Study-Board.de
  1. Magazin
    1. Hochschulen
    2. Häufige Fragen
    3. Infomaterial zum Fernstudium
  2. Forum
    1. Dashboard
    2. Unerledigte Themen
    3. Datenbanken
    4. Semantische Suche
  3. Mediathek
  4. Umfragen
  5. Studium
    1. Welches Fernstudium?
    2. Hochschulfinder
    3. Studiengänge
    4. Hochschulen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Galerie
  • Datenbank-Einträge
  • Umfragen
  • Erweiterte Suche
  1. Study-Board.de
  2. Forum
  3. Fachforen Wirtschaftswissenschaften
  4. Betriebswirtschaftslehre
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026

Target Costing – wie leite ich die Kosten vom Marktpreis ab?

  • JuliBuecher
  • 19. Oktober 2026 um 14:01
  • Unerledigt
  • JuliBuecher
    BWL · Lernmaterial
    Beiträge
    51
    • 19. Oktober 2026 um 14:01
    • #1

    Ich sitze gerade an einer Fallstudie zum Target Costing und komme beim Rückwärtsrechnen vom Marktpreis nicht so richtig weiter. Grundidee habe ich verstanden: man guckt zuerst, was der Markt überhaupt bereit ist zu zahlen, und leitet davon die erlaubten Kosten ab, statt wie sonst von den Kosten auf den Preis zu kommen.

    Aber beim konkreten Rechenweg hänge ich. Ich hab bisher sowas wie:

    • Marktpreis (Zielverkaufspreis) steht fest
    • davon zieht man die Gewinnmarge ab
    • Rest soll irgendwie die „Zielkosten“ sein

    Aber wie genau rechne ich das durch, gerade wenn noch Umsatzsteuer oder Handelsspannen mit reinspielen? Und was ist der Unterschied zwischen den „erlaubten“ Kosten (allowable costs) und den „Zielkosten“ (target costs), die man dann wirklich anstrebt? In meinem Skript steht dazu nur ein Satz, aber kein durchgerechnetes Beispiel.

    Hat jemand ein einfaches Zahlenbeispiel parat, an dem man das mal Schritt für Schritt nachvollziehen kann? Wäre echt dankbar, weil ich sonst das Prinzip zwar im Kopf habe, aber bei der Fallstudie nicht auf die richtigen Zahlen komme.

  • Anzeige
    Hochschule FreseniusBerufsbegleitend studieren – Infomaterial kostenlos anfordern.
    Mehr erfahren →
  • FabianControl
    Controlling
    Beiträge
    57
    • 19. Oktober 2026 um 14:51
    • #2

    Kurz zur Rechenlogik, die ist eigentlich simpel, wenn man die Schritte sauber trennt:

    • Zielverkaufspreis = das, was der Markt netto (!) zahlt. Also USt vorher raus, sonst rechnest du dich zu Tode. Wenn Handel dazwischenhängt, musst du auch die Handelsspanne abziehen, weil dich interessiert ja der Preis ab Werk/Herstellerabgabepreis, nicht der Ladenpreis.
    • Davon ziehst du die Zielgewinnmarge ab (meist % vom Umsatz, aus Unternehmenszielen/Rendite abgeleitet).
    • Rest = allowable costs (erlaubte Kosten) – das ist rein marktgetrieben, ohne Rücksicht darauf, ob du das technisch/produktionsseitig überhaupt schaffst.

    Parallel ermittelst du die Standardkosten/Drifting costs – also das, was dein Produkt nach aktueller Konstruktion/Prozess wirklich kosten würde, klassisch kalkuliert.

    Die Zielkosten (target costs) liegen dann meist zwischen allowable costs und drifting costs – ein Kompromiss, weil die erlaubten Kosten oft utopisch niedrig sind und man sie nicht in einem Schritt erreicht. Manche Unternehmen setzen Zielkosten = allowable costs, andere verhandeln sich schrittweise ran.

    Merksatz: Allowable costs = was der Markt hergibt. Target costs = was man sich als real erreichbares Ziel setzt. Die Differenz zu den Drifting costs ist dann dein Ansatzpunkt fürs Kostenmanagement (Wertanalyse, Komponentenvergleich etc.).

    Bau dir am besten eine kleine Tabelle mit Nettopreis – Handelsspanne – Gewinn = allowable costs, dann drifting costs daneben, Differenz ausweisen. Das visualisiert das Prinzip ziemlich gut für die Fallstudie.

