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Finanzierung

  • sonal
  • 3. April 2005 um 23:43
  • Erledigt
  • sonal
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 3. April 2005 um 23:43
    • #1

    komme einfach bei ein paar Fragen nicht weiter

    1.
    Von welchen Faktoren hängt es u.a. ab, welche Darlehensform von dem Darlehensnehmer gewählt wird?
    Fälligkeitsdarlehen, Ratendarlehen, Annuitätendarlehen

    2.
    Von welchen Voraussetzungen geht man bei der Kapitalwertmethode aus?

    3.
    Sind die unter Punkt 2 angesprochenen Voraussetzungen in der Realität gegeben;
    welches Problem ergibt sich bei Verneinung der Frage für einen ursprünglich ermittelten Kapitalwert?

    4.
    Wie würde sich ein positiver Kapitalwert verändern, wenn die aus einer Investition freiwerdenden Mittel als Zwischenanlage nur unter dem kalkulatorischen Zinssatz wieder angelegt werden könnten?

    5.
    Woran können Sie sofort bei der Kapitalwertmethode erkennen, ob eine Investition die betrieblichen Erwartungen bezüglich der angestrebten Verzinsung erfüllt?

    ich hoffe es kann mir jemand die Fragen beantworten

  • Anzeige
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  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 4. April 2005 um 11:05
    • #2

    moin sonal,

    Zitat

    1.
    Von welchen Faktoren hängt es u.a. ab, welche Darlehensform von dem Darlehensnehmer gewählt wird?
    Fälligkeitsdarlehen, Ratendarlehen, Annuitätendarlehen

    Für die Wahl der Finanzierungsart gibt es relativ pauschale Faktoren.

    - Art des Insvestitionsgutes/ Finanzierungsanlass´

    - Sicherheiten

    - Länge der Finanzierung

    - Aus welcher Quelle fließen die Investionsgegenwerte

    - Rating des Darlehensnehmers

    - Zugangsmöglichkeiten zum Geld- und Kapitalmarkt

    - staatliche Förderung und Subventionen

    - Kosten der Finanzierung

    - Eigenkapitalunterlegung, Free Cashflow, Working Capital etc.

    - alternative Innefinanzierung evtl günstiger durch Stärkung der Kapitalbasis


    Zitat

    2. Von welchen Voraussetzungen geht man bei der Kapitalwertmethode aus?

    Voraussetzung für alle dynamischen Methoden der Investitionsrechnung ist, daß jedem Investitionsobjekt
    eine Ein- und Auszahlungsreihe zugeordnet werden kann. Die Ein- und Auszahlungen
    werden auf ihren Bezugszeitpunkt diskontiert. Ferner gilt für die Kapitalwertmethode,
    daß die Rückflüsse mit dem Kalkulationszinssatz wieder angelegt werden können.
    Der wichtigste Entscheidungspunkt ist die Bestimmung der erwarteten Investitionsrückflüsse.
    Ohne deren Identifikation ist eine Berechnung mittels der Kapitalwertmethode nicht möglich.
    Ein zwieter wichtiger Faktor ist ein evtl. definierbarer Liquidationserlös der Investitionsgutes im Anschluss an die Nutzungsdauer
    Notwendige Nebenkosten, wie Reparaturkosten und Kosten der Instandhaltung sollten mit in die Investionsrechnugn mit einfließen, um einen realistischen Kapitalwert zu erhalten.


    Zitat

    3. Sind die unter Punkt 2 angesprochenen Voraussetzungen in der Realität gegeben; welches Problem ergibt sich bei Verneinung der Frage für einen ursprünglich ermittelten Kapitalwert?

    Kalkulationsbasis is fürn Ar......., d.h. die Rückführung des Darlehens ist nicht mehr gesichert, im Zweifelsfall ist eine EWB zu bilden und die Kreditlinie des Kreditnehmers ist ggf zu beobachten. Sanieruing ist evtl einzuleiten.... Das sind i.d.R. die Konsequenzen aus der Abweichung zu einem vorher ermittelten Kapitalwert. Bei den ersten Anzeichen hierfür, aufgrund von eingereichten BWA´s, Saldenlisten, etc., wird zunächst das Gespräch mit dem Kreditnehmer gesucht, um die näheren Hintergründe der Abweichung zu ermitteln und die geeigneten Gegenmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung zu erörtern.

