Unterschiede Uni und FH

  • Das ist ja wieder ne Frage für mich ;D
    allerdings habe ich ja nicht von Uni zur FH gewechselt sondern umgekehrt, aber das dürfte mittlerweile allseits bekannt sein *mich bei diesen Fragen ja immer wiederholen muss* :hat3
    also ich finde das klima an meiner großen Uni um einiges besser als an der FH, ich habe jedes Semester so 2-3 Scheine zu schreiben, ich kenne viel mehr leute und alle sind super nett und voll locker, der Stoff ist mit üblichen Zeitaufwand zu bewältigen. Das es Siebfächer gibt, ist klar...wo gibt es die nicht? Aber man muss auch was tun, geschenkt gibbet nix....
    An der FH waren 5 Scheine minimum im Semester, da war das mit der Klauruanmeldung anders geregelt, wie in der Schule (man musste schreiben), dann gab es einen festen Stundenplan und auch anwesentheitspflicht. Die Leute waren alle merkwürdig, weil alle meinten sie seinen was besseres, da der Studiengang auf 70 Leute im WS beschänkt war....*räusper*


    Ja was dann noch....*überleg*
    wie das jetzt speziell mit dem Stoff der Wirtschaft an der FH ist kann ich dir nicht sagen, da an der FH nur Einführung in die BWL hatte....


    Ich sehe den Unterschied zu Uni so, dass ich hier viel mehr selber machen muss als an der FH, was ich als Vorteil empfinde....


    Welche FH ziehst du denn in Betracht, die haben doch sicher ne Studien- und Prüfungsordnung, da steht doch sicher einiges wissenswertes drin ;D





    ps: danke für deinen Gästebucheintag auf meiner Seite *freu freu*

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • Ein weiterer Nachteil an der FH ist meiner Meinung nach auch, dass dir vorgeschrieben wird, wann du wie lange Praktikum machen musst.
    Ich hab ja nichts gegen Praktikas aber manchmal passen sie finanziell nicht in den Plan, weil du während dieser Zeit nicht uneingeschränkt arbeiten gehen kannst.
    Mit dem arbeiten klappt das sicher auch besser wenn du an der Uni studierst, weil es nicht so schlimm ist wenn du mal diese oder jene Vorlesung verpasst...
    Bei uns geben die Professoren Skripte raus, da kannst du nachlesen, was für Stoff behandelte wurde. außerdem gibt es eben keine Anwesenheitspflicht.
    Ich würde auch immer die UNI empfehlen!
    !:tuschel

  • ein kumpel von mir studiert an der FH in MD und bei dem ist das echt so streng.
    Er durfte im ganzen Semester bei 3 Veranstaltungen fehlen ohne Krankenschein, fehlte aber bei 4.
    Jetzt bekam er Zusatzarbeit für die Semesterferien...
    Das hat für mich wenig mit Uni zu tun.
    da kannste wenn du willst auch niemals erscheinen.
    Das kontrolliert ja keiner
    :tanz

  • sherlock

    Zitat

    Habe schon von vielen Leuten gehört, daß die inhalte an einer FH nicht ganz so streng wissenschaftlich seinen wie an einer Uni und daher Leuten die z.B. eine Ausbildung hinter sich haben evtl. leichter fallen.


    Da stimme ich dir zu, es ist definitiv nicht so wissenschaftlich! Das mit der Ausbildung kann ich nicht nachvollziehen, denn Klausuren sind eben Klausuren und da wird trotzdem noch Theorie gefragt!


    nadia

    Zitat

    An der FH waren 5 Scheine minimum im Semester, da war das mit der Klauruanmeldung anders geregelt, wie in der Schule (man musste schreiben), dann gab es einen festen Stundenplan und auch anwesentheitspflicht


    Das mit den vielen Klausuren stimmt, ich habe in München allein im Grundstudium (3 theoretische Semester) insgesamt 20 Klausuren zu schreiben. Die Anmeldung ist bei uns aber so geregelt das man grundlos zurücktreten kann! Anwesenheitspflicht gibt es eigentlich nur in den Seminaren und den Schwerpunkten, aber das ist doch überall anders geregelt. Das mit dem Stundenplan stimmt, aber bei uns ist das gar keine Problem, da man die Studenplänen aller Gruppen heranziehen kann und sich die Vorlesungen so zusammenbasteln kann wie man will.


    nd21

    Zitat

    Mit dem arbeiten klappt das sicher auch besser wenn du an der Uni studierst, weil es nicht so schlimm ist wenn du mal diese oder jene Vorlesung verpasst...
    Bei uns geben die Professoren Skripte raus, da kannst du nachlesen, was für Stoff behandelte wurde. außerdem gibt es eben keine Anwesenheitspflicht.


    Hm, so ist das bei uns auf der FH aber auch.

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  • Hallöchen!
    bin selbst Student an einer FH und echt froh drum!
    Durch das praxissemester (welches ich gerade habe) kann man in das berufsleben "reinschnuppern"!
    Freunde von mir sind an einer uni und total genervt von der trocknen theorie!


