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Beiträge von Strolch

  • Kennzahlen der Rentabilität

    • Strolch
    • 26. Februar 2006 um 00:08

    Warum soll es an der Bereinigung liegen? Ein negativer Jahresüberschuss muss zwangsläufig eine negative Rentabilitätszahl hervorbringen, da ja ein Verlust erwirtschaftet wurde.
    Die Interpretationsweise ist genau die selbe, die auch für einen positiven Jahresüberschuss gelten würde, sie sagt aus wieviel bzw. wie hoch sich das Kapital innerhalb eines Jahres verzinst hat.

    Die Aussage ist also ein negativer Zinssatz von 116,9 %, d.h. jeder EUR Eigenkapital hat einen Verlust von 1,17 (1,169) EUR erwirtschaftet. D.h. deine Interpretation ist schon vollkommen richtig,
    da das Unternehmen mehr Verlust ausgewiesen hat als Eigenkapital vorhanden ist, muss die Zahl folglich auch größer als 100% sein.

  • Human Relation / Lean Produktion

    • Strolch
    • 25. Februar 2006 um 23:46

    So, da ich meine Bücher schonmal gerade da habe,

    human relation - siehe Betriebsklima sagt mein schlaues ABWL Buch

    Zitat


    "Für den leistungswillen des Arbeitnehmers, für seine Bereitschaft, die volle Leistungsfähigkeit für den Betrieb einzusetzen, ist ein gutes Verhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und seinem Vorgesetzen und zwischen der Arbeitskollegen untereinander mindestens ebenso wichtig wie die äußeren Arbeitsbedingungen.
    Diesen Bereich zwischenmenschlicher Beziehung im Betrieb, im angloamerikansichen Sprachgebracub humans relations ..."


    Wöhe: Einführung in die ABWL, 19. Aufl. S. 269

    Soviel also zur Definition und damit sollte Frage 1 beantwortet sein.
    Weiter zu Frage 2 & 3
    Also zu 3 würde ich sagen, da einer der Bestandteile von Lean Production, wie fast alle japanischen Management-Philoisophiene, die Schaffung eines neuen Selbstverstädnisses unter den Mitarbeitern beinhaltet, ist ein Bezug zur Humanisierung der Arbeitswelt sicherlich vorhanden.
    Die Frage ist jetzt nur, ist es die von dir gewünschte Win-Win Situation oder nicht. Von der Theorie her ist es sicherlich eine Schritt hin zu einem "humaneren" Arbeitsumfeld, das Problem ist halt nur immer die konkrete Umsetzung und die Reaktion der Mitarbeiter darauf.

    Lean-Management, Lean-Production und wie die Schlagwörter alle mehr heisen verspricht eine schlankere Organisation, das weglassen überflüssiger Schritte und Prozesse, die bessere Kommunikation mit den Mitarbeiter, die Integration das Kaizen-Konzeptes (was an für sich schon irgendwo Schwachsinn ist, da Kaizen von sich selbst behauptet lediglich ein Überwerk über die anderen japanischen Management-Konzepte zu sein, aber lassen wir dass) ...

    Im Endeffekt, lässt sich von der theoretischen Betrachtungsweise deine These problemlos stützen, durch bessere Einbeziehung fühlt sich der Miatarbeiter mehr gebraucht und mehr wertgeschätzt, dadurch sollte er "glücklicher" sein und das Konzept verspicht ja durch seine "Verschlankung" der Unternehmens-Systeme eine Kostenreduktion und dadurch auch mehr Gewinn

  • Material-Logistik, Logistik, Materialwirtschaft

    • Strolch
    • 25. Februar 2006 um 23:27

    Ist zwar nicht gerade mein Schwerpunkt, da ich aber immer gerne mit Zitaten um mich werfe und gerade meine "Fachbibliothek" sortiert habe ...

