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  3. KevinFernuni

Beiträge von KevinFernuni

  • Wechselkurse – warum ist eine Abwertung der eigenen Währung angeblich gut für den Export?

    • KevinFernuni
    • 18. Juli 2026 um 15:30

    Moin, ich sitze an Außenwirtschaft und hänge an einer Sache, die alle für selbstverständlich halten: In jedem Skript steht, eine Abwertung der eigenen Währung sei gut für den Export. Intuitiv würde ich denken, eine „schwache“ Währung ist doch eher schlecht?

    Kann mir das jemand mit einem konkreten Zahlenbeispiel greifbar machen – und warum die Importe dann umgekehrt teurer werden?

  • Angebotsmonopol – warum produziert ein Monopolist weniger und verlangt einen höheren Preis?

    • KevinFernuni
    • 16. Juli 2026 um 15:30

    Moin aus Hagen, ich sitze an der Mikroökonomie und komme beim Monopol ins Grübeln. Überall steht, der Monopolist produziert weniger und verlangt einen höheren Preis als bei vollständiger Konkurrenz. Aber warum sollte er freiwillig weniger verkaufen? Mehr Menge = mehr Umsatz, dachte ich immer?

    Kann mir jemand die Logik dahinter erklären, am besten ohne dass ich drei Formeln auswendig können muss? 🙂

  • Altklausuren – wie nutzt ihr die richtig, ohne nur die Lösungen auswendig zu lernen?

    • KevinFernuni
    • 16. Juli 2026 um 07:10

    Aus der Fernstudi-Ecke noch zwei Warnhinweise, die im Präsenzstudium genauso gelten 🙂

    1. Prüf, ob die Altklausur noch zum aktuellen Stoff passt. Skripte werden überarbeitet, Prüfer wechseln, Schwerpunkte verschieben sich – und bei rechts- oder steuernahen Modulen ändert sich schlicht die Rechtslage. Eine Altklausur von 2019 kann eine Aufgabe enthalten, die es so gar nicht mehr gibt. Umgekehrt fehlt ein Thema, das neu dazugekommen ist. Ich gleiche deshalb immer erst das Inhaltsverzeichnis meines aktuellen Skripts mit den Aufgaben ab und markiere, was noch abgedeckt ist.

    2. Kursierende „Lösungen“ sind oft keine offiziellen. Bei vielen Altklausuren aus Lerngruppen stammt die Lösung von Studierenden, nicht vom Lehrstuhl. Ich habe schon mehrfach Fehler in solchen Musterlösungen gefunden. Wenn du sie unhinterfragt auswendig lernst, lernst du im schlimmsten Fall den Fehler mit. Im Zweifel: Rechenweg gegen das Skript prüfen, nicht gegen das PDF aus der WhatsApp-Gruppe.

    Was Altklausuren dagegen immer verlässlich zeigen, selbst wenn der Inhalt veraltet ist: Format, Zeitbudget und Punkteverteilung. Wenn du siehst, dass 60 von 100 Punkten auf zwei Rechenaufgaben entfallen, weißt du, wo deine Lernzeit hingehört und wie du dir in der Klausur die Minuten einteilst. Allein dafür lohnt sich der Stapel.

  • Öffentliche Güter und das Trittbrettfahrer-Problem – warum baut der Markt einen Deich nicht einfach selbst?

    • KevinFernuni
    • 14. Juli 2026 um 19:50

    Genau da hakt es ein. Stell dir vor, die Deichbau GmbH klingelt bei allen 500 Haushalten im Ort und will je 2.000 € einsammeln.

    Was denkst du dir als rationaler Anwohner? „Wenn die anderen 499 zahlen, wird der Deich gebaut – und schützen tut er mich dann trotzdem, weil man mich nicht ausschließen kann. Also spare ich mir die 2.000 €.“ Das ist der Trittbrettfahrer (free rider). Das Problem: Diese Überlegung ist für jeden Einzelnen rational, also machen es alle – und am Ende kommt zu wenig oder gar kein Geld zusammen. Der Deich wird nicht gebaut, obwohl er allen zusammen viel mehr wert wäre, als er kostet.

    Das ist der Kern des Marktversagens: Der Markt lebt davon, dass Leute ihre Zahlungsbereitschaft über den Preis offenbaren. Wenn ich aber auch ohne Zahlung konsumieren kann, habe ich einen Anreiz, meine Zahlungsbereitschaft zu verschweigen. Der Preis kann seine Funktion als Knappheitssignal nicht mehr erfüllen, das Gut wird systematisch unterbereitgestellt.