    Würde immer wieder an die fh gehen-die klassen sind zwar irgendwie auch nich kleiner, aber trotzdem fühlt man sich doch nicht so anonym!


    *G* Trischa20 :baloo

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    Dort wo Bayern ist, da ist oben!


    In Memory an Mehmet Scholl:


    "Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht."


    Vielen Dank für 15 Jahre schicken Fussball und geilen Humor!

  • 5 scheine hin oder her, den größten vorteil den eine FH bietet ist, dass man nach 8 semestern fertig ist. und da gibt es kein länger brauchen. zumindest ist das bei uns in Österreich so.
    und da möchte ich dann gerne sehen, wieviele uni-studenten ebenfalls nach 8 semestern fertig sind.
    es ist schon klar, dass ich mir auf einer uni den vorlesungsplan selbst erstellen kann, allerdings ist genau dies für viele eine gefahr. (zu locker nehmen)


    anwesenheitspflicht ist auch bei uns nur in übungen und seminaren. zu den vorlesungen kannst du gehen wannn du willst.


    auch ein großer vorteil ist der schon angesprochene "semesterverband". da ich immer mit den selben leuten zusammen bin, kenne ich diese besser. ich treff zwar in den vorlesungen immer nur meinen eigenen semesterverband (70) leute, aber es ist ja nicht so, dass man sonst niemanden sieht in einer FH.


    zu den leuten möcht ich sagen, dass auf eine FH sicherlich oft Leute gehen, welche vorher schon mal gearbeitet haben. durch diese bekommt man sicherlich auch wieder mehr einblick in die praxis.
    zum praxissemester: ich finde es sehr gut, dass man "verpflichtet" wird ein semester in der wirtschaft zu arbeiten.


    mfg

  • So, als jemand der aktuell auf Stellensuche ist, geb ich mal meinen Senf aus dieser Perspektive dazu!


    Mit einem Uni-Abschluss geht vieles leichter. Zunächst mal gibt es einiges an Stellen in Unternehmen die ausschließlich an Absolventen von Universitäten vergeben werden. Dazu gehören vorzugsweise die wirklichen Karriereeinstiegspositionen wie "Assistent des Geschäftsführers" und die Trainee Programme. Das ist zwar nicht überall so, aber bei den großen und renomierten Unternehmen weit verbreitet. Ist ja an und für sich auch in Ordnung, wenn wir nicht gerade ne Rezession hätten und die kleinen Firmen weniger einstellen würden.


    Problem Nummer zwei, der öffentliche Dienst, wenn er den speziell Absolventen einstellt, ab Landesebene geht das fast ausschließlich mit Uni-Diplom! Es gibt nur wenige Ausnahmen wo mal FH-Absolventen gesucht werden. Bei Städten und Gemeinden werden so gut wie keine Anfänger eingestellt.


    Rein für FH-Absolventen werden Stellen so gut wie gar nicht angeboten, man muss sich diese immer mit den Leuten von den BA's und den Uni's "teilen". Konkurrenz belebt das Geschäft mag man sagen, aber es erhöht den Bewerberpool doch ungemein!


    Stellentechnisch sieht man also eindeutig das Unis bevorzugt werden. Also lasst mal die Argumente mit praktischerer Ausbildung die in den Unternehmen besser ankomt stecken. Das oben aufgezeigte ist ne Subjektive Analyse von gut und gerne nem 3/4 Jahr Stellenmarkt in FAZ und SZ!

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  • Endlich sagt es mal jemand. Man sieht es z.B. auch ganz deutlich wenn man auf der Suche nach ansprechenden Praktikumsplätzen ist, dort haben es Universitätler auch leichter. Es ist nun mal in Deutschland so, dass einfach gilt umso höher die Qualifikation umso eher wird man genommen. Das mit den kürzeren Studienzeiten, wie es mein Vor-vor-Poster gesagt hat trifft hier eigentlich auch nicht zu, denn die durchschnittlichen Zeiten von FH'lern pendeln sich nun auch schon bei rund 10 Semestern ein. Und zum Thema praxisnahe Ausbildung auf der FH muss man eigentlich auch nichts mehr sagen, denn bis auf die Praxissemester unterscheiden sich die FH's und Uni's vom Stoff her kein bisschen, auf Universitäten wird genauso praxisnah und -fern gearbeitet wie in Fachhochschulen. Meiner Meinung nach könnte man das ganze System so oder so abschaffen, d.h. keine Trennung mehr zwischen Universität und Fachhochschule, das macht nämlich keinen Sinn, außer dass Leute die ihr Abi über den zweiten Bildungsweg geholt haben an keine Uni gehen können und das kann ja eigentlich auch nicht des Pudels Kern sein.