    Materialwirtschaft
    "Das Hauptziel der Materialwirtschaft besteht nun darin, die benötigten Materialien, [...], in der erforderklichen Menge, in der erforderlichen Qualität, zum richtigen Zeitpunkt am Richtigen Ort zur Verfpgung zu stellen. Neben diese Sicherungsaufgabe, [...], tritt als ökonomische Aufgabenstellung die mit der Bereitstellung des Materials verbundenen Kosten zu optimieren [...]. Der Materialwirtschaft obligt folglich die Aufgabe, die Unternehmung mit den für die Produktion erfoderlichen Verbrauchsfaktoren zu versorgen, d.h. ihr obliegt die Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung von Material."
    Quelle: Corsten: Produktionswirtschaft 8. AUfl., S.392
    Wöhe (Einführung in die ABWL 19. Aufl., S.540) definiert das ganze im übrigen ähnlich.

    Ausgehend von diesen Definitionen würde ich also den Begriff der Materialwirtschaft als Oberbegriff nehmen, dem der reine Logistik-Begriff untergeordnet ist, der also die monetäre Beschaffung (die Kostenoptimierung) beiseite lässt sondern sich nur auf die physische Beschaffung und Bereitstellung bezieht.

    So, Material_logistik, dazu finde ich zwar nichts in meinem schlauen Büchern, aber das Web schafft abhilfe. Der Link führt zu einer Vorlesungsfolie von Prof. Tempelmeier (Uni Köln) - wohl der Mann, der das Standartwerk zu dem Thema geschrieben hat
    Daraus ergibt sich, dass die Material-Logistik ein Untersystem der Logistik ist, dass sich lediglich mit der physischen Materialbeschaffung und der Bereitstellung im Produktionsprozess (Produktions-Logistik) beschäftigt und die anderen Bestandteile der Logistik außen vor lässt. - Hm, hab ich das nicht gerade schon bei der ersten Abgrenzung geschrieben?
    Am besten du schaust dir mal die Folie an.

    So, wie gesagt nicht mein Fachgebiet, von daher Ohne Gewähr

  • Und was für ein Diktator bist du?

    • Strolch
    • 24. Februar 2006 um 13:56

    Hm, auch beim Zweiten Versuch bin ich noch immer


    Scheint also eine sehr zuverlässige Umfrage zu sein!

  • Was geht in Selbstmordattentätern vor?

    • Strolch
    • 22. Februar 2006 um 14:09

    Das Hauptproblem, dass wir bei der Suche nach Verstädniss habe, für diese Aufgebrachtheit oder auch dafür, wass in Selbstmorattentäter vorgeht, ist, dass wir aus einem komplett anderen Kulturkreis kommen.
    Es ist schon schwer genug sich vorzustellen, wass in den Leuten vorging, die von 33 - 45 die NSDAP gewählt und unterstützt haben und dass ist noch unsere eigene Kultur unser eigenes geschichtliches Erbe. Es ist eben viel schwerer zu erkennen was darüber hinaus in der Welt für Ansichten und Meinungen herschen. Vom Verstehen will ich hier noch gar nicht reden.

    Der Hauptfehler, denn wir und unsere Politiker und Medien machen ist mMn, dass wir mit unseren moralischen und ethischen Wertvorstellungen an die Sache herangehen. Irgendwie kommt mir dass immer so vor wie es unser schöner Kaiser Willhelm II. mal ausgedrückt haben soll "Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen" heute heist es also am europäischen/amerikanischen/westlichen Wesen.

    Als Europäer in einem mehr oder weniger atheistischen Umfeld (auch wenn wir mehr oder weniger alle Christen und von dieser Kultur geprägt sind) kann ich nicht wirklich verstehen wie jemand denkt, der von einem ganz anderen Umfeld geprägt worden ist. Ich kann es versuchen, ich kann die Hintergründe ergründen und darausetwas Verständnis entwickeln, aber wirklich verstehen? Dabei sind sich ja die drei Monotheistischen Religionen in Ihren Kernthesen ja noch sehr sehr nahe.

