Hänge gerade an einer Fallstudie, bei der ich eine Preisverhandlung mit einem fiktiven Großkunden simulieren soll. Der Kunde steigt direkt mit "10% Rabatt oder ich geh zum Wettbewerber" ein. Aus der Praxis weiß ich, dass man da nicht sofort über den Preis einsteigen sollte, sondern den Wert des Angebots rausstellen muss – aber genau da hänge ich in der schriftlichen Ausarbeitung.
Ich hab bisher sowas wie "unsere Qualität rechtfertigt den Preis" geschrieben, aber das klingt für mich selbst schon wie eine hohle Floskel ohne echten Inhalt. In echten Kundengesprächen argumentiere ich meist mit konkreten Zahlen (z.B. Einsparungen durch geringere Ausfallzeiten, längere Lebensdauer etc.), aber in der Fallstudie hab ich nur die vorgegebenen Eckdaten und keine Freiheit, mir Zahlen auszudenken.
Wie baut ihr sowas strukturiert auf, dass es nachvollziehbar und nicht nur wie Marketing-Sprech wirkt? Gibt es da ein Schema, mit dem man in so einer Aufgabe Nutzenargumentation sauber von reiner Behauptung trennt?