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  • Vorab: Bin FH-Studentin in Österreich


    Also was ich da so gelesen hab, haben viele uni-studenten wirklich keine ahnung was an der FH los ist.
    Praxisorientierter ist mit sicherheit die FH. nicht nur das praxissemester ist pflicht, sondern auch viele unternehmensprojekte, welche direkt im betrieb durchzuführen sind. beispielsweise haben wir jetzt ein projekt wo es um arbeitsplatzanalyse geht und da stehen wir im betrieb und müssen uns aber mit den vorgängen auskennen!! und ich würde sagen, dass das sehr wohl praxisorientierter ist, als auf der uni!!!!
    was mich interessieren würde: kann man in deutschland an der FH semester wiederholen (weil da wer was von 10 semester geschrieben hat)?
    bei uns gibts entweder alles oder nichts. also entweder du schaffst es, strengst dich an und tust was für deine bildung, oder du bist weg, komplett weg von der FH. da gibts kein wiederholen oder einen kurs nochmal belegen.
    was bei uns natürlich ein riesen vorteil ist, ist dass wir mit sicherheit in jede vorlesung oder seminar hineinkommen. da gibt es das nicht, dass die veranstaltung schon voll besetzt ist und somit kommt der zeitplan überhaupt nicht durcheinander.
    noch so ein kommentar von einem uni-studenten, der sich anscheinend nicht wirklich in der wirtschaft auskennt:
    es ist ein kompletter schwachsinn zu behaupten, dass uni-studenten bei der jobsuche bevorzugt werden. erkundige dich bitte mal bei den firmen, dann wirst du sehen, dass genau das gegenteil tatsache ist.
    bei den FH-studenten wissen die firmen genau, was gelehrt worden ist, was bei der uni ja nicht der fall ist (pflicht wahlfächer ). es ist wohl auch verständlicher einem FH-absolventen den vortritt zu überlassen, da dieser einer ist, der nicht "ausgesiebt" worden ist und das studium in 4 jahren durchgezogen hat / durchziehen hat müssen und der mit dem druck, der wohl an der FH um einiges höher ist, klargekommen ist.
    ich habe schon mit einigen firmenchefs über diese uni - FH sache gesprochen (mein vater hat selber eine firma - so habe ich diese kontakte bekommen) und mir wurde praktisch immer gesagt, dass diese FH-absolventen bevorzugen (und das ist jetzt keine lüge, sondern tatsache).
    wo ihr uni-absolventen sicher einen vorteil habt, ist im bereich der wissenschaftlichen arbeiten, weil ihr einfach mehr theorie habt und nicht sehr viel mit der praxis zu tun habt. das ist ja dann wohl klar, dass hier ein uni - student besser geeignet ist. also ich will damit sagen, dass man hier klar abgrenzen muss und zwar zwischen dem jeweiligen job. pauschalieren kann man das mit sicherheit nicht, aber für firmenleitungen oder zum beispiel produktions-assistent wird sicherlich der FH-student genommen, weil seine ausbildung genau dass mitbringt, was verlangt wird.


    studenplan: ich persönlich finde einen geregelten stundenplan echt toll, weil da sind dann keine 3 oder 4 stunden zwischen den vorlesungen, zumindest in österreich, sondern der plan wird optimal gestaltet um solche pausen zu vermeiden.
    ich habe letztes semester 16 vorlesungen und seminare besucht. es war wirklich zum "durchbeißen" aber ich weiß, dass ich mit dem letzten semester viel gelernt habe, noch dazu, weil viele vorlesungen mit anderen vorlesungen/seminaren verknüpft werden und hier oft zusammenhänge klarer werden. dieses semester habe ich 25 studen in der woche und es ist ok.
    ich weiß, dass ich innerhalb 4 jahre meine ausbildung abgeschlossen habe, wenn ich meinen teil dazu beitrage, und das motiviert mich weiter zu machen!


    schönen samstag noch!


    mary

  • Zitat

    Original von mary
    Vorab: Bin FH-Studentin in Österreich


    Praxisorientierter ist mit sicherheit die FH. nicht nur das praxissemester ist pflicht, sondern auch viele unternehmensprojekte, welche direkt im betrieb durchzuführen sind.


    Da ist kein Unterschied zur Uni, denn auch dort werden Projekte in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt!


    Zitat


    was mich interessieren würde: kann man in deutschland an der FH semester wiederholen (weil da wer was von 10 semester geschrieben hat)?


    Man kann keine Semester wiederholen, aber es ist dir überlassen welche Kurse du wann absolvierst, es gibt aber einige Stichtage bis zu denen du bestimmte Kurse absolviert haben musst z.B. um ins PRaktikum gehen zu können. Soviel akademische Freiheit ist auch an den FH's noch übrig geblieben. Klausuren kann man im nomalfall 1x wiederhohlen, In ausnahmefällen auch 2x!


    Zitat


    was bei uns natürlich ein riesen vorteil ist, ist dass wir mit sicherheit in jede vorlesung oder seminar hineinkommen. da gibt es das nicht, dass die veranstaltung schon voll besetzt ist und somit kommt der zeitplan überhaupt nicht durcheinander.


    Da an den FH's größtenteils ein Stundenplan herscht ist das so korekkt. Aber ob dir das an ner Massen-FH mit 100 Leuten oder mehr in der Vorlesung so viel weiterhilft.

