Ich sitze gerade an einer Fallstudie und komme beim Marketing-Mix ins Grübeln. Klassisch kenne ich ja die 4P (Product, Price, Place, Promotion), aber in meinem Skript werden auch die erweiterten 3P (People, Process, Physical Evidence) erwähnt. Jetzt bin ich unsicher, ob ich die in meiner Fallstudie mit reinnehmen muss oder ob das übertrieben wäre.
Mein Verständnis bisher: Die 7P kommen eher aus dem Dienstleistungsmarketing, weil man da zusätzlich Personal, Prozesse und die räumliche/physische Ausstattung berücksichtigen muss, da Dienstleistungen ja immateriell sind und man das irgendwie "greifbar" machen muss. Bei einem reinen Produktunternehmen (z. B. Konsumgüter) würde ich eigentlich sagen, die klassischen 4P reichen aus.
Meine Fallstudie behandelt aber ein Unternehmen, das sowohl ein physisches Produkt verkauft als auch einen Service dazu anbietet (z. B. Beratung oder Installation). Macht es in so einem Mischfall überhaupt Sinn, auf 7P umzusteigen, oder reicht es, den Service-Anteil bei Promotion oder Product kurz mit anzusprechen? Wie würdet ihr das handhaben?