Ich sitze gerade an meiner Projektarbeit und soll die Risiken eines Cloud-Anbieterwechsels bewerten. Theoretisch verstehe ich, dass Vendor Lock-in bedeutet, dass man quasi an einen Anbieter "gekettet" ist, aber mir fehlt der Blick fürs Konkrete.
Bei meiner Fallstudie geht es um ein Unternehmen, das seine Anwendungen in eine bestimmte Cloud-Umgebung migriert hat. Ich soll jetzt einschätzen, wie stark die Architektur anbieterabhängig ist, aber ich weiß nicht genau, worauf ich im Text achten soll. Reicht es schon, wenn proprietäre Dienste wie bestimmte Datenbank- oder Storage-Lösungen des Anbieters genutzt werden? Oder zählt das erst als Lock-in, wenn zusätzlich noch anbieterspezifische APIs oder Automatisierungs-Tools im Spiel sind?
Mich interessiert auch, ob es da typische Kategorien gibt, nach denen man sowas bewertet - also sowas wie Datenmigration, Schnittstellen, vertragliche Bindung... Hat jemand von euch sowas schon mal in einer Fallstudie analysiert und kann mir sagen, worauf ich besonders achten sollte?