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ZZ GRade / Multiplikator

  • Wildrock
  • 2. April 2006 um 18:20
  • Erledigt
  • Wildrock
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 2. April 2006 um 18:20
    • #1

    Ich hätte folgende Frage die Profis wie ihr sicher beantworten können.
    Es bezieht sich auf eine Multiple Choice Frage bei einer HÜ

    Was ist richtig:

    A) Bei einer Erhöhung der Investitionen um 100 Geldeinheiten verschiebt sich die ZZ-Gerade nach oben, was eine Erhöhung des Gleichgewichtsoutputs um 100 Geldeinheiten nach sich zieht.

    B) Ein Ansteigen des Multiplikators führt dazu, dass bei gleich bleibenden autonomen Ausgaben der Gleichgewichtsoutput steigen wird.

    C) A und B

    Ich würde eher C) sagen da ja erstens Y = c + c1(Y T) + I +G wobei ja Y das Gleichgewichtsoutput darstellt (oder?) erhöht man jetzt I so wird folglich auch Y genauso steigen. Zweitens sagt der Multiplikator um wieviel sich eine Größe (Gleichgewichtsoutput) ändert falls sich eine autonome Einflussgröße daruaf ändert. Kann man jetzt rückwirkend sagen, dass die Größe auch ändert, falls sich nur der Multiplikator ändert und die Einflussgröße gleich bleibt (weil multiplikation). Oder ist der Multiplikator wirklich nur sinnvoll falls sich die autonome G tatsächlcih ändert?

    An diesen Vermutungen könnt ihr sehen, dass ich mich mit der Materie noch kaum auskenne.

    vielen Dank im Voraus! :D

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  • m4rc3l
    Benutzer
    Beiträge
    148
    • 2. April 2006 um 20:49
    • #2

    Hallo,

    also Macro ist schon eine Weile her, aber ich versuche es trotzdem mal ;)

    Erstmal sagt mir eine ZZ-Gerade gerade gar nix, aber wenn ich mir dann mal deine Gleichung

    Zitat


    Y = c + c1 (Y T) + I + G


    ansehe, dann würde ich deiner Aussage

    Zitat


    wobei ja Y das Gleichgewichtsoutput darstellt (oder?) erhöht man jetzt I so wird folglich auch Y genauso steigen.


    nur bedingt zustimmen. Voraussetzung hierfür ist, dass G (sind das die Staatsausgaben?) konstant bleibt.

    Darüber hinaus versteh ich nicht was du damit sagen willst

    Zitat


    Kann man jetzt rückwirkend sagen, dass die Größe auch ändert, falls sich nur der Multiplikator ändert und die Einflussgröße gleich bleibt (weil multiplikation). Oder ist der Multiplikator wirklich nur sinnvoll falls sich die autonome G tatsächlcih ändert?


    Wenn ich mich richtig erinnere gibt es mehrere Multiplikatoren, für unterschiedliche Größen. Den Multilikator erhält man indem man bestimmten Größen in der obigen Gleichung festsetzt und diese dann ableitet und entsprechend des gesuchten Mutliplikators umstellt.
    Dabei spielen die autonomen Ausgaben gar keine Rolle, wenn man z.B. den Investitionsmultilikator berechnet hat und den Einfluss gestiegener Investitionsausgaben bestimmen will.

    Korrigiert mich bitten wenn hier irgendwas nicht stimmt. Danke :)

    Gruß Marcel

  • Wildrock
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 2. April 2006 um 21:04
    • #3

    wie gesagt interessieren mich diese Feststellung nur im Rahmen des oben angegebenen Hausübungsbeispiels. Wenn da nicht steht, dass sich G verändert, dann wird man es auch nicht anzunehemen brauchen.

    Das ich das mit dem Multiplikator nicht ganz gecheckt hat kann auch gut sein, wie würdet ihr Antworten auf die Frage? und warum?


    dennoch danke für deine Antwort

  • m4rc3l
    Benutzer
    Beiträge
    148
    • 2. April 2006 um 22:25
    • #4

    Wenn du davon ausgehst das sich G nicht ändert, dann denke ich das die Antwort c richtig ist.
    Ich wäre allerdings für Antowrt b, weil sich das Einkommen nur dann erhöht, wenn G konstant bleibt , was allerdings nicht in der Aufgabe steht, aber egal ;)

    Die Antwort mit dem Multiplikator ist aber richtig, weil er ja die Wirkung der veränderten Größe, auf das Einkommen angibt. Das Einkommen wird auch bei gleichbleibenden autonomen Ausgaben verändert.

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