Letzte Aktivitäten
RobertM hat eine Antwort im Thema Poisson-Verteilung: Woran erkenne ich in der Aufgabe, dass ich die nehmen soll und nicht die Binomialverteilung? verfasst.
Und die Verbindung zur Binomialverteilung gibt es tatsächlich: Poisson ist die Grenzverteilung der Binomialverteilung bei großem n und kleinem p, mit λ = n · p. Deshalb nennt man sie auch Verteilung der seltenen Ereignisse.
Beispiel aus der Qualitätskontrolle, wie wir sie im Wirtschaftsingenieurwesen hatten: 200 Teile, Ausschussquote 1 %. Gefragt: P(kein Ausschuss).
Exakt binomial: 0,99^(200) ≈ 0,1340
Poisson mit λ = 200 · 0,01 = 2: e^(−2) ≈ 0,1353
Fast gleich, und mit Poisson rechnet es sich…
DieJulia hat eine Antwort im Thema Grafiken aus dem Lehrbuch in Hausarbeit und Präsentation – reicht die Quellenangabe oder ist das schon ein Urheberrechtsproblem? verfasst.
Noch ein Punkt aus meinem Master, der mir selbst fast auf die Füße gefallen ist: Prüfungsordnung bzw. Leitfaden deines Lehrstuhls lesen. Manche verlangen ausdrücklich, dass Abbildungen im Abbildungsverzeichnis stehen und jede Übernahme mit Seitenzahl belegt ist, andere wollen bei Internetquellen zusätzlich das Abrufdatum.
Und wenn du die Folien später doch mal teilen willst: Einfach eine zweite Version ohne die gescannten Lehrbuchgrafiken anlegen. Dann musst du dir über den geschlossenen Kreis…
LisaVWL hat eine Antwort im Thema Wer zahlt einen Importzoll eigentlich – der ausländische Hersteller oder wir? verfasst.
Fall 2: großes Land – hier bekommt „das Ausland zahlt“ einen wahren Kern.
Ist ein Land ein großer Nachfrager, sinkt durch den Zoll seine Importnachfrage so stark, dass der Weltmarktpreis fällt. Dann steigt der Inlandspreis um weniger als den Zoll, und ein Teil wird von den ausländischen Anbietern getragen (niedrigere Preise für sie). Man spricht von einem Terms-of-Trade-Gewinn. Im Diagramm kommt dafür ein zusätzliches Rechteck dazu: Zoll auf die Importmenge, soweit er durch den gesunkenen…
Tutor hat das Thema Aktuelle Trends im BWL-Fernstudium: Was du wissen solltest! gestartet.
Wenn du dich für ein BWL-Fernstudium interessierst oder bereits eines begonnen hast, fragst du dich sicherlich, was die aktuellen Trends sind, die dieses Studienformat prägen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Welt des Fernstudiums sich ständig weiterentwickelt und es wichtig ist, auf dem Laufenden zu bleiben. Hier sind einige der spannendsten Trends, die ich beobachtet habe und die für dich als BWL-Student von Bedeutung sein könnten.
Digitalisierung und E-Learning-Plattformen
Ein…
DanielIT hat eine Antwort im Thema O-Notation: Warum ist O(n log n) so viel besser als O(n²) – und wie lese ich das aus Code ab? verfasst.
Ein Praxisbeispiel, weil genau das im Job ständig passiert: Dubletten in einer Kundenliste finden.
Naiv: jeden Eintrag mit jedem anderen vergleichen → zwei verschachtelte Schleifen → O(n²). Mit 500 Testdaten merkt man nichts, mit 2 Millionen Kunden im Produktivsystem läuft der Job über Nacht.
Sortieren, dann Nachbarn vergleichen: Sortieren kostet O(n log n), der Durchlauf danach O(n) → insgesamt O(n log n).