  • NinaZahlen
    Controlling
    Beiträge
    77
    • 19. Oktober 2026 um 16:01
    • #3

    Fabian hat das schon super sauber erklärt, ich ergänz nur noch den Punkt, an dem bei mir früher im Studium der Knoten war: die Blickrichtung. Das ist nämlich das, was Target Costing wirklich von der klassischen Kostenrechnung unterscheidet, nicht nur die Formel an sich.

    Bei der Standardkostenrechnung bzw. der klassischen Zuschlagskalkulation gehst du vorwärts: Materialkosten + Fertigungskosten + Gemeinkostenzuschläge + Gewinnaufschlag = Verkaufspreis. Du baust den Preis quasi von unten nach oben auf, ausgehend davon, was dein Produkt nun mal kostet.

    Target Costing dreht das komplett um: der Preis ist die gegebene Größe (Markt diktiert), und die Kosten sind die Variable, die sich anpassen muss. Das klingt banal, aber in Klausuren/Fallstudien rutschen viele genau da rein, dass sie aus Gewohnheit wieder "von den Kosten aus" denken und dann z. B. versuchen, die Gewinnmarge auf die Herstellkosten draufzurechnen statt auf den Zielpreis. Das ist dann die alte Denkrichtung im neuen Gewand – und meistens falsch, weil die Marge im Target Costing ja vom Umsatz/Preis abgezogen wird, nicht auf Kosten aufgeschlagen.

    Typischer Klausurfehler also: Prozentsatz der Gewinnmarge auf die Kosten statt auf den Nettopreis anwenden. Einmal kurz innehalten und fragen "rechne ich gerade vom Preis weg oder zum Preis hin" hilft ungemein, bevor man in der Fallstudie Zahlen durchzieht 😊

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Letzte Beiträge

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Target Costing – wie leite ich die Kosten vom Marktpreis ab? 2

      • JuliBuecher
      • 19. Oktober 2026 um 14:01
      • Betriebswirtschaftslehre
      • JuliBuecher
      • 19. Oktober 2026 um 16:01
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      24
      2
    3. NinaZahlen

      19. Oktober 2026 um 16:01
    1. Projektarbeit: Agile Methoden oder klassisch planen? 3

      • Sara93
      • 18. Oktober 2026 um 22:25
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Sara93
      • 19. Oktober 2026 um 13:39
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      33
      3
    3. Lena96

      19. Oktober 2026 um 13:39
    1. SWOT-Analyse in der Fallstudie – wie vermeide ich Allgemeinplätze? 2

      • OleNordwind
      • 15. Oktober 2026 um 18:14
      • Betriebswirtschaftslehre
      • OleNordwind
      • 15. Oktober 2026 um 22:15
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      101
      2
    3. Basti92

      15. Oktober 2026 um 22:15
    1. Break-Even-Punkt in der Fallstudie – wie interpretiere ich das Ergebnis richtig? 2

      • OleNordwind
      • 14. Oktober 2026 um 17:00
      • Betriebswirtschaftslehre
      • OleNordwind
      • 14. Oktober 2026 um 22:18
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      114
      2
    3. Basti92

      14. Oktober 2026 um 22:18
    1. Preisverhandlung mit Großkunden in der Fallstudie – wie argumentiere ich wertbasiert statt über Rabatt? 2

      • Basti92
      • 13. Oktober 2026 um 11:50
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Basti92
      • 13. Oktober 2026 um 15:00
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      146
      2
    3. Lena96

      13. Oktober 2026 um 15:00
    1. Working Capital optimieren – wie hängen Lagerbestand, Forderungen und Lieferantenkredit zusammen? 2

      • Jonas91
      • 8. Oktober 2026 um 12:58
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Jonas91
      • 8. Oktober 2026 um 18:31
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      129
      2
    3. MaxFinance

      8. Oktober 2026 um 18:31
    1. Produktlebenszyklus in der Fallstudie – woran erkenne ich die aktuelle Phase? 2

      • Basti92
      • 6. Oktober 2026 um 12:56
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Basti92
      • 6. Oktober 2026 um 19:25
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      149
      2
    3. Lena96

      6. Oktober 2026 um 19:25
    1. Ansoff-Matrix – wie unterscheide ich Marktdurchdringung und Diversifikation in der Klausur sauber? 2

      • Basti92
      • 28. September 2026 um 18:45
      • Betriebswirtschaftslehre
      • Basti92
      • 29. September 2026 um 09:08
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      179
      2
    3. JuliBuecher

      29. September 2026 um 09:08
    1. Meldebestand, Sicherheitsbestand, Höchstbestand – wie rechne ich das, und was ist der Unterschied zwischen Bestellpunkt- und Bestellrhythmusverfahren? 2

