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Deckungsbeitragsrechng. mit 2 Kapazitäten?

  • Melenkurion
  • 5. März 2004 um 11:11
  • Erledigt
  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 11:11
    • #1

    Eine ebensolche Aufgabe hab ich grad:

    Also man hat nen Kapazitätsengpass,
    allerdings von zwei Kapazitäten (2500mins
    und 1600mins). Jedes Produkt verbraucht
    von BEIDEN Kapa's etwas.. Prod1 zB 3min
    und 5min etc pp

    Beeinflusst das meine Programmentscheidung?
    Wenn ja, wie?

    Sry, ich steh hier grad ein bissel aufm Schlauch
    und hab mich erstmal nachm "kleinen" Deckungsbeitrag
    gerichtet :)

    Thx
    Mel

    PS: Auf Wunsch die Aufgabe komplett

    panta rei

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  • Steffen
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    215
    • 5. März 2004 um 11:37
    • #2

    Du musst den relativen Deckungsbeitrag bestimmen und maximierst (also bis zur Kapazitätsgrenze) denjenigen mit der höheren rel db. Falls der andere grösser 0 ist, versuchst du den auch noch zu maximieren.

    rel db = abs db / Zeitengpass

    Hoffe, dass hilft dir erstmal weiter.

    "Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen."

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 11:46
    • #3

    Steffen hat im Grunde genommen recht, du versuchts immer wenn Engpässe vorliegen den rel. Deckungsbeitrag zu maximieren! Eine genauere Aufgabenstellung ist absolut notwendig wenn du jetzt noch eine genauere Lösunge erwartest :)

    Wie du vielleicht schon gesehen hast haben wir hier ein Subforum mit dem schönen Titel Rechnungswesen, hier hin kommen alle Sachen, die mit Rechnungswesen / Bilanzierung / Kostenrechnung / Controlling / Finanzierung und Investition zu tun haben, also achte doch das nächste mal auf das richtige Subforum. Ich verschiebe den Thread mal dorthin.

    :wrbo

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


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  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 12:29
    • #4

    @ tekk : Nun ja in der Beschreibung für Allgemeine BWL stand auch Produktionswirtschaft, aber ich bin ja noch neu :)

    ontopic:
    Aufgabenstellung wie folgt (verkürzt, da ich ja nur ein Beispiel brauch):


    Produkt 1 : rel db = 30 €
    Fertigungszeit 1 : 3mins
    Fertigungszeit 2 : 5 mins

    Produkt 4: rel db = 44 €
    FZ 1 : 9mins
    FZ 2 : 8 mins

    Engpass ist: Kapazität 1 = 2500 mins
    Kapazität 2 = 1600 mins

    panta rei

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 12:47
    • #5

    Die Priorität liegt bei Produkt 4, die musst aber noch die gewünschten Produktionsmengen angeben, bzw. Minimal- und Maximalmengen sonst kann man keine Lösunge bestimmen. Wenn du diese noch postest ist es ein leichtes die Aufgabe zu lösen

    :)

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  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 14:55
    • #6

    Produkt 1 : db = 30 €
    Fertigungszeit 1 : 3mins
    Fertigungszeit 2 : 5 mins
    100Stck max

    Produkt 2 : hat sich selbst gekillt durch neg. db ;)

    Produkt 3: db = 20 €
    FZ 1: 7mins
    FZ 2: 6mins
    100Stck max.

    Produkt 4: db = 44 €
    FZ 1 : 9mins
    FZ 2 : 8 mins
    100Stck max.


    Engpass ist: Kapazität 1 = 2500 mins
    Kapazität 2 = 1600 mins

    panta rei

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 15:34
    • #7

    Habe gerade keine Zeit, poste aber am frühen Abend die Lösung samt Erklärung.

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


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  • Steffen
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    215
    • 5. März 2004 um 16:40
    • #8

    Du fängst erst mal an soviel wie möglich von Produkt 4 zu produzieren, da der rel db dort am größten ist.
    Du produzierst also die vollen 100 Stück.

