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Bilanzierung von Vorräten

  • dary
  • 15. Oktober 2006 um 18:43
  • Erledigt
  • dary
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    22
    • 15. Oktober 2006 um 18:43
    • #1

    Ich glaube, ich stehe mal wieder auf dem Schlauch und hoffe, Ihr könnt mir runter helfen:

    Die COE GmbH vertreibt u.a. einige Artikel, die als Vorräte über einen längeren zeitraum gelagert werden, die Lagerung unterliegt nicht einr Trennung nach Anschaffungskosten.
    Die Preise von Kopier- und Druckerpapier unterleigen Preisschwankungen. Im Rahmen der Bilanzieruzng des Vorratsvermögens liegen zu dem Produkt Kopierpaier folgende Daten vor:
    Aufwandsbestand 01.01.02 1100 Einheiten zu 22,00€
    Abgang 01.02.02 700 E. zu 39,50€
    Zugang 01.04.02 800 E. zu 22,60€
    Abgang 01.05.02 900 E. zu 39,50€
    Zugang 01.07.02 500 E. zu 23,80€
    Abgang 01.08.02 600 E. zu 39,50€
    Zugang 01.10.02 500 E. zu 25,00
    Endbestand 01.12.02 700 E. zu ...

    Die Einheiten werden alle gemeinsam gelagert. Welche Bilanzierungsprobleme ergeben sich daraus und wie können diese gelöst werden und welche handelösrechtlichen bzw. steuerrechtlichen Unetrschiede ergeben sich hierbei?

    Wie hoch sind der umsatz und die Anschaffungskosten (einschl. Anfangsbestand)?

    Über Hilfe wäre ich sehr dankbar!!

    dary

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  • dr.niel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    110
    • 15. Oktober 2006 um 18:55
    • #2

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
    LIFO = Last In First Out
    FIFO = First In First Out

    HIFO = Highest In First Out
    LOFO = LOwest in First Out

    die letzteren beiden sind eher unüblich.

    Zudem gibt es noch die Durchschnittsmethode:
    - nach jedem Zu-/Abgang den Durchschnittspreis neu bestimmen
    - oder am Ende der Periode den Durchschnittspreis bestimmen.

    Wenn Du Dich über die Verfahren genauer informierst, kannst Du die anderen Fragen beantworten...

  • Doerte
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    1.386
    • 17. Oktober 2006 um 13:57
    • #3

    Was die Bewertung von Aktiva in der Schlussbilanz betrifft so gilt doch das Niederstwertprinzip (Vorsichtsprinzip), damit müßte der SB doch mit 22,00 € bewertet werden.
    Gruß Dörte

    :hae:

  • dary
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    22
    • 17. Oktober 2006 um 20:14
    • #4

    Also, ich bin mir nicht sicher, was die bei dieser Aufgabe hören möchten.
    Es handelt sich hierbei um zwei teilaufgaben einer komplexen Aufgabe.
    An Dr. Niel:
    In der ersten Aufgabe ist die Frage, welche grundsätzlichen Verfahren es zur bewertung gleichartiger Vorräte gibt und welche Vorratsarten so bewertet werden. Dort habe ich die von Dir genannten verfahren genannt. Dann kommt die von mir hier gestellte Frage, und dann soll man eine Bewertung nach dem gewogenen Durchschnitt, nach der Lifo-Methode, eine Methode bei der ein möglichst hoher Vermögensausweis herauskommt und bei der ein möglichst niederiger Vermögensausweis vornehmen. Diese Aufgaben habe ich fertig, aber ich verstehe nicht, was die bei der Aufgabe hier hören möchten?

    dary

  • dr.niel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    110
    • 17. Oktober 2006 um 20:58
    • #5

    möglichst hoher Vermögensausweis:
    LOFO-Methode. Nur noch die teueren Artikel sind im Lager. Nachteil: der verrechnete Aufwand ist geringer, der Jahresüberschuss und die Steuerlast aber höher.

    möglichst niedriger Vermögensausweis:
    HIFO-Methode. Teure Artikel wurde verrechnet, im Lager sind stille Reserven, der Jahresüberschuss ist aufgrund des höheren verrechneten Aufwands geringer und die Steuerlast ebenfalls.

    Hören möchten die sicherlich, dass nicht alle Methoden steuerrechtlich und nicht alle Methoden handelsrechtlich zugelassen sind. Welche das sind findest du sicherlich selbst heraus.
    Kann auch abhängig sein von den Güter. Verderbliche Produkte (z.B. Tomaten) kann du nie nach LIFO machen, da sonst deine ältesten Tomaten Monate in deinem Lager liegen und das nicht der Realität entspricht.

    Gruß
    dr.niel

  • Denny
    Erfahrener Benutzer
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    380
    • 23. Juli 2007 um 12:32
    • #6

    Hallo,

    gibt es hierzu bereits genaue Erleuchtungen?

    Viele Grüße
    Denny

    Nichts ist unmöglich, bis man sich selber davon überzeugt hat.

  • Ale
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    1
    • 31. Januar 2009 um 21:53
    • #7

    Hallo Leute,

    ich muss mich auf meine Bilanzierungsprüfung vorbereiten und weiß absolut nicht wie ich folgende Frage beantworten soll. Wäre super wenn mir einer Helfen könnte.

    Erklären Sie in einem Schaubild, mit selbstgewählten Zahlenbeispielen, die Bewertung von Vorräten sowie die Verbuchung und Bewertung auf T-Konten. Und was hat die Bewertung für eine Bedeutung für die Höhe der Ertragssteuer?

    Liebe Grüße

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