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systemische Krise im Zinsgeldsystem?

  • felix2000
  • 14. Oktober 2008 um 10:41
  • Erledigt
  • felix2000
    Anfänger
    Beiträge
    7
    • 14. Oktober 2008 um 10:41
    • #1

    Guten Tag an die Foristen hier.

    Da die Nachrichtenlage im Zuge der Finanzkrise seit einiger Zeit so überaus spannend ist, habe ich Interesse für die Hintergründe entwickelt. Dabei bin ich zum Thema Zinsen und Schulden auch auf die Theorien von Gesell, Kreutzer u.a. gestoßen.

    Speziell interessieren mich die Sachen rund um den Zins und die Geldschöpfung und deren Zusammenhänge.

    Das Problem ist demnach:
    Geld kommt nur als Kredit in Umlauf.
    Das Vorhandensein von Geld (auch Bargeld) ist von Krediten und Schulden abhängig. Ohne Kredite und Schulden gäbe es kein Geld.
    Der Zins ist verantwortlich, dass immer mehr Kredit notwendig ist.

    Da Geld nur durch Kredit entsteht und Kredit nur durch Zins zu bekommen ist, muss der Zins ja irgendwo herkommen. Zins ist wieder Geld, das erst durch Kredit entstehen muss usw.

    http://www.teleboerse.de/Kolumne_von_Ra…505/992304.html
    http://www.teleboerse.de/1033237.html

    Zitat


    Folglich müssen in den ersten Pool, den Kredit-Pool, immer wieder neue Schulden hineinkommen, damit im anderen Pool genügend Geld da ist, um sowohl die fälligen Kredite zu tilgen als auch gleichzeitig die Wirtschaft am Laufen zu halten (Brot, Maschinen etc.). Wenn nun besonders viele Kredite aufgenommen wurden, wie in den vergangenen Jahren, hat das zur Folge, dass auch wieder besonders viele neue Kredite aufgenommen werden müssen, wenn die alten fällig werden. Und das gleich gilt, wenn die neuen fällig werden und so weiter …


    Zitat


    Aber damit nicht genug, liebe Frau Merkel, denn Sie wissen ja, dass man für Kredite auch Zinsen zahlen muss. Das heißt, man muss insgesamt mehr zurückzahlen, als man aufgenommen hat. Manchmal - bei besonders langlaufenden Krediten - sogar mehr als das Doppelte. Wo soll aber das zusätzliche Geld herkommen? Klar, es kann nur aus zusätzlichen Bankkrediten stammen. Es muss also laufend neues Geld in Form von Bankschulden geschaffen werden. Und für die zusätzlichen Schulden müssen wieder Zinsen gezahlt werden, die noch mehr zusätzliche Kredite erfordern. Und so weiter und so fort...


    Zitat


    Das hat zur Folge, dass die Mengen an zusätzlichem Geld und an zusätzlichen Schulden exponentiell wachsen müssen, um das System aufrecht zu erhalten. Was das bedeutet, können gerade Sie sich als Physikerin vermutlich gut vorstellen: Ein solches Wachstum kann nicht ewig fortgesetzt werden. Dieses System ist dazu verdammt, irgendwann in sich zusammenzubrechen, um dann wieder von "null" beginnen zu können. Anzeichen für den drohenden Zusammenbruch sehen wir jetzt. Und auch wenn sich der Zusammenbruch ein weiteres Mal verhindern lässt, wird damit nur der oben beschriebene Prozess wieder in Gang gesetzt, der unweigerlich in die nächste Krise führt.



    Diese Erklärungen hören sich durchaus plausibel an. Nur haben alle Seiten, auf denen diese Erklärung des systembedingten Zinsproblems erläutert wird etwas mit Gesell, Kreutzer zu tun. Wirklich unabhängige Seiten dazu habe ich nicht gefunden (Onlinelexika, Wirtschaftsportale ö.ä.). Was ist da dran? Könnt ihr mir hier weiterhelfen. Deshalb möchte ich keinem Irrglauben aufsitzen. Ich muss noch betonen, ich komme nicht vom Fach und bin auch kein Student. Also möglichst wenige Fachbegriffe verwenden.
    Vielen Dank und Gruß

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  • felix2000
    Anfänger
    Beiträge
    7
    • 1. November 2008 um 19:36
    • #2

    *Nochmal anschubs*

    Keiner eine Meinung hier? Was wird in VWL über solch grundlegende Sachen wie Geldschöpfung, Kredit und Schuld, Zinsen und Vermögen und Wachstum in einer Volkswirtschaft und deren Zusammenhänge gelehrt?

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