    FZ 1: 100 Stück * 9 Min/Stück = 900 Min
    FZ 2: 100 Stück * 8 Min/Stück = 800 Min

    Beide Zeiten liegen jeweils unter den Kapazitäten, also kannst du weitermachen.
    Nun ist Produkt 1 dran:

    FZ 1: 100 Stück * 3 Min/Stück = 300 Min
    FZ 2: 100 Stück * 5 Min/Stück = 500 Min

    Insgesamt hast du jetzt eine FZ 1 von 1200 Min bzw. FZ 2 von 1300 Min, liegt also beides immer noch unter den Kapazitäten.
    Die Kapazität 2 liegt bei maximal 1600 Min, also hast du eine FZ 2 von 300 Min (1600 Min – 1300 Min) übrig. Bei 6 Min/Stück kannst du bei Produkt 3 also noch 50 Stück (300/6) herstellen. An sich könntest du bei FZ 1 die vollen 100 Stück ausnutzen (2500 – 1200 = 1300 Min ; 1300/7>100Stück); durch die Kapazitätsbeschränkung bei FZ 2 kommst du aber zum Ergebnis von 50 Stück.

    Ergo:

    Produkt 4: 100 Stück
    Produkt 1: 100 Stück
    Produkt 3: 50 Stück

    Die DB kannst du dir jetzt also auch noch bestimmen.
    Hoffe, dass das Ergebnis in etwa so stimmt..

    Grüße nach Ilmenau!!

    8)

    "Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen."

  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 16:44
    • #9

    Jupp, so habsch das auch raus.
    War mir nur nicht ganz sicher, ob die blöden
    Zeiten nicht noch mehr reinfunken :)

    Aber wir leben ja im Kapitalismus, da is der Gewinn oberstes Maß ^^

    Grüße nach schräg rüber ;)

    M-Thüringer sind die besten Liebhaber-el

    panta rei

  • Steffen
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    215
    • 5. März 2004 um 16:49
    • #10
    Zitat

    Original von Melenkurion
    M-Thüringer sind die besten Liebhaber-el

    Exakt! 8)

    "Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen."

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 17:03
    • #11

    Es ist eigentlich immer das Gleiche:

    1. Prüfen ob und wo ein Engpass vorliegt.

    2. Ermitteln der rel. db

    3. Rangfolge der rel. db bilden

    4. Die maximalen Produktionsmengen produzieren und von der zur Verfügung stehenden Kapazität jeweils abziehen. Bei der letzten Produkteinheit entsprechend verteilen.

    5. Optimales Produktionsprogramm aufstellen

    6. BE ermitteln.

    Steffen: Thx, für die Abnahme der Arbeit :)

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  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 17:05
    • #12
    Zitat

    Original von tekk
    6. BE ermitteln.

    Guter Punkt: Wie sieht das in dem Falle aus?

    panta rei

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 17:31
    • #13

    Annahme zweistufige Deckungsbeitragsrechung, dann wie folgt:

    Optimale Menge Produkt 1 * Stückerlös Produkt 1 + ... + Optimale Menge Produkt n * Stückerlös Produkt n = Gesamterlöse

    davon muss man nun die variablen Kosten abziehen:

    Optimale Menge Produkt 1 * variable Stückkosten Produkt 1 + ... + Optimale Menge Produkt n * variable Stückkosten Produkt n

    nun hat man den sog. Deckungsbeitrag bzw. konkreter, das Bruttoergebnis!

    Zieht man nun vom Bruttoergebnis noch die Fixkosten hab so ergibt sich das Nettoergebnis od. auch Betriebsergebnis!

    Also:

    Bruttogewinn - Fixkosten = Nettogewinn

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  • Melenkurion
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    17
    • 5. März 2004 um 17:35
    • #14
    Zitat

    Original von tekk
    5. Optimales Produktionsprogramm aufstellen

    Ich Dummbatz ^^

    Meinte natürlich den Plan ...
    Oder is das gleich der Stückzahlen der einzelnen Produkte?
    Klingt irgendwie bedeutungsvoller als bloße 3 Zahlen ;)

    panta rei

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 5. März 2004 um 17:51
    • #15

    Klingt hochtrabender ist es aber nicht. Das optimale Produktionsprogramm sind die Stückeinheiten die bei deiner Rechnung herauskommen, also die gewinnmaximierenden Einheiten.

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