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Beiträge von Strolch

  • Fortbildungskurs für Männer - sofort buchbar *gg*

    • Strolch
    • 29. März 2006 um 13:52
    Zitat

    Kochkurs I: Maggi Kochstudio (Anfänger) - Was ist ein Herd ? Wo finde ich ein Verfallsdatum ? Wie bediene ich gefahrlos einen Dosenöffner ? ...

    Kochkurs II: Ein Tag ohne Steak (fortgeschrittene Anfänger) - Was sind eigentlich Töpfe ? Was sind Vitamine ? Weshalb ist eine Gemüsepfanne nicht auch aus Teflon ? ...

    Waschen: Wäsche waschen leicht gemacht ! Das Mysterium Waschmaschine in der näheren Betrachtung.

    Bügeleisen: Kein Buch mit sieben Siegeln. Einweisung in das praktische Bügeln.

    Mal ehrlich, ich kenn weitaus mehr weibliche Personen, die diese Kurse benötigen würden als männliche.
    Vielleicht liegts dran, dass ich aus der tiefsten Provinz und dazu noch aus Bayern komme, wo die Uhren bekanntlich anders herum laufen, aber prinzipiell scheint es mir doch so, dass in diesen Punkten die männliche Emanzipation weiter fortgeschritten ist als die weibliche!

  • Ukraine künftig als EU Beitrittskandidat

    • Strolch
    • 28. März 2006 um 21:35

    Ein Land in dem beide Seiten bei der so viel gerühmten Orangen Revolution Wahlbetrug begangen haben?

    Ich kann diesen ganzen Krampf von wegen EU Beitritt nicht mehr hören, erst mal den Saustall den wir jetzt haben ausmisten.

  • Fair Trade

    • Strolch
    • 28. März 2006 um 20:16

    Ehrlich gesagt interessiert mich nicht.
    Kaffee trink ich nicht, mein Tee stammt aus dem Versandhandel und ansonsten achte ich darauf Produkte aus "deutschen Landen" zu erwerben.

    Von daher interessiert mich FairTrade wie schon gesagt so gut wie nicht!

  • Vertriebssystem (Umstellung)

    • Strolch
    • 28. März 2006 um 19:45

    Nunja, "werkseigene Niederlassungen" sind wie du schon gesagt hast recht teuer, sie bieten zwar auch zahlreiche Vorteile, aber in der heutigen kostenorientierten Zeit...

    Zitat

    Was für eine Art Vertriebssystem wäre diesem Unternehmen denn zu empfehlen, das werksgebundene Vertriebssystem oder rechtlich und wirtschaftlich ausgegliederte Vertrieb?


    Für eine detailierte Lösung, sind die Angaben dann wohl doch zu dürftig.

    Aus Kostensicht könnte natürlich das Outsourcing an einen großen Dienstleister durchaus in betracht gezogen werden, aber dazu sollte man erstmal ne umfangreiche Vergleichsrechnung anstellen.
    Dann wäre wohl zu klären was die Abnehmer denn davon halten, denn die Automobilindistrie gilt ja allgemein als sehr hartes Pflaster, mit teilweise immensen Konventionalstrafen (man erinnere sich an den Medienwirksammen Fall eines Zulieferers, der seine Teile per Helikopter ausfliegen ließ um einen Streik zu umgehen, da dies für ihn immer noch günstiger war, als die Konventionalstrafe)

    Also meine (in der Schwebe befindliche Lösung) wäre eine Umfassende Kostenvergleichsrechnung und dazu eine umfangreiche Bewertung der Soft-Skills.

    Mögliche Vertriebssysteme wären dabei wohl, die beibehaltung des bisherigen Systems,

    die Ausgründung des bisherigen Verbtriebsweges in eine eigene Gesellschaft,

    Outsourcing des Vertriebes an einen externen Dienstleister wie z.B. Dachser, Schenker, etc.

    Die Zentralisierung des Vertriebes am Unternehmensstammsitz

    da fallen dir sicherlich auch noch ein paar "lustige" Varianten ein

  • Wie macht Ihr das ein Maklerunternehmen nach Rechtsform bzw. Form der Zusammenarbeit klassifizieren?