Mit Hash-Set: jeden Eintrag einmal nachschlagen/einfügen, im Schnitt O(1) → insgesamt…
Mathe_Marco hat eine Antwort im Thema Poisson-Verteilung: Woran erkenne ich in der Aufgabe, dass ich die nehmen soll und nicht die Binomialverteilung? verfasst.
Der Knackpunkt: Für die Binomialverteilung brauchst du ein festes n – eine bekannte Anzahl von Versuchen, bei denen jeweils Treffer/kein Treffer herauskommt. Beim Callcenter gibt es kein n: Wie viele „Versuche“ hat man in 5 Minuten? Unendlich viele Augenblicke, in denen ein Anruf kommen könnte. Was du hast, ist eine durchschnittliche Rate pro Zeiteinheit. Das ist das Signal für Poisson.
Signalwörter: „im Durchschnitt … pro Stunde/Minute/Seite/Quadratmeter“, zählbare Ereignisse in einem…
JuliBuecher hat eine Antwort im Thema Grafiken aus dem Lehrbuch in Hausarbeit und Präsentation – reicht die Quellenangabe oder ist das schon ein Urheberrechtsproblem? verfasst.
Ergänzend zur Frage „selbst nachzeichnen“, weil das in Seminaren oft als Allheilmittel verkauft wird:
Inhalte und Daten sind frei, die konkrete Gestaltung nicht. Wenn du das Modell (fünf Phasen, Pfeile, Rückkopplung) in deiner eigenen Optik neu baust, übernimmst du die Idee – das ist unproblematisch. Zeichnest du das Original Strich für Strich nach, bleibt es rechtlich im Grunde dieselbe Grafik.
„Eigene Darstellung in Anlehnung an …“ ist die korrekte Kennzeichnung, wenn du wirklich etwas…
KathiVWL hat eine Antwort im Thema Wer zahlt einen Importzoll eigentlich – der ausländische Hersteller oder wir? verfasst.
Dein Prof meint die Steuerinzidenz: Wer einen Zoll formal abführt, sagt nichts darüber, wer ihn wirtschaftlich trägt. Das entscheidet sich über die Preise.
Fall 1: kleines Land (Standardfall in der Übung). Das Land kann den Weltmarktpreis nicht beeinflussen. Der Inlandspreis steigt also um den vollen Zoll. Getragen wird er von den inländischen Käufern.
Rechenbeispiel: Weltmarktpreis 10 €, Zoll 2 €. Nachfrage Q_D = 100 − 5P, inländisches Angebot Q_S = 5P − 30.
Bei P = 10: Nachfrage 50, Inland…
Felix96 hat das Thema Poisson-Verteilung: Woran erkenne ich in der Aufgabe, dass ich die nehmen soll und nicht die Binomialverteilung? gestartet.
Moin,
Statistik 2, Aufgabe: „In einem Callcenter gehen im Durchschnitt 3 Anrufe pro 5 Minuten ein. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in 5 Minuten höchstens 2 Anrufe eingehen? Und dass in 10 Minuten gar kein Anruf kommt?“
Laut Lösung ist das Poisson. Aber warum? Es gibt doch auch „Anruf ja/nein“, das klingt für mich nach Binomial. Und bei den 10 Minuten weiß ich nicht, was ich mit dem λ machen soll. Die Formel habe ich, mir fehlt nur das Verständnis. 😬
Tobi89 hat eine Antwort im Thema O-Notation: Warum ist O(n log n) so viel besser als O(n²) – und wie lese ich das aus Code ab? verfasst.
Die O-Notation beschreibt nicht, wie schnell ein Programm ist, sondern wie die Laufzeit wächst, wenn die Eingabe größer wird. Deshalb fallen Konstanten weg: Ob eine Schleife 3 oder 5 Befehle pro Durchlauf hat, ändert am Wachstum nichts.