    Ist also ein konstruktiver Dialog wirklich möglich, wenn ich aus zwei ganz verschiedenen Richtungen herangehe? Oder ist der so oft zitierte "Kampf der Kulturen" sozusagen eine Rückkehr zum Heidenkampf des Mittelalters und der Neuzeit auf beiden Seiten mehr oder weniger unausweichlich?

    Es gibt von vielen Fachleuten inteligente Aussagen dazu, aber nicht selten widersprechen Sie sich - also sind solche Analysen dann Realität oder Wunschtraum? Ich weiß es nicht, aber was ich weiß ist, dass ich die Menschen in der Islamischen Welt nicht wirklich verstehen kann - ich kann die Tatsachen hinnehmen, ich kann mir Hintergrundwissen aneignen, aber verstehen kann ich nicht!

  • Musik fürs Web

    • Strolch
    • 20. Februar 2006 um 14:02

    Die Seite trifft sich gut, ich hab es nämlich über mich gebracht und mir bei E-Bay eine ältere Version des Magix MusikMaker besorgt. Die Tracks darf man ja verwenden, wenn man das Logo einbaut. Allerdings könnte die Seite ja eine schöne Ergänzung zum sehr Techno-Lastigen Pool von Magix bietet.

    Also Danke nochmal euch beiden.

  • Wirtschaftsrecht

    • Strolch
    • 13. Februar 2006 um 22:37

    Soziologie und ich hab leider keine Ahnung von den Zugangsvoraussetzungen für Jura!

  • Musik fürs Web

    • Strolch
    • 13. Februar 2006 um 12:16

    Naja,
    ich bin kein besonders großer "Techno"freund.
    Aber Danke für das Angebot!

  • Wirtschaftsrecht

    • Strolch
    • 13. Februar 2006 um 12:12

    Ich weiß nicht ob die Refrom mitlerweilen durch ist, denn es steht definitiv eine an. Dabei wird dann im Endeffekt das alte Generalistische "Richter-Studium" abgeschafft und zu einem "Fachjurastudium" abgewandelt. Wie gesagt ich weiß nur nicht wie dabei momentan der Stand ist.

    Bisher war es so, dass du je nach Universität bereits im Studium eine Vertiefung vornehmen konntest. Hier bei mir in Bayreuth hat man z.B. seit Jahren die Zusatzvertiefung Wirtschaftsrecht angeboten.

  • Musik fürs Web

    • Strolch
    • 12. Februar 2006 um 23:21

    Hi,

    also, soweit ich weiß, muss ich bei jeder öffentlichen Aufführung von Musik, wozu auch die Verwendung in Flash-Filmchen oder als Hintergrundmusik für die Webseite zählt, GEMA Gebühren zahlen, es sei denn das Musikstück ist explizit GEMA Frei.

    Gut erster Gedanke, ich nehm Klassische Musik, die Urheber sind ja schon lange, lange Tod - einziges Problem es zählt ja nicht der Komponist sondern die Jungs die gespielt haben und die früheste Aufnahme die ich habe ist von 1944 und das ist wohl noch nicht lange genug her, selbst wenn der Klavierspieler im gleichen Jahr vom Hocker gefallen wäre, Urheberrecht erlischt erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

    So, jetzt stellt sich mir also die Frage, woher kriege ich GEMA-Frei Musik? Gut es gibt genügend komerzielle Anbieter die so was bieten, aber ich will keine 50 EUR ausgeben um ein bisschen Musik in ein Flash zu kriegen, kennt also jemand zufällig ne Quelle um sowas kostenlos zu kriegen? Muss nichts weltbewegendes sein, ein bisschen Ambience oder Klassisches würde mir schon reichen, selbst wenn es nur MIDI ist!


    P.S.: Selber machen ist übrigens nicht, leider bin ich total unmusikalisch!