    • Strolch
    • 28. März 2006 um 10:53
    Zitat

    Wie macht Ihr das ein Maklerunternehmen nach Rechtsform bzw. Form der Zusammenarbeit klassifizieren?

    Du musst dir halt die klassischen Kriterien raussuchen.
    Größe, Rechtsform, bzw. wenn du z.B. zwei Makler hast, sind das jetzt selbständige Einzelunternehmer, die lediglich kooperieren, oder sind die Bedingungen einer GbR oder gar einer OHG erfüllt. Sind es/ ist er selbständiger Handelsvertreter oder hat er evtl. eine Kapitalgesellschaft errichtet?

    Eine pauschale Antwort ist hier genauswenig möglich wie bei der Frage nach der Rechtsform eines Maschinenbauunternehmens

  • Wie macht Ihr das ein Maklerunternehmen nach Rechtsform bzw. Form der Zusammenarbeit klassifizieren?

    • Strolch
    • 27. März 2006 um 23:05

    Nicht zwangsläufig,
    es gibt ja auch in diesem Bereich vielfältige Möglichkeiten der gesellschaftsrechtlichen Gestalltung, ob als Einzelunternehmen, als GbR, als Partnerschaftsgesellschaft, als OHG, als GmbH, etc. alles ist prinzipiell denkbar.

  • Grundfunktionen eines Unternehmens

    • Strolch
    • 26. März 2006 um 19:08

    Beschaffung -> Kauf-/ Bau von Wohnfläche
    Produktion -> fällt weg, da Wohnungswirtschaft im Endeffekt Handel ist
    Absatz -> Vermieten
    Leitung -> wo bau ich Wohnungen sprich wo investiere ich, wobei die Zielsetzung hier wohl bei privaten und öffentlich motivierten Unternehmen unterschiedlich ist.
    Verwaltung -> Miete kassieren, Gebäude in Schuß halten, Beschwerden der Mieter entgegennehmen, Wohnungen ausschreiben, Hausmeister anstellen, bezahlen, etc- Die Verwaltung ist bei einem Vermietgeschäft wohl das vielseitigste Feld
    Instandhaltung ->Renovierung
    Finanzierung -> tja Wohnungen und Renovierungen etc. müssen ja auch bezahlt werden
    Transport -> Immobilien sind nicht transportabel wie der Name schon sagt

  • Word- PDF Umwandlung

    • Strolch
    • 16. März 2006 um 23:19

    Gibt ein paar Alternativen, wobei das "einfachste" mMn nach das CIB pdf Plugin für Word ist, auch WordToPDF ist einfach zu installieren und nutzen, wenn es nur einfach Text-PDF's sein sollen.

    Bei https://www.study-board.de/www.chip.de findest du da dutzende Freeware, Shareware, Demo und sonstige Versionen.

  • Verweser Jörg Storm

    • Strolch
    • 16. März 2006 um 20:06

    Wieviele von diesen Projekten gibt es eigentlich noch.

    Ich erinnere mich dunkel mich mit dem Freistaat Preußen vor einiger Zeit beschäftigt zu haben, die ja mit ähnlichem Krampf seine Existenz herzureden versuchen.
    Fakt ist aber, dass die Bundesrepublik Deutschland, am 23. Mai 1949 das Grundgesetz verabschiedet hat, das zwar ohne Wahl und Volksabstimmung in Kraft gesetzt wurde aber durch die schweigende Zustimmung des Volkes unzweifelhaft und unverrückbar in Kraft gesetzt wurde (nennt sich gesellschaftlicher Konsenz - in England z.B. muss dazu die Verfassung noch nicht mal aufgeschrieben werden).

    Im übrigen hat meines Wissens nach, das Deutsche Reich die Kriegserklärungen, zumindest gegenüber den USA und der UdSSR ausgesprochen, was also die Argumentation der nicht erhaltenen Kriegserklärungen doch zumindest äußerst zweifelhaft erscheinen lässt.

  • politische instituionen

    • Strolch
    • 15. März 2006 um 19:03

    Kommt ganz darauf an, wie weit du zurück willst :D

    Prinzipiell hast du natürlich die Möglichkeit mit der Gründung der BRD anzufangen, also die "Vorgeschichte" auszuklammern. Der zweite Weltkrieg war ein eindeutiger Bruch, aber natürlich hatte dass was vorher war auch Einfluss darauf was damals geschaffen wurde. Vorallem wenn man bedenkt das Adenauer und viele der anderen handelnden Akteure z.B. im Kaiserreich groß geworden sind.