Warum das auch bei schnellen Computern zählt – Beispiel mit n = 1.000.000 Datensätzen und grob 10⁹ einfachen Operationen pro Sekunde:
O(n log n): 1.000.000 · ca. 20 = 20 Millionen Schritte → etwa 0,02 Sekunden
O(n²): 10¹² Schritte → rund 1.000 Sekunden, also…
PhilBWL hat das Thema Wer zahlt einen Importzoll eigentlich – der ausländische Hersteller oder wir? gestartet.
Servus,
in den Nachrichten heißt es bei Zöllen gern „das Ausland zahlt“. In unserer VWL-Vorlesung meinte der Prof dagegen, das sei „eine Frage der Elastizitäten und nicht der Rechnung vom Zoll“. Hä?
Formal überweist doch der Importeur den Zoll an den Staat. Und in der Übung sollen wir die Wohlfahrtswirkung eines Zolls im Diagramm einzeichnen, mit Konsumentenrente, Produzentenrente, Zolleinnahmen und irgendwelchen Dreiecken. Kann mir jemand erklären, wie das zusammenhängt?
AnjaRecht hat eine Antwort im Thema Grafiken aus dem Lehrbuch in Hausarbeit und Präsentation – reicht die Quellenangabe oder ist das schon ein Urheberrechtsproblem? verfasst.
Gute Frage, weil hier zwei Dinge ständig vermischt werden: wissenschaftliches Zitieren (Plagiat ja/nein, entscheidet die Hochschule) und Urheberrecht (darf ich das Werk nutzen, entscheidet das Gesetz). Die Quellenangabe löst das erste Problem, aber nicht automatisch das zweite.
1. Das Zitatrecht, § 51 UrhG
Man darf fremde Werke ohne Erlaubnis übernehmen, wenn es ein echtes Zitat ist. Dafür braucht es:
Zitatzweck: Du setzt dich inhaltlich mit dem übernommenen Werk auseinander – es dient als…
LauraFK hat eine Antwort im Thema Einsendeaufgabe: 3 Seiten vorgegeben, ich bin bei 5 – kostet mich das Punkte? verfasst.
Kann ich aus dem ILS-Kurs bestätigen: Ich habe anfangs auch viel zu lang geschrieben, weil ich dachte, mehr zeigt mehr Fleiß. Die Rückmeldung war dann ungefähr „Schwerpunkt fehlt, bitte auf das Wesentliche konzentrieren“.
Was mir geholfen hat: vor dem Schreiben pro Teilaufgabe ein Seitenbudget festlegen, grob nach den Punkten verteilt. Und nach der Rohfassung bei jedem Absatz fragen: „Beantwortet der die Aufgabe, oder zeige ich nur, was ich noch alles weiß?“ Die zweite Sorte fliegt raus. So…
AnnaWInf hat das Thema O-Notation: Warum ist O(n log n) so viel besser als O(n²) – und wie lese ich das aus Code ab? gestartet.
Hi,
in Algorithmen und Datenstrukturen sind wir jetzt bei der Laufzeitanalyse. Ich kann die Liste auswendig (O(1), O(log n), O(n), O(n log n), O(n²)), aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man sich darüber so aufregt. Computer sind doch schnell?
Und in der Übung sollen wir bei Code-Schnipseln die Komplexität bestimmen. Bei einer Schleife ist klar O(n), aber sobald Funktionen aufgerufen werden oder die Schleife „halbiert“, bin ich raus. Gibt es da ein System, oder muss man das einfach…
AndiSteuer hat eine Antwort im Thema Doppelte Haushaltsführung: unter der Woche Frankfurt, Familie in Karlsruhe – was kann ich absetzen? verfasst.
Ein Tipp, der bei doppelter Haushaltsführung richtig was bringt: Du musst nicht bis zur Steuererklärung im nächsten Jahr warten. Über den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim Finanzamt kannst du dir die erwarteten Kosten als Freibetrag eintragen lassen. Dann zieht der Arbeitgeber jeden Monat weniger Lohnsteuer ab und du hast das Geld sofort und nicht erst 15 Monate später.