    Zitat


    noch so ein kommentar von einem uni-studenten, der sich anscheinend nicht wirklich in der wirtschaft auskennt:
    es ist ein kompletter schwachsinn zu behaupten, dass uni-studenten bei der jobsuche bevorzugt werden. erkundige dich bitte mal bei den firmen, dann wirst du sehen, dass genau das gegenteil tatsache ist.


    Ich fürchte du bist es hier die sich nich auskennt. Denn der Kommentar ist wohl eindeutig auf mich gemüntzt. Also erstmal ich habe BWL an einer FH studiert. Meine Aussagen oben kannst du gerne nachprüfen. Ich würde dir dazu vorschlagen, dass du weniger auf die Sprüche deiner Professoren hörst sondern dir etwa einen Monat oder zwei Monate lang eine der überregionalen Zeitungen aus Deutschland kaufst (in Österreich kenn ich mich da nicht aus, da ich als Deutscher dort auf dem Bewerbermarkt kaum eine Chance habe) und dir mal den Stellenmarkt anschaust.
    Was das bei den Firmen erkundigen angeht, wie ich schon geschrieben habe, ich bewerbe mich zur Zeit und ich spreche in Bewerbungsgesprächen regelmäßig mit den Personalchefs. Aber lass gut sein, die Sprüche die du da von dir gibst haben mir meine Proffessoren auch erzählt und sie mantrahaft wiederholt, aber das ist pures Wunschdenken, das der Realität nicht standhält.


    Zitat


    Bei den FH-studenten wissen die firmen genau, was gelehrt worden ist, was bei der uni ja nicht der fall ist (pflicht wahlfächer ). es ist wohl auch verständlicher einem FH-absolventen den vortritt zu überlassen, da dieser einer ist, der nicht "ausgesiebt" worden ist und das studium in 4 jahren durchgezogen hat / durchziehen hat müssen und der mit dem druck, der wohl an der FH um einiges höher ist, klargekommen ist.


    Das sind doch wieder nur Wunschvorstellungen, an FH's gilt genauso wie an Universitäten der Grundsatz der Freiheit von Forschung und Lehre, d.h. der Professor bestimmt was unterrichtet wird, ihm wird lediglich ein Skelett anhand der Rahmenstudienordnung zugewiesen. Das gilt allerdings in zunehmendem Maße auch für deutsche Universitäten, wo bei den Studiengängen BWL/VWL und Jura zunehmend engmaschigere Rahmenpläne aufgestellt werden. Also wieder ein Argument das der Realität nicht standhält.
    Auch an der Uni kannst du das Studium übrigens mit persönlicher Anstrengung und etwas Glück in 8 oder 9 Semestern beenden. An einer FH geht das sogar in 7 Semestern wenn man dir ein Praktikum erlässt. Upps! Ach ja, auch an der Uni kann man ausgesiebt werden.

    Zitat


    ich habe schon mit einigen firmenchefs über diese uni - FH sache gesprochen (mein vater hat selber eine firma - so habe ich diese kontakte bekommen) und mir wurde praktisch immer gesagt, dass diese FH-absolventen bevorzugen (und das ist jetzt keine lüge, sondern tatsache).

    Ich hab keine Ahnung wie groß diese Unternehmen sind, ich hab auch keine Ahnung wie österichische Uni's und FH's aufgebaut sind und ich hab als Deutscher auch kaum eine Möglichkeit auf den östereichischen Arbeitsmarkt zu kommen. Du wirst es mir verzeihen, aber in dieser Beziehung sind östereichische Unternehmen nicht gerade international ausgerichtet (zumindest wenn es um Berufseinsteiger geht)

    Zitat


    wo ihr uni-absolventen sicher einen vorteil habt, ist im bereich der wissenschaftlichen arbeiten, weil ihr einfach mehr theorie habt und nicht sehr viel mit der praxis zu tun habt.


    Wie ich schon sagte ich bin kein Uni-Student, von daher hättest du dich vor diesem Beitrag vielleicht mal informieren sollen, denn in meinem Profil steht das durchaus drin. Aber nochmal die Ausbildung an der FH hat generell (es gibt durchaus Ausnahmen, die gubts aber auch an Universitäten) keinen deut mehr Praxisbezug als die an der Uni, das ist reines, politisches Wunschdenken. Wenn das in Österreich anders ist freu dich, in Deutshland ist dem nicht so.

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  • mary:


    Zitat


    Also was ich da so gelesen hab, haben viele uni-studenten wirklich keine ahnung was an der FH los ist.
    Praxisorientierter ist mit sicherheit die FH. nicht nur das praxissemester ist pflicht, sondern auch viele unternehmensprojekte, welche direkt im betrieb durchzuführen sind. beispielsweise haben wir jetzt ein projekt wo es um arbeitsplatzanalyse geht und da stehen wir im betrieb und müssen uns aber mit den vorgängen auskennen!! und ich würde sagen, dass das sehr wohl praxisorientierter ist, als auf der uni!!!!


    Wie Strolch schon sagte, das ist absoluter Schwachsinn, denn es kommt immer auf die Unternehmen selbst an, an welchen Einrichtungen sie solche Projekte durchführen wollen und an Universitäten gibt es soetwas eben auch.