    Die nächste Option wäre dann natürlich die Weimarer Republik, die ja nach dem ersten Weltkrieg die alte monarchische Ordnung abgelöst hat, wieder ein klarer Bruch, wieder hat allerdings das Alte das Neue Beeinflusst.

    Dann gäbe es natürlich die Möglichkeit bis zum Kaiserreich (1871-1918 ) und damit verbunden bis zum Nordeutschen Bund (1866/67-1871) (im Endeffekt dem Vorläufer des Reiches) zurückzugehen. Die Auflösung des Deutschen Bundes und die Schaffung des Norddeutschen Bundes war wieder ein Bruch, weit stärker als die Neubildung des Kaiserreiches 7 Jahre nach dem Dt.-Dt.-Krieg

    Du kannst natürlich noch weiter zurück, das führt dann aber in meinen Augen zu nichts mehr, denn der Deutsche Bund oder das Heilige Römische Reich Deutscher Nation haben eigentlich sehr wenig konkreten Einfluss auf den heutigen Staatsaufbau, alleine schon weil dies eher Staatenbunde waren als Bundesstaaten, ein Umstand der erst mit dem Norddeutschen Bund zu verwischen begann, wo die Übermacht Preußens zu mehr und mehr Zentralismus geführt hat. Wobei die Deutsche Revolution von 1848 natürlich schon wieder interessant werden könnte, da in ihrem Rahmen zahlreiche Fürsten gezwungen wurden Verfassungen zu erlassen.

    Es kommt also ganz auf deine Intentionen und deinen Wunsch an, dich mit der "Verfassungsgeschichte" und deren Lehren für die darauf folgenden Brüche in der Deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.
    Es ist natürlich auch ein Thema, mit dem man wunderbar Zeilen schinden kann ;)

    Also prinzipiell würde ich mal sagen geh maximals zur Weimarer Republik und bau da wo es dir nötig erscheint, weitere Verweise ein. Denn um alles zu verstehen müsstest du wohl ein komplettes Studium in Neuester Geschichte absolvieren und das dürfte wohl den Rahmen einer Facharbeit bei weitem sprengen.

  • Investition!?

    • Strolch
    • 6. März 2006 um 22:33

    Äh, naja deine Frage ist jetzt ja sehr sehr weit gefasst.
    Wie wäre es also wenn du die mal etwas präzesierst, dann wird sich sicherlich auch Hilfe finden.

  • Notwendigkeit Marktforschung

    • Strolch
    • 6. März 2006 um 18:20

    Naja,
    auf die schnelle würde ich sagen,
    da sich das Unternehmen ohnehin in einer günstigen Situation befindet, dürfte es aktuell Marktforschung für rausgeworfenes Geld halten, da man ja ohnehin schon den Markt sehr gut zufrieden stellt.

  • Musik fürs Web

    • Strolch
    • 5. März 2006 um 17:40

    Im übrigen, für alle Klassikfreunde, hier gibts kostenlos und absolut legale Klassik-MP3s.

    Einziges Problem, die Seite ist sehr sehr langsam, man braucht viel viel Glück um den Download auszuwählen, dann lädt es mit 4 - 6 KB/s. Also etwas für Leute mit Flatrate, die den Rechner über Nacht laufen lassen

    Aber dafür umsonst und legal (Gemeinfrei - Das Leistungsverwertungsrecht von Tonträgern läuft nach 50 Jahren ab, dementsprechend also ältere Aufnahmen aus den 50er Jahren)

    http://cocoa.itc.it

    Seite ist auf Englisch

  • Einfaches Kürzel-Problem

    • Strolch
    • 4. März 2006 um 16:20

    Vielleicht hilft dir ja das kleine Bildchen hier
    "der Wahrscheinlichkeitslimes (sprich auch: "plim")"


    Bin aber ehrlich gesagt nicht gerade der große Freund von Mathe

    Dateien

    plim.gif 4,44 kB – 0 Downloads
  • Marketing

    • Strolch
    • 28. Februar 2006 um 21:25
    Zitat

    Original von Brigitte
    Meine Frage ist hier, kann man die Marketingorganisation wie kundenorientiert, gebietsorientiert nehmen. Das Unternehmen, um welches es sich hier handelt, ist ein Feinkost-Laden.

