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Wirtschaftlichkeitsvergleich

  • hayfu
  • 29. Juli 2005 um 07:53
  • Erledigt
  • hayfu
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    314
    • 29. Juli 2005 um 07:53
    • #1

    Also ich hab so nen doofen Fall vor mir liegen und soll einen Wirtschaftlichkeitsvergleich durchführen und kann damit absolut nichts anfangen.
    Firma hat ganz viele Aushilfskräfte, und die sollen eventuell durch eine Maschine ersetzt werden.

    Es wurden zahlreiche Aushilfskräfte beschäftigt, die für das Beilegen von 1.000 Beilagen 30€ erhielten. (Prospekteinheftung)

    Maschine:
    .Kosten 50.000€, 50% dieses Betrages sind innerhalb von 7 Jahren abzuschreiben, und zwar soll jedes Jahr mit einem gleich hohen Betrag belastet werden. [Also 25.000 : 7 Jahre = 3571,43 pro Jahr]
    .Lohn für Arbeiter an der Maschine 3500€ pro Monat
    .Zinsen für das von der Maschine gebundene Kapital in Höhe von 12%. Es wird unterstellt, dass im Hinblick auf die Gesamtlebensdauer des Aggregats im Durchschnitt 50% des Kapitals in der Maschine gebunden sind. (Da die Abschreibungen nämlich in die Preise der abgesetzten Produkteinheiten einkalkuliert werden, fließen die zunächst in der Maschine gebundenen Mittel über die Erlöse langsam in das Unternehmen zurück).[ also 12% von 25.000???]
    .Wertverzehr der Maschine pro Stunde 90€
    .Kapazität 3.600 pro Stunde, da eine Vollauslastung besteht, müssen noch 5 Aushilfen weiter beschäftigt werden.
    .monatliche Arbeitszeit der Maschine 160 Std (40Stundewoche für den Arbeiter an der Maschine)

    und jetzt soll ich halt berechnen, was günstiger ist... Aber ich stehe da etwas doll auf den schlauch, weil ich da überhaupt nicht weiss, was ich da vergleichen soll und wie das alles zusammenhängt...
    Hoffe ihr könnt mir etwas auf die Sprünge helfen

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  • Doerte
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    1.386
    • 29. Juli 2005 um 08:22
    • #2

    Du kannst jetzt 2 Wege einschlagen:

    1) Du rechnest den Preis für 1.000 Stk aus, wenn sie per Maschine beigelegt werden und vergleichst sie mit den 30,00 € manueller Arbeitskosten. (Die Maschine dürfte wohl günstiger sein)

    2) Du errechnest den break-even-point, d.h. bei welcher Menge die Kosten für Mensch u. Maschine gleich sind. Gleichung:

    Kosten manueller Heftung = Kosten maschineller Heftung

    0,03 € x Menge = Fixkosten + var. Kosten/stk

    Wenn ich Zeit habe errechne ich dir heute Mittag den zweiten Teil, versuch´s bis dahin doch selbst mal.
    Dörte

    :hae:

  • hayfu
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    314
    • 29. Juli 2005 um 08:47
    • #3

    Okay, also nehme ich mal den Break-Even-Point

    0,03 € x Menge (das ist noch klar *g*) = Fixkosten + variable Kosten/Stück

    Afa: 3571,43 / Jahr = 297,62 € pro Monat
    Lohn: 3500 € pro Monat
    Zinsen: 25.000 x 0,12 : 12 = 250 € / pro Monat
    Werteverzehr: 90€ x 160 STd/Monat = 14.400 /Pro Monat

    Fixkosten: AfA 297,62 + Lohn 3500 + Zinsen 250 = 4047,62 €
    variable Kosten: 14.400 €

    f(Monat) = 14400x + 4047,62
    f(x) = 0,03x + 0,01


    ==> 0,03x = 0,03x + 0,01

    das würde heißen, dass die Maschine teurer ist.

  • Doerte
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    1.386
    • 29. Juli 2005 um 12:18
    • #4

    So geht´s leider nicht: 0,03x ist niemals gleich 0,03 x + 0,01.
    Wenn deine variablen Kosten in Höhe von 14.400 stimmen, müssen diese durch die dazugehörige Menge geteilt werden u. anschließend muss gleichgesetzt (Die Gleichung aufgelöst) werden. Die Menge ist doch zu errechnen u. nicht die Kosten bei der gegebenen Menge!!!
    Dörte

    :hae:

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 29. Juli 2005 um 12:51
    • #5

    Die Frage ist doch viel mehr, wie man hier rangehen soll, ich denke wenn hier Wirtschaftlichkeitvergleicht steht, muss man das schon über die Kostenwirtschaftlichkeit oder Ähnliches lösen.