    Zitat


    was mich interessieren würde: kann man in deutschland an der FH semester wiederholen (weil da wer was von 10 semester geschrieben hat)?
    bei uns gibts entweder alles oder nichts. also entweder du schaffst es, strengst dich an und tust was für deine bildung, oder du bist weg, komplett weg von der FH. da gibts kein wiederholen oder einen kurs nochmal belegen.


    Hier kannst du die Prüfungen 1-3 mal wiederholen, kommt eben darauf an wo du studierst. Rein gesetzlich ist es sogar möglich 12 Semester lang in einem Studiengang zu studieren der auf 8 Semester ausgelegt ist.


    Zitat


    was bei uns natürlich ein riesen vorteil ist, ist dass wir mit sicherheit in jede vorlesung oder seminar hineinkommen. da gibt es das nicht, dass die veranstaltung schon voll besetzt ist und somit kommt der zeitplan überhaupt nicht durcheinander.


    Hinein kommst du bei uns auch immer in Räume die für 50 Leute ausgelegt sind. Es begleiten dich dann halt einfach mal noch 120 Studenten.


    Zitat


    noch so ein kommentar von einem uni-studenten, der sich anscheinend nicht wirklich in der wirtschaft auskennt:
    es ist ein kompletter schwachsinn zu behaupten, dass uni-studenten bei der jobsuche bevorzugt werden. erkundige dich bitte mal bei den firmen, dann wirst du sehen, dass genau das gegenteil tatsache ist.


    Uniabsolventen sind definitiv beliebter da die Lehre dort immer noch höher angesehen wird.


    Zitat


    bei den FH-studenten wissen die firmen genau, was gelehrt worden ist, was bei der uni ja nicht der fall ist (pflicht wahlfächer ).


    Stimmt auch nicht wirklich, denn ich belege im kompletten Studium auch um die 15 Wahlpflichtfächer.


    Zitat


    wo ihr uni-absolventen sicher einen vorteil habt, ist im bereich der wissenschaftlichen arbeiten, weil ihr einfach mehr theorie habt und nicht sehr viel mit der praxis zu tun habt. das ist ja dann wohl klar, dass hier ein uni - student besser geeignet ist.


    Das hält sich ja meistens bei den Uni's und FH's die Waage.


    Zitat


    also ich will damit sagen, dass man hier klar abgrenzen muss und zwar zwischen dem jeweiligen job. pauschalieren kann man das mit sicherheit nicht, aber für firmenleitungen oder zum beispiel produktions-assistent wird sicherlich der FH-student genommen, weil seine ausbildung genau dass mitbringt, was verlangt wird.


    Oh ja, FH-Absolventen die gnadenlosen Unternehmensführer. Für leitende Jobs werden sicherlich Universitätler bevorzugt, da sie auf diesem Bereich definitiv mehr lernen als FH'ler.


    Zitat


    studenplan: ich persönlich finde einen geregelten stundenplan echt toll, weil da sind dann keine 3 oder 4 stunden zwischen den vorlesungen, zumindest in österreich, sondern der plan wird optimal gestaltet um solche pausen zu vermeiden.
    ich habe letztes semester 16 vorlesungen und seminare besucht. es war wirklich zum "durchbeißen" aber ich weiß, dass ich mit dem letzten semester viel gelernt habe, noch dazu, weil viele vorlesungen mit anderen vorlesungen/seminaren verknüpft werden und hier oft zusammenhänge klarer werden. dieses semester habe ich 25 studen in der woche und es ist ok.


    Schön für euch. In Deutschland ist das nicht der Fall, da sind viele Löcher in den Stundenplänen und deshalb wähle ich mir eben selbst die Vorlesungen wie es passt. Und das spricht gegen einen festen Stundenplan.

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  • grüß euch (alle die sich beschweren)!


    also ich weiß nicht ob in österreich alles komplett anders ist, als in deutschland, aber meine freundin studiert gerade ibwl in wien und mit ihr hab ich heute über das thema gesprochen. ihr kommentar dazu: das ist schon klar das ihr an der FH praxisorientierter seit, als wir...
    internationale unternehmen: es tut mir leid, dass österreich nicht so groß ist wie deutschland, aber hast du schon mal von der firma BMW was gehört. auch wenn es ein deutsches unternehmen ist, in österreich werden die motoren gebaut...
    agru: internationales, riesen unternehmen
    rosenbauer: feuerwehrfahrzeuge für die ganze welt
    böhler uddeholm und voest: stahlwerke
    RED BULL: energy getränk
    magna: autozulieferindustrie
    siemens: ist auch da
    usw.


    um nur einige zu erwähnen.
    für das kleine österreich ist das wohl nicht schlecht.
    internationale ausrichtung: wenn du gut genug bist, dann nimmt dich jeder, egal ob deutscher oder österreicher.