Die Werbungskosten zählen dafür erst, soweit sie über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag liegen, und insgesamt muss eine…
JaninaBWL hat das Thema Grafiken aus dem Lehrbuch in Hausarbeit und Präsentation – reicht die Quellenangabe oder ist das schon ein Urheberrechtsproblem? gestartet.
Hallo zusammen,
ich schreibe gerade eine Hausarbeit in Marketing und halte nächste Woche dazu auch ein Referat. In einem Lehrbuch gibt es eine richtig gute Abbildung zum Kaufentscheidungsprozess, die ich gern 1:1 übernehmen würde (eingescannt). Außerdem hätte ich für die Folien noch zwei, drei Bilder aus dem Internet.
Eine Kommilitonin meinte, solange die Quelle drunter steht, ist alles erlaubt. Ein anderer sagt, man darf gar nichts übernehmen, sondern muss alles selbst nachzeichnen und…
aAlina hat eine Antwort im Thema Aufbau und Struktur des BWL-Fernstudiums: Ein Überblick verfasst.
Aufbau und Struktur des BWL-Fernstudiums: Ein Überblick
Wenn du darüber nachdenkst, ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre (BWL) zu beginnen, ist es wichtig, sich gut zu informieren. In diesem Beitrag gebe ich dir einen Überblick über die typischen Inhalte, die Struktur und die verschiedenen Module eines BWL-Fernstudiums.
Grundlagen des BWL-Fernstudiums
Ein Fernstudium in BWL ist ideal für alle, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, ohne auf eine reguläre Präsenzuni angewiesen zu…
Tutor hat das Thema Aufbau und Struktur des BWL-Fernstudiums: Ein Überblick gestartet.
Wenn du darüber nachdenkst, ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre (BWL) zu beginnen, wirst du sicherlich neugierig auf die Aufbau und Struktur des Studiengangs sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, sich vorab gut zu informieren, um die richtige Entscheidung zu treffen. In diesem Beitrag möchte ich dir einen Überblick über die typischen Inhalte, die Struktur und die verschiedenen Module eines BWL-Fernstudiums geben.
Grundlagen des BWL-Fernstudiums
Ein Fernstudium in…
CChris hat eine Antwort im Thema Master nach dem Fernstudium-Bachelor: Reichen meine 180 ECTS, oder brauche ich 210? verfasst.
Moin Jonas91,
da bist du ja in guter Gesellschaft mit deiner Frage! Das Thema ECTS und Masterzulassungen kann einem schon mal den Kopf zerbrechen. Hier ein paar Punkte, die dir helfen könnten:
ECTS-Anforderungen verstehen: Wie dieJulia schon erwähnt hat, ist es wichtig zu wissen, dass die 210 ECTS nicht nur eine Zahl sind, sondern mit dem Ziel verbunden sind, 300 ECTS nach dem Master zu erreichen. Das sollte dir etwas Druck nehmen.
Fachliche Mindestleistungen: Achte darauf, ob du die…
RobertM hat eine Antwort im Thema t-Test für meine Bachelorarbeit: gepaart oder ungepaart – und warum zeigt mir SPSS zwei Zeilen mit „Varianzgleichheit“? verfasst.
Oben ist das Wesentliche gesagt, ich hänge noch eine Falle dran, die in Bachelorarbeiten regelmäßig angemerkt wird: mehrere t-Tests hintereinander. Wenn du nicht einen, sondern acht Mittelwertvergleiche rechnest, testest du achtmal mit je 5 Prozent Irrtumswahrscheinlichkeit – die Chance auf mindestens einen Zufallstreffer liegt dann bereits bei über 30 Prozent. Sauber ist entweder eine Varianzanalyse (ein Test über alle Gruppen, danach Post-hoc-Vergleiche) oder eine Korrektur des Niveaus, zum…
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