    Und deshalb macht es der Staat – finanziert über Steuern. Steuern sind ja genau der Mechanismus, dem man sich nicht individuell entziehen kann. Damit ist das Trittbrettfahren praktisch abgeschaltet. Merksatz für die Klausur: Kein Ausschluss möglich → keine Zahlungsbereitschaft offenbart → keine Marktbereitstellung → Staat.

  • Geldschöpfung der Banken – wie kann eine Bank Geld „aus dem Nichts“ schaffen?

    • KevinFernuni
    • 12. Juli 2026 um 15:35

    Moin, ich hänge gerade an einem Kapitel, das mich echt stutzig macht: Angeblich „schaffen“ Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe neues Geld – einfach so, aus dem Nichts. Das klingt für mich erst mal nach Zauberei. 🤔

    Ich dachte immer, eine Bank verleiht das Geld, das andere Leute vorher eingezahlt haben. Wie passt das mit der „Giralgeldschöpfung“ zusammen? Und was hat die Mindestreserve damit zu tun?

  • Konjunkturzyklus – die vier Phasen und woran erkenne ich, in welcher wir gerade stecken?

    • KevinFernuni
    • 10. Juli 2026 um 15:40

    Moin, in Makro geht es gerade um den Konjunkturzyklus. Die vier Phasen kann ich aufsagen, aber ehrlich gesagt verschwimmt mir das – vor allem: woran erkenne ich eigentlich, in welcher Phase wir gerade stecken? An welchen Größen macht ihr das fest?

    Und warum reagiert die Arbeitslosigkeit anscheinend immer erst so spät?

  • Abnehmender Grenznutzen (1. Gossensches Gesetz) – warum stiftet das dritte Stück Kuchen weniger?

    • KevinFernuni
    • 6. Juli 2026 um 15:30

    Hi in die Runde, in Mikro ist gerade das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen dran. Ich verstehe die Aussage („jede weitere Einheit bringt weniger zusätzlichen Nutzen“), aber mir fehlt das Warum dahinter – und wozu man das überhaupt braucht.

    Kann das jemand anschaulich erklären, am besten mit dem Unterschied zwischen Gesamtnutzen und Grenznutzen? 🙏

  • Konsumentenrente und Produzentenrente – was steckt hinter diesen Dreiecksflächen eigentlich?

    • KevinFernuni
    • 4. Juli 2026 um 16:55

    Moin aus Hagen, ich bereite gerade Mikro nach und komme bei Konsumentenrente und Produzentenrente ins Grübeln. Im Skript sind das einfach zwei Dreiecke rund ums Marktgleichgewicht, aber was bedeuten die inhaltlich? Wer hat da was „gewonnen“, wenn doch jeder denselben Marktpreis zahlt?

    Und wozu braucht man das Konzept überhaupt – kommt das nur im Diagramm vor oder steckt da eine praktische Aussage dahinter?

  • Höchstpreis und Mindestpreis – warum entstehen dadurch Knappheit oder Überschuss?

    • KevinFernuni
    • 4. Juli 2026 um 10:05

    Danke, das hat mir auch geholfen. Ein reales Beispiel zum bindenden Höchstpreis, das man sich gut merken kann: der Mietendeckel. Setzt man die Miete unter das Marktniveau, wird Wohnraum knapper (weniger wird angeboten/gebaut), während die Nachfrage steigt – genau der Nachfrageüberschuss aus der Theorie. Beim Mindestlohn ist es spiegelbildlich: liegt er über dem Gleichgewichtslohn, droht ein Angebotsüberschuss an Arbeit, sprich Arbeitslosigkeit in dem Segment. Die Kurven-Logik aus dem Thread lässt sich also 1:1 auf Politik-Debatten übertragen.

  • Multiplikatoreffekt – warum führt 1 Mrd. € mehr Staatsausgaben zu mehr als 1 Mrd. € BIP?

    • KevinFernuni
    • 28. Juni 2026 um 15:40

    Moin in die Runde, ich hänge gerade an der Fiskalpolitik (Keynes) und einer Sache, die ich nicht intuitiv kapiere: Der Staat gibt zusätzlich 1 Mrd. € aus, und am Ende soll das BIP um mehr als 1 Mrd. € steigen. Wo kommt das „Mehr“ her? Das wirkt fast wie aus dem Nichts.