    berufschancen: du kannst dir ja mal eine österreichische zeitung kaufen und dann wirst du schon sehen, dass ich für unsere gegend mit sicherheit recht habe, weil die FH's bei uns einen sehr guten ruf haben und deshalb auch mehr nachgefragt werden, weil es nicht so viele absolventen gibt wie auf unis.
    Zahlen wiederlegen deine aussage, dass es FH'ler schwerer haben bei der jobsuche. vielleicht hast du eine falsche FH-richtung gemacht, aber bei meiner richtung ist es erwiesen, dass es hier keine probleme gibt -> siehe auch die arbeitslosenstatistik!
    ich habe mit einigen chefs oder höherrangigen personen gesprochen und die sind von den FH's weit mehr überzeugt als von unis, aber das kommt natürlich auch darauf an, um welchen job es sich handelt.
    und es tut mir jetzt leid wenn ich das sage, aber wieso machst du eine fh für BWL, wenn es schon massenweise BWL studenten von der uni gibt??
    bist du vielleicht etwas frustriert?


    massen-FH: anscheinend ist das bei euch komplett anders, aber bei uns sitzen maximal 80 personen im ersten semester drinn, mehr werden nicht aufgenommen, also von masse würd ich da erst reden wenn ich mir uni-hörsäle anschau, wo 400 oder mehr studenten drinn sitzen....
    an unseren unis is das anders als bei euch (was ich weiß): wenn du nicht nicht aufgenommen bist, musst du es halt nächstes mal wieder probieren..
    wissenschaftliche arbeiten: na dann ist das in deutschland so, bei uns auf alle fälle eben nicht und das macht den unterschied.
    abzulegende Prüfungen: wir haben jedes semester einen fixen plan, wieviele bestimmte prüfungen wir ablegen müssen und das vor dem nächsten semester. so hatten wir eben letztes semester 16 vorlesungen/seminare und mussten da die klausuren dazu schreiben und wir haben uns da nichts aussuchen können. unsere FH ist in kooperation mit (unteranderem) BMW gegründet worden und die haben dann auch gesagt, welche qualifikationen sie brauchen für die betriebe.


    kooperation mit unternehmen: und steht ihr dann im betrieb oder bekommt ihr einfach zahlen vorgelegt?


    vielleicht könnt ihr mir ja mal schildern, wie das bei euch, in deutschland, an der FH ist. möglicherweise sind hier ja gewaltige unterschiede zu den FH's in österreich??!! das würde dann auch erklären, warum ich etwas von FH's sage, was ihr als falsch bewertet und umgekehrt ebenso.


    schönen tag noch
    mary

  • Ich weiß auch nicht inwiefern es Unterschiede D - A gibt. Allerdings kenn ich die unterschiede zwischen dt. FH's (da hab ich BWL studiert) und Unis (da studier ich gerade hilfsweise Soziologie bis ich nen Job habe).


    Mit fehlender internationalität meinte ich nicht, dass euer Land klein ist oder das ihr keine großen Unternehmen habt, sondern das es innerhalb der zumeist wohl doch schon etwas älteren Personalverantwortlichen gewaltige Vorbehalte gegenüber Bewerbern aus Deutschland gibt (ich wollte das nur nicht so deutlich sagen). Das sind Erfahrungen die unter der Hand sehr wohl bekannt sind und die ich auch in einigen Fällen selber gemacht habe. Ich nehme mal an das wird sich erst mit der nächsten oder übernächsten Generation von "Managern" geben. Diese Vorbehalte gibts wahrscheinlich auch auf Deutscher Seite, aber als Deutscher krieg ich die natürlich nicht mit. Also von wegen "Wenn du gut genug bist..." Das sind jetzt natürlich Themen über die man nicht redet und die größtenteil wohl unterbewußt laufen. Kleingeistige Nachbarschaftsstreite gibt es eben auch auf der großen Ebene.

    So, jetzt zum Stellenmarkt. Man kann argumentieren unter Studierenden wie man will, sobald man auf den Bewerbermarkt muss, wird man mit der Realität konfrontiert und hierzulande gelten noch immer die Universitäten als Hort der Gelehrsamkeit und Weisheit und nicht die FH's die zum großen Teil als Fachschulen gesehen werden. Das mit den Unis ist bei uns übrigens auch so ein Ding, denn dieses Image schmeißt man gerade durch die Abschaffung des Magister Atriums und des Diploms zugunsten von Bachelor und Master weg, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

