Wir hatten das Thema gerade im Modul Projektmanagement/Prozesse und ich sitze mit meinen Unterlagen da und weiß theoretisch, dass der Product Owner für das „Was“ zuständig ist und der Scrum Master für das „Wie“ im Sinne von Prozessbegleitung. Aber sobald ich mir vorstelle, wie das im echten Projektalltag aussieht, wird es bei mir unscharf.
Konkret hänge ich an Fragen wie: Wer entscheidet eigentlich, wenn das Team mitten im Sprint merkt, dass eine Anforderung aus dem Product Backlog so nicht umsetzbar ist? Greift da der PO ein oder moderiert das der Scrum Master nur? Und wie ist das mit Priorisierungskonflikten im Team – ist das reine PO-Sache oder mischt der Scrum Master da auch inhaltlich mit?
In der Theorie klingt die Trennung sauber, aber ich kann mir schwer vorstellen, wie das im Daily oder Sprint Review tatsächlich abläuft, ohne dass sich die beiden Rollen ständig überschneiden. Hat jemand von euch das schon in einem echten Projekt (egal ob Praktikum, Werkstudentenjob oder im Job selbst) erlebt und kann mir erzählen, wo die Grenze in der Praxis wirklich verläuft?