    Das wären dann in meinen Augen aber mehr die Erläuterungen als die Ideen.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe.
    Aber eigene Ideen sollten sich doch, da es ja wohl keine Machbarkeitseinschränkung gibt, zu Hauf finden lassen!

  • politische instituionen

    • Strolch
    • 27. Februar 2006 um 16:59

    Du kannst in der Deutschen Staatsgeschichte eine eindeutige Tendenz ablesen. Die Bundesländer, die Träger des Föderalismus haben sich in der Vergangenheit von immer mehr Regelungskompetenzen verabschiedet und diese auf die Bundesregierung übertragen. D.h. der Berecih der konkurrierenden Gesetzgebung hat sich immer mehr auf die Seite der Zentralmacht, also des Bundes verlagert.
    Für diesen Kompetenzzuwachs, haben sich die Länder natürlich entschädigen lassen. In der Form, dass sie ein Mitspracherecht auf Bundeseben in eben diesen Aufgabenbereichen haben. Das ist der Grund dafür, dass momentan glaub ich mehr als 60% aller Gesetze der Zustimmung des Bundesrates, der Ländervertretung im Bund, bedürfen. Wann immer du etwas von den Blockaden der Berliner Politik im Bundesrat ließt bzw. gelesen hast, ist dass meistens auf diesen Umstand zurückzuführen.

    Die 68er Bewegung ist ein ganz andere Thema, dabei ging es um das Umkrempeln des alten Staates, repräsentiert durch die alten Vertreter, die eben Teilweise schon zu Zeiten der NSDAP im Amt waren. Vorrangig kannst du sagen dass dabei viele Formalitäten des Staates abgeschafft wurden. Das bekannteste sicherlich die Abschaffung des Talars für Professoren an den Universitäten "Unter den Talaren, der Mief von tausen Jahren" war ja so eines der Mottos.

  • politische instituionen

    • Strolch
    • 26. Februar 2006 um 23:44

    Wie schon gesagt, es gab diesbezüglich eine große Diskussion, die vorallem auf den Erfahrungen in der Weimarer Republik beruhte. Hindenburgs "Versagen" bei der Abwehr Radikaler Kräfte (NSDAP, Hitler) hatte diesbezüglich natürlich einen großen Einfluss. Von daher hat man sich eben, wenn du so willst für das eher Englische Modell entschieden, repräsentatives Staatsoberhaupt, starker Regierungschef!
    Die Details dazu musst du aber selber Nachlesen, denn zur Geschichte nach 45 hab ich keine Literatur da :D

  • politische instituionen

    • Strolch
    • 26. Februar 2006 um 20:09

    Also ich persönlich würde das ganze ja grob so gliedern
    (wobei ich nicht so ganz sicher bin, ob ich die einzelnen Punkte noch in der korrekten Reihenfolge hinbringe - ist ein bisschen her seit ich mich mit der Verfassungsgeschichte beschäftigt habe)


    - Die formale Struktur des Staates
    Kurze Zusammenfassung des IST-Zustandes, wer nimmt welche Aufgaben war und wie sind diese vernetzt, dazu dann noch die hierarchische Gliederung des Gesamtstaates nach GG

    - Der Neue Deutsche Staat nach 1945
    Ach ja, diesbezüglich würde ich dir einen älteren Spiegelartikel empfehlen, war glaube ich 2005, nach dem Scheitern der Föderalismusreform. Dort wurde kurz und prägnant die Schaffung unserer heutigen Strukturen umrissen.
    Hier gehört dann der komplette Ursprung rein, die Verfassunggebende Versammlung, der Einfluss der Bundesländer, die ja schon vor Adenauer einen "Regierungsauftrag" von den Allieierten erhalten hatten und die durch diesen moralischen Einfluss ja den Bundesrat in seiner heutigen Form durchgedrückt haben. Hier käme dann also das ganze System rein, wie es die Väter der BRD sich ausgedacht haben und wie es im Grundprinzip ja heute noch gilt, aber eben mit dem Warum, was im Ersten Punkt ja nicht dabei ist
    Dazu gehört dann natürlich auch die damalige Debatte darüber wieviel Macht darf ein Präsident haben (das Beispiel Hindenburg hat ja schließlich dazu geführ dass wir heute nur noch einen "Grüßaugust" haben, wie in die Kabarretisten nennen), wieviel Einfluss ein Kanzler.