    Die Realität sagt ganz einfach aus, dass Uni Studenten ein wesentlich höheres Renomee haben als FHler. Das fängt mit einem im Schnitt 1000 - 2000 EUR höherem Einstigegehalt an und setzt sich firmenintern auf der Beförderungsleiter fort. Das geht soweit, das du als FH-Absolvent mit 20 Jahren Berufserfahrung, wenn du nen Lehrauftrag an einer FH annimmst gerade mal den halben Satz eines Uni-Abolventen mit 20 Jahren kriegst. Das Beispiel das ich aus dem öffentlichen Dienst gebracht habe zeigt es ganz offen, der Deutsche Staat beschäftigt fast ausschließlich Uni-Absolventen auf Einstiegspositionen. Das ist ein Fakt. Du kannst gerne mit Arbeitslosenstatistiken kommen, die sagen aus, das es weniger arbeitslose FHler als Leute von der Uni gibt. Was diese Statistik nicht beinhaltet ist die Tatsache das man an der Uni auch so schöne sachen wie Sinologie und Afrikanistik studieren kann. Wenn man dann ins BWLer Feld geht, sagt die Statistik immer noch dasselbe es gibt weniger arbeitslose FHler und mehr Arbeitslose Uni-Abolventen! Die Statistik berücksichtigt nicht, dass es Uni's wesentlich länger gibt und daher auch eine wesentlich höhere Zahl von älteren Uni Abgängern die mehr oder weniger über die Arbeitslosigkeit in den Ruhestand geleitet werden (wie das so schön heist). Also halten wir uns an Churchill "Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast." Im Endeffekt also wieder ein Argument das du so nicht anführen kannst. Ich hab auch keine Ahnung von der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Österreich, aber Deutschland, das "Geiz ist Geil" Land, ist momentan mitten in einer Rezension, auch wenn die Wirtschaftsweisen sagen das es keine ist, aber die Wirtschaftsweisen sagen viel wenn der Tag lang ist. Daurch wird der Stellenmarkt natürlich noch knapper, momentan gibt es offiziell 36 offene Stellen pro 100 Arbeitslosen BWLern! Auch wieder so ne Sache mit dieser Statistik, denn erstens gibt es mehr offene Stellen dafür aber auch mehr arbeitslose BWLer, von daher könnte die Relation sogar stimmen.

    Was die größe der FH's angeht. Tja als meine FH noch klein war, waren wir 60 Studienanfänger, Dieses Jahr haben 200 Neue angefangen und wir sind noch immer eine sehr kleine FH - ach ja, die Zahlen sind nur für BWL. München, Hamburg etc. da dürften es wesentlich mehr sein und unsere Politiker geben auch immer noch das Schlagwort aus, Deutschland hat zu wenig Studenetn im internationalen Vergleich (das ist zwar absoluter Humbug, aber um das wirklich zu erkennen muss man schon fast studiert haben). Summa Sumarum, die FH's sind genauso überfüllt wie die Unis, da gibt es keinen Unterschied mehr.

    Tja unsere FH hat seit ihrer Gründung vor wenigen Jahren sehr gute Beziehungen zur und Unterstützung aus der Regionalen Wirtschaft wie der REHAU AG, der Schmidt Bank (Pleite und Abgewickelt) - der Sandler GmbH (Einstellungsstop), Bose GmbH etc. aber das bringt der Masse der Studenten überhaupt nichts. Denn mit den 10 Jobs die da Anfallen kannst du keinen Abschlussjahrgang von 20 - 50 Leuten versorgen!
    Kooperation mit Betrieben - für gewöhnlich läuft das so, dass die Betriebe konkrete Projekte an die einzelnen Professoren herantragen (oder auch umgekehrt). Dann wird ein FH-Projekt draus, d.h. man hohlt sich Zahlen und Infos aus den Unternehmen und bearbeitet diese dann in kleinen Gruppen. Das wird dann dem Unternehmen präsentiert. Dannach kann durchaus ne Diplomarbeit daraus werden, wo dann ein oder zwei Studenten dieses Projekt direkt im Unternehmen begleiten. Beispiel Balance Scorecard bei der Volksbank! Oder die FH Designd einen Fragebogen für den Fremdenverkehrsverband! Der teilt den dann aus und das ganze kommt dann an die FH zurück und wird im Fach Marktforschung als Projekt ausgewertet. So ungefähr laufen diese Sachen. Gibt dann natürlich auch über die Professoren wesentlich enger Verknüpfungen über deren Nebenjobs, für gewöhnlich als Steuerberater oder Consultant. Die da dann auch wieder Projekte auf die Beine stellen. Oder über deren frühere Arbeitgeber, denn ne FH-Professor-Titel kriegt man in Deutschland ja geschenkt!

