sitze gerade an meiner Einsendeaufgabe und komme bei der Abgrenzung Rückstellung vs. Verbindlichkeit nicht so richtig weiter. In der Aufgabe ist ein Sachverhalt beschrieben, bei dem eine Zahlung erst in der Zukunft fällig wird, und ich soll begründen, ob das eine Rückstellung oder eine Verbindlichkeit ist.
Mein bisheriges Verständnis ist, dass bei einer Verbindlichkeit eigentlich schon feststeht, wer der Gläubiger ist, wie hoch der Betrag ist und wann genau gezahlt werden muss. Bei einer Rückstellung dagegen ist zumindest eine dieser Größen noch unsicher, also entweder die Höhe, der Zeitpunkt oder ob überhaupt gezahlt werden muss.
Mein Problem ist jetzt: In meinem Beispiel ist die Höhe eigentlich schon relativ genau geschätzt, nur der genaue Zeitpunkt der Zahlung steht noch nicht hundertprozentig fest. Reicht diese kleine Unsicherheit beim Zeitpunkt schon aus, um das Ganze als Rückstellung einzustufen? Oder zählt das noch als Verbindlichkeit, weil die Höhe ja im Grunde feststeht?
Würde mich freuen, wenn jemand das an einem kurzen Beispiel erklären könnte, vielleicht wird es dann klarer bei mir 🙂