    - 68er Bewegung und die Zeit des Wandels
    Der Bund zieht immer mehr Kompetenzen an sich, die Länder geben diese gerne ab und erhalten dafür mitspracherecht bei der Gesetzgebung (also die Frage wie es zu dem heutigen schlimmeren Schlammassel gekommen ist)

    - Ansätze zur Neuordnung
    Die gescheiterte Föderalismusreform unter Schröder und der aktuell im Koalitionsvertrag stehende Neuversuch der selben.
    Da gehört natürlich auch der im Grundgesetz verankerte Passus zur Abschaffung des GG und Schaffung einer gesamtdeutschen Verfassung mit rein, wie es das GG nach der Wiedervereinigung eigentlich vorgeschrieben/ ermöglicht hätte.

    Was die Gerichte angeht, frag mich was leichteres...

    Ist jetzt mal so im groben wie ich da rangehen würde, aber ich bin halt auch Geschichtsinteressiert, von daher überwiegt dieser Gesichtpunkt bei mir auch immer etwas - wie gesagt eigene Schwerpunkte setzen!

  • politische instituionen

    • Strolch
    • 26. Februar 2006 um 16:58

    Also wenn das Thema schon "Entstehung und Entwicklung" heist, dann würde ich doch für die Grobgliederung mal das chronologische Vorgehen vorschlagen.

    Wobei natürlich die große Frage ist, wie weit willst du in die Vergangenheit zurück. Ab Gründung der Bundesrepublik oder willst du z.B. was den Bundestag angeht vielleicht noch viel weiter zurück, Weimarer Rupublik? Kaiserreich? Norddeutscher Bund?
    Denn es gab zwar 45 durch die Besetzung einen Neuanfang, aber deshalb wurden die politischen Traditionen ja nicht hinweggefegt und zahlreiche Gesetze z.B. aus der Zeit des Norddeutschen Bundes haben ja bis heute in gewandelter Form überlebt.

    Aber prinzipiell ist es natürlich so wie Maja23 gesagt hat, du solltest dir zuerst mal selber Gedanken machen, denn beim schreiben einer umfangreicheren Arbeit sollte man sich "wohl" fühlen und eigene Interessenschwerpunkt einfließen lassen.

  • Human Relation / Lean Produktion

    • Strolch
    • 26. Februar 2006 um 16:50
    Zitat

    Original von Tina_J
    Aber irgendwie finde ich sieht es so aus als wurde die Lean Produktion in erster Linie eingeführt um mehr Gewinn zu erzielen , wobei an die Arbeiter erst an zweiter Stelle gedacht wurde.


    Das ist der Grundgedanke hinter jeder Managementlehre. Es geht ja darum die Gewinne zu steigern, die Mitarbeiter sind Mittel zum Zweck, von daher finde ich den Begriff des Human Capital auch sehr schön passend.

    Zitat

    Original von Tina_J
    Zwar besteht eine Win - Win Situation, wobei jedoch der Betrieb klar im Vorteil ist, da er mehr Umsatz erzielt, da seine Mitarbeiter besser arbeiten, wahrscheinlich durch die verbesserte Einbeziehung. Jedoch bekommt der Mitarbeiter durch seine besser Produktivität nicht mehr Lohn, weshalb der Betrieb sein Gewinn extrem steigern kann. ( s. Zitat)

    Also erstmal das Zitat stammt aus einer sehr voreingenommenen Quelle, die klar dem linken sozialistischen "Gewerkschafts"spektrum zuzuordnen ist und die daher automatisch ideologisch argumentiert. Das soll nicht heißen, dass die Daten und Fakten nicht stimmen, ich kann diese nicht nachprüfen und muss sie daher genau wie du hinnehmen, doch der Tenor ist doch sehr Kapital- und Unternehmerfeindlich. Soviel also zur Quellenkritik.