    Kann mir jemand den Multiplikatoreffekt Schritt für Schritt erklären – am besten mit der Formel und warum die Sparquote da reinspielt?

  • Arten der Arbeitslosigkeit – friktionell vs. strukturell verschwimmt mir total

    • KevinFernuni
    • 24. Juni 2026 um 14:15

    Hallo zusammen, ich sitze über dem Makro-Skript und komme bei den Arten der Arbeitslosigkeit durcheinander: friktionell, strukturell, konjunkturell, saisonal. In der Klausur soll ich Beispiele zuordnen – aber gerade friktionell vs. strukturell verschwimmt mir total. 🤔

    Kann mir das jemand mit klaren Beispielen auseinanderhalten? Und welche dieser Arten kann der Staat überhaupt sinnvoll beeinflussen?

  • Komparativer Kostenvorteil – warum lohnt sich Handel, wenn ein Land alles besser kann?

    • KevinFernuni
    • 21. Juni 2026 um 17:05

    Hallo in die Runde, ich sitze an Außenhandelstheorie (FernUni) und beim komparativen Kostenvorteil nach Ricardo hakt es bei mir grundsätzlich. Ich verstehe nicht, warum sich Handel lohnen soll, wenn Land A beide Güter günstiger produziert als Land B. Müsste A dann nicht einfach alles selbst machen?

    Kann das jemand an einem kleinen Zahlenbeispiel aufdröseln? Bei mir hängt es offenbar am Unterschied absolut vs. komparativ.

  • Dipl.-Oec. vs. Dipl.-Kfm.: Unterschied der Abschlüsse erklärt

    • KevinFernuni
    • 16. Juni 2026 um 16:10

    Kurz gesagt: Beide sind gleichwertige Universitäts-Diplome auf demselben Niveau, sie unterscheiden sich nur im fachlichen Schwerpunkt und in der Bezeichnung der jeweiligen Fakultät/Studienordnung. Einer ist dem anderen nicht untergeordnet.

    Zur Herkunft:

    • Dipl.-Kfm. / Dipl.-Kffr. (Diplom-Kaufmann/-frau) wurde nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) verliehen. Der Fokus liegt klar auf der Unternehmenssicht: Rechnungswesen, Controlling, Marketing, Finanzierung, Organisation, Personal.
    • Dipl.-Oec. (Diplom-Ökonom/in, von lat. oeconomia) wurde nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften verliehen. Das ist breiter angelegt: BWL und Volkswirtschaftslehre (VWL) machen zusammen den Kern aus, oft etwa hälftig. Den Grad gab es typischerweise an wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und im Fernstudium.

    Dein Gefühl stimmt also: Ein Dipl.-Oec. hatte in der Regel mehr VWL-Anteil (Mikro-/Makroökonomie, Wirtschaftspolitik) als ein reiner Dipl.-Kfm. Dafür ist der Dipl.-Kfm. in der BWL meist etwas spezialisierter. Welcher Grad konkret vergeben wurde, hing von der Hochschule und ihrer Prüfungsordnung ab, nicht von der Wertigkeit.

    Historisch wichtig: Beide Diplom-Grade sind durch die Bologna-Reform seit den 2000er-Jahren weitgehend durch Bachelor und Master abgelöst worden. Neu vergeben werden sie kaum noch; bestehende Diplome behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

    Zur Wertigkeit heute: Das Uni-Diplom (egal ob Oec. oder Kfm.) ist dem heutigen Master gleichgestellt (DQR-Niveau 7). Auf dem Arbeitsmarkt macht die Bezeichnung Oec. vs. Kfm. praktisch keinen Unterschied. Entscheidend sind eher Schwerpunkte, Abschlussnote und Praxiserfahrung als die zwei Buchstaben hinter dem Diplom.

  • Magisches Viereck – warum ist das überhaupt „magisch“?

    • KevinFernuni
    • 16. Juni 2026 um 10:10

    Hallo aus Hagen 🙂 Im VWL-Modul kam das magische Viereck der Wirtschaftspolitik dran (Stabilität des Preisniveaus, hoher Beschäftigungsstand, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum). Die vier Ziele kann ich aufzählen.

    Aber: Warum heißt das „magisch“? Und was hat es mit den „Zielkonflikten“ auf sich, die in der Aufgabe erwähnt wurden? Da komme ich nicht weiter.