  • Wirtschaftsrecht

    • Strolch
    • 12. Februar 2006 um 23:18

    Um als Rechtsanwalt Praktizieren zu können musst du ein Jura-Studium absolviert haben.
    Was die Jobcancen anbelangt, es gibt sehr sehr wenige Stellenangebote für reine Diplom-Wirtschaftsjuristen, normalerweise werden nur Volljuristen gesucht!

  • Bilanzen finden

    • Strolch
    • 8. Februar 2006 um 19:17

    Bei Becks wirst du Probleme haben, die sind nämlich nur noch eine Tochter von Interbrew. Bzw. seit der Fusion heißen die jetzt InBev D.h. wenn du ne Bilanz suchst, wirst du also zu den Belgiern müssen.

    Ansonsten kann ich Markus nur recht geben, die AG's haben ihre Geschäftsberichte zum größten Teil Online stehen, ansonsten sind sie ohnehin verpflichtet dir einen Geschäftsbericht zuzusenden, seit vor Jahren die "Begründung des Interesses" weggefallen ist.

    Weitere Möglichkeit bieten verschiedene Finanzportale (https://www.study-board.de/www.wallstreet-online.de, https://www.study-board.de/www.finanzen.net, etc.), da ist das allerdings meistens als Premiumservice kostenpflichtig. Teilweise haben auch die größeren Brookerhäuser entsprechende Infos auf ihren Webseiten.

  • Suche Infos für meine Diplomarbeit - Thema:Eventcontrolling

    • Strolch
    • 7. Februar 2006 um 18:52

    Hab doch gewußt dass ich das Thema vor kurzem auf der Titelseite der Controlling schonmal gesehen habe :D

    Dipl.-Kfm. Thomas Burgartz, Dortmund, und Prof. Dr. Jens Müller, Iserlohn
    Event Controlling -
    Eine kaufmännische Perspektive kreativer Prozesse

    in Controlling, Heft 10/2005, ab Seite 597
    erscheint im Vahlen Verlag

    ob dir der Artikel allerdings weiterhilft kann ich natürlich nicht sagen

  • SPD und CDU wollen Rente mit 67 schnell vorziehen

    • Strolch
    • 4. Februar 2006 um 13:11
    Zitat

    Original von deko
    also es kommt jetzt häufiger vor das man von der rente auch gar nichts mehr hat weil man bis 67 gar nicht mehr lebt, ist das die absicht der regierung?


    Historisch gesehen ist das selbstverständlich Absicht. Die Einführung der Rente im 19 Jhd. erfolgte mit einer Lebensarbeitszeit bis 65, wobei, wenn es hochkommt gerade mal 10% der Einzahler dieses hohe Alter jemals erreicht haben. Das ist auch eines der Grundprobleme, die Systematik der Rente ist seit damals nicht mehr angepasst bzw. verändert worden. Natürlich gabe es Änderungen und Anpasungen, aber am Grundgerüst ist nicht geschraubt worden, das Problem nur die komplette Umwelt hat sich gewandelt, wozu auch der medizinische Fortschritt und die gestiegene Lebenserwartung zählt.

    Zitat

    Original von deko
    dann brauchen wir nicht zu zahlen ungerecht sage ich nur!!!


    Natürlich musst du zahlen, Sinn und Zweck der ursprünglichen Rentenkonzeption war es, dass alle Zahlen aber nur wenige bekommen, damit lassen sich die Beitragssätze niederig halten. Das ist ja auch eines der Probleme heute, die ganzen Sonderreglungen 400,-- EUR Jobs, 1,-- EUR Job, etc. all diese Zahlen nicht ein. Die Wirtschaftswissenschaftler sind sich in dem Punkt sogar ungewohnt einig, nur die Politik will es nicht ändern.

    Zitat

    Original von deko
    am besten mit 60 in Rente wer weiss wir lange wir leben werden, weil je komplexer die welt wird desto höher ist der stressfakator und dieser erhöhte stress bewirkt krankheiten mit anschließenden sogar tödlichen konsequenzen!

