Ich sitze gerade an alten Klausuraufgaben zur Integralrechnung (Mathe 2, Maschinenbau) und merke, dass ich bei manchen Integralen erstmal ins Blaue hinein probiere, bevor ich merke, ob Substitution oder partielle Integration der richtige Weg ist. Das kostet in der Klausur natürlich Zeit, die ich nicht habe.
Beispiele, bei denen ich ewig rumprobiert habe:
- x * e^(x^2) – hier hab ich erst partiell integriert und bin in einer Sackgasse gelandet, Substitution war dann der Trick
- x * sin(x) – da war wiederum Substitution unbrauchbar, erst partiell hat funktioniert
- ln(x) alleine – war mir auch nicht sofort klar, warum partiell
Ich erkenne also kein klares Muster, wann was sinnvoll ist. Gibt es Faustregeln, an denen man das schon am Aufgabentyp festmachen kann, bevor man sich 10 Minuten verrechnet? Zum Beispiel irgendwelche Signale wie „wenn die innere Ableitung quasi schon dasteht, dann Substitution“ oder sowas? Würde mich über Tipps freuen, wie ihr das in der Klausur schnell entscheidet.