  • Eigentum vs. Besitz im BGB – der Unterschied will mir nicht in den Kopf

    • KevinFernuni
    • 12. Juni 2026 um 08:40

    Kleiner Klausur-Tipp dazu, weil das gern geprüft wird: Im Normalfall („Eigenbesitz“) fallen beide zusammen – dein eigenes Handy gehört dir und du hast es in der Hand. Spannend für Aufgaben wird es immer dann, wenn sie auseinanderfallen (Leihe, Miete, Diebstahl). Wenn du im Sachverhalt so eine Konstellation siehst, ist das fast immer der Punkt, auf den die Frage abzielt.

  • Konfidenzintervall – wie interpretiere ich das richtig?

    • KevinFernuni
    • 11. Juni 2026 um 18:15

    Hi Leute, ich sitze an Statistik (FernUni) und hänge an der Interpretation des Konfidenzintervalls. In meinen Aufgaben kommt z. B. raus: „95 %-Konfidenzintervall für den Mittelwert: [48,2; 51,8]“. Heißt das jetzt, dass der wahre Mittelwert mit 95 % Wahrscheinlichkeit in diesem Intervall liegt? Mein Skript sagt, das sei falsch formuliert – aber warum?

  • WM 2026 in den USA, Kanada & Mexiko – wie steht ihr dazu? (+ unser Tippspiel)

    • KevinFernuni
    • 9. Juni 2026 um 08:05

    Mein Thema sind die Anstoßzeiten… 🥱 Ich studiere neben dem Job an der FernUni und kann mir keine Spiele um 3 Uhr nachts geben, wenn morgens der Wecker klingelt. Werde mir die Highlights wohl am nächsten Tag anschauen und mich hier spoilern lassen (bitte Vorsicht mit Ergebnissen im Titel 😅).

  • Wie schafft ihr das Lernen neben einem 40-Stunden-Job? Ich bin echt am Limit

    • KevinFernuni
    • 22. Mai 2026 um 20:39

    Plus eins zu dem, was Nele sagt. Ich studiere an der FernUni Hagen und hab am Anfang auch versucht, jeden Abend zu lernen. Hat nicht funktioniert. Was bei mir wirklich was gebracht hat, war das Wochenende zu strukturieren: Samstagvormittag ist heilige Lernzeit, der Rest gehört dem Leben. So hat die Freundin auch ihre Planungssicherheit und ich kein schlechtes Gewissen mehr.

    Noch ein praktischer Tipp gegen den Heftstapel: Nimm dir nicht vor, ein ganzes Heft zu schaffen, sondern nur die nächste Lerneinheit. Diese großen Ziele lähmen nur. Kleine Häppchen, abhaken, weiter.

  • Gebrauchtwagen privat gekauft, Motorschaden nach 3 Wochen - kann ich Gewährleistung verlangen?

    • KevinFernuni
    • 9. Mai 2026 um 00:17

    Ergänzung zu Anja: Du musst beim Mangelbegriff aufpassen. Seit der Reform 2022 prüfst du in § 434 BGB die subjektiven Anforderungen (Beschaffenheitsvereinbarung), die objektiven Anforderungen (übliche Beschaffenheit) und die Montageanforderungen. "Wie gesehen" bezieht sich nur auf bei Besichtigung erkennbare Mängel, nicht auf einen versteckten Motorschaden.

    Wichtig noch: Die Beweislastumkehr aus § 477 BGB (Mangel innerhalb 12 Monaten wird vermutet) gilt nur beim Verbrauchsgüterkauf (§ 474), also Unternehmer verkauft an Verbraucher. Im reinen Privatverkauf gilt sie nicht - K muss den Mangel bei Gefahrübergang voll beweisen. Hier hat er aber das Gutachten, das hilft ihm.

  • AfA: Wie berechne ich die lineare Abschreibung bei unterjähriger Anschaffung?

    • KevinFernuni
    • 26. März 2026 um 09:16

    Hallo in die Runde, ich hänge an einer AfA-Aufgabe. Eine Maschine wird für 60.000 € netto angeschafft, Nutzungsdauer laut Tabelle 8 Jahre, lineare Abschreibung. Anschaffung war aber erst im September.

    Wie gehe ich mit dem unterjährigen Kauf um? Volle Jahres-AfA oder anteilig? Und nach welcher Vorschrift?

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