    Das ist der Sinn und Zweck der Reform, in den klassischen Industrie- und Arbeiterjobs (Muskelarbeit) ist es in vielen Fällen kaum Möglich bis 65, geschweige denn 67 zu arbeiten, von daher sollst du ja früher in Rente gehen und dann halt weniger bekommen, von daher ist es ja eine Rentenkürzung

  • Fragen zur Abschreibung!

    • Strolch
    • 29. Januar 2006 um 11:56

    Kommt darauf an, wenn das ganze ein GWG ist, dann ist die höchstmögliche Abschreibung natürlich die Sofortabschreibung zum vollen Wert.

    Der Wechsel von degressiv zu linear erfolgt dann, wenn die lineare Abschreibung größer ist als die degressive, kommt ganz auf den Wert und die Abschreibungsdauer an, d.h. das muss von dir jedesmal neu berechnet werden.

    Irgendwo in meinem Hirn schwirren da auch noch ein paar Faustregeln rum, wenn ich mich daran erinnere, poste ich sie noch!


    War doch glatt jemand schneller als ich :D

  • Löhne senken trotz Gewinn

    • Strolch
    • 28. Januar 2006 um 15:31

    Also kurz erläutert, wenn du Aktien kaufst, bekommt der letzte Besitzer der Aktien, also der Aktionär das Geld von dir. D.h. bei einem normalen Aktienkauf über die Börse bekommt das Unternehmen gar nichts.
    Das habe ich aber auch nicht gesagt, sondern es ging um die Eigenkapitalfinanzierung des Unternehmens, d.h. das Unternehmen gibt Aktien aus. Ob es dies das erste mal tut oder ob es durch eine Kapitalerhöhung die Kapitalbasis verbreitert sei hier erstmal dahingestellt.
    Fakt ist jedoch, wenn neue Aktien ausgegeben werden, schaue ich mir als Investor die Situation des Unternehmens an, ist dieses jetzt profitabel und wird dieses in Zukunft profitabel sein? Nur wenn ich die zweite Frage mit ja beantworten kann, bzw. der Überzeugung bin dass es so sein wird, werde ich dort investieren. Wenn ich jetzt also sehe, dass das Unternehmen seine Kosten (Löhne) gesenkt hat und gleichzeitig hohe Gewinne eingefahren hat, kann ich wohl davon ausgehen, dass es zumindest noch eine Zeitlang profitabel arbeiten wird, d.h. die Möglichkeit besteht, dass ich Kurssteigerungen realisieren kann und das ich vielleicht sogar mit einer anständigen Dividende rechen darf.
    Ein Unternehmen, dass diese Kriterien nicht erfüllt, wird es schwer haben seine Aktien an der Börse zu platzieren, d.h. im fließt kein oder weniger neues Eigenkapital zu.

    Das ist jetzt zwar eine recht vereinfachte Darstellung aber im Sinne der Frage, warum senken Unternehmen Löhne bei Hohen Kosten, sollte diese Betrachtung ausreichen.

  • Magisterstudiengang sinnlos?

    • Strolch
    • 28. Januar 2006 um 15:21

    Tja, weil ich gerade die Antwort auf einen Leserbrief mit ähnlicher intention in der karriere (Ausgabe 02/06 S. 110) gelesen habe, kriegts du hier mal die Kurzzusammenfassung, die wohl auch auf dein Studium passt:

    Zitat

    Der Studienabschluss ist nicht berufsqualifizierend. D.h., Sie müssen sich Ihre Jobperspektive selbst erarbeiten, in verschiedene Branchen und Tätigkeiten schnupper, Praktika machen und auch Umwege einschlagen und mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als andere Absolventen nach ihrer ersten Stelle suchen.

    Also wie man sieht kommt es wohl nach Meinung der "Experten" darauf an, was man selbst daraus macht. Momentan ist es natürlich so, dass der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt sehr sehr hart ist, aber niemand kann sagen was in 3 oder 4 Jahren los ist!