    Also Aufbau einer Deutschen FH
    Grundsätzlich darf an einer FH studieren wer die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) hat, oder über den Zweiten Bildungsweg (der heist so weil man bereits einen zertifizierten Schulabschluß (also einen mit Abschlußprüfung) hat) die Fachhochschulreife über die Fachoberschule oder die Berufsoberschule oder über eine schulische Zusatzausbildung zur Berufsausbildung erworben hat. Zusätzlich darf man im technischen Bereich studieren wenn man eine entsprechend gute Meisterprüfung gemacht hat.
    Das Studium an der FH gliedert sich in das Grund und das Hauptstudium wozu zwei Praktika kommen. Das erste Praktika kann man erlassen bekommen, wenn man eine Berufsausbildung in enstprechendem Bereich gemacht hat, das zweite Praktika kann man erlassen bekommen, wenn man in diesem Bereich bereits die entsprechenden Führungserfahrungen erworben hat. Es gilt aber die Mindeststudiendauer. Vor jedem Praktikum gibts nen Praxisblock eine Woche und nach dem Praktikum noch einen und im nachfolgenden Semester gibt es Praktische Vorlesungen (normalerweise sollten die Praktikumsbegleitend sein, doch wer fährt schon wegen einem 2 Stunden Vortrag 400 km? Da hatte selbst die sonst ach so starre Verwaltung ein einsehen)!
    Das Grundstudium und der erste Teil des Hauptstudiums ist bei BWL ein allgemeines Fachstudium, der zweite Teil des Hauptstudiums dann die Spezialisierung innerhalb das Gebietes z.B. Steuerlehre oder Tourismus oder wenn du andere Studiengänge nimmst dann eben Produktdesign und ähnliches.
    Das ganze ist nach Lehrplan aufgebaut - zum Eintritt in das erste Praktikum brauchst du in meinem Studiengang 4 von 5 Kernklausuren. Das ist so ne Stichtagsregel. Klausuren kann man 1x wiederholen, mit Begründung (z.B. ärztliches Attest oder dies ist das einzige Fach in dem ich schlecht bin) kann man zweimal wiederholen. Das ist jedoch von FH zu FH unterschiedlich geregelt. Grundsätzlich ist es dir überlassen wann du Klausuren schreibts. Manche besorgen sich von Bekannten die Skripte und schreiben eine oder zwei Klausuren im PRaxissemester, mache schieben die Klausuren wegen der Menge ins nächste Semester etc. Das ist alles Möglich und im Sinne der akademischen Freiheit auch Notwendig, es gibt nun mal verschieden Lerntypen und Leute die mit Prüfungsstress besser oder schlechter zurechtkommen. Dieses blinde schwarz-weiß Bild "entweder man schafft es oder nicht" das du da aufzeichnest gefällt mir persönlich gar nicht.
    FH's gelten in der öffentlichkeit als Praxisorientiert und werden von Politik und Industrie auch so hingestellt.Diese sogenannte Praxisorientierung der FH's soll hauptsächlich dadurch zu stande kommen, dass man keine reinen Akademiker als Professoren nimmt (wie schon gesagt den FH-Professor kriegst du geschenkt - keine Habitilation) sondern nur Doktoren die in der Wirtschaft mindestens 4 Jahre gearbeitet haben. Das ist der Praxisbezug der Professoren und natürlich dass sie alle 2 oder 3 Jahre ein Freisemester bekommen, in dem sie bei Unternehmen in Projekten arbeiten sollen (die Betonung liegt auf sollen). Na gut das Praktikum kommt noch dazu, allerdings jeder Uni-Student der seine sieben Sinne beisammen hat macht die Praktika auch!
    Nach dem Hauptstudium oder bereits während diesem kannst du deine Diplomarbeit schreiben. Wenn du ne praktische Diplomarbeit machen willst geht natürlich nur danach - denn wenn du im Unternehmen bist und dort ernsthaft arbeiten sollst und dann noch Diplomarbeit schreiben musst, kannst du nur schwer in Vorlesungen gehen! Dann kriegst du deine Urkunde und bist fertig.

    So, das ist die Kurzfassung!

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  • so, wie sich das anhört, ist das deutsche FH und uni - system mit dem österreichischen wirklich nicht vergleichbar.
    jetzt wissen wir auch ,warum wir da nicht einer meinung waren.
    vielleicht nehmen die österreichischen unternehmen auch einfach österreicher lieber, weil doch das österreichische system bei uns bekannter ist.
    schade, dass bei euch die FH's noch keinen so guten stand haben.. bei uns ist es zum glück anders, sonst hätt ich mich nicht für die FH entschlossen.
    ich geh gern hin, bin froh einen stundenplan zu haben (wahrscheinlich wäre ich zu inkonsequent mich selber darum zu kümmern), hab zwar auch viel stress, aber das ist ja später dann auch nicht anders.
    vielleicht wär es für die deutschen studenten ganz hilfreich (wenn sie in österreich arbeiten wollen) den österreichischen firmen mehr über ihr studium zu erklären.
    was ich noch sagen wollte: für mich, als FH'ler würde ein öffentlicher Dienst sowie so nicht ins berufsbild passen, insofern ist das ja nix schlechtes.


    naja, was solls.
    vielleicht wär es mal eine idee, das FH's in verschiedenen Ländern auch die selben "Spielregeln" haben, dann wären die leichter zu vergleichen... (dann würde so ein durcheinander nicht entstehen).


    ich wünsch allen noch ein schönes wochenende und: JUHU!! FERIEN!!

  • wie du sagst hast du von FH auf Uni gewechselt. Ich habe das selbe vor und bin mir auch nicht sicher bei meiner Entscheidung!
    Auf der einen seite habe ich als ich die FH besucht habe mich nur auf die FH konzentrieren können und musste nicht nebenbei arbeiten. Ich habe meinen bachelor schon abgeschlossen und möchte jetzt auf jedenfall arbeiten gehn.
    Ich bin der meinung dass es einfacher ist neben der uni zuarbeiten als umgekehrt, und ich glaube auch dass ich mitlerweile die reife habe um mich um alles selbst zukümmern wie im der arbeitswelt dann auch.

    Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen. - Joseph Joubert