Hänge gerade an einer Fallstudie zur Unternehmensbewertung und komme beim WACC nicht ganz klar.
Mein Verständnis bisher:
- Eigenkapitalkosten über CAPM ermitteln (risikofreier Zins + Beta x Marktrisikoprämie)
- Fremdkapitalkosten als Zinssatz, den das Unternehmen am Markt für neues FK zahlen müsste
- Gewichtung dann EK-Anteil x EK-Kosten + FK-Anteil x FK-Kosten x (1-Steuersatz)
Mein Problem: In der Aufgabe sind sowohl Bilanzwerte als auch ein Börsenkurs gegeben. Nehme ich für die Gewichtung jetzt die Buchwerte aus der Bilanz oder muss ich zwingend Marktwerte ansetzen? Bei mir würde das je nachdem ein ziemlich unterschiedliches Ergebnis geben, weil der Marktwert des EK deutlich über dem Buchwert liegt.
Und zur Steuer: Die 15% KSt plus Soli und Gewerbesteuer – rechne ich die komplett zusammen für den Steuervorteil beim FK, oder gibt's da einen "vereinfachten" Satz, den man in solchen Fällen nimmt? Hat jemand eine Faustregel, mit der man in Klausuren/Fallstudien meistens arbeitet?