    Desweiteren:

    Zitat

    Es wurden zahlreiche Aushilfskräfte beschäftigt, die für das Beilegen von 1.000 Beilagen 30€ erhielten. (Prospekteinheftung)

    Wie soll ich denn entscheiden ob ich etwas ersetzen soll von dem ich überhaupt nichts weiss? Sorry, unmögliche Aufgabenstellung, im Kostenrechnungsbereich sollte man eigentlich keine Annahmen treffen müssen. Ein fundierte Aussage über die Wirtschaftlichkeit o.Ä. der Aushilfen ist nicht möglich!

    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


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  • hayfu
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    314
    • 29. Juli 2005 um 13:07
    • #6

    Also ich hab mir da was zusammengewurschtelt. aber ich weiss nicht, was die da so wirklcih von mir verlagen. seh ich ja, wenn ich die hausarbeit wiederbekomme.
    Und das ist als Aufgabe im ersten Heft der Kostenleistungsrechnung drin. Ich hab echt null peilung. Naja, wird schon werden *zwinker*

    Danke für eure Hilfe!

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 1. August 2005 um 16:33
    • #7
    Zitat

    Original von hayfu
    Also ich hab mir da was zusammengewurschtelt. aber ich weiss nicht, was die da so wirklcih von mir verlagen. seh ich ja, wenn ich die hausarbeit wiederbekomme.
    Und das ist als Aufgabe im ersten Heft der Kostenleistungsrechnung drin. Ich hab echt null peilung. Naja, wird schon werden *zwinker*

    Danke für eure Hilfe!

    Wie hast du denn jetzt argumentiert?

    Gruß
    Markus

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  • Cori
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    9
    • 21. August 2005 um 20:49
    • #8

    Also ich sitze auch gerade an der Aufgabe und habe alles auf 1 Jahr hochgerechnet.

    Zuerst mal die Kapazität für die Maschine:

    160 Stunden x 12 x 3.600 Stück pro Stunde = 6.912.000 Stück Beilagen im Jahr

    Dann die Kosten der Maschine:

    Abschreibung: 3571,43 € / Jahr
    Lohn für Arbeiter: 3500 x 12 = 42.000 € / Jahr
    Werteverzehr: 90€ x 160 Std. x 12 = 172.800 €
    Zinsen: 12% aus 25.000 € = 3.000 €

    Gesamtkosten Maschine / Jahr: 221.371,43

    Dann:
    Gesamtkosten der Maschine : Beilagenkapazität = 0,03 € pro Beilage

    Kosten der Aushilfen:

    6.912.000 : 1000 Stück kapazität der Aushilfen = 6912 Aushilfen/Jahr

    6912 x 30 € = 207360 € Kosten im Jahr für Aushilfen

    207.360 € : 6.912.000 Beilagen = 0,03 € pro Beilage


    Kann mir das irgend jemand bestätigen??? Da steht zwar noch dass trotz Maschine noch weitere 5 Aushilfen benötigt werden, aber die würden ja auch ohne Maschine arbeiten, oder?

    Insofern wären die Kosten gleich hoch und beides gleich wirtschaftlich :hmm:

  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 23. August 2005 um 13:28
    • #9

    Noch einmal für's Verständnis: Ihr sollt doch hier eine Kostenvergleichsrechnung aufstellen, nicht wahr? Ich meine der Begriff Wirtschaftlichkeit hat hier rein gar nichts zu suchen, da die Kostenwirtschaftlichkeit definiert ist als Output / Input (bewertet mit den entsprechenden monetären Preisen).

    Gruß
    Markus

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  • Denny
    Erfahrener Benutzer
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    380
    • 12. Januar 2007 um 07:33
    • #10

    Hallo Markus,

    doch es muss hier laut Aufgabenstellung ein Wirtschaftsvergleich vorgenommen werden.

    Gruß
    Denny

    Nichts ist unmöglich, bis man sich selber davon überzeugt hat.

  • Newblack78
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    1
    • 19. Januar 2008 um 10:50
    • #11

    Hallo,

    die Berechnung an sich ist schon richtig, die Wertung jedoch nicht.
    Beim Stückkosten-Vergleich komme ich bei den Aushilfskräften ebenfalls auf 0,03 EUR, bei den Maschinen jedoch auf 0,032 EUR.

    Also ist die maschinelle Variante auf jeden Fall teurer. Hinzu kommt laut Aufgabenstellung ja auch, dass die Maschine alleine nicht ausreicht und deshalb dennoch fünf Aushilfskräfte weiter beschäftigt werden müssen.

    Gruß

    Stefan

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