Sitze gerade an einer Übungsaufgabe und blick nicht ganz durch. Wir sollen für eine Maschine einmal die bilanzielle und einmal die kalkulatorische Abschreibung berechnen, und bei mir kommen da logischerweise unterschiedliche Werte raus (andere Nutzungsdauer, anderer Restwert als Basis). Jetzt frage ich mich aber, warum man das überhaupt getrennt macht?
Ich dachte bisher immer, Abschreibung ist Abschreibung – Anschaffungskosten runter auf die Nutzungsdauer verteilen, fertig. Aber anscheinend nutzt man die bilanzielle für die Handelsbilanz/Steuer nach irgendwelchen festen Regeln (AfA-Tabellen oder so?), und die kalkulatorische für die interne Kostenrechnung mit eher realistischen Werten?
Versteh aber nicht so richtig, wofür man das dann konkret braucht, also was passiert mit den Werten aus der kalkulatorischen Abschreibung am Ende. Fließt die irgendwo in die Kalkulation vom Produktpreis mit ein oder wie muss ich mir das vorstellen? Hat jemand ein anschauliches Beispiel dafür?