      • OleNordwind
      • 26. September 2026 um 15:25
      • Betriebswirtschaftslehre
      • OleNordwind
      • 26. September 2026 um 20:40
    2. Antworten
      2
      Zugriffe
      205
      2
    3. RobertM

      26. September 2026 um 20:40
    1. Marktsegmentierung, Zielgruppe, Positionierung – wie mache ich das in der Fallstudie, ohne dass es beliebig wirkt? 3

      • JuliBuecher
      • 20. September 2026 um 20:30
      • Betriebswirtschaftslehre
      • JuliBuecher
      • 24. September 2026 um 20:25
    2. Antworten
      3
      Zugriffe
      273
      3
    3. Sophie99

      24. September 2026 um 20:25
Anzeige
SGD Fernstudium – WM-Vorteile 2026: 10 % auf über 100 Kurse

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
Anzeige · Fernstudium-Anbieter
AKAD UniversityTIPPStaatlich anerkannt · berufsbegleitend · jederzeit startenHochschule FreseniusInfomaterial zu Fernstudien kostenlos anfordernSGD – Studiengemeinschaft DarmstadtTraditionsreiche Fernschule – 4 Wochen kostenlos testenILS FernschuleDeutschlands größte Fernschule – 4 Wochen gratis testenWilhelm Büchner HochschuleTechnik-Fernstudium, staatlich anerkanntFernakademieGeprüftes Fernstudium, jederzeit startenEHiP100 % digitales Studium, auch ohne Abitur
Partnerlinks – für dich kostenlos.
Alle Anbieter & Infomaterial →

Beliebte Studienthemen

BWL VWL Rechnungswesen Steuerlehre Mathe & Statistik Wirtschaftsrecht Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaften Einsendeaufgaben Fernstudium-Anbieter
Anzeige · AKAD University
AKAD University – berufsbegleitendes FernstudiumStudiengänge ansehen →
Partnerlink – für dich kostenlos.

Letzte Beiträge

  1. Target Costing – wie leite ich die Kosten vom Marktpreis ab?

    NinaZahlen
    19. Oktober 2026 um 16:01
  2. Projektarbeit: Agile Methoden oder klassisch planen?

    Lena96
    19. Oktober 2026 um 13:39
  3. SWOT-Analyse in der Fallstudie – wie vermeide ich Allgemeinplätze?

    Basti92
    15. Oktober 2026 um 22:15
  4. Break-Even-Punkt in der Fallstudie – wie interpretiere ich das Ergebnis richtig?

    Basti92
    14. Oktober 2026 um 22:18
  5. Preisverhandlung mit Großkunden in der Fallstudie – wie argumentiere ich wertbasiert statt über Rabatt?

    Lena96
    13. Oktober 2026 um 15:00
Anzeige · Studentenrabatt
📰 Studenten lesen billigerZeitungs- & Zeitschriften-Abos für Studierende – bis −75 %. SPIEGEL, DIE ZEIT, Handelsblatt, Wirtschaftswoche & Über 1.000 Titel.Zu den Studenten-Abos →
Partnerlink – für dich kostenlos.
Werbeplatz
Hier könnte Ihre Werbung stehen37.000+ Mitglieder · 112.000+ Beiträge · Zielgruppe BWL & Fernstudium, 95 % DeutschlandWerbung anfragen →
Mediadaten auf Anfrage

Statistiken

Themen
59.446
Beiträge
114.954
Bilder
1
Videos
0
Mitglieder
37.084
Meiste Benutzer online
17.968
Neuestes Mitglied
amosyurio

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Impressum
    1. Datenschutzerklärung
    2. Verhaltenskodex
      1. Learn to Post
  2. Mediadaten
  3. Kontakt
  4. Presse
  1. Support

Über Study-Board.de

Study-Board.de ist eine der größten deutschen Communities rund ums Studium – mit über 37.000 Mitgliedern und mehr als 112.000 Beiträgen. Hier findest du Hilfe bei Einsendeaufgaben (SGD, ILS & Co.), verständliche Erklärungen zu BWL- und VWL-Fachbegriffen, Skripte, Klausurtipps und echte Erfahrungen zu Fernstudium-Anbietern wie IU, AKAD und Euro-FH.

Forum, Ratgeber und Linkdatenbank – Lernen, Austausch und gegenseitige Hilfe an einem Ort. Unabhängig und von Studierenden für Studierende.

Cookie-Einstellungen
Community-Software: WoltLab Suite™