  • Löhne senken trotz Gewinn

    • Strolch
    • 28. Januar 2006 um 00:18
    Zitat

    Original von luenendonk
    Es sei denn das Unternehmen hätte Lust eine wetere Kapitalerhöhung durchzuführen, was hier aber nicht gefragt wurde.

    Äh, ist doch eine Möglichkeit die Frage zu beantworten, auch wenn die sehr weit gefasst ist und um in dieser Schiene weiter zu fahren, je mehr Gewinn ein Unternehmen macht, desto größer seine Rücklagen, desto besser sein Rating, desto niedriger der Risikoaufschlag bei der Fremdfinanzierung.
    Höhere Gewinne sind also im Sinne der Unternehmensfinanzierung, sei es durch zusätzliches Eigen- oder Fremdkapital sehr wichtig!

    Weiterhin kann ein Grund sein, die Löhne wieder auf ein "normales" Niveau zu senken, wenn du starke Haustarife hast, wie Daimler oder VW kann das durchaus eine Überlegung sein, die Kostenstruktur "wettbewerbsfähig" zu machen.

  • Öffentl Ausgaben und BIP

    • Strolch
    • 27. Januar 2006 um 19:35

    Vorteil ist ganz klar, die Kennzahl ist "relativ" einfach zu erheben.
    Aufgrund der Tasache, dass die meisten Staaten diese Zahl erheben ergibt sich natürlich wieder die Möglichkeit sich zu vergleichen (obwohl das natürlich bei unterschiedlichen Statistischen Systemen mehr als ein Witz ist).
    Dazu kommt, dass sie abbildet, wie stark der Staat in die Wirtschaft eingreift, von daher ist sie wohl ein Gradmesser dafür wie sehr der von den wirtschaftslieberalen befürwortete Nachtwächterstaat tatsächlich existent ist.


    Ob du dass nicht schon alles weißt entzieht sich meiner Kenntnis aber das sind halt ein paar spontane Gedanken von mir dazu!

  • Gläubigerpapiere

    • Strolch
    • 26. Januar 2006 um 00:07

    Äh, warum sollte es vom jeweiligen Papier abhängen?

    Definieren wir mal Gläubigerpapier, damit es keine Missverständnisse gibt

    Zitat

    Gläubigerpapiere
    Definition: Gläubigerpapiere (Schuldverschreibungen) verbriefen ein ein Forderungsrecht gegenüber dem Emittenten.

    Der Inhaber hat grundsätzlich Anspruch auf Rückzahlung und Zahlung der fälligen Zinsen.

    Gläubigerpapiere können grundsätzlich von 3 verschiedenen Emittenten ausgegeben werden.
    Die sind:

    a) die öffentliche Hand (z.B. Bundesrepublik Deuschland, Bundesländer usw.)
    b) Kreditinstitute (z.B. Genossenschaftsbanken, Sparkassen usw.)
    c) und die Industrie (z.B. Firmen)

    Gemeint sind also Schuldverschreibungen, Anleihen.
    Es gibt jetzt natürlich unterschiede in der Bonität der Emittenten, doch die sind ja von Anfang an in den zu zahlenden Zinssatz, als Risikoaufschlag mit eingepreist.

    Worum es also geht ist der effektive Zinssatz, den ein Papier über dem Marktzinssatz bringt. Denn darum geht es ja, ich gehe ein gewisses Risiko ein, dafür bekomme ich mehr Zinsen, als wenn ich das Geld auf die Bank lege.

    Wenn der Marktzins sich ändert, dann ändert sich auf der Unterschied zwischen diesen und somit auch die zusätzliche Rendite, die ein Papier über dem Marktzins bringt.
    Von daher kann man zumindest theoretisch wohl davon ausgehen, dass der Kurs der Papiere sich so verändern wird, dass der effektive Zinssatz, denn ich mit diesem Papier erwirtschafte sich wieder an das ursprüngliche Verhältnis anpasst um den "Risikoaufschlag" beizubehalten.

    Ob das jetzt verallgemeinert und allgemeinverständlich ist weiß ich jedoch nicht.

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