Ja, und die Methode ist erstaunlich simpel: Frag die Beziehung aus beiden Richtungen, jeweils mit „ein … – wie viele …?“. Beispiel Kunde/Bestellung:
- Ein Kunde kann wie viele Bestellungen haben? → beliebig viele (n).
- Eine Bestellung gehört zu wie vielen Kunden? → genau einem (1).
Ergebnis: 1:n. Das machst du immer für beide Seiten einzeln – die zwei Antworten zusammen ergeben die Kardinalität. Bei „viele zu viele“ in beide Richtungen (z. B. Student ↔ Veranstaltung) hast du ein n:m.