Weberbank-Preis nun mit 100.000 Euro dotiertSchirmherr: Bundesfinanzminister SteinbrückFünf bisherige Preisträger haben später den Nobelpreis erhalten? Pressegespräch zur diesjährigen Preisverleihung? am 16. November, 11 Uhr? Villa der Weberbank, Landecker Str. 2, 14199 Berlin-WilmersdorfDas Preisgeld des bisherigen Otto-Klung-Weberbank-Preises ist dank der Zuwendung eines weiteren Kunden der Weberbank auf 100.000 Euro verdoppelt und der Name in Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis geändert worden.Herausragende jüngere deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Chemie und Physik werden im jährlichen Wechsel mit dem Preis ausgezeichnet; seit 2001 im Rahmen einer Kooperation zwischen der Otto-Klung-Stiftung an der Freien Universität Berlin und der Fördergesellschaft der Weberbank, der sich in diesem Jahr die Dr. Wilhelmy-Stiftung anschließt. Der Preis zählt zu den höchstdotierten privat finanzierten und angesehensten Wissenschaftspreisen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland - nicht zuletzt deshalb, weil fünf der bisherigen Preisträger später den Nobelpreis und weitere Preisträger andere bedeutende nationale und internationale Auszeichnungen erhalten haben.
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Neue Datenbankversion unterstützt Materialwissenschaftler bei der Lösung von Problemen aus angewandter Forschung und Grundlagenforschung
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Schüler in West- und Ostberlin wissen nur wenig über die DDR und die Geschichte der deutschen Teilung. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. So konnten 70 Prozent der Ost-BerlinerSchüler und 65 Prozent der West-Berliner Schüler lediglich die Hälfte oder weniger der gestellten Wissensfragen korrekt beantworten. Über einen hohen oder sehr hohen Kenntnisstand verfügten lediglich etwa acht Prozent der West-Berliner und 4,5 Prozent der Ost-Berliner Schüler. Die Studie basiert auf den Ergebnissen einer standardisierten Befragung von etwa 2.350 Schülern sowie aufEinzel- und Gruppengesprächen mit etwa 100 Schülern. Im weiteren Verlauf der Studie werden die Befragungen von Schülern in vier weiteren Bundesländern auf dem Gebiet der früheren beiden deutschen Staaten ausgewertet.
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Im Laufe von fünf Jahren Studium in Eichstätt und Rennes haben sie einen Bachelor und Master der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sowie ein Diplom des "Institut d'Etudes Politiques de Rennes" (IEP) erworben, nun sind die ersten sechs Absolventen des deutsch-französischen Studiengangs Politikwissenschaft im Rahmen einer Feier an der KU verabschiedet worden. Aus den Händen des Vize-Direktors des IEP, Prof. Dr. Gilles Richard, erhielten sie das Zertifikat der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). Diese unterstützt das Studienangebot finanziell sowie ideell und bescheinigt mit ihrem Zertifikat nicht nur den doppelten Abschluss, sondern auch die besonderen Herausforderungen und den interkulturellen Mehrwert dieses binationalen Studiums. Neun Studierende des vierten Studienjahrs erhielten bei der Feier zudem die Diplome des französischen Politikinstituts. Sie werden bis zum Erhalt des Zertifikats der Deutsch-Französischen Hochschule noch ein Jahr im Netzwerk der französischen Politikinstitute studieren. Die Diplomverleihung bildete den Abschluss eines einwöchigen deutsch-französischen Seminars in Eichstätt an dem etwa 50 deutsche und französische Studierende teilgenommen haben.
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Potsdam. Mit 40 Studierenden aus fast 30 verschiedenen Fachgebieten hat Europas erste "Erfinderschule" für Studenten ihre Arbeit aufgenommen. Sie heißt "School of Design Thinking" und ist Teil des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts.
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Um die Erfolgsgeschichte des renommierten Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer der Universität Augsburg fortzusetzen und den neuen Herausforderungen des expandierenden Weiterbildungsmarktes gerecht zu werden, setzt der neue Chef auf Kooperationen und Vernetzung.-----In der Nachfolge des Augsburger Weiterbildungspioniers Dr. Michael Kochs und seines unmittelbaren Vorgängers Prof. Dr. Bernd Wagner, der diese Funktion seit dem Jahr 2000 innehatte, wurde zum 1. September 2007 Prof. Dr. Peter Schettgen zum neuen Direktor des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg bestellt. Schettgen ist bereits seit 1998 am renommierten, vor drei Jahren vom Stifterverband für beste universitäre Weiterbildung ausgezeichneten Augsburger ZWW tätig - zunächst war er Programmleiter Führung und Personalentwicklung, seit 2004 verantwortete er den Bereich Company Learning Services, der maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme für Unternehmen konzipiert und durchführt. "Mein vorrangiges Ziel", umreißt Schettgen sein Programm, "ist es, die Position des ZWW als der größten zentralen Weiterbildungseinrichtung einer deutschen Universität, die auf eine über 30-jährige Erfahrung im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung zurückgreifen kann, durch breit gefächerte, auch internationale Kooperationen weiter auszubauen und zu stärken."
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Benjamin Seuberth, Absolvent der Fakultät für Soziale Arbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), ist am Donnerstag mit dem "ConSozial Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Sozialmarkt" ausgezeichnet worden. Seuberth wurde der mit 8000 Euro dotierte Preis im Rahmen der Nürnberger Fachmesse "ConSozial" durch Christa Stewens (Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen) überreicht, die Laudatio hielt der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein. Gestiftet wurde der Preis von der "Dr. Loew Soziale Dienstleistungen GmbH".
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Unter dem Titel "Riskante Ordnungen" widmen sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der Universität Leipzig dem Problem der "alternativen Ordnung" und ihrer Risiken. Ob in den Ghettos von Sao Paulo oder in dem orkangeschädigten New Orleans oder bei uns da und dort auf dem Land - immer wieder begegnet man (un-)zivilgesellschaftlichen Organisationen, die "Staat spielen", also hoheitliche Aufgaben ohne staatlichen Auftrag. übernehmen. Dabei füllen sie manchmal einfach Lücken, an anderen Stellen okkupieren sie Bereiche ungefragt und mit Gewalt. Risiken entstehen so oder so.Vielfach dominieren "eigene Ordnungen" außerhalb der Blicke und der Kontrolle staatlicher Macht das Zusammenleben. Besonders deutlich treten solche neuen Ordnungen im Katastrophenfall wie mit dem Hurrikan Katrina in New Orleans auf.
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An der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) gibt es eine neue Forschungseinrichtung. Das Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW) untersucht die Folgen der älter werdenden Gesellschaft.
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