    Die Konsequenzen für einen ermittleten Barwert:

    - Die prognostiezierten Zuflüsse stimmen nicht mit den tatsächlichen Einnahmen
    aus der Investition überein:

    --> sind höher : Kapitalwert erhöht sich, die Amortisationsdauer sinkt
    --> sind niedriger: Kapitalwert sinkt, Amortisationsdauer steigt, Wenn C(0)<0, dann ist die geplante Investition nicht mehr vorteilhaft


    - prognostizierter Liquidationserlös ist nicht ermittelbar oder weicht von der
    prognostizierten Einnahmen ab

    Zitat

    4. Wie würde sich ein positiver Kapitalwert verändern, wenn die aus einer
    Investition freiwerdenden Mittel als Zwischenanlage nur unter dem
    kalkulatorischen Zinssatz wieder angelegt werden könnten?

    typische Fangfrage, würde ich mal sagen. Die Kapitalwertmethode interessiert nur
    die aus der Investion fließenden Überschüsse. Das wird berechnet. Die
    Verwendung, sprich Wiederanlage zu einem kalk. Zins innerhalb des
    UNternehemens ist ein Frage der Innenfinazierungskraft und schlägt sich in der
    Erhöhung des Cashflows wieder. Der Kapitalwert ändert sich demnach nicht.


    Zitat

    5. Woran können Sie sofort bei der Kapitalwertmethode erkennen, ob
    eine Investition die betrieblichen Erwartungen bezüglich der angestrebten
    Verzinsung erfüllt?

    Hier wird nach der Methode des internen Zinsfußes gefragt. Nach dieser Variante
    der Kapitalwertmethode ist einen Investition vorteilhaft, wenn der ermittelte
    interne Zinsfuss der Investition über der Vorgabe der GEschäftsleitung liegt, oder
    gleich ist.

    LG Wastel

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • sonal
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 4. April 2005 um 13:37
    • #3

    ich danke dir schon mal für deine antworten

    ist das bei der frage 4 nicht so gemeint
    also man hat z. b. einen kalkulationszinsfuß von 10% bei einer nutzungdauer von 5 jahren

    die freiwerdenden mittel betragen anfang des jahres 2000=-430000
    ende des jahres 2000=56000
    ende des jahres 2001=94500
    ende des jahers 2002=125000
    ende des jahres 2003=158000
    ende des jahres 2004=171000

    jetzt rechne ich das mal mit dem kalkulationszinsfuß aus (10%)
    C(0)=-430000+(56000/1,1)+(94500/1,1²)+(125000/1,1³)+(158000/1,1^4)+(171000/1,1^5)=7016,29

    jetzt mit einem wert der unter dem kalkulatorischen zinsfuß liegt (z. b. 5%)
    C(0)=-430000+(56000/1,05)+(94500/1,05²)+(125000/1,05³)+(158000/1,05^4)+(171000/1,05^5)=80997,29

    dann wäre doch die antwort
    wenn die freiwerdenden mittel nur unter dem kalkulatorischen zinsfuß angelegt werden können wird der kapitalwert höher

  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 4. April 2005 um 13:50
    • #4

    Hallo Sonal,

    ich guck mir dir Aufgabe mal an, muss jetzt wieterarbeiten, melde mich später dann

    So, da bin ich wieder. Hat leider einen Tag länger gedauert als gedacht, mir ist leider was dazwischen gekommen.

    Ich hab mri das nochmal angeschaut, Deine Rechnung ist Richtig. Die oben stehende Aufgabe hab ich total falsch interpretiert, so ist dass manchmal, wenn man sich die Aufgaben mit der Praxisbrille anschaut.

    Was bedeuten nun die ermittlten Zahlen?

    Auf den ersten Blick hatt sich hier ein Paradoxon herrausgestellt.

    Bei niedriegerem Zins ein höherer Ertrag. Doch diese Interpretation ist falsch.

    Begründung: Die Rückflüsse aus dem in dem Investionsobjekt gebundene Kapital müssen bei einem höheren Kalkulationszins auch höhere Kapitalzinsen also Aufwand berücksichtigen.

    LG Wastel

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 6. April 2005 um 11:26
    • #5

    Hi Sonal,

    schau ansonsten doch auch mal in die Datenbank. Da findest du auch einige aufschlussreiche Scripte. Ansonsten guckst du hier: http://www.docju.de/index.html

    Greetings Wastel

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • sonal
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 11. April 2005 um 22:28
    • #6

    habe nicht gesehen das du deinen beitrag editiert hast
    die zahlen die ich ausgerechnet habe sind die kapitalwerte
    7016,29 kapitalwert mit 10%
    80997,29 kapitalwert mit 5%

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