    Ich gründe ein Unternehmen aus einem einzigen Grund, um Geld zu verdienen. Als Kapitaleigner zeichne ich Aktien auch aus einem einzigen Grund, um Geld zu verdienen. So, jetzt zur Frage, hat Lean Production/ Managment dazu geführt, dass die Unternehmen mehr verdient haben? Ich weiß es nicht, aber nehmen wir einfach mal an, dass sie das haben, was ist falsch daran. Gibst du bzw. kannst du sämtliche Produktivitätsgewinne an die Arbeitnehmer weitergeben? Nein, denn das würde ja bedeuten, dass für mich als Unternehmer oder als Management keine Vorteile aus dieser Maßnahem erwachsen würden. Soll ich sie also halbe halbe weitergeben? Oder 3/4 oder vielleicht nur 1/4? Im übrigen, warum soll ich sie überhaupt weitergeben, wenn die Tarifverträge mich dazu nicht zwingen, bzw. wenn andere Faktoren mich unter Druck setzen, wie z.B. das in vielen Branchen ständige Sinken der Preise. Es ist also mehr oder weniger eine Frage der eigenen ideologischen Ansichten inwieweit ich die Produktivitätszuwächse an die Arbeitnehmer weitergeben soll. Du musst dir dazu nur die aktuelle politische Debatte anschauen, wo z.B. Herr Lafontain diese Argumentationen ja vehement vertritt. Wenn dir Lafontain nicht gefällt nimm Prof. Bofinger, der vertritt ähnliche pro Lohnsteigerungsthesen. Contra kannst du dann Prof. Sinn nehmen, der vehement dagegen argumentiert. Eine "richtige" Lösung kann es bei so einer Frage nicht geben.

    Zitat

    Original von Tina_J
    Also würde das ja heißen das die Lean Produktion die Arbeiter ausbeutet.
    Kann man dann eigentlich sagen, dass durch die Lean Production ein verbessertes Arbeitsklima entsteht? Steht sich die " Ausbeutungen" der Arbeiter und die Verbesserung des Arbeitsverhältnis nicht im Widerspruch?

    Wie kommst du ständig auf Ausbeutung? Das ist doch alleine schon wieder ein sehr ideolgischer Begriff, der in einer Sachdebatte eigentlich nicht auftauchen sollte. "Der Arbeitnehmer verkauft seine Arbeitskraft an das Unternehmen" - "Der Arbeitnehmer bringt seine Arbeitskraft in das Unternehmen ein!" Beide Sätze sagen das selbe aus, doch du wirst zugeben, dass der zweite wesentlich besser klingt oder? Also vieles ist blanke Rethorik ohne wirklichen Sachinhalt. Aber weiter, glaubst du, dass die Arbeitnehmer in Deutschland ausgebeutet werden? Der normale Arbeitnehmer der am Band arbeitet? Ich persönlich sehe das nämlich nicht so und ich komme aus einer Arbeiterfamilie und mein Vater arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der Fabrik, der argumentiert in diesem Feld im übrigen wesentlich stärker pro Kapital als ich selber. Steht also die abhängige Beschäftigung im Widerspruch zu einer Verbesserung des Arbeitsklimas? Mit Sicherheit nicht, sie steht nicht einmal im Widerspruch zu der von dir propagierten "Ausbeutung", denn wie schon gesagt der Mitarbeiter ist Mittel zum Zweck, er erwirtschaftet meine Erträge. Wenn ein glücklicher Arbeitnehmer mehr Leistet und mehr für mich erwirtschaftet, dann ist es doch selbst im Sinne eines Anhängers des reinen Manchesterkapitalismus, das Arbeitsklima zu verbessern um mehr Ertrag zu erzielen. Aber wie schon gesagt, Ausbeutung gibt es in meinen Augen nicht.

    Zitat

    Original von Tina_J
    Jedoch würde sich dann die Frage stellen, wodurch die " Human Relation" erzielt werden kann, wenn nicht durch die Lean Production? ?(


    Es gibt sehr sehr viele Management-Konzepte die eine Verbesserung der Human Relation versprechen, die kompletten Japanischen Modelle, wie z.B. schon von mir gesagt wurde und auch zahlreiche andere, schau dir einfach mal eine Jahrgangsausgabe einer Fachzeitschrift für Personalwesen an, da findest du mit Sicherheit zahlreiche Beiträge zu exakt diesem Thema

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