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Frage zu Elastizitäten

  • franky2207
  • 23. Dezember 2009 um 19:46
  • franky2207
    Anfänger
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    9
    • 23. Dezember 2009 um 19:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    habe zu folgendendem eine Frage, komme da nicht richtig hinter:

    "Erklären Sie, warum bei vielen Gütern die langfristige Preiselastizität höher ist als die kurzfristige."

    So, jetzt weiß ich dass langfristige Preiselastizität heißt, inwiefern die Konsumenten erst auf längere Sicht auf eine Erhöhung des Preises reagieren, sprich wenn z.b. der Preis eines Autos steigt, reagieren die Kunden kurzfristig oder langfristig darauf, wohl eher kurzfristig, also -> kurzfristige Preiselastizität ist höher.

    Kurzfristig unelastisch dagegen kann z.b. Benzin sein, alle sind noch für eine bestimmte weitere Zeit drauf angewiesen und werden es brauchen, aber versuchen sich langfristig hierauf einzustellen -> langfristige Preiselastizität ist höher

    Nun verstehe ich nicht, warum ich erklären soll dass es bei vielen Gütern so ist dass die langfristige höher ist, immerhin gibt es doch bestimmt weniger Güter auf die wir so sehr angewiesen sind dass wir nicht direkt darauf reagieren können wenn der Preis davon steigt... oder ist genau das die Annahme? Dass wir eben nicht so schnell auf die meisten Preisänderungen reagieren können?


    Und noch ein Problem:

    "Gut X wird weniger hergestellt aufgrund eines Maschinendefekts. Was hat dies für Folgen für die Konsumentenrente? Gehen Sie von linearen und normalen Kurvenverläufen aus und erläutern Sie ihre Antwort in einem Diagramm"

    Hier wäre mein Ansatz, dass die Konsumentenrente steigt da die Konsumenten aufgrund der niedrigen Produktionszahl eher dazu bereit sind mehr zu zahlen, ich weiß allerdings auch nicht was mit "normalen" und "linearen" Kurvenverläufen gemeint ist?

    Gruß und danke schonmal

    Franky

    Einmal editiert, zuletzt von franky2207 (23. Dezember 2009 um 19:53)

  • chryssi
    Benutzer
    Beiträge
    43
    • 28. Dezember 2009 um 08:38
    • #2

    Hi du,

    bezüglich der Frage nach der Konsumentenrente muss ich dir widersprechen.

    Konsumentenrente bezeichnet die Differenz zwischen der Summe, die die Konsumenten bereit wären zu zahlen und der Summe, die sie dann tatsächlich zu zahlen haben.

    Wenn sie nun aufgrund der geringeren Menge die zur Verfügung steht, mehr bezahlen müssen als sonst, ist die Differenz, also ihre Rente geringer. Sagen wir, früher war der Preis 10,- und die Konsumenten waren bereit 15,- zu bezahlen, dann betrug ihre Rente 5,-.
    Jetzt steigt der Preis auf 13,-, folglich verringert sich die Konsumentenrente auf 2,-.

    So habe ich die Aufgabenstellung jedenfalls verstanden

    Ciao Chryssi

    Gestern standen wir direkt am Abgrund -
    ist da nicht manchmal auch Rückschritt ein Fortschritt? ;)

  • Linus Caldwell
    Anfänger
    Beiträge
    2
    • 26. Februar 2010 um 18:51
    • #3

    hey franky,


    zu deiner frage nach den elastizitäten:

    bleiben wir mal bei deinem beispiel mit dem benzin;
    angenommen der preis für benzin steigt. kurzfristig wird deine reaktion maximal ein bisschen weniger auto und ein bisschen mehr fahrrad oder so ähnlich beinhalten, aber ganz auf benzin und somit dein kraftfahrzeug wirst du nicht verzichten können, da du zum beispiel zur arbeit fahren musst etc. folglich wirst du trotz der erhöhung kurzfristig weiterhin benzin kaufen (müssen), weswegen die preiselastizität kurzfristig auch eher unelastisch ist

    wenn du dir aber die situation langfristig betrachtest, hast du stets die möglichkeit, z.b. auf ein elektroauto umzusteigen und dein altes auto zu verkaufen; du bist also langfristig unabhängig vom benzin, deswegen ist in diesem fall die preiselastizität relativ hoch


    ich hoffe das klingt logisch und ich konnte dir helfen
    grüße, alex

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