Spekulationen - das ist es was betrieben wird und solche Maßnahmen braucht man nicht zu kommentieren, denn das tun die Zeitungen in einer solchen "sauren Gurkenzeit" ohnehin.
Was die bisherige Wirtschaftspolitik angeht, es wurden sicherlich Fehler gemacht, aber sehen wir es doch ein, die Zeiten in denen eine Regierung wirklich auf die Wirtschaft einwirken konnte sind vorbei. Der europäische Binnenmarkt macht es unmöglich die heimische Wirtschaft vor Angriffen von Außen zu schützen, die Geldpolitik liegt jetzt bei der EZB und die EZB ist zu dämlich einzusehen das die Bedürfnisse von 200 Mio Menschen, deren Volkswirtschaften es momentan schlecht geht mehr wiegen als die von 80 Mio. Menschen in irgendwelchen "Zwergstaaten" deren Volkswirtschaften es jetzt gerade gut geht.
Was soll der Staat also machen, wenn man nach Keynes geht müsste er antizyklisch handeln - d.h. die Staatsquote erhöhen um die Wirtschaft anzukurbeln - geht nicht Stabilitätspakt für den Euro.
Also wo solls denn noch großflächig gehen, man kann lediglich noch leichte Steuerbewegungen mit dem Ruder machen, aber es wirklich herumreise, um bei der Metapher z bleiben, kann man es nicht mehr, denn dazu hat man zuviele Kompetenzen abgegeben.
So jetzt dürft ihr Euch über meinen Standpunkt auskotzen...